Unterwegs

Hartsee

Liebe Freunde

Wenn wir unterwegs sind durch Deutschland fällt schon von der Autobahn aus auf, wie viel Landschaft dieses kleine und hochindustrialisierte Land doch hat.

Hoch nach Schleswig-Holstein ist der Verkehr ruhiger und ich erlebe links und rechts Augenweiden durch grüne Hügel und Buckel in der Landschaft und Waldflecken, leuchtenden Raps oder duftendes Getreide, Wiesen und immer mal wieder ein Blick auf die Ostsee.

Oder, wenn es an die Nordsee geht, ist mit dem Nord-Ostsee-Kanal, spätestens aber mit Überquerung der Eider eine andere Welt erreicht, in der es ruhig und gelassen läuft, mit unendlichem Blick und riesengroßem Himmel über uns, Schafen auf Deichen und lichter Luft.

AmrumEiderland

Skt.Peter-Ording

Oder die Fahrt nach Berlin: Manchmal fahren wir morgens hin und abends zurück. Dann liegt morgens der Dunst golden schimmernd über der Landschaft und abends fahren wir in den Sonnenuntergang hinein, wie durch einen grenzenlosen Park. So um Parchim herum geht der Blick in endlose Weite über sanft geschwungene Landschaft. Und was die Kamera nicht schafft, das tut das Auge, es wandert durch vorbeiflitzende Bäume hindurch weiter durch die Landschaft, die Anhöhen und Wellen hinauf und hinunter, sieht vorne die Kraniche oder Rehe und hinten die blauer werdende Ebene.

Oder gen Süden, auf einer ganz normalen Autobahn (A7) bei Hannoversch Münden ist für Sekunden ein besonderer Blick sichtbar, der alle vorher und hinterher übertrifft, dann rollt der Wagen schon weiter. Höhe auf Höhe, Tal um Tal reihen sich aneinander, dass ein Kunstwerk vor Dir liegt, wie es kein Caspar David Friedrich je schaffen kann. Etwas weiter östlich, die Werra entlang ist Thüringen und das hat eine Landschaft, dass ich glaube, hier sind die Märchen entstanden. Auf den Hügeln Burgen in der Sonne und dazwischen Täler, in die ich im Vorbeifahren versuche, mit dem Auge weiter hinein zu wandern. Und die Hügel selbst sehen aus wie riesige Tiere mit dichtem Fell, die sich zum Schlafen gelegt haben.

Eisenach

Zu gerne tauchen wir tiefer ein in all diese Schönheit und nehmen gerne die Fahrräder mit, um mehr zu sehen, mehr zu fühlen, mehr zu riechen, was an Natur und Schönheit auf uns wartet

Zum Beispiel durch einen Wald hoch über der Flensburger Förde und dann vorbei an grasenden Wildgänsen und Uferschilf,

Flensburger Förde

oder an der Werra entlang, es ist schön am Wasser entlang zu radeln. Oder durch den Thüringer Wald über den Rennsteig durch Blatt-, Farn- und Pilzduft.

Rennsteig

Das ist dann schon mal schweißtreibend bei den Steigungen, durch die man aber immer wieder Panoramablick geschenkt bekommt.

Wartburg

Lohne/Dinklage, bisher nur eine Autobahnausfahrt für mich, kurz bevor es hügelig wird, also irgendwie Flachland…

Dinklage

… es entpuppt sich als Landschaft ohne Ende, das Oldenburger Münsterland, im Mai mit Wäldern aus Rhododendren und schwingenden, glänzenden Gerstenmeeren, durch die man ganz leicht auf ebenen gut angelegten Fahrradstrecken gleitet.

Oder um die bayrischen Seen, so viele, alle anders: Der Hopfensee mit Traumkulisse aus Bergpanorama, der Weißensee mit helltürkisem Wasser und schroffer Felswand oder der dunkelgrüne Alatsee, hoch oben, Chiemsee mit Weitblick oder daneben der kleine stille Hartsee, einsam und ruhig – wundervoll, das alles zu erfahren, sehen und erleben zu dürfen.

Hartsee2

Mit einem Pedelec habt Ihr diese Erlebnisse auch, nur dass Ihr dann immer Rückenwind habt J .

Aber man kann ja auch noch etwas langsamer und intensiver an alles gehen und, wo auch immer, am Strand, über Almwiesen, durch Wald und Berge, auch über steile Steige, ein Teil der Landschaft werden und einfach nur sein und spüren und große Augen und weite Herzen bekommen… (und immer reich beschenkt treten wir aus dem Wald heraus)

SteinpilzeBrombeeren

Deutschland ist ein wunderschöner Flecken!

Und es bietet sich an, über die Grenzen zu schauen, denn immer nur ein paar Stunden weiter nach Norden, Süden, Osten, Westen geht die Schönheit weiter!

Deutschland hat die meisten Nachbarn in Europa, Helmut Schmidt sagte einmal: „Wir wollen gute Nachbarn sein“ und das sind wir vielleicht auch? So gerne, wie die Deutschen reisen, haben sie auch die Chance, zu lernen, zu verstehen, die Europäische Vielfalt zu erleben und lieben zu lernen. Das grüne Dänemark, die heile Welt Südtirol,

Kalterer See

die Schärenküste, die Alm, das Bergmassiv, all die schönen Inseln, oder den Stiefel ganz unten im Mittelmeer. Wir könnten Bücher füllen (und tun es ja auch) über alles, alles, alles und dann über noch unsere Vorlieben darin…. So vielfältig wie die Landschaften, sind die Menschen, sind die Sprachen. Man stelle einen Schweden neben einen Spanier… Das geht ja, wir sind frei und immer fleißig innerhalb unseres Kontinents unterwegs und pflegen Freundschaften über alle Grenzen hinweg. Jedes unserer Länder hat Religionsvielfalt! Es ist auf jeden Fall eine Wonne hier zu leben und hier zu reisen, alles zu entdecken und auch explicit für sich persönlich zu entdecken und zu erkennen, was die Schönheit dieser Welt und des eigenen Lebens darin ausmacht.

Nebenbei kommen mir im Auto folgende weitere Gedanken:

Ich bin stolz auf Europa und ein Teil davon zu sein! Wir sind souverän, wir sind stark – finanziell und menschlich -, denn wir sind vielfältig und wir sind einig. Wir haben es geschafft, mit unseren bunten Mischung Frieden zu schaffen, zu halten und auch einen gewissen Wohlstand zu bewirken. Wir haben wundervolle Natur und Tierwelt und auch ein Bewusstsein dafür. Wir haben Kultur und Bildung, wir reisen gerne zu unseren Nachbarn und lernen immer mehr von ihnen, nicht nur ihre Rezepte und ihre Sprachen. Wir sind autark, wir haben Geschichte, wir sind dabei quicklebendig, wir können was und wir tun was. Wir sind kein Ländle, wir sind ein Kontinent mit eigenen Regeln und Gesetzen, die wir über Jahrhunderte herausgearbeitet haben.
Europa ist ein ganz besonders vielfältiger Kontinent – eben Europa – einzigartig auf der Welt.

Warum sollten wir zu den Regeln anderer immer nur nicken, wo wir es doch besser können? Bei einem dieser jetzigen Freihandelsabkommen, wie auch immer sie heißen, soll bei uns das Gute zum Nutzen (Gewinn) anderer abgeschöpft werden. Dem können wir in unserer Stärke entgegen treten und sollten es auch tun (auch wenn wir mit fingierten Krisen und Kriegen in die Angst getrieben werden sollen). Handel nur wenn er fair ist! Das sollte grundsätzlich gelten! Lasst uns dafür einstehen! Lasst uns echt bleiben.

Und wenn wir wieder nach Hause kommen, dann liebe ich es, barfuß durch den Garten und über den Rasen zu gehen, evt. die Pflanzen zu wässern oder einfach nur jedes Fleckchen zu begrüßen, mit den Vögeln zu sprechen, tief ein und aus zu atmen und ganz anzukommen. Ich schau den Libellen und Fledermäusen zu, wie sie im letzten Licht jagen, solange bis die ersten Sterne plinkern und alles ist gut.

Danke für die schöne Zeit!

Eure Cornelia

Oberbozen

Cornelia Cornels-Selke

„Damit Sie wieder leuchten können!“

Naturheilkundliche Praxis für Ganzheitsmedizin•

Reiki-Schule • Schwimmen mit Delfinen •

Leben aus der Vision® • Lernen im Schlaf •Chinesische

Quantum Methode® • Masterminding

21244 Buchholz • Tel: 04181/940 8117 (auch Skype möglich)

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