Wenn der Mensch ruht, freut sich die Erde

Heute ist Frühlingsanfang und wir haben eine veränderte Welt, – seit ein paar Tagen gewissermaßen, aber doch schon umfassend wie nie und kaum mit dem Frühling zu erklären.

Natürlich, seit Januar bereits ist ein neuartiger Virus in der Welt, aber erst seit ein paar Tagen richten wir uns darauf ein. Und wenn das alle Menschen tun, dann ist die Welt eben tatsächlich verändert (lassen wir mal kurz die außer Acht, die noch meinen, sich um nichts und niemanden kümmern zu müssen).

  • Im 3. Teil des Rundbriefes mit der Klimarecherche hatte ich geschrieben: „… in Davos 2020 sagte Angela Merkel, wir bräuchten eine Transformation! Das ist der richtige Ausdruck – Transformation. Höher, schneller, besser, weiter, ich bin der Beste, ich hole mir schnell noch alles, bevor Du es Dir holst, das ist ALTE WELT. Miteinander, zufrieden, im Frieden leben, das ist das NEUE. Und wir alle hätten gut davon.“[1]
  • Im letzten Rundbrief schrieb ich dann: „Zwischen-Fazit: Damit die Kurve der akuten Krankheitsfälle und damit der Zustand in Deutschlands Krankenhäusern etwas weniger dramatisch ausfällt und auch unsere Eltern und Großeltern heile durchkommen, halten wir, die wir das können, Ruhe, alleine oder einfach in kleiner Familie, zu Hause. Es tut uns sicherlich allen einmal gut. Bedenkt mal, diejenigen, die sich am meisten im Beruf verausgaben und dadurch schwächen, am meisten Raubbau am eigenen Körper betrieben haben, sind durchaus auch besonders gefährdet. Da kann etwas mehr Ruhe schon die Abwehr stärken und ist auf jeden Fall sehr erholsam.“
  • Und heute schon können wir erkennen, wie sehr sich die Ruhe der Menschen positiv auf die Natur auswirkt. Das Klima in China, Delfine und Fische in Italien…

Wenn der Mensch ruht, freut sich die Erde, so könnte man sagen.

Moment! Hatten wir nicht immer gelernt, dass wir, nur, wenn wir fleißig sind, „gute“ Menschen sind? Je fleißiger, umso besser? „Müßiggang ist aller Laster Anfang“ –  „Was Du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen“ – „ Morgen, morgen, nur nicht heute, sagen alle faulen Leute“ .

Und nun müssen – dürfen – wir erkennen, dass dies ein Irrweg war. Soviel Produktivität schadet sowohl uns und unserer Gesundheit, wie auch unserer Mitwelt und deren Gesundheit.

Guckt mal diese Grafik, ein Screenshot aus dem Vortrag von Prof. Dr. Austmann beim Klimaforum in Buchholz am 9.3.2020[2] (den ich allerdings zur Verdeutlichung bearbeitet habe). Er zeigt zwei Kurven in einer Grafik:

  1. wie die Ressourcen der Welt abnehmen
  2. wie menschengemachtes Wachstum zunimmt.

Und da bekommt dieses „Flatten the Curve“ (verflacht/mildert die Kurve), was wir gerade als Hausaufgabe für Covid-19 gestellt bekommen,[3]

 

nebenbei eine andere, genauso weltumfangende Aussage.

Also lasst uns das Burn-Out begraben und die Natur wieder beleben, indem wir endlich, wirklich erlaubt, Ruhe halten, eine Transformation gelingen lassen, die, wie Matthias Horx beschreibt,[4] uns im Herbst eine neue, veränderte, friedlichere Welt erleben lässt.

Nie war es so einfach.

Großen Segen möge uns das alles bringen!

Cornelia Cornels-Selke

 

[1] Zitat: Cornels-Selke,C., Klima-Eine Recherche, Buchholz, 2020, S.24.

[2] Vgl.: https://www.youtube.com/watch?time_continue=8&v=h7Tu_RLZ8t0&feature=emb_logo , oder hier:  https://buchholzconnect.de/klimaforum/ , 20,03,2020, Minute 44:20 beginnt sein Vortrag, davor geht es um die spezielle Buchholzer Situation.

[3] Quelle:  https://twistedsifter.com/2020/03/flatten-the-curve/ , 20.03.2020.

[4] Vgl.:  https://www.horx.com/48-die-welt-nach-corona/ , 20.03.2020.

Aktuell: Behandlungen in meiner Praxis in Zeiten von SARS-CoV-2

Buchholz, den 14.3.2020

Liebe Freunde

Es gibt sehr reichlich und immer wieder Neues zu lesen über die jetzige Gesundheitssituation in dieser Welt. Da muss ich kaum Grundsätzliches zu schreiben. Es gibt sehr viele Informationen, die sich allerdings immer wieder an den neuesten Stand angleichen, also erneuern müssen.  Wo Ihr diese findet, folgt jetzt:

Noch ein paar Worte von mir: In Italien ist die Erkrankung schon weiter fortgeschritten, so können wir aus ihren Erfahrungen dort lernen: Zero Contatti subito, Null Kontakt, sofort, sagen sie uns. Meine Freundin aus Bozen berichtet mir live, wie es ist:

Bei ihnen herrscht Ausgangssperre, es gibt Strafen, wenn man (ohne sehr gewichtigen Grund) draußen herum läuft, auf den Straßen ist also alles leer und still, aber in den Krankenhäusern tobt der Sturm.

Und, bewundernswert, abends um 18.00 Uhr stehen die Menschen auf ihren Balkonen und an den Fenstern und singen! Mit all ihren Nachbarn, entfernt, aber doch zusammen singend. Beeindruckend und zum Staunen, diese tollen Menschen!

Meine Patient*innen / Bei mir in der Praxis:

  • Solltet Ihr Euch gesund fühlen, aber kürzlich in einem Risikogebiet gewesen sein oder Kontakt zu einem Erkrankten gehabt haben, dann gilt für Euch Quarantäne. Ihr müsstet in diesem Fall den Arzt anrufen (nicht einfach hingehen) oder das Krankenhaus.
  • Auch Selbständige sind im Falle einer Quarantäne finanziell abgesichert. https://www.swrfernsehen.de/marktcheck/Corona-Virus-Folgen-fuer-Angestellte-und-Freiberufler-Wer-zahlt-bei-Quarantaene,coranavirus-quarantaene-rechte-arbeitnehmer-freiberufler-100.html#Selbststaendige ,14.03.2020.[1]
  • Solltet Ihr im Moment Grippesymptome haben, dann können wir dies leider nicht unterscheiden von den gerade umherziehenden Coronaviren (das Virus wird mittlerweile als SARS-CoV-2 bezeichnet), denn nicht immer ist eine Kontaktkette zu einem Erkrankten bekannt. Covid-19 ist bei Verdacht, Erkrankung und Tod meldepflichtig,[2] das heißt, schon der Verdachtsfall muss gemeldet werden – wenn er sich nicht bestätigt, muss dies auch gemeldet werden. Dazu informiert man also das zuständige Gesundheitsamt. Dann muss ein Test – z.B. ein oberer und tiefer Rachenabstrich – gemacht werden, dann erst zeigt es sich, ob Covid-19 vorliegt. Mit anderen Worten: Ich bin verpflichtet alle diese genannten Fälle weiterzuleiten.
  • Ein Familienmitglied von uns arbeitet im Krankenhaus, wir sind ganz gut informiert, wie da die Lage ist, aber wenn dort Infizierte eingeliefert werden, dann sind wir dadurch natürlich auch recht nah dran.
  • Außerdem gibt es bei mir in der Praxis Patient*innen mit Vorerkrankungen, die ich beschützen muss.
  • Ich kann Euch also ab sofort eine Telefonsprechstunde anbieten. Dies wird von den Krankenkassen unter den gegebenen Umständen auch empfohlen, da der persönliche Kontakt zur Zeit minimiert werden sollte. Dies wird, wie sonst auch, versicherungskonform mit den Ziffern der GebüH  abgerechnet.
  • Und es sind über die APP „Signal“ (diese ist kostenlos herunter ladbar) auch datenschutzsichere Videosprechstunden möglich, wenn Euch das wichtig ist.
  • Schreibt mich einfach an, dann vereinbaren wir einen Termin.

 

Wenn diese Krankheit etwas Gutes haben sollte, dann ist es hoffentlich dies: Dass wir Kranken- und Pflegepersonal mehr achten! Sie sind, seit Jahren immer stärker, permanent überlastet. Man geizt gleichzeitig mit ihrem Lohn, will aber beste Behandlung. Ein Arzt schrieb  – noch vor Corona –: „Ich bin seit 48 Stunden im Dienst, lassen Sie Sich nicht von diesem Zombie operieren.“ Immerzu wird an denen gespart, die uns im Notfall helfen sollen, denn die Gewinne dürfen anscheinend nicht an das Personal gehen. Jetzt aber wird von ihnen wieder alles erwartet. Allmählich sind viele Menschen im Homeoffice und zwangsbefreit von der Arbeit. Bei Krankenpflegern und –schwestern wird dagegen teilweise 200% an Arbeit erwartet. In Italien schrieben sie, „wir haben kein persönliches Leben mehr, wir dürfen auch nicht nach Hause, weil wir andere anstecken könnten.“

Da kann wirklich viel verbessert werden und wenn wir durch das Gröbste durch sind, dann sollten wir uns an ihre Seite stellen und sie unterstützen.

Zwischen-Fazit: Damit die Kurve der akuten Krankheitsfälle und damit der Zustand in Deutschlands Krankenhäusern etwas weniger dramatisch ausfällt und auch unsere Eltern und Großeltern heile durchkommen, halten wir, die wir das können, Ruhe, alleine oder einfach in kleiner Familie, zu Hause. Es tut uns sicherlich allen einmal gut.

Bedenkt mal, diejenigen, die sich am meisten im Beruf verausgaben und dadurch schwächen, am meisten Raubbau am eigenen Körper betrieben haben, sind durchaus auch besonders gefährdet. Da kann etwas mehr Ruhe schon die Abwehr stärken und ist auf jeden Fall sehr erholsam.

Ganz allmählich gelingt dies nun in Deutschland. Heute morgen zum Beispiel, als sich im Schatten noch der Nachtfrost halten konnte, war es aber doch schon schön in der Sonne und ich habe am offenen Fenster in der Sonne gesessen und das sehr genießen können. Hoffentlich könnt Ihr Euch das auch gönnen!

Seid beschützt und gesegnet.

Cornelia Cornels-Selke

 

[1] Quellen:  https://www.vgsd.de/corona-virus-auch-selbststaendige-und-freiberufler-werden-bei-quarantaene-entschaedigt/  ,  https://www.gesetze-im-internet.de/ifsg/__56.html ,14.03.2020.

[2] Anm.: Der Verdacht auf COVID-19 ist begründet, wenn bei Personen mindestens eine der beiden folgenden Konstellationen vorliegt:

  1. Personen mit akuten respiratorischen Symptomen jeder Schwere oder unspezifischen Allgemeinsymptomen UND Kontakt mit einem bestätigten Fall von COVID-19
  1. Personen mit akuten respiratorischen Symptomen jeder Schwere UND
    Aufenthalt in einem Risikogebiet. (Quelle:  https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Empfehlung_Meldung.html ) ,14.03.2020.

Wie bleiben wir gesund?

Helgoland

Buchholz, den 10.3.2020

Aufgrund der zur Zeit bestehenden Angst vor Ansteckung möchte ich Euch gerne ein paar Tipps geben.

Vieles davon habe ich schon einmal geschrieben, aber ich habe festgestellt, dass das schon viele Jahre her sind und ich es nicht mehr unbedingt als bekannt voraussetzen kann.

Gerade ist alles wieder aktuell und so können wir Altes, aber Bewährtes mal wieder hervorkramen und anwenden.

Was können wir also tun, um möglichst inmitten kranker Menschen gesund zu bleiben?

1. Cystus 052 Lutschtabletten / Pandalis

Die Wirksamkeit konnte mit unterschiedlichen Bakterien und Viren in verschiedenen klinischen Studien gezeigt werden. Man kann sich die Wirkung der darin enthaltenen Cystrose in etwa so vorstellen: Die Cystrose „dockt“ sich bei den Erregern an und dadurch haben diese keine Möglichkeit mehr sich im Körper anzudocken/anzukoppeln. Einfach dadurch, dass man die Lutschtabletten mehrmals täglich lutscht, z.B. während man in der S-Bahn neben vielen anderen Menschen sitzt, baut man also einen Schutz im Mund und Rachenbereich auf.

2. Essig der vier Räuber

„Meist denken wir bei ätherischen Ölen ja nur an Wohlgeruch und nette Stimmung dabei (was natürlich auch die Abwehr stärkt). Zur Zeit der Pest waren sie aber das wirksamste Schutzmittel überhaupt!

Damals gab es eine Gruppe von Banditen, die die Pest-Leichen fledderten und ausraubten. An diese  Toten traute sich sonst keiner heran, ja sie wurden häufig genug einfach liegen gelassen, wo sie waren, weil jeder Angst vor Ansteckung hatte, auch der Bestatter. Nicht aber die Räuber. Für sie waren die Leichen eine Einladung zur Bereicherung. Schließlich fasste man sie doch. Man versprach ihnen Strafminderung, wenn sie nur ihr Geheimnis preisgäben, wie sie es geschafft hätten, nicht angesteckt zu werden. Und sie verrieten, dass sie verschiedene duftende Öle gemixt hatten, sich damit eingerieben hatten und so trotz der aggressiven Erreger überall in der Luft gesund bleiben konnten.

Dazu passt, dass auch die Arbeiter der Parfumfabriken, Parfums wurden damals noch aus puren Pflanzenölen hergestellt, nicht erkrankten. Seitdem ist der „Essig der vier Räuber“ in die Geschichte eingegangen. Es gibt davon verschiedene abgewandelte Versionen z.B.:

  • Großer Wermut 40g
  • Kleiner Wermut 40g
  • Rosmarin 40g
  • Salbei 40g
  • Pfefferminze 40g
  • Raute 40g
  • Lavendel 40g
  • Rotangpalme 5g
  • Zimt 5g
  • Gewürznelke 5g
  • Muskatnuß 5g
  • Knoblauch 5g
  • Kampfer 10g
  • Kristallisierte Essigsäure 40g
  • Weißer Essig 2500g

 

Ungefähr 10 Tage ziehen lassen. Durchsieben, dabei ausdrücken, dann den in der Essigsäure aufgelösten Kampfer hinzugeben und filtern. Mixt Euch auch die Apotheke…Damit kann man sich Hände und Gesicht einreiben oder es verdampfen lassen oder in Riechfläschchen abfüllen.

Ich persönlich wähle daraus immer die ätherischen Öle, mische diese und nehme sie zum Verdampfen. Das ist nicht so original, aber sehr einfach und schnell.

Diese Mischung ätherischer Öle empfehle ich immer, wenn meine Patienten in exotische Länder reisen, um sie schön gesund zu erhalten und sie zumindest vor Keimen aus der Luft oder aus Kontakten zu schützen. Ich denke, wir können uns ruhig einmal auch im Winter an diese Geschichte erinnern und nun bewusst etwas mehr Wohlgeruch in unseren Räumen verbreiten.“[1]

3. Olbas

Olbas kommt dem Essig der vier Räuber schon sehr nahe (Die Cystrose ist aber antiviraler getestet als Salbei oder Minze), es enthält hauptsächlich Pfefferminzöl, Eukalyptusöl, Cajeputöl aber auch Wacholderbeeröl und Gaultheriaöl.

4. MMS

Dazu gebe ich Euch Folgendes einfach weiter: „Auszug aus unserem Blogbeitrag: …Chlordioxid kann schon bei einer sehr geringen Konzentration von 3ppm (parts per million, Teile pro Million) Corona-Viren sicher abtöten, dies wurde in einer chinesischen Studie belegt. Es ist eine Studie von 2015 und mit den damals bekannten Corona-Viren. Aber! sie gehören zu demselben Stamm wie der aktuell mutierte Virus. Ja, die Studie hat nur bewiesen, dass Chlordioxid im Blut, Urin und Stuhl die Viren in vitro eliminieren konnte. Diese Erfolge waren in vitro also außerhalb des Körpers! Dennoch gibt es auch wissenschaftlich gesehen erheblich berechtigte Hoffnung, dass es helfen könnte. Jedenfalls scheint Chlordioxid ein sehr gutes Desinfektionsmittel gegen die Corona-Viren zu sein.“[2]

Zum Desinfizieren kann man es also gut nehmen (immer schön verdünnen, es ist stark bleichend) und ich selbst nehme es, wenn nötig, zur Wasseraufbereitung.

 

5. Esberitox

Bei all den möglichen Ansteckungsgefahren ist natürlich das Entscheidende, dass unsere körpereigene Abwehr gut ausgebildet ist! Und die kann man verbessern mit einer dreiwöchigen Kur (3 mal täglich 21 Tropfen Esberitox oder eben demenstprechende Lutschtabletten), es enthält Lebensbaum, Sonnenhut und Färberhülse[3]. Auch zur Verkürzung von bereits bestehenden Infekten geeignet.

6. Noch ein allgemeiner Auszug aus einem früheren Artikel dazu:

„ … und so kommen wir nicht nur mit Kälte und Nässe in Berührung, sondern  immer wieder auch mit Menschen, bei denen wir uns anstecken könnten, da sie niesen und schnauben und husten.

Wie kommt es nur, dass sich der eine ansteckt, der andere aber nicht? Und was können wir tun, damit wir zu den Gesunden gehören? Gerne hätte ich Ihnen an dieser Stelle eine ausführliche Antwort gegeben. Einen ganzes Buch gewissermaßen in drei Sätze gepackt. Es ist ein umfassendes Thema, dem ich jetzt nicht wirklich gerecht werde…

Eins aber möchte ich Ihnen dazu sagen: Wichtig ist die Stärkung unserer Lebenskraft! Unsere Vitalität entscheidet, wie wir einer ansteckenden Krankheit gegenüber stehen, schutzlos oder unantastbar. Und diese Vitalität haben wir alle selbst in der Hand! Wir selbst entscheiden über unser Wohl und Wehe! Denn unser tägliches Verhalten, wie wir mit unserem Körper und unserer Seele umgehen, schwächt uns oder stärkt uns. Haben Sie nicht auch schon ab und zu gedacht: „ Eigentlich sollte ich mich etwas mehr bewegen…Eigentlich sollte ich gesünder essen, also auf Gifte wie Alkohol, Nikotin und Süßigkeiten verzichten, ja überhaupt etwas weniger essen und mehr Obst und Gemüse zu mir nehmen…Eigentlich sollte ich ein bisschen früher schlafen gehen…“ Wenn wir ganz ehrlich mit uns selbst sind, dann wissen wir dies genau! Aber wussten Sie auch, dass Ihre Lebensfreude einen sehr großen, wenn nicht den größten Anteil daran hat, dass sie gesund bleiben? Lachende Menschen, die aufrecht gehen, bleiben leichter gesund als hängende, maulende oder gar ängstliche. Das ist tausendfach bewiesen worden. Das sollten wir endlich in unser Gesundheitswissen und in unser Verhalten mit einbeziehen! Sie können Bakterien sehr wirksam eindämmen, indem Sie ätherische Öle im Raum verdampfen lassen. Aber Sie sollten auch wissen, dass jeder Parasit, egal ob Virus, Bakterium, Pilz oder Wurm sich nur an den gedeckten Tisch setzt. Ärger, schlechte Laune, Ängstlichkeit, dazu der Tröster Zucker, decken den Tisch perfekt.

Meine Bitte: Gehen Sie gut mit sich um! Sorgen sie für eine gesunde Basis, indem Sie sich bewegen, Spaziergänge unternehmen, Licht und Luft an sich heran lassen, Vitalstoffe mit Obst und Salaten zu sich nehmen. Aber vermeiden Sie auch Streß durch zuviel Arbeit, zuwenig Schlaf, zu enge Termine und gönnen Sie sich Ruhe für die Seele. Das geht auch bei einem Spaziergang! Und pflegen Sie eine gute Gedankenhygiene: Haltet Sie sich aus Streitereien heraus, Wählen sie bewusst aus, was Sie im Fernsehen sehen. Versuchen Sie ganz naiv immer wieder, das Gute zu entdecken und sich zu freuen, statt in Schlechtem zu verharren und darüber zu zetern. Wenn Sie Sorgen haben, denken Sie darüber nach, wie Sie heraus kommen, statt darüber, wie Sie herein gekommen sind. Kurz, beobachten Sie, wo Ihre Gedankenenergie hingeht und sorgen Sie dann dafür, dass Ihre Energie immer in Kanäle fließt, aus denen Gutes und Freude zurück kommt, dann wird es Ihnen natürlich auch gesundheitlich gut ergehen. Wählen Sie bewusst, gerade heute den Ärger und die Sorgen loszulassen und gerade heute Liebe und Freude einzulassen! Es kann Ihnen dabei nur besser ergehen – den ganzen Winter lang und im Sommer nützt es auch…“[4]

7. und hier ist noch einmal Tipps für eine Haus-/Reiseapotheke:

Präparat Symptome Dosierung
Aconitum D12 gegen Folgen von kaltem Wind, z.B. plötzliches, hohes Fieber
“ … wie angeflogen ….“
stündlich 5 – 10 Globoli
Belladonna D12 Folgemittel von Aconitum nach 1-2 Tagen Aconitum
5 x täglich 5 – 10 Globoli
Nux Vomica D12 Folgen von Giften (Alkohol, Tabletten, Zucker),
von Übermüdung, Stress, Ärger – das Manager – Mittel
5 x täglich 5 Globoli
Arnica D12 Folgen von Gewaltanwendung (Sturz, Stoß, OP)
Traumeel von Heel beinhaltet Aconitum und Arnica, somit ideal für unterwegs
Rhus tox D12 Folgen von feuchter Kälte oder kalter Nässe (z.B. kalte Füße geholt; verkühlt nach Schwitzen oder dem Bad)
gut bei Rückenbeschwerden
Esberitox
von Schaper und Brümmer
gegen grippale Infekte, bringt die Ab…  Hoch,
auch gegen Herpes (Sonnenreaktion)
Notakehl D5 Tropfen
von Sanum+ Kohlbach
gegen Bakterien, erkennbar an gelblichen oder grünlichem Eiter bzw Schnupfen
Quentakehl D5 gegen Viren, Schnupfen ist klar, Kopfschmerzen im Nacken, bei Grippe
Sanukehl Salm D6 Tropfen gestern auswärts gegessen, heute Durchfall 3-5 x täglich, 2 – 5 Tropfen, je nach Alter
Sanakehl Brucel D6 Tropfen Insektenstich od. Zeckenbiß (hat roten Hof, der sich auch nach 2-3 Tagen nicht reduziert) 3-5 x täglich, 2 – 5 Tropfen, je nach Alter
Pefrakehl D5 Tropfen Blähungen, besonders nach Süßem (=Pilze im Darmbereich) 3-5 x täglich, 2 – 5 Tropfen, je nach Alter
Lavendelöl, pur 100% od. mind. 10% von Wala wirkt desinfizierend,
auf Insektenstiche,
als Schutz wenn andere herum niesen,
auf Stellen mit Pilzbefall u.a. gegen Juckreiz, auch gegen Pilze selbst.
befallene Stellen einreiben, bzw. unter die Nase gegen Schnupfen
Teebaumöl wer kein Lavendelöl mag; wie Lavendelöl anwenden
Apis Homaccord von Heel gegen jede Art von Entzündungen (Hitze, Röte, Schwellung, Schmerz) stündlich, wenn akut auch die Nacht über
5 – 15 Tropfen einnehmen

 

8. Und hier noch ein Rezept, falls Ihr irgendwann, irgendeine Krankheit bekommt, selbst wenn Ihr sie nicht kennt:

Potenziertes Eigenblut

Zutaten:

11 kleine Fläschchen (10ml)

1 Lanzette

1 Pipette

¼. Liter 30%igen Weingeist

 

Zubereitung:

In jedes Fläschchen 99 Tropfen Weingeist abzählen. Das Ohrläppchen gut kneten, dann desinfizieren, dann mit der Lanzette anpieksen. Den ersten Tropfen Blut abwischen, den zweiten satt in die 1. Flasche fallen lassen.

100x schütteln mit guten Gedanken. Dies ist eine homöopathische C1 Potenz.

Daraus einen Tropfen in die 2. Flasche geben. 100x schütteln mit guten Gedanken = C2

Daraus einen Tropfen in die 3. Flasche geben, 100x schütteln mit guten Gedanken = C3

Usw. bis zur 11. Flasche

 

Einnahme:

  1. Tag: 10 Tropfen ( bei kleinen Kindern weniger) von der C5 (bei ganz zarten Gemütern oder sehr heftiger Erkrankung fangen wir mit einer C7 an) auf die Zunge geben, abends eine halbe Stunde nach dem Zähneputzen (Zähneputzen ohne Menthol oder Pfefferminze!), direkt vor dem Ins-Bett-gehen.
  2. Tag: Pause
  3. Tag: 10 Tropfen C7
  4. Tag Pause
  5. Tag C9
  6. Tag Pause
  7. Tag C11

1 Woche Pause

Wieder C11

2 Wochen Pause

Und noch einmal C11

Erklärung:

Im Blut ist alles enthalten, auch die krankmachenden Erreger oder das Allergen, oder die Giftstoffe etc. Durch das Potenzieren dreht sich die Wirkung dieser Stoffe um und wirkt genau entgegengesetzt. So ist es in der Homöopathie (Kaffee wirkt z.B. anregend, das potenzierte Coffea aber beruhigend). Wir stellen also ein persönliches Gegengift her, wenn wir unser Blut potenzieren.

Auch hier muß man mit Reinigungsreaktionen und sogenannten Erstverschlimmerungen rechnen. Sie gehören dazu und zeigen, dass der Körper mitarbeitet.

So, das alles zur Auffrischung und für Eure Gesundheit in diesem besonderen März 2020.

 

Herzliche Grüße

Cornelia Cornels-Selke

[1] Zitat: Cornels-Selke, Cornelia, „Die Welt ist schön“, Buchholz, 2013, S. 25f.

[2] Studie/Quelle: Wang XW, L. J. (06 2015). Study on the resistance of severe acute respiratory syndrome-associated coronavirus. (U. N. National Center for Biotechnology Information, Herausgeber) doi:10.1016/j.jviromet.2005.02.005.  Mögliche Bezugsquelle unter Wasseraufbereiter / Chlordioxid:  https://www.vitalundfitmit100.de/  ,10.03.2020.

[3] Beipackzettel: https://www.esberitox.de/fileadmin/info/esberitox/Gebrauchsinformationen_Esberitox_Tabletten.pdf ,10.03.2020.

[4] Zitat: Cornels-Selke, „Die Welt…“, S.21f.

Ziemlich viele Gedanken

Ziemlich viele Gedanken

 

Lieber Freunde, liebe Leser

 

An einem recht frühen Morgen kam  ein kleiner Junge weinend auf der Straße an unserem Grundstück vorbei gelaufen. Es war ein sehr trauriges Weinen und ich ging schnell zur Pforte, um zu schauen, ob ich ihm helfen müsse. Nein, er war in Begleitung der Mutter. Die sah mich und sagte: „Da musst Du jetzt auch gar nicht weinen, das ändert überhaupt nichts!“ Wahrscheinlich sagte sie es eher zu mir, da ich sie stumm ansah, und sie fuhr fort, kluge Vorträge zu halten. Doch das Kind weinte weiter und rief: „Doch Mama, muss weinen, Mama, traurig, Mama!“ Wie man merkt, war er noch sehr klein, vielleicht drei Jahre alt und lief auf seinem kleinen Laufrad der Mutter hinterher.

Ja, ich habe keine Ahnung, was vorher gewesen war… Ich habe mich nicht eingemischt, sie sah ja meinen Blick…

Aber ich weiß, dass verzweifelte Kinder für mich kaum zu ertragen sind.

Deshalb möchte ich auch so sehr, dass die Kinder, die freitags demonstrieren und versuchen mit ihrem Rufen unsere Gewissen und unsere Herzen zu erreichen und damit unser Tun zu bewirken, – ich möchte, dass sie Erfolg damit haben, egal ob sie 9 oder 19 sind. Dass ihnen Enttäuschung, Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung erspart bleiben.[i]

An dem vergangenen Karfreitag kamen mir, denn es war ein Fridays for Future-Karfreitag, unendlich viele Gedanken, die sich auch nicht wegdrücken lassen und von denen ich nun hier ein paar aufschreiben möchte: Es kamen ja zwei Aspekte zu einem Bild, zu einer Aussage zusammen: Denn, wen kreuzigen die Menschen schon seit Jahren? Und wissen das. Und hören aus Bequemlichkeit, oder Unverständnis oder gar aus Profitstreben nicht auf damit. Unsere eigene Erde, – diese blaue Kugel, auf der wir durchs All schweben. Die Natur, die Tiere, unsere Umwelt, den Boden, das Wasser, die Luft, das Klima.

Wie häufig sehe ich abrasierte Natur, auch jetzt zur Setz- und Schonzeit, die versucht, sich wieder zu erholen. Sie könnte und sie würde das, wenn wir sie nur in Ruhe ließen. Doch Menschen, die diesbezüglich die Stimme erheben, werden oft genug tot geschwiegen oder anders ins Abseits geschoben.

Stattdessen scheint das Tempo beschleunigt zu werden, schnell noch das Letzte rausholen, bevor es womöglich verboten wird, scheint die Devise: Firmen wissen häufig genug, welche Auswirkung ihr Tun hat, sie haben Studien darüber machen lassen – und so viele machen doch weiter, bis zum Schluss. Erst wenn es verboten wird, erst wenn rechtliche Schritte gegen sie Erfolg haben, hören sie auf, – bzw. dann machen sie in anderen Ländern mit schwächerem Rechtssystem weiter.

(Als Beispiel die Spritzmittel, Biozide, die in Boden und Luft, Wasser, Nahrung, Körper gehen und sich über diesen Kreislauf überall verteilen. – „Tausende Menschen sind gegen das Unternehmen vor Gericht gezogen. Tausende! Sie klagen, weil sie in Monsantos Glyphosat-Produkten eine Ursache für ihre Krebserkrankung sehen. Bayer-Monsanto bestreitet das, doch bisher sieht es vor Gericht nicht allzu gut aus für den Konzern. Gerade verdonnerten ihn Geschworene in San Francisco zu einer millionenschweren Schadenersatzzahlung – sie teilten die Einschätzung eines Bauern, dass Monsantos Pestizide etwas mit dessen Krebserkrankung zu tun haben.“)[ii]

Ich habe Euch schon viele Links von anders arbeitenden Unternehmen geschickt, die zeigen dass es geht, wir können also längst einen höheren Standard in Sachen Umweltverträglichkeit ansetzen.

Doch gibt es leider immer noch die Unbelehrbaren, die nur ihr eigenes Interesse verfolgen.

Es erinnert mich an die Fahrt der Titanic:

Wer die Geschehnisse auf der Titanic verstanden hat, der ahnt, dass wir uns in ähnlicher Situation befinden: Ein Schiff, das mit voller Geschwindigkeit durch ein Eisfeld fährt, Menschen darauf, die sich in Salons amüsieren, entweder sitzen sie dort in Unkenntnis oder wetten gar auf einen Geschwindigkeits-Rekord. Wer wettet? Menschen, die sich überlegen und sicher fühlen. Die das Geld zum Wetten haben. Haben sie nicht mitbekommen, dass schon beim allerersten Ablegen des Schiffes, es andere Schiffe in den Sog gezogen hat, weil der Hafen in Southampton voll war und der eitle Kapitän zuviel Gas gab? Ist es ihnen egal? Sie zocken weiter, auf Kosten aller. Gibt es andere Menschen, die vielleicht zur Ruhe mahnen?

(Die Frauen hatten damals noch kein Wahlrecht, hatten sie deshalb auch nichts zu sagen? Haben sie ihre Männer machen lassen? Oder haben sie sogar noch angestachelt?)

Was ist mit den Menschen der unteren Decks? Passive Hinnahme?

Dazu ganz unten an den Kesseln Heizer, die im Schweiß stehend Kohlen im Akkord in die schon glühenden Öfen schaufeln und gleichzeitig versuchen einen Brand an Bord zu verhindern. Sind sie fähig zu streiken, so wie ihre Kollegen in Southampton das gerade getan haben? Wäre dadurch nicht etwas zu ändern? Aber sie sind abhängig von ihren Jobs, sie glauben, nicht, dass sie Macht haben, irgendetwas tun zu können. Sie ahnen oder ahnen nicht, dass sie, je mehr sie schaufeln, den Untergang anfeuern und als erste ertrinken werden.

Sollten die Musiker in den Salons warnen? Aufhören zu spielen und stattdessen eine Ansage machen?

Oder die Kinder? Sollen sie jetzt aufstehen und sagen, dass sie den Kurs geändert haben möchten?

Am 14. April 1912, kurz nach Ostern, ist die Titanic kurz vor Zwölf (Mitternacht) mit einem Eisberg kollidiert und nicht ganz drei Stunden später am 15.4.1912 untergegangen.[iii]

Verstehen wir das Geschehen? Können wir lernen aus einem Teil der Geschichte? Ich glaube, wäre die Geschichte der Titanic richtig verstanden worden, hätte es keinen I. Weltkrieg geben müssen, der nach ganz ähnlichem Muster, nur in großem Stil, ablief.

Sogar die Titanic hatte ihre Warnungen bekommen. Es gab ein Buch „Der Titan“, das 14 Jahre vorher erschienen war und, also vor der Zeit, erstaunlich ähnlich den Untergang dieses „unsinkbaren“ Schiffes auf der Fahrt nach New York durch einen Eisberg beschrieb.[iv]

Albert Schweitzer lebte damals und er sagte über seine Zeit: „So kam unsere Zeit, gedankenlos, wie sie war, zu der Meinung, daß Kultur vornehmlich in Wissenschaften, technischen und künstlerischen Leistungen bestehe und ohne Ethik oder mit einem Minimum an Ethik auskommen könne“.[v] Auch sprach er von dem „kollektiven Verzicht auf ernsthaftes Nachdenken“. Er sagte, das technisch Machbare nehme ständig zu, die ethischen Instanzen/Steuerungskräfte nähmen ab oder stagnierten. Er sprach von einer Vertauschung, denn die Ethik werde abhängig vom Technischen. Der Blick auf das Ganze sei verloren gegangen.

Und so ähnlich scheint es gerade zu sein auf unserer Erde, mit der wir alle im All unterwegs sind. Es finden sich so viele Parallelen, dass ich staune und fröstele.

Lasst uns mal die Kohlen aus dem Feuer holen, um die Fahrt in die falsche Richtung zu verlangsamen und um dann eine neue Richtung zu kriegen. Lasst uns mal nachdenken, statt die Zocker zu unterstützen oder gar in dem eitlen Spiel mitzumachen.

Schaut doch nur mal von oben auf die Bundesrepublik: Wie ein Krebs fressen sich allerorten Löcher in die Landschaft. Hier in Buchholz, in Trelde, in Bienenbüttel, in Nenndorf, rund um uns herum. Genauso aber auch in Norderstedt, in Coburg, in Eisenach, in kleinen und kleinsten Orten. Denn man sieht in schönster Natur (da wo kein Privatmensch bauen darf, weil es Außenbereich ist, der angeblich nicht zersiedelt werden soll) Gewerbegebiete entstehen. Wälder gehen verloren, Hallen entstehen, groß wie Weizenfelder, – von der Politik gefördert, weil man meint, dadurch Steuereinnahmen zu erhalten. Das geschieht aber kaum. Denn geht es einer der Firmen gut, dann expandiert sie, zieht in ein neues Gewerbegebiet um, baut neue, größere Hallen und schreibt diese ab.

Ich will nicht zu sehr in das Thema einsteigen, ich kann allmählich jede Seite dazu beleuchten und viele Seiten mit den Auswirkungen füllen. Das will ich Euch kaum zumuten. Aber es ist ein Beispiel dafür, wie lebendige Landschaft, die Jahr um Jahr neu wachsen, neu blühen, neu Frucht bringen und Mensch und Tier ernähren würde, geschlachtet wird und ab jetzt wächst hier nie wieder etwas. Nach wie vor gehen täglich rund 90 Hektar Acker und Grünland durch Überbauung und Versiegelung weiter und weiter verloren – und damit der Jahresbedarf des Grundnahrungsmittels Brot von über 10.000 Menschen! Es ist ein Beispiel dafür, wie wir mit unserer Umwelt umgehen.

Ein kluger Mann sagte dazu: „Weiß die Hefe, dass der Topf endlich ist?“

Und so könnte man viele Themen, Ansatz und Auswirkung, anschauen und sich bei jedem erschreckt abwenden, egal ob man in die Umwelt oder unseren Körper schaut, der ganz genauso mit Krankheit auf das kranke Tun reagiert, wie die Erde.

Mir selbst geht es, Gott sei Dank, gut! Wenn ich überlege, wie es manch anderen geht: in Minen für Edelmetalle in Smart Phones, für Uran in Atomkraftwerken oder auf Feldern für Schokolade, die auf den Ostertisch gekommen ist. Es geht mir wirklich gut. Vielleicht daher kommt mein Bedürfnis, etwas zu geben, etwas zu tun, etwas zu bewirken. Und so gucke ich, was ich verändern kann im eigenen Leben. Und ich glaube, dass das geht. Ich möchte an dieser Stelle also doch lieber Mut machen, dass wir ganz viel tun können, als hier weiter zu jammern. Dass wir bewirken können: jeder, jede, klein und groß. Mit jedem Kind, mit jedem von uns, verbindet sich Hoffnung. Mit jedem Menschen, mit jedem von uns, kommt auch Gutes in die Welt, und daraus kann weiter Gutes werden, Gutes entstehen. Die Kinder haben vielleicht noch nicht soviel Macht, aber helle Stimmen, die sie auch erheben. Wenn wir mehr Macht haben in diesem Leben, dann können wir jetzt auch mehr tun. Alphatiere können vielleicht auch anders: Wir brauchen Menschen mit Verstand UND Herz!

Albert Schweitzer hatte damals vorgeschlagen: Der Blick auf das Ganze muss aufholen. „Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will.“ „Ich fühle mich genötigt, allem Willen zum Leben die gleiche Erfurcht vor dem Leben entgegen zu bringen wie der eigenen.“ Und: „Gut ist, Leben erhalten und Leben fördern. Böse ist Leben vernichten und Leben hemmen.“[vi]

Und mit dieser Blick- und notwendigerweise Handlungsveränderung wäre es möglich, das zu feiern, was man ein Wunder nennt, – eine echte Auferstehung. Ich jedenfalls möchte es erleben! Ich weiß, diesmal müssen wir selbst Teil dieses Wunders sein, aktiv mitmachen. Aber dann kann es gelingen.

Der Countdown für 2020 läuft: Wenn wir ganz viel Zeit geben wollen, bis Ende 2020, dann haben wir noch 608 Tage, um die Ziele zu erreichen, die damals auch von der Bundesrepublik in Paris (12. Dezember 2015) beim Klimaschutzübereinkommen formuliert wurden.[vii] 589 Tage, wenn wir bis zum Jahrestag des Übereinkommens rechnen, 243 Tage, wenn wir bis Anfang 2020 rechnen.

So oder so, zählen alleine reicht natürlich nicht aus. Laut Klimaschutzbericht von 2018 beträgt die Verringerung der Treibhausgase (CO₂, Methan, Lachgas) statt der für das Jahr 2020 angestrebten 40% nur 31%. In den letzten Jahren stagnierte nämlich der Abwärtstrend und stieg zuletzt sogar wieder an.[viii] Das Umweltbundesamt selbst spricht von der Notwendigkeit massiver, rascher zusätzlicher Anstrengungen.

Wichtig ist, auch wenn ich gerade ziemlich kritisch schreibe, dass wir daran glauben, dass uns ein förderliches Handeln möglich ist. Glaube, Liebe Hoffnung sind aktueller denn je, denn dann werden wir auch etwas schaffen – schließlich auch andere mitreißen, die jetzt noch zögerlich oder voll des Unwillens sind. Es wäre ein Jammer, den Glauben, den Kopf und die Hände sinken zu lassen, gerade jetzt, wenn es drauf ankommt!

Wenn jeder von uns grob 80 Mio Deutschen nur 1% (ein Prozent) verändert, ist das ein Riesenschupps und eine gut sichtbare Veränderung in Deutschland. Und wenn 40 Mio wieder nichts tun, dann schaffen die anderen 40 Mio vielleicht auch zwei Prozent Veränderung?

 

  • Fange ich mal bei mir an: Das Schwimmen mit Delfinen in Key West könnte ich in diesem Jahr (Juli 2019) noch stattfinden lassen, 2020 lasse ich fallen, denn ein Flugzeug ist zwar ein öffentliches Verkehrsmittel, aber eine Belastung für die Natur.
  • Ansonsten finde ich öffentliche Verkehrsmittel sehr hilfreich, auch Fahrräder oder auch das Selbst-Gehen. Im nächsten Rundbrief kommt deshalb, passend zu der Aktion „Stadtradeln“, unsere Aktion von der Delfinbotschaft: „ONE LESS CAR“. Ich erzähle also bald genauer, was wir als Idee haben, die wir, gemeinsam mit Euch, gerne durchführen möchten. Ob Ihr da aktiv mitmacht oder einfach unterstützt, ich würde mich freuen, wenn wir tüchtig Bewegung in Deutschland erreichten.

Wir können hier und da und dort beginnen. Was fällt Euch sehr leicht? Was empfindet Ihr als sehr wichtig? Was bringt besonders viel? Guckt doch mal in die letzten Rundbriefe, da sind ganz viele Möglichkeiten aufgezählt. Aber es gibt unendliche viele Ideen mehr.

  • Einen Teil des Rasens nicht mähen, sondern zur Insektenwiese umwandeln (das macht sogar unser Großpapa in diesem Frühjahr). Beim Umweltinstitut.org gibt es einen kostenlosen Ratgeber für Balkon und Garten für Bienen und Schmetterlinge.
  • Statt mit Waschpulver mit Efeublättern waschen.
  • Guppyfriend Waschbeutel kaufen, um bei der Wäsche die anfallenden Microwaste-fasern aufzufangen. So wird vermieden, dass sie in den Wasserkreislauf gelangen (guppyfriend.com). Nähere Information gibt es auch hier: stopmicrowaste.com.
  • Kinder mit dem Fahrrad zur Schule bringen.
  • Anders essen macht besonders viel aus (und es macht auch uns selbst gesund).
  • Gezielt bestimmte Petitionen mitzeichnen. Zum Beispiel diese im Bundestagspetitionsforum: Bei der Klimaschutz-Petition von Parents for Future müssen bis zum 06.05.2019 mind. 50.000 Mitzeichner erreicht werden, damit sich der Bundestag damit beschäftigt. Aktuell fehlen noch rd. 21.500 Mitzeichner. https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2019/_03/_17/Petition_92294.mitzeichnen.registrieren.html
  • Am 24. Mai beim globalen Klimastreik mitmachen, um das Momentum zu unterstützen.
  • Kosmetik ohne Tierversuche nutzen.
  • Denkt Euch aus, was Ihr selbst gut und gerne tun wollt, dann gelingt es leicht.

Ich weiß, dass Ihr Euch schon Gedanken macht und das finde ich sehr, sehr gut!

Vielleicht können Euch meine Zeilen unterstützen und auch Hoffnung geben, dass Ihr nicht alleine in Euren Bemühungen seid. Denn die Bemühungen der vielen umdenkenden Menschen zeigen schon Früchte.

Interessant ist dazu z.B. ein Artikel der Wirtschaftswoche, die beklagt, dass die Generation Z (die um 2000 Geborenen) durch ihr Nicht-Interesse die großen Marken in Bedrängnis bringe. Global verlören die Weltmarken an kleinere Unternehmen. Zum Beispiel hätten kleine, spezialisierte Marken 40 Prozent des europäischen Hautpflegemarktes erobert und seien eine Bedrohung für Nivea, also Beiersdorf. Der Kunde, die Kundin habe das Gefühl, dass die großen Firmen weder ihre eigenen Marken noch den Konsumenten schätzten und deshalb schwenke man um zu kleineren, liebevoller gepflegten Marken. Eine Werbeintensivierung würde nichts nützen. Die Menschen seien werbemüde. Die unvorstellbare Werbeflut hat sie resistent gemacht. Der Werbemarkt ist im ersten Quartal 2019 erstmals deutlich im Minus.[ix]

Das sind in meinen Augen doch echt Zeichen, dass eine andere Kaufhaltung seitens der Kunden wirklich, wirklich wahrgenommen wird. Ich mag Firmen, die umdenken und naturschonend produzieren. Das möge sich jetzt bitte durchsetzen und ich persönlich freue mich, dass es auch beginnt. An dieser Stelle können wir also ganz einfach unterstützen und es bringt tatsächlich was.

Der Kunde, die Kundin hat es ja auch geschafft, dafür zu sorgen, dass die eingeschweißte Bio-Gurke (ausgerechnet die) jetzt ohne Plastik angeboten wird.

Denkt doch mal, will auch nur eine/r der Wanderer, dass die Beschichtung ihrer Outdoor Kleidung die Antarktis verschmutzt? Gerade diese Menschen lieben doch die Natur und wollen sie lebendig erleben! Dennoch ist da wohl etwas komplett verkehrt gelaufen und genau diese Beschichtung ist im Antarktischen Eis gefunden worden. Dass es auch anders geht, zeigt die Firma Patagonia, sie übernimmt seit 1996 eine „Pionierrolle in Sachen Umweltschutz“[x] und setzt hier andere Standards. [xi]

Zum Beispiel mit Fleece-Bekleidung aus recycelten PET Flaschen oder ihrer Kampagne „Don’t buy this Jacket“ –   „Kauf diese Jacke nicht“ (Das stand auf den Anhängern an den verkäuflichen Jacken im Laden, damit man nachdenkt, ob man diese Jacke wirklich braucht).

Das finde ich richtig gut.

Bestimmt fällt Euch noch ganz viel dazu ein und ich hoffe, wir können schon in den nächsten Tagen zeigen, dass wir gewillt sind, dass wir mitdenken, dass wir etwas bewirken können.

Lasst uns gleich heute beginnen.

Ganz viele hoffnungsvolle Grüße dazu von mir

Eure Cornelia

 

[i] Anm.: Sehr gut ist in der letzten SZ (Nr. 98, 27./28. April 2019 Seite 3) unter „die Reifeprüfung“ berichtet worden, wie es anfing. Wie Greta Thunberg voller Kummer über die jetzige Weltsituation („in der 5.Klasse hörte sie auf zu lachen, zu reden, die Eltern notierten, wie viel sie aß“) im August 2018 anfing, freitags die Schule zu verweigern und stattdessen vor dem Rathaus zu sitzen und zu demonstrieren.

[ii] Zitat: Rücker, Martin, Foodwatch, Rundbrief vom 12.4.2019.

[iii] Vgl.: https://www.titanicverein.de/die-geschichte-im-uberblick/.

[iv] Vgl.: https://www.focus.de/kultur/buecher/der-untergang-der-titan-das-buch-das-die-titanic-katastrophe-vorhersah_aid_728890.html.

[v] Zitat: Schweitzer, A., Kultur und Ethik, S.38.

[vi] Zitat: Schweitzer, Albert, Kultur und Ethik, S. 331.

[vii] Vgl.: https://www.bmu.de/fileadmin/Daten_BMU/Download_PDF/Klimaschutz/paris_abkommen_bf.pdf.

[viii] Vgl.: Umweltbundesamt.de. Siehe unter „Indikator: Emission von Treibhausgasen“.

[ix] Vgl.: WiWo, „Generation Z bringt große Marken in Bedrängnis“ vom 30.4.2019.

[x] Aussage vom Globetrotter Magazin.

[xi] Vgl z.B. die Website von Patagonia.

Gute Nachrichten

 

IMG_20170802_102108

Gibt es nur das, was wir in die Nachrichten hören? Ist die Welt so, sind die Menschen so, wie es scheint, oder andere uns das weis machen wollen?

Oder gibt es auch anderes? Etwas was gelingt, was Hoffnung macht, wo wir eventuell sogar mitmachen können? Sodass wir wissen: Es geht, man kann um sich herum die Welt hell machen – und wenn das so nach und nach jeder tut, dann ist auch wirklich jede Ecke hell.

So komme ich mal wieder mit guten Nachrichten.

Einiges hätte ich schon vor längerer Zeit in den letzten Brief dieser Art bringen können. Aber, wer weiß, vielleicht ist es gut, statt eines sehr langen Briefes ein paar kürzere in Abständen zu senden. Hier kommt also wieder so einer und er soll nun hauptsächlich gute Nachrichten und gute Tipps darüber geben, was jeder Einzelne tun kann.

Storch im Nest

Ich hatte Euch in dem letzten Brief mit guten Nachrichten auch etwas zum Grünen Band, welches sich an der ehemaligen Grenze zum damals abgeschlossenen Osten entlang schlängelt, geschrieben.

Christoph und ich hatten nun einmal die Chance per Fahrrad auf dem Elberadwanderweg sowohl das Biosphärenreservat Elbetalaue, wie die Storchenstraße, wie auch Teile des grünen Bandes zu beradeln und deshalb kommen Bilder von diesen Tagen in kompletter Natur. Ich finde, sie passen zu dem Thema dieses Briefes. Ich hatte es ja neulich einmal erwähnt: Die erstaunlich friedliche Auflösung von schwer bewachten und bewaffneten Grenzen, die bis dahin die Welt in Ost und West aufteilten, kann uns Hoffnung geben bei den heutigen Eskalationen. Genauso die Entstehung von Naturschutzgebieten auf dem ehemaligen „Todesstreifen“.

Wenn man es recht bedenkt, war es durch die Irrlehren in den 30iger Jahren, denen die Mehrheit der Deutschen nachgelaufen sind, innerhalb kürzester Zeit zu Krieg gekommen, weshalb die Deutschen selbst zu Flüchtlingen geworden sind (Das Prinzip von Ursache und Wirkung) und ist letztlich auch die DDR entstanden, aus der die Deutschen wiederum versucht haben zu flüchten. Erst mit der Auflösung dieser Ost-West-Grenzen war wirklich Freiheit und Frieden. Und mit dem Frieden konnte sich auch die Natur erholen.

Das heißt, wir haben logische Ketten aus Ursachen und Folgen erlebt, einmal in die eine, einmal in die andere Richtung. Dieses logische Folgen auf unser Handeln können wir also auch zum Guten anschieben. Jeder von uns kann beginnen: Das gilt für Frieden genauso wie für die Umwelt oder das Klima und auch für unsere Gesundheit.

Wir. Können. Etwas. Tun!

Elbtalaue

Deshalb gleich als Erstes: Zur Zeit läuft grad noch eine Videoserie von Chris Wark, die sich damit beschäftigt, wie man eine Krebserkrankung heilen, bzw. gleich gesund bleiben kann. Menschen, die diese Krankheit überlebt haben, können es bezeugen und diese Filmreihe ist voll mit Wissen und guten Tipps. Es sind noch nicht alle Filme durch und vielleicht schafft Ihr es, noch einen zu sehen und Euch Notizen zu machen. Ich hoffe, sie werden dann auch noch mal wiederholt. Sie sind auf Englisch. Hier ist der Link zu seinen Filmen: http://urltag.net/BwE7jJ

Der Körper ist so willens zu heilen! Wir müssen ihm nur die Chance geben.

Chris ist voraus gegangen und hat damit erstens sich selbst Gutes getan. Er hat nicht lange auf Hilfe von anderen gewartet. Er hat daran geglaubt, dass man selbst und alleine etwas tun und verändern kann – und zweitens gibt er jetzt Tausenden dadurch neue Hoffnung, selbst zu handeln, statt traurig aufzugeben. So kann ein Einzelner Tausende in Bewegung bringen.

4600 Menschen der industriellen Staaten erkranken täglich an Krebs. Das sind doppelt so viele Menschen, wie mein Heimatdorf an Einwohnern hat. Wenn sie nicht aufgeben wollen, werden sie und ihre Angehörigen sich auf den Weg machen. Also jeden Tag grob 8000 Menschen mehr. Sie werden, wenn sie wirklich suchen, auf einen Weg treffen, der sie gesund werden lässt. Diesen Weg werden sie, um gesund zu bleiben, beibehalten – das ist schon eine Riesenmenge an Menschen und damit eigentlich eine Revolution in Richtung Gesundheit. Dazu gibt es in Deutschland bereits 8 Millionen Vegetarier und 1 Million Veganer (Ewig schon haben meine Doktoren empfohlen Fleisch, industrielles Mehl und Fabrikzucker weg zu lassen. Da bewegt sich jetzt etwas).

Da eins ins andere greift, wird dies eine Auswirkung auf sehr viele Bereiche haben, auch auf den Umgang mit der Natur und unseren Lebensmitteln, auch auf die Tierhaltung, auch auf unser Freizeitverhalten und unsere Art und Weise, uns durch die Welt zu bewegen.

Die Dinosaurier sind ausgestorben. Wir können das besser – wenn wir lernfähig bleiben.

Da haben also die Menschen einmal gelernt, dass man zur Ölgewinnung keine Wale mehr jagen muss, man hat die Lampen nun mit Erdöl gefüttert. Genauso haben sich alternative Energien zum Erdöl gefunden.

Es ist durchaus möglich, dass sich eine Alternative zum Fleischessen ergeben könnte, wer weiß? Im Deutschlandfunk gab es gerade eine Sendung darüber: http://srv.deutschlandradio.de/themes/dradio/script/aod/index.html?audioMode=2&audioID=4 Dieser Link führt zur Audiothek und dort wählt Ihr Do, den 14.9.17, 11.49 Uhr. Die Sendung heißt Umwelt und Verbraucher, Fleisch aus dem Reagenzglas, Essen mit gutem Gewissen, Dauer: 3 min und 50 Sekunden. Susanne Götze ist die Autorin.

Deichschafe

Der Mensch kann lernen und es gibt manche Erfindungen, die sehr hilfreich sind, und selbst wenn sie in der Schublade verschwunden waren, eines Tages kommen sie auch wieder heraus und so ist es auch schon geschehen. Zum Beispiel hier:

Ihr wisst, dass ich gerne Natur, Boden Wasser, Luft und Tiere frei von Giften hätte.

Manchmal aber ist es schon geschehen und Schwermetalle befinden sich im Boden. Kann man ihn wirklich nur noch abtragen? Und wohin dann damit?

Es gibt tatsächlich einen sehr viel schöneren Weg: Er nennt sich Phytomining. Dieses Verfahren wurde schon vor knapp 30 Jahren entwickelt, patentiert und das Patent an eine Firma verkauft. – und diese Firma hat es in der Schublade verschwinden lassen (wollte sie keine Entgiftung – also weitere Vergiftung unserer Umwelt?). Doch die 25 Jahre Patentschutz sind vorbei und nun ist diese wirklich grüne Technologie wieder frei benutzbar! Durch Einsatz entgiftender Pflanzen laut des Patents von Alan Baker und Rufus Chaney, welches seit dem 1.6.2015 wieder frei gegeben ist, oder des Patents von Roman Senekovic sen. und Roman Senecovic jun. (Veröffentlichungsnummer: EP0123985 A2) oder ähnlicher Forschungen.

Blumenwiese

Ich will die Vorgehensweise kurz erklären, damit Ihr wisst, warum ich so begeistert bin.

Wie bekannt ist, lagern sich Giftstoffe aus dem Boden in Pflanzen an, was bei Nahrungspflanzen gefährlich ist, da sie beim Verzehr zu Vergiftungen führen können. Genau durch die Stoffaufnahme der Pflanzen aus dem Boden kann man aber auch eine Entgiftung des Bodens mit Pflanzen herbei führen. Dabei sind verschiedenste Forschungen bereits durchgeführt u.a. mit Senfpflanzen, Pappeln, Weidelgras usw. Je nach Pflanzenart werden verschiedene Stoffe aus dem Boden gezogen und können nach der Ernte sogar wieder verwendet werden. Das aus dem Boden gezogene Metall kann aus den Pflanzen heraus geholt werden und so gewinnt man tatsächlich nebenbei Rohstoffe zur weiteren Verwertung, deshalb Phytomining.[i] Ein Danke an die Pflanzen!

Gibt es also in Eurer Gemeinde, in Eurem Boden Gifte? Dann ist dies vielleicht etwas für Euch.

Fahren auf dem Deich

Folgendes könnt Ihr auch tun, wenn Ihr die Gesundheit des Bodens fördern wollt (wer will schon im Gift leben?): Wenn Ihr ein Grundstück kauft oder mietet, dann lasst vorher eine Bodenprobe nehmen. Ihr könnt dann sicher sein, dass der Boden rein ist und Ihr darauf gesund bleibt. Und Ihr fördert gleichzeitig, dass Menschen, die ihren Boden vergiftet haben, diesen nicht mehr los werden. Erzählt anderen von dieser Vorgehensweise, dann entsteht eine Welle, den Boden rein zu halten, weil Vergiftung sofort Wertverlust bedeutet.

Käufer, Mieter und Verbraucher haben ganz schön viel Macht. Es gibt dafür Beispiele: So haben all die Menschen, die keinen Pelz mehr wollten, den Beruf des Kürschners quasi aussterben lassen. Es gibt nur noch eine Fachklasse in ganz Deutschland (in Fürth [ii]) und auch dort sitzen nur noch ein paar Schüler beisammen. Natürlich gibt es noch Felle, billigen Handel aus anderen Ländern. Aber wenn der Kunde sie nicht will, dann wird auch nicht mehr verkauft und dann wird auch nicht mehr deswegen getötet, gewildert etc. Der Kunde entscheidet, also jeder von uns, nicht nur bei Fellen, überall. Die deutschen Kürschner, die den Antipelztrend überstanden haben, mussten sich umstellen. Sie lernen Tierschutz und häufig genug, so eine Kürschnerin aus Bremen, nehmen sie überhaupt nur noch gebrauchte Felle aus alten Mänteln und arbeiten diese um oder bekommen die Felle aus der normalen Hege und Pflege. Kürschner, die auf diese neue Weise arbeiten, haben tatsächlich nach wie vor Kundschaft.[iii]

Und warum gibt es Bioprodukte und Vegetarisches beim Discounter? Weil der Kunde danach sucht!

Richtung Dömitz

Was ich auch sehr schön finde, ist Folgendes: Die Deutschen sind ja ein fleißiges Völkchen, sie verreisen aber auch sehr, sehr gerne. Und in den letzten Jahren tun sie dies vermehrt mit dem Fahrrad und auch zu Fuß. Wanderseiten im Web haben viele Tausend Zugriffe am Tag. Dies führt dazu, dass mehr und mehr gute Radwege entstehen und ein weit verzweigtes Wanderwegenetz. Dadurch werden natürlich auch die Radfahrer dort am Ort unterstützt, aber auch die Einnahmen durch diesen feinen Tourismus, der sich an der Natur erfreut, steigen. Ortschaften, die die Natur pflegen und schützen, spüren dies schon und sind auf der Gewinnerseite. Alleine die Lüneburger Heide hat bereits 2015 die 5 Millionen Übernachtungen überschritten,[iv] seitdem sind 2016 und 2017 die Übernachtungszahlen weiter angestiegen. [v]

Da fließt viel mehr in die Kassen der Gemeinden als über Gewerbegebiete und Logistikparks. Tatsächlich: Es lohnt sich Schönheit und Gesundheit der Natur zu erhalten! Sehr viele ausländische Reisende kommen jetzt auch nach Deutschland, weil sie hier so ein gutes Wegenetz vorfinden. Das ist eine Entwicklung, die mich sehr, sehr freut – und nebenbei tun alle diese Menschen etwas für ihre eigene Gesundheit.

Hier sind ein paar Links, die das Radwandern erleichtern: http://www.niedersachsen-radroutenplaner.de/ www.hamburg.de/radroutenplaner (die gibt es bestimmt auch von den anderen Bundesländern) oder: www.hamburg.de/radtour/300372/alltagsrouten für’s Tägliche. Sucht doch mal im Netz oder fragt in der Gemeinde, damit Ihr schnell und schön, abseits der Straßen, gut unterwegs seid.

In Hamburg gibt es auch Aufpumpstationen: Luftstation an der Alster / Gurlittinsel, Luftstation Mönckeberstraße / Ecke Bergstraße, um mal etwas zu nennen. Außerdem gibt es in vielen Ecken der deutschen Städte Leihfahrräder, in Hamburg als Beispiel das StadtRAD (123 Ausleihstationen. Bei der Registrierung sind die ersten 30 Minuten gratis).

Ach, es gibt ja auch superwitzige Ideen, damit wir mehr Fahrrad fahren: Bei der Fahrraddisco „Pedal Power“ auf dem Lattenplatz vor dem Knust (ja, ich habe eben viele Sachen in Hamburg gefunden, bitte schaut doch auch bei Euch nach solchen Angeboten). Da wird der Strom von Fahrrädern erzeugt, das Publikum muss strampeln, erst dadurch gibt es Musik.

Übrigens: Schon mal bei Critical Mass mitgefahren?

Storche im Nest

Solltet Ihr aber lieber Euer Geld als Eure Beine für Klima und Natur arbeiten lassen: www.test.de/thema/oekofonds . Geht auch.

Gut ist es für das Klima außerdem, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs zu sein.

Öffi ist eine App für mobile Fahrplanauskunft für die öffentlichen Verkehrsmittel und funktioniert in halb Europa.

Braucht man doch einmal ein Auto, dann gibt es ja Carsharing – das gibt es übrigens auch privat: Drivy ist eine App, damit wird es leicht! Die Fahrzeuge sind überall verfügbar und die Kosten v.a. bei langen Fahrten super günstig.

Wer gerne reist und eben doch mal fliegt, wirft vielleicht ebenso gerne mal eine Spende in die andere Waagschale: www.arktik.de , www.atmosfair.de , www.myclimate.org machen aus Euren Spenden Klimaschutzprojekte.

Wer auf Tour ist, der will unterwegs vielleicht mal richtig im Grünen leben: www.campinmygarden.com bietet weltweit grüne Zeltplätze in Gärten und auf Privatgrundstücken an[vi].

Elbe bei Dömitz

Ihr seid eigentlich lieber zu Hause, gerne wärt Ihr auch im Grünen, aber Ihr habt keinen Garten? Manchmal tut es eine grüne Oase auf dem Dach: Die Stadt Hamburg fördert Gründächer mit bis zu 40% der Gesamtkosten.

Da macht mancher Vermieter mit, denn Dachgärten isolieren auch. Da haben also wieder mehrere ihre Freude dran: Kleine Tiere, Vögel, Insekten finden das Grün sehr schnell und damit einen Platz zum Überleben in der Stadt.

Was beim Mieten manchmal nicht geht, auf dem eigenen Grundstück aber schon: Man könnte dort sogar Bienen halten und eigenen Honig produzieren. www.ivhh.de gibt Kurse, wie es richtig geht (übrigens hat ein Gericht die Haltung von fünf Bienenvölkern in der Nachbarschaft einer klagenden Frau für rechtens gehalten)[vii]. Es wäre aber schon hilfreich für die Bienen, wenn Du z.B. Wiesensalbei, Kornblume, Echter Salbei, Lavendel, Rankenglockenblume oder ähnliches auf Deinen Balkon/ Dachgarten/ Beet (es gibt ja auch Urban Gardening und Gemeinschaftsgärten) pflanzen würdest. Ich bekomme demnächst netterweise ein dickes Album mit den besten heimischen Pflanzen zum Kopieren, das werde ich auf Facebook stellen. Mehr dazu findet Ihr aber auch beim Bund Naturschutz www.tinyurl.com/Bienenschmaus .

Es gibt übrigens (in Hamburg) eine dauerhafte, kostenlose Saatguttauschbörse und zwar in einem Umsonstladen (so etwas gibt es auch!) in der Stresemannstraße 150. In Hamburg gibt es übrigens vier Umsonstläden, wenn nicht mehr… Auf diese Weise wird viel weniger weggeschmissen. Da könnt Ihr umsonst „einkaufen“ oder eben auch gute Dinge von Euch, die Ihr aber nicht benötigt, hin spenden.

Wenn jede/r Einzelne handelt, dann gibt es eine tolle Bewegung.

Eine Dame, hier in Holm-Seppensen fragte sich, wie sie ihren Plastikmüllberg verkleinern könnte und hat es so nach und nach geschafft, bei ihren Einkäufen immer weniger davon ins Haus zu tragen. Dann hat sie hier in Buchholz die Greenpeacegruppe gefragt, ob diese mit ihr einen Vortrag halten würde, sie selbst könnte den praktischen Teil liefern und Greenpeace müsste bitte noch die Theorie und Fakten dazu bringen. Sie hat auch gleich ein Foto für ein mögliches Plakat mit geschickt. Und nun ist in der Stadtbücherei Buchholz am 6.11. um 19.30 der Vortrag: „Plastikmüll? Ohne uns!“ zu hören. Legt mal einfach los mit Euren guten Ideen, wirklich, es hilft auch anderen.

Ein Helfer dazu: „Fünf Hausmittel ersetzen eine Drogerie“. Erschienen bei smarticular.net

Dazu noch ein Link, diesmal aus Berlin: https://original-unverpackt.de/ ein Laden, ja, in dem man Unverpacktes einkaufen kann (auch online). Und es gibt dort einen Kurs, wie man selbst einen „Unverpackt“-Laden in seiner Umgebung eröffnen kann.

Ähnlich geht es in Hamburg bei Twelve Monkeys – Vegankrams in St. Pauli – eigene Töpfchen also zum Einkaufen mitnehmen! Wochenmärkte gibt es natürlich auch in Großstädten, da geht Verpackung sparen ganz leicht. Und wenn Ihr auf dem Land lebt, geht Ihr einfach gleich in den Hofladen oder macht bei der solidarischen Landwirtschaft mit, dann habt Ihr kurze Wege und einen Blick auf die Qualität.

Zum Einkaufen ein paar kostenlose Apps: Giftfrei einkaufen, Fair Fashion Finder, ToxFox, Barcoo und Skeptical Science.

Michael Otto vom Ottoversand sagte einmal: „Mir wurde klar, dass ich bei mir selbst anfangen muss“ – das ist der Grund, warum sie in seiner Firma bereits in den Siebziger Jahren die Verpackungen aus Recyclingmaterialien eingeführt haben. Und er entdeckte, dass vieles auch Geld spart. Zum Beispiel als sie die Luftfracht auf Bahn- und Seefracht umgestellt hatten oder mit eigener Energieerzeugung angefangen haben.[viii] Also, wenn Ihr eine große Firma habt, könnt Ihr auch etwas tun, damit es auf der Erde lebenswert bleibt. Auch jede kleine Firma kann sich etwas überlegen, was schützt und spart, man kann das auch mit in seine Werbung bringen. Menschen suchen ja nach guten Alternativen und werden aufmerksam.

Da kann ich doch gleich mal an die tolle Schlagzeile erinnern: „Die Post zeigt Autoherstellern den Weg“[ix]. Ein Startup (!) nämlich „Streetscooter“ in Aachen zusammen mit der Uni RWTH (Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen) stellt für die Post Elektroautos her, weil die Automobilbranche nichts anbieten konnte oder wollte. So überholt die Jugend die trägen Dinosaurier, die sich nicht bewegen wollen. „StreetScooter wurde 2010 im Umfeld der RWTH Aachen aus der Idee gegründet, Elektromobilität bereits ab kleinen Stückzahlen wirtschaftlich attraktiv zu gestalten – und somit Ökonomie und Ökologie miteinander zu versöhnen.“ [x] Geht doch!

Das ist leider so, – es gibt auch große Firmen, Unternehmer, Investoren, die mit Hilfe von Bankern, Beratern und Anwälten der Allgemeinheit richtig großen Schaden zufügen. Habt Ihr von den Cum-Cum und Cum-Ex Geschäften gelesen? [xi] Steuerbetrug, der behauptete legal zu sein, brachte die deutschen Steuerzahler um 31,8 Milliarden Euro.

Also 31 Tausend mal eine Million Euro. Sogar diese kleine 0,8 nach der 31 bedeutet noch 800 Millionen Euro. Eine unvorstellbar große Menge Geld, die nun nicht mehr in Kindergärten, Straßen, Sozialleistungen, Rente etc. fließen konnten.

Warum das hier unter guten Nachrichten steht? Weil eine ganz normale Sachbearbeiterin beim Finanzamt diesem auf die Schliche kam. Es ist doch beeindruckend – und es gilt wieder die Erkenntnis: Zu jedem Unglück gibt es einen, der es hätte verhindern können – bzw. auch eine/n, der/ die es eben verhindert oder beendet hat! An dieser Stelle haben sehr viele weggeschaut, sogar wenn sie eine Mitteilung bekommen hatten, aber diese einzelne Dame hat gehandelt und danach erst kam alles ins Rollen, schließlich haben dann auch Insider ausgepackt.

Lobend muss ich bei der Gelegenheit auf meine Quellenangaben hinweisen. Die dort genannten Journalisten haben gemeinsam diesen großen Fall recherchiert und in einem langen Bericht an die Öffentlichkeit gebracht.

Ähnlich war es mit den Panama Papers. Es gibt wirklich fähige und fleißige Journalisten, die auch heiße Eisen anpacken – wie damals bei „Watergate“. Sicherlich müssen wir an dieser Stelle auch den Whistleblowern dankbar sein, die sich teilweise sehr einsam nur mit ihrem Gewissen gegen große Mächte stellen.

So, falls sich jetzt bei Euch die Frage stellt: „ Wie soll man denn bloß immer so aktiv sein? Ist das nicht Stress?“ — Hier also noch ein Tipp:

Die Ergebnisse einer Studie von 2006-2008/2010 in Australien zeigten, dass Teilnehmer, die pro Tag vier Portionen Gemüse verzehrten, einem drei bis zwölf Prozent geringeren Risiko für Stress unterlagen als diejenigen, die weniger Gemüse konsumierten. Frauen ziehen offenbar einen noch größeren gesundheitlichen Nutzen aus Obst und Gemüse als Männer. Frauen, die drei bis vier Portionen Gemüse verzehrten, hatten ein um achtzehn Prozent verringertes Stressrisiko, während es bei nur zwei Portionen immerhin noch sechzehn Prozent waren. [xii]

Damit drehe ich gewissermaßen die Kurve zu meinem Briefbeginn: Wir selbst können sofort etwas tun und wenn wir gleich heute beginnen, haben wir ganz schnell die ersten Resultate. Das Prinzip Ursache und Wirkung wirkt für uns, wenn wir uns informieren und klug und beherzt handeln.

Das gilt natürlich auch für die bevorstehende Wahl. Wir können die Uhr nicht zurück drehen und Umweltsünden ungeschehen machen. Aber wir können jetzt etwas tun. Privat, in unserem Beruf und Geschäft und bei der Wahl.

Dass wir überhaupt in einem Land leben, wo wir eine eigene Meinung haben können und frei wählen dürfen, ist ein großes Glück und wurde hart erkämpft. Wir leben immer noch in einem ziemlich freien, ziemlich wohlhabenden, ziemlich gesunden und ziemlich friedlichen Land mit wunderschönen Landstrichen. Wir haben den besten Pass der Welt „Mit unserem Reisepass lassen sich 176 Länder visafrei bereisen – mehr als mit jedem anderen Reisepass, weshalb er im 2017 erschienenen Visa Restrictions Index den Titel „bester Reisepass“ erhalten hat.“ [xiii]

Dass Frauen wählen können, ist bei uns Anfang des letzten Jahrhunderts durchgefochten worden und schon seit dem 12.11.1918 in Kraft, sodass sie 1919 zum ersten Mal auf nationaler Ebene wählen konnten.[xiv]

Das muss man doch nutzen, oder?

Und nun wissen wir nicht, was wir wählen wollen?

Es gibt eine kleine Broschüre von Greenpeace mit den dringendsten Zukunftsfragen, da sind tabellarisch Antworten der Parteien aufgeführt, wie sie dieses Thema anpacken wollen. Da gibt es teilweise ziemliche Unterschiede bei den Antworten und Ihr könnt das für Euch Interessante herausfinden. Parteien, denen es an Antworten mangelt, denen es an Lösungen fehlt, könnten uns allerdings nur schlecht regieren. Augen zu halten, leugnen oder Kopf in den Sand stecken ist ja ein sehr schlechtes Vorangehen (stelle ich mir gerade bildlich vor). Wer bei Problemen wegläuft sollte einen anderen Beruf ergreifen. Probleme sind eine Aufforderung zum Handeln.

Vielleicht bringt Euch dies Klarheit:

http://gpn.greenpeace.de/magazin/ausgabe/wahlkompass2017/

Wenn schon nach unserer Stimme gefragt wird, dann sollten wir sie bewusst einsetzen.

Aber ansonsten handeln wir gleich selbst, oder?

„Du bist tapferer als Du glaubst und stärker als Du wirkst und klüger als Du denkst“ sagt Christopher Robin in „Pu der Bär“ und damit uns allen schon zur Kinderzeit.

Mit guten Wünschen für eine segensreiche Zukunft grüße ich Euch!

Cornelia Cornels-Selke

 

Regenbogen an der Nordsee

„Damit Sie wieder leuchten können!“

Naturheilkundliche Praxis für Ganzheitsmedizin•

Reiki-Schule • Schwimmen mit Delfinen •

Leben aus der Vision® • Lernen im Schlaf •Chinesische

Quantum Methode® • Masterminding

21244 Buchholz • Tel: 04181/217878 und 01522/8595480

Cornelia@Cornels-Selke.de

www.Cornels-Selke.de

www.delfinbotschaft.de

 

Neu – Erhältlich als EBook –

So sieht es ausDie Welt ist schön

Begleitende Briefe durch das Jahr

Cornelia Cornels-Selke

316 Seiten, 144 farbige Seiten mit Fotografien

225 mm x 175 mm, Hardcover mit Fächerbindung

33,- € (10% Spende für die Delfinbotschaft gUG)

ISBN 978-3-00-044257-5

— Vergriffen, aber erhältlich als EBOOK für nur 9,90 € —

Quellen:

[i]http://www.spektrum.de/magazin/bodenentgiftung-mit-spezialisierten-pflanzen/824385. – Bundesministerium für Bildung und Forschung, http://www.biosicherheit.de/forschung-live/305.pappeln-bewaehrungsprobe-freiland.html . – http://paperity.org/p/4044155/aufnahme-von-chlorierten-kohlenwasserstoffen-durch-pflanzenoberflachen . – Höflich G. und Günther Th., Einfluss von Pflanzen- Rhizosphärenmikroorganismen-Assoziationen auf den Abbau von polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen im Boden, 21.4.2000.

[ii] http://www.br.de/fernsehen/ard-alpha/sendungen/ich-machs/kuerschner-fell-mode-100.html 17.09.2017, 21.41 Uhr.

[iii] Martina Greggers in Bremen.

[iv] https://celler-presse.de/2016/02/29/erstmals-ueber-5-millionen-uebernachtungen-in-den-9-staedten-in-niedersachsen/ .

[v] https://celler-presse.de/2016/07/12/tourismus-waechst-ueberproportional-lueneburger-heide-gewinnt-marktanteile-in-den-ersten-vier-monaten-des-jahres/ .

[vi] Klimasparbuch für Studierende 2016/2017. Das Heft ist voll von Information und einiges habe ich daher entnommen.

[vii] Das Haus5/2017, aktuell VII.

[viii] Die Zeit, 28.1.2016, Nr. 5.

[ix] https://www.heise.de/newsticker/meldung/Elektroauto-Streetscooter-Die-Post-zeigt-Autoherstellern-den-Weg-3302172.html ,21.9.2017, 10.07.

[x] Zitat: https://www.streetscooter.eu/unternehmen , 21.9.2017, 10.15.

[xi] Ackermann, Lutz; Becker, Benedikt; Daubenberger, Manuel; Faigle, Philip; Polke-Majewski, Karsten; Rohrbeck, Felix; Salewski, Christian; Schröm, Oliver; Die Zeit Nr 24, Wirtschaft, Der große Steuerraub, Seite 19, 8.6.2017.

[xii] Vgl: https://www.bonusan.com/deutsch/neuigkeiten/grosse-studie-obst-und-gemuese-verringern-stress/ 20.9.2017,022.16..

[xiii] Henley & Partners: Global Ranking – Visa Restriction Index 2017. Henley & Partners, 1. Januar 2017, (englisch).

[xiv] Vgl.: Schaser, Angelika, Feministische Studien 1 (2009), Zur Einführung des Frauenwahlrechts am 12. November 1918, in: S. 97–110, hier S. 102.

Geht ganz leicht

 

baumallee

Da ich Heilpraktikerin bin, möchte ich mal wieder einen Rundbrief der Gesundheit und der Gesunderhaltung widmen.

Es könnte sein, dass er ziemlich lang wird, weil ich, wie erwähnt, schon eine Weile immer mehr Themen in mir horte. Vielleicht werde ich ihn also in zwei Teile aufteilen, wenn er zu lang wird, ich möchte schon gerne fundamentiert schreiben und hinreichende Anleitungen geben. Aber davon kann man am Stück meist nur kleine Portionen vertragen, man schaltet beim Lesen sonst einfach ab. Dafür sind die Dinge aber zu wertvoll. Diese Maßnahmen sollen Euch ja gesund erhalten.

Vielleicht lest Ihr ja auch in Etappen?

Deshalb möchte ich Euch gleich als Erstes, bevor es zu spät ist, von einem Symposium berichten, das per Livestream übertragen wird. Dort könnt Ihr über den Link, den Ich Euch sende, kostenlos zusehen. Vielleicht ist das etwas für Euch?

Das Ganz heißt: „The Truth about Cancer“ ist in Englisch und beginnt am 14. Oktober ab 9.00 Uhr morgens Eastern Time und geht bis zum 16. Oktober abends weiter. Für uns ist es dann sechs Stunden später und es geht damit für uns jeweils bis nach Mitternacht, aber – falls Ihr abends nicht schlafen könnt oder einmal die lange Nacht der Vorträge erleben wollt und Euch das Thema: „Die Wahrheit über Krebs“ interessiert – es lohnt sich. Viele, über 40, sehr gute Referenten haben sie da zusammen bekommen, es wird sicherlich sehr interessant! Das Thema Krebs ist umgeben von Angst und Unwissenheit und die Menschen lassen sich quasi wie Schäfchen in eine Richtung treiben konsequent die Augen verschließend über das, was sie selbst tun könnten – um gesund zu bleiben und zu werden. Dies ist der Link zu diesem Symposium, das so ganz anders spricht als die Pharmawerbestimme: https://go.thetruthaboutcancer.com/uls/?ref=3824ce52-949e-4026-81c6-94a0170e6eb7

Damit habt Ihr einen Link zum Registrieren. Bitte registriert Euch sofort, damit Ihr rechtzeitig den Zugang erhaltet. Denn im Anschluss erhaltet Ihr verschiedene Mails darüber, wie Ihr Euch das Symposium zusammenstellen könnt. Von jedem Block sucht Ihr Euch die für Euch jeweils interessantesten Vorträge im Voraus aus. So habt Ihr Euer ureigenes Symposium, als wäret Ihr mit im Kongressgebäude.

Ihr könnt außerdem vorab schon diese sehr erhellenden Videos ansehen. Fakten und neue Entdeckungen werden auf gute Weise präsentiert! https://go.thetruthaboutcancer.com/ Die ersten beiden Filme der Serie zu schauen ist kostenlos.

tomaten-bei-steffilentsch-bioaepfel

Und noch ein paar Worte vorneweg:

Recht häufig werden in den Medien oder Werbungen Krankheiten genannt und wie wir dagegen vorgehen können. Ich habe normalerweise eher den Ansatz zu beschreiben, wie wir gesund bleiben (alleine den Namen einer Krankheit zu nennen, löst bei manchen schon Ängste aus, – das zu fördern, liegt mir fern). Dennoch muss ich ab und zu Vorgänge schildern, damit gut nachzuvollziehen ist, wie aus einer Situation Krankheit werden kann, bzw. wo wir dementsprechend ansetzen müssen, damit der Körper mitsamt seinen Organen gesund bleibt.

Manche Themen sind in den früheren Rundbriefen nachzulesen. Wiederholungen versuche ich zu vermeiden, sonst fange ich immer wieder ganz vor vorne an, das finde ich ermüdend und wird beim Lesen meist auch nur überflogen. Das können wir uns, glaube ich, sparen. Wenn Ihr jetzt also an irgendeiner Stelle zum Beispiel denkt: „Warum schreibt sie nichts über Übersäuerung, das wäre doch ein wichtiger Punkt?“ dann bitte ich Euch hiermit, dies zu entschuldigen. Auch wichtige Punkte, die ich aber schon einmal geschrieben habe, erkläre ich hier nicht noch einmal komplett neu.

Aber, nachdem ich diesen Brief noch einmal durchgelesen habe, habe ich ihn an verschiedenen Stellen ausführlicher ausgeschrieben, denn ich weiß, dass ich in Euch besondere Leser habe, fast alle sind in irgendeiner Form selbst in der Arbeit mit Mensch und Tier, oberflächlich zu schreiben wäre nicht dienlich. Vielleicht forscht Ihr selbst weiter, ich habe unten ein paar Quellenangaben.

salat-steffi-1salat-steffi-2

Viele dieser nun folgenden Themen haben mit unserem Kopf zu tun und ich fange damit auch gleich an, genauer mit den Zähnen, die im Prinzip für die gesamte Körpergesundheit sehr ausschlaggebend sind. Die Zähne sind ein Anhangsgebilde der Knochen (so wie Haare und Nägel Anhangsgebilde der Haut sind). Ähnlich wie die Knochen stehen die Zähne ziemlich weit hinten, wenn es um die Verteilung der Nährstoffe im Körper geht.

Wenn der Körper durch unsere Nahrung Nähr- und Vitalstoffe erhält, wird er immer zuerst die lebensnotwenigen Organe versorgen, dann die zum Überleben weniger wichtigen Gewebe. Sollte er aber Mangel leiden, sind dies genau die Stellen, wo er als allererstes abbauen wird, um sich sein Überleben zu sichern. Bevor ich jetzt in einen meiner Vorträge abgleite, ganz kurz die Essenz dieser einleitenden Sätze: Die Gesundheit der Knochen und der Zähne, genauso der Bänder, Sehnen und Gelenke und des Bindgewebes ist hiermit ein Anzeiger für uns, wenn irgendetwas schief läuft und dass wir etwas ändern müssen. Denn sie sind es, die als erste Schäden zeigen und damit erste Zeichen geben.

Zurück zu den Zähnen. Eine Sache, die ich schnell mal nebenbei sagen möchte: Häufig genug höre ich von meinen Patienten, dass sie an irgendeiner Stelle eine Füllung oder auch eine Krone erhalten haben, um ein paar Monate später von ihnen hören zu müssen, dass nun ein Zahn eine Entzündung an der Zahnwurzel habe und eine Wurzelspitzenresektion gemacht werden müsse. Deshalb an dieser Stelle zur Vermeidung weiterer solcher Verluste eine Bitte: Wenn Ihr in irgendeiner Form an der Kaufläche eines Zahnes arbeiten lasst, wie es bei einer Füllung der Fall ist, dann achtet hinterher penibelst auf ein gutes und richtiges Einschleifen (bei richtiger Kieferstellung – evt. vorher zum Zurechtrücken gehen). Seid an dieser Stelle gerne ein bisschen hysterisch. Lieber jetzt noch mal und noch mal und auch noch mal um Beschauen und richtiges Beschleifen der neugeformten Kontaktflächen bitten, als später einen minimalen Fehlbiss zu haben, der zu sehr auf einen Zahn drückt. Denn genau dieses Drücken – und im Schlaf drücken wir immer weiter – führt erst zu einer Reizung, dann zu einer Entzündung des malträtierten Zahnes. (Eine liebe und sehr gute Zahnärztin wurde eine Weile regelmäßig von mir in Aachen besucht, weil sie es schaffte, das, was da alles drückte, wieder in Ordnung zu bringen – ich bin also jedes Mal locker vier bis fünf Stunden gefahren!)

Noch etwas dazu: Weil Zähne und Knochen so sehr zusammen gehören, ist es außerdem bei Rückenschmerzen von Vorteil auf die Zahn- und Kieferstellung zu achten. Sind diese nämlich verschoben, dann resultieren daraus häufig genug Nackenbeschwerden, die dann vom ganzen Rücken kompensiert werden, so dass tatsächlich auch Kreuzbeinbeschwerden von einer falschen Zahnstellung rühren können.

Ein Zahn sitzt immer nur so gut, wie sein Zahnfleisch gesund ist. Auf dessen Gesundheit müssen wir also auch achten. Verletzende Bürsten sind zu vermeiden, genauso wie zu heftiges Schrubben gegen das Zahnfleisch oder Einschneiden mit Zahnseide (an dieser Stelle kurz doch die Wiederholung, dass Nikotin ein starkes Zellgift ist, welches das Zahnfleisch auf Dauer nekrotisieren (abtöten) würde, wenn dieses sich nicht immer wieder um Regeneration bemühte).

Jetzt aber mein Hauptanliegen bezüglich Zähne:

Man hat bei Alzheimer Patienten Gingivitis Erreger (Zahnfleischentzündung) im Gehirn gefunden. Dies macht deutlich, dass Risse im Zahnfleisch Erreger ins Blut durchlassen und merkwürdigerweise auch ins Gehirn, obwohl es normalerweise, als eine Art Rückversicherung, die Blut-Hirn-Schranke[i] gibt. Ich denke, es wäre gut, die Zähne nicht nur zu putzen, sondern auch zu spülen, weil das Zahnfleisch hiermit besser gepflegt wird.

An dieser Stelle muss ich etwas ausholen und nachreichen, was ich bei der letzten Mail in den guten Nachrichten nicht bringen konnte, weil es eine noch nicht fertige Erfindung ist: Die, durch das klein geschredderte Plastik entstehenden, Micro Beads, bzw. diese allerkleinsten Plastikteilchen, die in Peelings, Zahncremes etc. von der Kosmetikbranche eingesetzt werden, stellen ein ernstes Problem für unsere Welt dar, insbesondere für unser Wasser, unsere Ozeane wie unser Trinkwasser. Auch die zu kaufenden Getränke sind damit belastet. Natürlich auch die Fische, die in den Ozeanen leben und auch wir, die wir diese Fische essen, mit dieser Zahnpasta putzen und das Wasser trinken. Man versucht also Wege zu finden, das Wasser wieder von diesen allerkleinsten Partikelchen zu befreien. Aber die Teile sind zu klein, als dass man sie einfach herausfiltern könnte. Doch inzwischen ist durch diese halbfertige Erfindung zumindest Folgendes deutlich geworden: Wenn man Wasser ein paar Tropfen Öl zusetzt und kräftigt schüttelt, ähnlich wie bei einer Salatsoße, dann bleiben die Micro Beads in der Fettphase hängen. An dieser Stelle ist die Erfindung aber noch nicht ganz ausgereift, denn nun muss man ja das Fett wieder aus dem Wasser kriegen – normalerweise vermeidet man in der Natur Öl ins Wasser zu kippen, weil das Herausholen des Öls aus dem Wasser wiederum ein Problem ist.

Doch für uns in unserem Badezimmer hat sich evt. gerade eine kleine Teillösung gefunden. Erinnert Ihr Euch an das Ölziehen und Ölspülen, welches immer mal wieder propagiert wird? Jetzt gibt es dafür einen Grund mehr. Bisher habe ich diese Praktik immer dann empfohlen, wenn ich bei einer weitreichenden Entgiftungsaktion, z.B. Fasten, auch die fettlöslichen Gifte zumindest teilweise aus dem Körper kriegen wollte. Ihr wisst, über die Niere entgiften wir alles Wässrige und Wasserlösliche, was den Körper belastet. Fettlösliche Gifte bekommt der Körper sehr viel schwerer wieder hinaus, häufig auch gar nicht und so lagert er sie in den Fettdepots oder auch im Bindegewebe ein. Beim Fasten werden diese Gifte teilweise wieder frei und wandern noch einmal durch den Körper. Dieser bemüht sich, über den Stuhlgang davon frei zu werden. Zu unserem Verdauungstrakt gehört aber auch die Mundhöhle. Und dort können wir mit Ölspülen einen gewissen Teil der fettlöslichen Gifte erwischen und – einfach ausspucken.

Ja und jetzt auch die Micro Beads. Gebt etwas natives Kokosöl, das ist auch gleichzeitig regenerierend und antibakteriell[ii], in ein Zahnputzglas mit warmem Wasser. Wenn das Öl flüssig auf der Oberfläche schwimmt, spült Ihr wie gewohnt damit kräftig durch die Zähne und spuckt es danach wieder aus. Das tut dem Zahnfleisch gut, entgiftet und mit dem Ausspucken könntet Ihr auch Micro Beads loswerden, die sich ja in der Fettphase sammeln. Sonst aber, wenn sie im Mund verbleiben, schneiden sie sich leicht in das Zahnfleisch und erzeugen Mikroverletzungen und –blutungen. Oder wenn wir sie schlucken, schaden sie den anderen Organen.

Also lohnt es sich, diese recht einfache Handhabung zu praktizieren, denn sie verspricht einen ziemlich weitreichenden Erfolg.

Ein paar Extraworte zum Kokosöl: Es muss bitte nativ, also ungehärtet und nicht raffiniert sein (alle solcherlei veränderten Öle sind auf Dauer schädlich). Dann kommen seine guten Eigenschaften deutlich hervor und die liegen zu einem großen Teil in den mittelkettigen Fettsäuren begründet. Denn diese lassen sich sehr leicht vom Körper spalten, sodass er sie sofort und direkt den Zellen und dort den Mitochondrien zuführen kann (dass sind die Energieerzeuger der Zelle). Dadurch sind sie sehr regenerierend für die Zellen und damit für den Körper. Weil es so sehr die Energie der Zelle fördert, ist es auch gut für das Gehirn. Gebt es in Euren Morgenkakao, ins Porridge oder auf`s Brot, das hält das Gehirn stabil.

zitronen-schalchenhofrose-schalchenhof

Da wir grad in der Mundhöhle waren, gleich noch ein paar Worte dazu. Vor einiger Zeit saß ich in einem wirklich schönen Konzert, an bester Stelle für ein gutes Hörerlebnis, aber…. Hinter mir saß jemand, der schlimm, schlimm aus dem Mund roch. Ich bin eigentlich Menschenfreund, aber das wurde diesmal hart geprüft und in mir kamen Gedanken an einen entgleisten Diabetes und einen alten Käse hoch… Dieses Konzert jedenfalls war kein Genuss, aber es gab mir den Impuls, die häufig vernachlässigte Mundhöhle mal zum Gegenstand eines Rundbriefes zu machen. Viele Menschen haben erkannt, dass der Darm für die Gesundheit notwendigerweise auch gesund sein muss. Und ich hatte gerade erwähnt, dass die Mundhöhle ein Teil des Verdauungstraktes ist. Wieso also nicht zuallererst auf die Gesundheit der Mundhöhle achten. Zumal dies etwas leichter ist und von uns auch relativ leicht zu begutachten, nämlich indem wir uns vor dem Spiegel die Zunge herausstrecken und beschauen. Dieser weißliche Belag auf der Zunge enthält bei vielen Menschen Pilze und Fäulnisbakterien, die sich natürlich auch über die Zähne und das Zahnfleisch schieben, wahrscheinlich auch in die Nase und Nebenhöhlen. Man riecht es auch… Einfach abkratzen nützt nicht viel, es wächst nach. Mit den normalen desinfizierenden Substanzen zu spülen, nützt nur kurzzeitig, wenn man das länger macht, werden die Viecher resistent.

  • Deshalb müssen wir bitte auf die Ernährung achten (nachher kommt noch mal etwas zu diesem Punkt), denn das ist das, was wir täglich direkt in den Mund hinein schieben und dort zum Teil schon verdaut wird.
  • Es könnten homöopathische Mittel helfen, die müssen aber gut passen, also ordentlich ausgesucht werden (da helfe ich dann gerne). (Die sind dann jeweils in der Apotheke erhältlich)
  • Das Spülen mit dem Kokosöl habe ich jetzt schon erwähnt (das findet man im Reformhaus oder Ihr bestellt das von Biomond unter www.biomond.de. – Bei Biomond haben wir auch schon die kaltgepressten Omega-Öle bestellt, die die Firma gefroren versendet, damit die Qualität erhalten bleibt, diese achtsame Vorgehensweise spricht für diese Firma)
  • Und ich kann ein Mundspray (32 von Lavylites) empfehlen. Das arbeitet auf einer ganz anderen Basis, ein bisschen ähnlich wie Homöopathie. Auch das ist eine geniale Erfindung, und sie ist ausgereift, über Jahre getestet, patentiert und seit kurzem in verschiedenen europäischen Ländern erhältlich. Dieses Mundspray jedenfalls dringt durch die Schleimhaut bis zum Kieferknochen, diesmal aber zum Guten, denn die Zellen am Wege, die daraus Inhaltsstoffe benötigen, können sich alles Wichtige herausgreifen und regenerieren. So stärken wir Mundschleimhaut, Zahnfleisch und sogar die Halt-gebenden Knochen.

Jetzt muss ich wieder etwas ausholen: Tibor Jakabovics, ein ungarischer Medizinwissenschaftler, hatte seinerzeit das Sprühpflaster erfunden. Wahrscheinlich unzufrieden darüber, dass dieses Pflaster zwar Wunden bedeckt, aber nicht heilt, hat er weiter geforscht und nach vielen Jahren der Forschung und weiteren Jahren der klinischen Prüfung (Anwendung in Kliniken bei den dort zu behandelnden Kranken) ein Spray entwickelt, dass sehr, sehr viele heilende Inhaltsstoffe enthält und zwar in so kleiner Form, dass man fast eher von Informationen sprechen kann (dies ist das Ähnliche mit der Homöopathie). Dieses sprüht man nur auf die Haut, bzw. auf die Stelle, die Unterstützung benötigt, die feinsten Inhalte gehen innerhalb von wenigen Sekunden unter die Haut und geben dem Körper ein Angebot, von dem er aussuchen kann, was er benötigt. Der Körper reagiert sehr ähnlich wie bei den Aromaölen mit einer Aktivierung der Selbstheilungskräfte. Die sogenannten Telomere werden damit gestärkt, was dem Körper sowohl lokal (an dieser Stelle), aber da der Körper weiterleitet, auch universal bei der Regenration hilft. Diese Telomere nun sitzen (wie eine Art Schutzkappen auf den Enden von Schnürsenkeln) an den losen Enden der DNS-Stränge. Je älter wir werden, desto mehr fransen die Telomere aus und dieses Ausfransen ist gleichbedeutend mit Alterung, wie Elisabeth Helen Blackburn, Nobelpreisträgerin von 2009, Universität of California, San Francisco, herausfand[iii]. Eine Regeneration der Telomere bedeutet also Körper-Regeneration, somit Verjüngung und Verbesserung unseres jeweiligen Zustandes. Es gibt verschiedene Sprays und sie sind frei verkäuflich, genau wie Aromaöle, Bach-Blüten oder auch Homöopathie, und, da sie auch der Haut- und Haarregeneration dienen, findet Ihr sie manchmal eher im Kosmetikregal. (Hier wieder ein Link: https://lavylites.com/de/registration, dort könnt Ihr Euch eintragen, unter Sponsor ID gebt Ihr 187678 ein, dann könnt Ihr selbstständig sogar zum Einkaufspreis bestellen. Wir sind dann nämlich so etwas wie eine Sammelbestellergruppe, nur das jeder für sich direkt bestellt und direkt geliefert bekommt. Ich erkläre gerne das Procedere)

Wiederholen möchte ich mich bei folgendem Thema kurz: Trinken, Wassertrinken, ist absolut wichtig für alles, was mit dem Kopf zu tun hat. Zunächst mal um bei dem Thema Mundhöhle anzuknüpfen: Manchmal sieht man auch Menschen, die beim Sprechen so merkwürdige Schleimfäden und weißliche Ablagerungen in den Mundwinkeln haben. Das verschwindet mit mehr Trinken, denn der Speichel verflüssigt sich. Das Blut natürlich auch und wo wir bereits vom Verdauungstrakt sprachen, auch die Verdauung läuft besser. Und genauso läuft es Gehirn selbst: Ein Bekannter erzählte mir einmal, von seinem Praktikum im Altenheim. Morgens fand er recht häufig vollkommen tüddelige Menschen vor, denen er dann als erstes ein großes Glas Wasser einflößte. Er konnte zuschauen, wie z.B. aus einer verwirrten wieder eine klar denkende, fröhliche Frau wurde. Genauso erzählte mir eine liebe Freundin, dass sie früher jahrelang Kopfschmerzen gehabt habe, bis sie vom Wasserbedarf gehört hatte und ab sofort mehr davon zu sich nahm. Alle Kopfschmerzen hatten damit ein Ende.

Das können wir uns also einmal merken und in Zukunft über den Tag verteilt tüchtig Wasser trinken (wenn ich mal nicht dazu komme, merke auch ich das sofort).

Und noch etwas zum Kopf: Über die Nase (die Nasenschleimhaut und das direkt dahinter liegende Lymbische System, welches wiederum unsere Gefühlswelt steuert) kommen wir sehr schnell direkt in den Kopf. Also Achtung, was wir einatmen. Giftige Lösungsmittel oder Weichmacher sollten uns erspart bleiben (Weichmacher sind so ziemlich in jedem Kunststoffartikel, ein weiterer Grund diese zu meiden, also möglichst schon ihre Herstellung zu vermeiden). Nasensprays zielen natürlich auch in die Nase. Abschwellende Nasensprays sind zu meiden, denn sie machen abhängig.

  • Um die Nase frei zu kriegen, könnt Ihr Euch einfache Kochsalzlösung einsprühen
  • Empfehlen kann ich reine ätherische Öle, auch sie haben über diesen Weg eine Wirkung im Lymbischen System, die, je nach Öl, uns entspannen oder anregen kann. Man atmet sie einfach in verdünntem Zustand ein.
  • und ich kann ein Nasenspray (Lavyl nose) empfehlen, das auf derselben Entwicklung basiert, wie das Mundspray. Auch dieses bietet dem Körper an dieser Stelle eine Vielzahl von Heilpflanzen, von denen er sich aktiv nimmt, was er benötigt. Hier haben wir mehr als eine sehr heilsame Wirkung für die Nasenschleimhaut und Nebenhöhlen, denn es wirkt sich auch positiv auf die Gesamtstimmung aus.

Dabei fällt mir noch Folgendes ein, das auch im Kopf ansetzt und jetzt mit Übergewicht zu tun hat. Wenn wir Zucker oder weißes Mehl essen, also industriell verfeinerte Substanzen (Kost, die dieses enthält wird auch Cafeteria Diet oder inflammable Food genannt), dann wird durch die Bauchspeicheldrüse Insulin ins Blut ausgeschüttet. Dieses bringt erstens Zucker in die Zellen ein, aber es behindert auch den Transport von Leptin ins Gehirn[iv]. Leptin ist ein Stoff aus den Fettzellen, der, wenn die Fettzellen genügend gefüttert sind, dem Gehirn meldet: „Ich bin satt, ich mag nicht mehr“. Je dicker wir also sind, desto mehr Leptin ist im Blut und sagt uns, dass wir nichts mehr benötigen[v]. Doch sobald Insulin im Blut unterwegs ist, wird dieses Feedback ans Gehirn unterbunden und wir können immer weiter essen.

Man hat Mäuse, die ja grundsätzlich immer sehr beweglich und flink sind, mit der typischen Zivilisationskost gefüttert und siehe, sie bewegten sich überhaupt nicht mehr. Sie bewegten sich überhaupt nur noch, wenn man den Fressnapf verschob. Dann wanderten sie langsam dahin, wo der Fressnapf jetzt stand. So reagieren Tiere auf diese Art von Essen. Will man ihnen nun sagen: „ Beherrsche Dich mal und iss weniger?“ Das wirkt bei ihnen genauso wenig wie bei uns, denn der Kopf kann nicht mehr auf „satt“ schalten.

Fast möchte ich „welcome back, Dr. Bruker!“ rufen, denn er hat uns dies schon vor Jahren gesagt: Zucker und weißes Mehl sowie andere ähnlich industriell hergestellte Nahrung machen uns abhängig und krank[vi]. Ich habe damals bei ihm lernen dürfen und in diesen Zeiten in seiner Klinik all die vielen kranken Menschen sehen können, die allein durch richtige Nahrung wieder gesund und schön wurden.

Diese neue Forschung mit dem Leptin wusste er noch nicht, aber sie ist eine weitere Unterstreichung seiner Lehre.

  • Sehr schön neu aufbereitet hat dies Susan Pierce Thompson. Auf verschiedenen Videos erklärt sie sehr informativ und mitreißend, wie das eben Geschilderte genau funktioniert und gibt Unterstützung: http://susanpeircethompson.com/ . Allerdings ist alles in Englisch. Man kommt schnell hinein, aber wenn das nichts für Euch ist,
  • dann empfehle ich doch noch einmal die Bücher von Dr. M.O. Bruker (z.B. „Unsere Nahrung – Unser Schicksal“)

salat-joni

Was auch mit Übergewicht, jetzt aber mit der Schilddrüse zu tun hat, möchte ich hier ebenfalls schildern: Im Kopf wird das TSH (das die Schilddrüse stimulierende Hormon) ausgeschüttet, dadurch wiederum schüttet die Schilddrüse Ihre Stoffe aus (T3, T4), die ins Blut gelangen und dafür sorgen, dass unser Stoffwechsel gut läuft. Dafür benötigen wir Jod. Die Schilddrüse ist die Hauptjodverbraucherin in unserem Körper, das muss also vorhanden sein, damit sie richtig arbeiten kann.

(Hier gibt es zum Beispiel Jod in recht hoher Dosierung: http://www.natuerlichlangleben.de/epages/80600511.mobile/de_DE/?ViewAction=View&ObjectID=29021636&PageSize=5&Page=3 Jod steht im Ruf gut gegen Krebs zu sein)

Überhaupt braucht der Körper ja eine Reihe von wichtigen Stoffen. Wenn diese fehlen, zum Beispiel, weil wir gerade tüchtig im Stress sind, womöglich deshalb nachts nicht schlafen können, und dazu unregelmäßig essen und das auch nicht immer gesund, dann empfindet der Körper dies als Mangel- oder Hungerzustand (sogar dann, wenn evt. tüchtig Kalorien verspeist werden) und schaltet den Stoffwechsel herunter. Das ist eine Notmaßnahme des Körpers, er versucht zu sparen, denn wir treiben ihn übermäßig an, geben ihm aber nicht das Richtige, dass er diese Arbeit leisten kann – und wir nehmen zu. Wenn wir nun auch noch Diät halten (damit die Ernährungsfehler häufig auf die Spitze treiben) und vermehrt Sport machen, nehmen wir noch mehr zu (auch wenn es auf den ersten Blick unlogisch erscheint), weil der Körper dies als verschärften Mangel empfindet.

An dieser Stelle helfen also Ruhe und Erfreuliches, also was uns entstresst (nebenbei macht das schön), dazu wertvolles Essen in gutem Rhythmus, am besten alle vier Stunden, damit wir wieder abnehmen.

Im Prinzip kann man sagen, dass alles, was uns gesund erhält, auch schön macht.

Das gilt natürlich auch für die Haut. Was die Haut gesund erhält, hält sie auch schön (deshalb nehme ich selbst unten drunter das Lavylites Spray und oben drüber Kokosöl, dies ist also mein persönlicher Tipp). Vielfach gilt es auch umgekehrt: Wer (und sei es aus Eitelkeit) Sport treibt und sich richtig ernährt und viel schläft, um schön zu sein, der tut auch etwas für seine Gesundheit. Was sich zunächst als Cellulite im Bindegewebe zeigt, findet man später auch an den Gelenken (früher nannte man das Schlacken). Es macht also Sinn, sich zu beschauen und zu entdecken, wo man etwas tun kann.

Vieles wurde geschrieben über das Jünger-Werden, Jünger-Aussehen. Dabei würde es ausreichen, wenn wir aufhörten, übermäßig schnell zu altern. Das Altern aber fördern wir meist intensiv: durch Stress, wenig Schlaf, schlechtes Essen, wenig Bewegung, zu seltenen Aufenthalt in der Natur, Gifte in mancherlei Form, giftige und krankmachende Gedanken. Aber da können wir recht einfach Veränderungen herbeiführen. Lasst uns mal wieder gut mit uns umgehen, dann kommen wir auch gut durch den Winter.

Ich hoffe, das eine oder andere ist interessant und gut für Euch und der eine oder andere Link führt Euch weiter, bzw. gibt Euch weitere gute Anstöße. Bei Fragen schreibt Ihr einfach, ja?

Ich bedanke mich für Euer Lesen. Ich wünsche Euch, dass Ihr gut durch die Jahre und gut durchs Leben kommt.

Auf die Gesundheit

Cornelia Cornels-Selke

weide-kiel

Cornelia Cornels-Selke

„Damit Sie wieder leuchten können!“

Naturheilkundliche Praxis für Ganzheitsmedizin•

Reiki-Schule • Schwimmen mit Delfinen •

Leben aus der Vision® • Lernen im Schlaf •Chinesische

Quantum Methode® • Masterminding

21244 Buchholz • Tel: 04181/940 8117,

O4181/217878 und 01522/8595480

Cornelia@Cornels-Selke.de

www.Cornels-Selke.de

www.delfinbotschaft.de

buchcoverDie Welt ist schön

Begleitende Briefe durch das Jahr

Cornelia Cornels-Selke

316 Seiten, 144 farbige Seiten mit Fotografien

225 mm x 175 mm, Hardcover mit Fächerbindung

33,- € (10% Spende für die Delfinbotschaft gUG)

Auf der Frankfurter Buchmesse: Halle 3.1, J16

ISBN 978-3-00-044257-5

[i] Vergl.: http://www.spektrum.de/lexikon/neurowissenschaft/blut-hirn-schranke/1606.

[ii] Vergl.: Fife, Bruce, Die Heilkraft der Kokosnuss, 2015, 2.Auflg, S.73.

[iii] Vergl.: https://www.nobelprize.org/nobel_prizes/medicine/laureates/2009/blackburn-bio.html

[iv] Vergl.: https://www.researchgate.net/publication/240274361_Study_of_Serum_Leptin_in_Cafeteria-Diet-Overfed_Rats.

[v] Vergl.: http://www.spektrum.de/lexikon/ernaehrung/leptin/5300.

[vi] Vergl.: Bruker, M.O., Unsere Nahrung- unser Schicksal, Emu-Verlag.