Es muss nicht immer Kaviar sein – Probiere es mal mit Downsizing

Alle Bilder: Thüringer Wald 2021

Buchholz, den 07.01.2021

Liebe Freundin, lieber Freund

Ein frohes neues Jahr wünsche ich Dir. Es fühlt sich schon so alt an? Vielleicht, weil wir in unserer Welt immer noch mit den gleichen, alten Problemen zu tun haben wie 2020? Ja, manch eine/r ist „gefrustet“, auch privat ist ja nicht nur deshalb plötzlich alles easy, weil es einen Jahreswechsel gegeben hat. Aber, das ist doch recht häufig das normale Januargefühl. Der ist manchmal so ein bisschen verbraucht, oder? Man würde, statt ins Jahr hinein zu gehen, gerne noch ein bisschen Winterschlaf halten und sich verwöhnen lassen.

Und dann komme ich mit so einer Überschrift: „Es muss nicht immer Kaviar sein“?  Typisch, Cornelia, was willst Du schon wieder von mir? Aber:

J.M. Simmel gab mir diesen Titel und ich bin damit gleich direkt im Thema:

Ein Bekannter, der gerne nach Dänemark fährt, in die Ferien oder auch ins verlängerte Wochenende, wohnt bei uns in der Umgebung in einem großen, schönen, edel eingerichteten Haus.

Und eines Tages kommt er zurück aus dem Urlaub, den er mit seiner Frau wiederum in Dänemark in einem niedlichen, kleinen Ferienhäuschen aus Holz verbracht hat, und sagt zu mir: „Wir verkaufen das große Haus!“

In Dänemark, in dem kleinen Haus, das sie dort immer buchen würden, gehe es ihnen viel besser, sagt er: Sie würden sich viel mehr sehen und auch miteinander sprechen. In ihrem großen Haus würden sich die beiden Peoplechen gewissermaßen verlaufen und deshalb hauptsächlich über ein Haustelefon miteinander kommunizieren. Hier aber gebe es nur einen großen Raum und sie würden sich dadurch eigentlich immer sehen und seien immerfort im Gespräch und hätten einfach mehr Nähe. Es gehe ihrer Beziehung dadurch viel besser. Sie seien dadurch viel mehr „miteinander und beieinander“ statt alleine unterwegs.

Und das ziehen sie durch: Das große Haus, mit den vielen, großen Räumen, wird gleich samt allen Möbeln verkauft. Ein kleines, mit weniger und kleineren Räumen, wird von dem Geld gekauft. Es bleibt noch etwas übrig von dem eingenommenen Geld. Sie müssen jetzt auch viel weniger heizen, sie sparen Kosten für die Herrichtung des Gartens etc..

Und: Sie fühlen sich wieder wie „Prinz und Prinzessin“, denn sie sind frisch verliebt, sie haben sich in den kuscheligeren Räumen gewissermaßen wiedergefunden. Und nebenbei: Er isst jetzt weniger, sie raucht weniger.

Also das nenne ich „Downsizing“: Viel, viel weniger Energie, Zeit, Geld für die Hülle. Daraus folgen mehr Kraftreserven, mehr Zeit für das Sein und nebenbei vielleicht weniger Geldsorgen, auf jeden Fall weniger Geldaufwand und dadurch wieder mehr Zeit, also Freiheit.

Den Beiden geht es jetzt also erst richtig gut, obwohl – nein, weil – sie den Überkonsum gestrichen haben (der hat sie tatsächlich nicht weiter gebracht oder bereichert, sondern ihr Leben verarmen lassen).

Kennt Ihr das Das Easterlin-Paradox? 1974 wies Richard Easterlin nach, dass die Erhöhung des Bruttoinlandprodukts (Gesamtwert aller Waren und Dienstleistungen) ab einer bestimmten Schwelle nicht mehr zwangsläufig mit einer Verbesserung des subjektiven Glücksgefühls einhergeht.

Quelle: https://info.arte.tv/de/das-easterlin-paradox-wenn-geld-nicht-mehr-gluecklich-macht

Wann haben wir eigentlich angefangen, soviel zu sammeln? Mein Vater sprach mit mir manchmal über „den Krieg“ und die Zeit danach und er sagte: „Es war das große Nichts“. Und natürlich haben damals nach dem Krieg die jungen Manschen und die älteren, die es noch konnten, wie verrückt gearbeitet und aufgebaut: Kleine Wohnung gemietet, größere Wohnung, kleines Haus gekauft, größeres Haus…. Vielleicht hätten sie gegen Ende der 70ger Jahre lieber aufgehört, aber es war ja jeder froh über jeden Aufschwung (das alte Trauma noch im Nacken und an die eigenen Kinder weitergegeben).

Und so wurde aus einem nachvollziehbaren Sicherheitsbestreben bei manchen eine Gier nach mehr. Fast alles wurde damit angetrieben.

(Die Sklaven von heute werden nicht mit Peitschen, sondern mit Terminkalendern angetrieben.)

John Steinbeck

Ich sehe da auch, wie die heutigen Krankheiten mit dem Zustand unserer Erde zusammenhängen.

Die Entwicklung ist mittlerweile dergestalt: Während sich die Menschen krank arbeiten, um „haste was, dann biste was“ zu erreichen, überwiegen inzwischen die künstlich vom Menschen hergestellten Sachen mit ihrer Masse die Masse aller Lebewesen weltweit. Das nennt man übrigens Anthropozaen, das Menschenzeitalter.

Ist es wirklich so nötig, soviel anzuhäufen (und gleichzeitig alles leer zu schöpfen und außerdem gleichzeitig soviel Müll zu hinterlassen)?

Quelle dazu: https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/anthropozaen-kuenstlich-hergestellte-produkte-ueberwiegen-erstmals-die-masse-aller-lebewesen-weltweit-a-9f577654-7140-4199-a20f-39fcb30e78fa

Fragt Ihr Euch nicht auch ab und zu: Ist ein Mensch reicher, der Erde, mit all ihren Schätzen, Pflanzen, Tieren, Wasser um sich herum, bewohnen darf – oder einer, der das alles nicht mehr hat, weil er es zu Geld gemacht hat, das jetzt irgendwo liegt?

Weniger Geld für weniger Dinge auszugeben, könnte sowohl uns, wie auch unsere Umwelt entlasten.

Nun muss ich mich einmal etwas berichtigen: Ich hatte am 3.5.2019 geschrieben. „Wenn jeder von uns grob 80 Mio. Deutschen nur 1% (ein Prozent) verändert, ist das ein Riesenschupps und eine gut sichtbare Veränderung in Deutschland. Und wenn 40 Mio. wieder nichts tun, dann schaffen die anderen 40 Mio. vielleicht auch zwei Prozent Veränderung?“

Das ist so nicht mehr ganz richtig, es gibt inzwischen neue Berechnungen. Natürlich würde solcherlei Einschränkung immer noch etwas bringen, allerdings ist inzwischen geklärt, dass es doch ein paar, gar nicht so viele, Menschen gibt, die sich etwas mehr einschränken sollten – weil sie halt auch viel mehr ausstoßen: „Laut einer am Montag veröffentlichen Untersuchung der Hilfsorganisation Oxfam ist das reichste 1 Prozent für mehr als doppelt soviel Ausstoß von Treibhausgasen verantwortlich wie die gesamte ärmste Hälfte der Weltbevölkerung. Die Studie konzentriert sich auf die Jahre 1990 bis 2015, in denen sich die Treibhausgas-Emission weltweit verdoppelt hat. Oxfam hat sie vor der am Dienstag beginnenden Generaldebatte der 75. UN-Vollversammlung in New York veröffentlichte. „Für den Konsumrausch einer reichen Minderheit zahlen die Ärmsten den Preis,“ sagt Ellen Ehmke, Expertin für soziale Ungleichheit bei Oxfam Deutschland.“

Quelle: https://kontrast.at/co2-ausstoss-verursacher/

Kurzer Film mit Maja Göpel, 44, bei J.Thadeusz, die sich äußert zum Thema Überkonsum: https://twitter.com/i/status/1330090969388228610 (Auch unten im PS niedergeschrieben).  ( Ich empfehle wirklich  ihr Buch, „Unsere Welt neu denken – Eine Einladung“, da schreibt sie sehr verständlich komplexe Zusammenhänge auf, was uns in unsere heutige Situation gebracht hat und was wir nun für unser Überleben tun können). Sie ist Ökonomin und was sie aufzeigt, ist jenseits von, man müsse alles aufgeben

Und dennoch sollten wir voran gehen. Denn mit Vorangehen, stecken wir am besten an. Wir müssen deshalb keine Aktivisten werden, nur aktiv. Die Zukunft geht uns ja etwas an. Außerdem kommen wir damit raus aus Abhängigkeiten und raus aus der Angst:

Erinnert Ihr Euch an das „knappe“ Klopapier? Wenn man den Menschen sagt, etwas werde knapp, dann setzt der Run auf diese Dinge erst richtig ein. Plötzlich kommt die alte Angst wieder und damit, bei einigen, die Gier. So ist es auch mit dem 1972 veröffentlichten Bericht „Die Grenzen des Wachstums” des Club of Rome geschehen. Seitdem hat ein noch stärkerer Run auf die Schätze der Erde eingesetzt als vorher.

Quelle: The Limits To Growth, Dennis L. Meadows et al., 1972 (deutsch: Die Grenzen des Wachstums, 1972, ISBN 3-421-02633-5)

Die Menschen kriegen Angst und fangen sofort an, mehr zu arbeiten und zu hamstern (und sich über die viele Tagesmühe zu beklagen).

Nein: Downsizing müsste chic werden: Entspannte Heiterkeit beim Spaziergang als den neuen Luxus betrachten, das könnten wir doch mal probieren und den anderen von unseren Erfahrungen erzählen. Und es ist auch beeindruckend, wenn ich diejenigen Menschen betrachte, die sich von Ballast befreit haben. Wie befreit sie aussehen! Sie atmen auch freier.

Einige gehen also voran und andere sehen an ihnen: Es scheint, schöner so zu sein. Sie wollen es vielleicht zumindest einmal ausprobieren, im Urlaub vielleicht, in einer kleinen Hütte (wenn das mal wieder geht). Und dann könnten wir gemeinsam in diese Richtung laufen, statt Sieger und Verlierer zu kreieren.

Der Club of Rome in einem kleinen Film dazu: Quelle: https://youtu.be/RCqbW9zK6K8

Es wäre doch soviel leichter jetzt zu beginnen und die Zeit zu nutzen, als abzuwarten und dann von den Ergebnissen erschreckt zu werden:

Dazu wirklich gute Recherche von der Süddeutschen Zeitung bezüglich CO2 Budget mit vielen Themen – und Countdown: Quelle:https://projekte.sueddeutsche.de/artikel/wissen/klimakrise-die-sz-klimazentrale-e2038

Und eine animierte Grafik, die es besonders deutlicht zeigt:  https://twitter.com/GretaThunberg/status/1335653055191199744

Quelle:https://twitter.com/GretaThunberg/status/1335653055191199744 und die schwedische Zeitung: Dagens Nyheter, DN.se .

Wenn wir absolut nichts an unserer Haltung dem CO2 Ausstoß gegenüber verändern, also weiterhin Tier- und Umwelt (Pflanzenreich, Erde, Wasser, Luft –  man nennt es heute „MIT“welt) verbrauchen und vermüllen, sind es also noch knapp 7 Jahre, dann wäre das 1,5°C Limit erreicht, was immense Auswirkungen auf unser Leben hätte. Einige Teile der Welt haben dies schon jetzt bei 1,2°C, wie sie uns mitteilen und auch an sie müssen wir also denken. Daher kommt der Ausdruck:  Klimagerechtigkeit. Die gilt es ebenfalls zu verfolgen.

Wenn wir aber sofort beginnen zu handeln, dann haben wir noch „Zeit“ bis ca. 2036 (die Pläne der Regierungen sehen dies leider weltweit kaum vor)

Das ist nicht neu! Das ist schon kommuniziert worden auf der COP25 in Madrid Ende 2019.

Hier ein Video der gesamten Veranstaltung. Thunbergs Rede beginnt ab etwa 37:00.  https://www.youtube.com/watch?v=apu1TUZG9Rw&feature=youtu.be

Ich glaube – und wünsche gleichzeitig wirklich – dass 2020 das Wendejahr war. Das Jahr zum Innehalten, Erkennen, Wenden. Noch ist nicht viel davon sichtbar, aber später werden wir merken: 2020, da war die Wende. Die nächsten Schritte in 2021 (letztlich auch bei den Wahlen), werden aufzeigen, dass es eine neue Richtung gibt, die Ersten des Schwarmes sind schon unterwegs.

Das ist auch für unser Leben, für unsere Gesundheit gut.

Tatsächlich, wenn Du diese Zeilen liest und gesund bist, hast Du im letzten Jahr etwas richtig gemacht und außerdem ganz viel Glück gehabt.

Lass uns die Erkenntnis, was zu tun ist, mit dem Impuls, leben zu wollen, zusammenbinden und in diesem Jahr auch auf andere Dinge als Corona anwenden.

Sehr, sehr herzliche Grüße zum neuen Jahr,

sendet

Eure Cornelia Cornels-Selke

 

PS:

  1. Ein Redeauszug. Kurze Mitschrift der Aussage von Maja Göpel:

„… wenn wir in die Geschichte gucken sind typischerweise Kriege über Ressourcenengpässe entstanden, sind Sicherheitsfragen durch eine Versorgungsunsicherheit entstanden. …

Sie tun immer so, als wollte ich den Leuten den Spaß verderben oder irgendwas.

Hier geht es darum, einfach das, was die Wissenschaft und die Beobachtungen (und da haben wir Gott sei Dank auch durch die Digitalisierung inzwischen ziemlich gute Datenbasen) uns sagen, was sich verändert und dass es nicht positiv ist.

Und dann versuchen wir –  im Auftrag der Bundesregierung übrigens, die die politischen Ziele gesetzt hat, das zu verhindern (diese Konsequenzen) – Lösungen zu formulieren           und Möglichkeiten zu formulieren.

Wir gucken dann, was sind typischerweise die Treiber:

Und Überkonsum (ja, das ist ein Wort, da wird wahrscheinlich die halbe Bundesrepublik wieder aufschreien, was das überhaupt ist, aber es ist ein Begriff in der Wissenschaft): Wenn wir uns angucken, wie die Verteilung dessen ist, was Menschen,  unterschiedliche Menschen auf diesem Planeten, jeder Einzelne für sich ein Individuum, pro Kopf in Anspruch nehmen auf diesem Planeten. Und dann gibt es so etwas wie Überkonsum, weil eine Grundversorgung, im Sinne von: „Ich bin gut versorgt“, längst erreicht ist und dieses hohe Konsumniveau in einem Teil des Planeten dazu führt, dass wir nicht genug Ressourcen haben, um denjenigen auf diesem Planeten genug zu geben, die noch nicht genug materiell versorgt sind.“

  1. Ein Redeauszug, Greta Thunberg, COP25, Madrid, Ende 2019:

„In Kapitel 2 auf Seite 108 des im letzten Jahr veröffentlichten IPCC-Berichts SR 1.5 heißt es, dass, wenn wir eine Chance von 67% haben wollen, den globalen Temperaturanstieg auf unter 1,5 ° C zu begrenzen ab 1. Januar 2018 noch 420 Gigatonnen CO2 Emissionen in diesem Budget vorhanden war.

Und natürlich ist diese Zahl heute viel niedriger, da wir jedes Jahr etwa 42 Gigatonnen CO2 ausstoßen Mit den heutigen Emissionswerten wird das verbleibende Budget innerhalb von acht Jahren aufgebraucht sein. Diese Zahlen sind keine Meinungen oder politischen Ansichten von irgendjemandem. Dies ist die derzeit beste verfügbare Wissenschaft. Obwohl viele Wissenschaftler diese Zahlen für zu moderat halten, sind dies die Zahlen, die vom IPCC akzeptiert wurden.

Bitte beachten Sie, dass diese Zahlen global sind und daher nichts über den Aspekt der Gerechtigkeit aussagen, der unbedingt erforderlich ist, damit das Pariser Abkommen global funktioniert. Das bedeutet, dass reichere Länder ihren gerechten Beitrag leisten und viel schneller auf Null kommen müssen, um dann ärmeren Ländern zu helfen…

Das Budget für eine Chance von 67% ist das beste vom IPCC angenommene Szenario. Und jetzt haben wir weniger als 340 Gigatonnen CO2 übrig, um dieses Budget fair aufzuteilen Warum ist es so wichtig, unter 1,5°zu bleiben? Schon bei 1° sterben Menschen an der Klimakrise. Die Grenze von 1,5° fordert die Wissenschaft, um eine Destabilisierung des Klimas zu vermeiden. Damit wir die bestmögliche Chance haben, irreversible Kettenreaktionen wie schmelzende Gletscher, polares Eis und auftauenden arktischen Permafrost zu vermeiden. Jeder Bruchteil eines Grades ist wichtig. Das ist also meine Botschaft. …

Sagen Sie mir bitte, wie reagieren Sie auf diese Zahlen…? Wie reagieren Sie auf die Tatsache, dass im Grunde nichts dagegen unternommen wird, ohne die geringste Wut zu empfinden? Und wie kommuniziert man das, ohne alarmierend zu klingen?

Ich würde es wirklich gerne wissen.

Seit dem Pariser Abkommen haben globale Banken 1,9 Billionen US-Dollar in fossile Brennstoffe investiert. Einhundert Unternehmen sind für 71% der weltweiten Emissionen verantwortlich.

Die G20-Länder machen fast 80% der Gesamtemissionen aus.

Die reichsten 10% der Weltbevölkerung verursachen die Hälfte unserer CO2-Emissionen, während die ärmsten 50% nur ein Zehntel ausmachen.

Wir haben zwar einige Arbeiten zu erledigen, aber einige mehr als andere.

Ohne das Gesamtbild zu sehen, werden wir diese Krise nicht lösen. Ganzheitliche Lösungen zu finden, ist das, worum es bei der COP gehen sollte, aber stattdessen scheint es für die Länder eine Art Gelegenheit geworden zu sein, Schlupflöcher zu finden und ihre Ambitionen nicht zu erhöhen. Die Länder finden kluge Wege, um keine echten Maßnahmen zu verhindern!

…Hoffnung. Ich habe es gesehen, aber sie kommt nicht von den Regierungen oder Unternehmen. Die Hoffnung kommt von den Menschen auf der Straße. Die Menschen, die die Situation jetzt begreifen und aufwachen. Die Menschen sind bereit für Veränderungen.

Die Hoffnung ist, dass die Menschen die Kraft entdecken, die in der Demokratie steckt. Nicht nur am Wahltag, sondern jede Sekunde und jede Stunde. Es ist die öffentliche Meinung, die die freie Welt regiert. Tatsächlich ist jede große Veränderung im Laufe der Geschichte von den Menschen auf der Straße gekommen. Wir müssen nicht warten. Wir können sofort mit der Änderung beginnen. Wir, die Menschen…“

  1. Eine weitere animierte Grafik zum Verständnis:

https://twitter.com/i/status/1325851930128650241 , Quelle: https://t.co/gd1zBlmYkB?amp=1

  1. Also sowohl Nationen, wie einige Menschen innerhalb der Nationen müssen mehr einsparen:

„Nehmen wir die 50 Milliarden jährlich, die wir an klimaschädlichen Subventionen bezahlen“  (Ein Redeauszug, Rede von Marco Bülöw):

https://twitter.com/i/status/1338470245258973186 , .

 

 

Zahlen und Fakten, die zuversichtlich stimmen

CMB 2016

Ein frohes neues Jahr!

C+M+B * 2016 *

Ein paar Worte von mir zu Beginn des neuen Jahres. Ich beginne allerdings mit Zahlen, um Objektives (deshalb auch ordentlich mit Quellenangaben) voran zu stellen und meine folgenden persönlichen Gedanken zu untermauern.

Im letzten Jahr sind in Deutschland ca. 870 000 Menschen gestorben und nur ca. 700 000 geboren worden[1]. Würde diese Entwicklung fortschreiten, wären wir im Jahr 2050 wieder auf der Höhe von 75 Mio Menschen, Tendenz sinkend, und damit noch unter 1975 mit 78 Mio Einwohnern (es sind hier (Stand der Berechnungen 2012) bereits ca. 200 000 Einwanderer pro Jahr eingerechnet) [2]

Schon seit dem Zensus 2011 aber wissen wir, dass wir bereits jetzt weniger Menschen sind, als vorher angenommen. Statt der 2010 angenommenen 82 Millionen Menschen sind wir tatsächlich laut dieser Zählung 2011 nur 80,2 Mio Bürger gewesen (wobei man sich hauptsächlich beim Ausländeranteil verrechnet hatte, siehe Punkt 3).[3]

Von den rund 80,2 Millionen Einwohnern besaßen etwa 74 Millionen Personen die deutsche Staatsangehörigkeit (92,3 Prozent). Knapp 6,2 Millionen Einwohner hatten eine ausländische Staatsangehörigkeit (7,7 Prozent). — Der Vergleich der Zensusergebnisse mit den bisherigen Bevölkerungszahlen aus der amtlichen Bevölkerungsfortschreibung zeigt bei den Deutschen mit einem Minus von 0,6 Prozent eine relativ geringe Abweichung (minus 428.000 Personen). Bei den Ausländern lag die Differenz der Bevölkerungszahlen hingegen bei minus 14,9 Prozent, das sind nahezu 1,1 Millionen Personen weniger als bislang angenommen.

In Hamburg (12,4 Prozent), Berlin (11,3 Prozent), Hessen (11,1 Prozent), Baden-Württemberg und Bremen (jeweils 10,8 Prozent) lag der Ausländeranteil über dem Bundesdurchschnitt. In den neuen Bundesländern betrug er zwischen 1,5 und 1,9 Prozent.

Der Zensus 2011 liefert auch Informationen zur Bevölkerung mit Migrationshintergrund. Als Personen mit Migrationshintergrund zählen dabei alle Ausländerinnen und Ausländer sowie alle Deutschen, die nach 1955 auf das Gebiet der heutigen Bundesrepublik Deutschland zugewandert sind oder die mindestens ein Elternteil haben, das nach 1955 zugewandert ist. Nur knapp 40 Prozent der Einwohner mit Migrationshintergrund sind Ausländerinnen und Ausländer. Entsprechend besitzen gut 60 Prozent aller Personen mit Migrationshintergrund die deutsche Staatsangehörigkeit. [4]

Zum Asyl: Im Jahr 2014 sind ca. 200 000 Erstanträge auf Asyl gestellt worden. Damit liegt die Zahl noch innerhalb der durchschnittlich angenommenen Zuwanderung (siehe unter Punkt 1).[5] 2015 waren es 395 000 Erstanträge bis November 2015 (die Zahl der tatsächlich Einreisenden liegt aber immer deutlich höher, da die Anträge erst nach der Einreise gestellt werden).[6] Zum Vergleich: 1992 waren es 450 000 Erstanträge.

„Zwischen 1991 und 2010 (jeweils 31.12.) entwickelte sich die Zahl der Bevölkerung in den Ländern sehr unterschiedlich. Während sich die Bevölkerungszahl in Bayern, Baden-Württemberg, Hamburg und Schleswig-Holstein um jeweils sieben oder mehr Prozent erhöhte, sank sie – mit Ausnahme von Brandenburg – in den ostdeutschen Ländern drastisch. Den prozentual größten Bevölkerungsrückgang zwischen 1991 und 2010 verzeichnete Sachsen-Anhalt. Die Bevölkerungszahl fiel von 2,82 auf 2,34 Millionen und damit um 17,3 Prozent. In Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen lag der Bevölkerungsrückgang im selben Zeitraum bei rund 13 Prozent, in Sachsen bei 11,3 Prozent.“ [7]

Nach 25 Jahren deutscher Einheit, ein Geburtstag, den wir im letzten Jahr gefeiert haben, kommt man bei einem Vergleich zwischen den beiden ehemaligen Hälften Deutschlands, insgesamt auf eine Verbesserung der Umstände in beiden Teilen. Umfragen haben ergeben, dass dies auch in allen Bundesländern so wahrgenommen wird. Doch es wird deutlich, dass der Westen, in den viele der ehemals ostdeutschen Einwohner gezogen sind und immer noch einströmen (siehe Punkt 6), deutlich besser dasteht, als der Osten aus dem ausgewandert wird (und das obwohl Berlin in den Statistiken zu Ostdeutschland gerechnet wird). [8]

„Über zwölf Millionen deutsche Flüchtlinge und Vertriebene sowie bis zu zwölf Millionen „Displaced Persons“ – ehemalige Zwangsarbeiter und ausländische KZ-Insassen – mussten nach dem Ende des Krieges eine neue Heimat finden bzw. repatriiert werden. Die Integration der Vertriebenen in das massiv zerstörte und verkleinerte Nachkriegsdeutschland schien zunächst kaum lösbar….(dazu kamen)[9] mindestens 2,7 Millionen Zuwanderer aus der DDR zwischen 1949 und dem Mauerbau 1961. Umgekehrt bildeten sie gemeinsam zugleich ein qualifiziertes Arbeitskräftepotential, das das „Wirtschaftswunder“ in erheblichem Maße mittrug. Dabei wurde das bei Einwanderungsprozessen häufig zu beobachtende Unterschichtungsphänomen deutlich: Flüchtlinge und Vertriebene übernahmen vorwiegend – im Vergleich zu ihrer Qualifikation – statusniedrigere berufliche Positionen und verfügten dementsprechend auch über geringere Einkünfte. Aufstiegsmöglichkeiten gab es für viele von ihnen vor allem in den 1960er-Jahren mit der Ausweitung des Arbeitsplatzangebots und der Zuwanderung von ausländischen Arbeitskräften. Diese nahmen dann ihrerseits die am wenigsten geschätzten Positionen am Arbeitsmarkt ein.[10]
Danach kamen außerdem die Spätaussiedler. „Spätaussiedler sind deutsche Volkszugehörige aus der ehemaligen Sowjetunion und anderen osteuropäischen Staaten, die im Wege eines speziellen Aufnahmeverfahrens ihren Aufenthalt in Deutschland begründet haben. Die statistische Erfassung der (Spät-)Aussiedleraufnahme findet personenbezogen beim Bundesverwaltungsamt statt. Im Zeitraum von 1990 bis 2011 wanderten zweieinhalb Millionen Menschen im Rahmen des (Spät-)Aussiedlerzuzugs nach Deutschland ein (2.507.950). Die Mehrheit von ihnen bleibt dauerhaft in Deutschland…“[11] Vgl. Punkt 5.

41% der Bevölkerung Deutschlands waren 2011 über 50 Jahre alt, 2015 waren es 44,4%[12], [13]

„In der Vergangenheit hat die Zuwanderung von (Spät-)Aussiedlern – ebenso wie die Zuwanderung von Ausländern – die Altersstruktur der Bevölkerung in Deutschland beeinflusst, da bei beiden Bevölkerungsgruppen die jüngeren Altersgruppen einen größeren Anteil haben als bei den Personen ohne Migrationshintergrund.“[14]

„Die Ausgaben der öffentlichen Haushalte haben sich zwischen 1995 und 2011 je nach Aufgabenbereich sehr unterschiedlich entwickelt. In den Bereichen Gesundheit, Umwelt, Sport und Erholung (minus 63,0 Prozent) sowie Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung (minus 40,2 Prozent) war der relative Rückgang der Ausgaben am höchsten. Auf der anderen Seite erhöhten sich die Ausgaben am stärksten in den Bereichen Wissenschaft, Forschung, Entwicklung außerhalb der Hochschulen (plus 55,8 Prozent), öffentliche Sicherheit und Ordnung, Rechtsschutz (plus 41,0 Prozent) sowie soziale Sicherung (plus 30,1 Prozent). Allerdings ist eine Erhöhung der Ausgaben im Bereich der sozialen Sicherung nicht immer gleichbedeutend mit einer Steigerung des Versorgungsniveaus (beispielsweise dann, wenn steigende Ausgaben der gesetzlichen Rentenversicherung ausschließlich auf einer steigenden Zahl an Rentnern beruhen).“[15]

Eine Gliederung des Sozialbudgets nach Institutionen zeigt, dass im Jahr 2011 der mit Abstand größte Teil der Leistungen (ohne Verwaltungs- und sonstige Ausgaben) über die Rentenversicherung (34,2 Prozent von insgesamt 737,4 Mrd. Euro) erbracht wurde.[16]

Zur Mindestsicherung habe ich Zahlen vom Jahresende 2012: Hier lagen die Gesamtausgaben bei 39,0 Mrd. Euro[17] Zu den Mindestsicherungsleistungen gehören:
Grundsicherung für Arbeitsuchende: Arbeitslosengeld II und Sozialgeld (SGB II),
Sozialhilfe (ohne einmalige Leistungen): Hilfe zum Lebensunterhalt außerhalb von Einrichtungen sowie Leistungen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung (SGB XII),
Regelleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) und
laufende Leistungen der Kriegsopferfürsorge nach dem Bundesversorgungsgesetz (BVG).
Die Anteile der Leistungsberechtigten von Regelleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz waren mit 2,3 Prozent sehr gering. Die Ausgaben betrugen knapp 0,8 Mrd. Euro. [18]
Zum Vergleich mit einer anderen Krise: Für die Rettung der Banken wurde Im Eilverfahren am 17.Oktober 2008 der Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung (Soffin) von der Regierung eingerichtet. Dieser hatte eine vorsorgliche Höhe von 480 Mrd Euro. [19]. Wie letztlich nach Zurückzahlungen und neuen Vergaben die Kosten unterm Strich aussehen, kann man nicht sagen, Ende 2011 wurde aufgrund einer Anfrage im Bundestag einmal tieferer Einblick gewährt, damals waren es 300 Mrd. Euro Kosten, neuere Zahlen habe ich kaum finden können. Genau wie bei den Asylzahlen gab es 2011 auch hier keinen Stopp. Es wurde danach Runde zwei der Bankenrettung eingeläutet.

Thüringer Winterwald1

Wir machen uns, zum Jahresbeginn vielleicht eher, Gedanken über unsere Zukunft und die Zukunft unseres Landes mag in diese Gedanken hineinspielen. Deshalb kommen ein paar persönliche Worte von mir dazu.

Erst einmal grundsätzlich. Wenn Ihr wirklich bis hierhin die von mir zusammengestellten Zahlen gelesen habt, merkt Ihr bestimmt: Wir haben in der Vergangenheit schon ganz anderes geleistet. Und nach wie vor oder gerade deshalb sind wir ein ziemlich freies, ziemlich wohlhabendes und ziemlich friedliches Land.

Zu der Wanderung von Menschen. Aus Deutschland wurde geflohen und gewandert, nach Deutschland ist geflohen und gewandert worden, seit Ewigkeiten geht das so. Wanderbewegungen gab es auch schon bei den Goten.

Vergleichen wir die Auswirkungen des Stromes der etwas jüngeren Vergangenheit von Ostdeutschland nach Westdeutschland, erkennen wir: Das hat dem Westen nicht geschadet. Die Landstriche, die leerlaufen, haben den Schaden.

Grundsätzlich sinkt die Einwohnerzahl ganz Deutschlands mittelfristig, sogar trotz steter Zuwanderung.

Zum Geld. Vergleichen wir die verschiedenen Kosten, für die in Deutschland Geld ausgegeben wird (ich habe nicht alles aufgezählt, aber Ihr könnt ja bei den Quellen weiterforschen), dann sind im sozialen Sektor die Rentenzahlungen die höchsten Ausgaben, und, da z.B. bei Unterbringung in einem Pflegeheim häufig die Rentenleistungen für die monatlichen Unterbringungskosten nicht ausreichen, fließen auch die Gelder, die unter Grundsicherung aufgeführt werden, zum Teil noch in diese Richtung. Da gleichzeitig aber weniger junge Menschen zum Erbringen dieser Kosten vorhanden sind, bzw. geboren werden, ist es von Vorteil, wenn man zusätzlich weitere und insbesondere auch junge Menschen ins Land holt und in Lohn und Brot bringt. Das hätten wir bei unserer Altersstruktur hier in Deutschland ohnehin tun müssen.

Die Gelder an Asylsuchende direkt sind im Vergleich zu den Rentenzahlungen sehr gering. Das können wir uns leisten, insbesondere im Hinblick darauf, dass diese Menschen, wenn sie anerkannt sind, arbeiten und Steuern zahlen werden. Die Asylzahlungen steigen zur Zeit, die Rentenzahlungen aber auch.

Außerdem: Das Geld für die Menschen selbst und auch das, was für die Infrastruktur zusätzlich ausgegeben wird (z.B. Container, Sozialpädagogen, etc.), läuft in unsere Gemeinden. Es wird hier bei uns ausgegeben und erhöht tatsächlich den Geldfluss, was auch schon zu bemerken ist. Die Steuergelder kommen also zu uns selbst zurück (statt, wie bei der Bankenrettung, an teils sehr marode Gesellschaften zu gehen, oder bei der Staatenhilfe in andere Länder).

Zum Menschen selbst. Es gibt nicht DEN Flüchtling, genauso wie es nicht DEN Deutschen gibt. Wir sollten uns Vorurteile in die eine oder andere Richtung sparen. Es gibt radikale Deutsche, es gibt radikale Flüchtlinge, es gibt kriminelle Deutsche, es gibt kriminelle Flüchtlinge. Denn es gibt radikale Menschen, es gibt kriminelle Menschen. Und es gibt mildtätige Menschen. Der Mensch ist grundsätzlich individuell zu beurteilen. Die Deutschen, die im und vor dem II. Weltkrieg aus Deutschland geflohen sind, z.B. nach Amerika, haben sich teils in Amerika eingefügt und fühlen sich jetzt als Amerikaner (ein Herr Müller nennt sich jetzt Miller), teils haben sie Eigenes mit eingebracht (deutscher Bäcker, deutscher Schlachter) und dienen der Vielfalt, teils feiern sie nun dort in den USA „Oktoberfeste“… Wie Menschen eben so sind. Genau das ist auch in Deutschland zu finden bei den Menschen, die hierher gewandert sind.

Ich selbst habe ab und an Geflüchtete als Patienten und außer, dass es sprachlich manchmal noch etwas holpert (vielfach aber geht es anfangs gut auf Englisch, später dann schon auf Deutsch), sind es die ganz normalen menschlichen Dinge, die zur Behandlung kommen.

Ich hatte für meine Arbeit auch mehrere Interviews geführt, bzw. bei Eigenberichten zuhören dürfen und stelle fest, dass sich die Fluchtberichte aus der Kriegszeit, aus der DDR, aus dem Iran, aus Bosnien, aus Afghanistan, aus Syrien nicht wirklich unterscheiden. Die Menschen, mit denen ich sprach, haben Ihr Leben und das Leben ihrer Familie nur deshalb in Gefahr gebracht, um es zu retten. Ich muss das kaum alles wiederholen, was den Menschen und ihren Kindern im Krieg, im Bürgerkrieg oder unter despotischer Herrschaft alles droht, sodass sie bereit waren, damals zu Fuß über die gefrorene Ostsee, oder heute durch neun Länder zu wandern, oder auch in einem Schlauchboot über das Mittelmeer zu setzen und auch die anschließende Lagerzeit, die Zeit in Containern oder Zelten auf sich zu nehmen, um einen neuen Anfang zu wagen in Frieden und Freiheit. Noch einmal: Sie suchen den Frieden!

Dazu fällt mir noch ein, dass ein Herr, der damals über die Prager Botschaft aus der DDR nach West-Deutschland geflüchtet ist, mir berichtete, dass unter all den Asylsuchenden, die in der Botschaft auf Ausreise hofften und warteten, diverse Stasispitzel waren. Auch zu der Zeit schon wurden also Teile des feindlichen Systems mit den Flüchtlingen mit in den Westen eingeschleust. Das wird heute natürlich ganz genauso gemacht. Und diese Leute haben sicherlich die „besten“ Papiere bei sich, um eingelassen zu werden….

Zur Kriminalität. Es gibt Kleinkriminelle, deren Art von Kriminalität ist zu finden bei Lebensnot oder Verwahrlosung. Schwerkriminelle sind komplett entgleist. Das gibt es leider in fast jedem Land.

Organisierte Kriminalität aber ist geleitet von Organisationen, die politische oder finanzielle Ziele verfolgen, häufig beides, auch über Landes- und Staatsgrenzen hinweg. Die aktuellen großen Attentate sind organisiert in großem Stil mit einem bestimmten Ziel, von langer Hand vorbereitet, meist von Menschen mit Geld und daraus resultierender Macht (Weiße-Kragen-Täter). [20][1]

Wir müssen bitte unterscheiden.

Thüringer Winterwald2

Ich kann dazu ein Buch empfehlen, welches manchen Hintergrund gut beleuchtet und benennt: „Sommer unter schwarzen Flügeln“ von Peer Martin, 2015 aus dem Oettinger Verlag. Es soll wohl ein Jugendbuch sein, ist aber für Erwachsene bestens geeignet. Engagiert, deutlich, spannend und auch lyrisch, lässt es immer weiter lesen. Peer Martin weiß, wovon er spricht, da er jahrelang als Sozialpädagoge im nördlichen Osten gearbeitet hat. Er ließ viele Fakten aus seiner Arbeit und auch aus den Berichten seines Syrischen Freundes einfließen. Nach der Buchveröffentlichung ist er aus Deutschland ausgewandert.

Was hilft außerdem? Nach wie vor hilft es, wie bei allen Problemen, die sich unter Menschen ergeben, die kleinsten Strukturen zu fördern (in Bildung und sozialer Entwicklung), nämlich die Familien, die Kinder, deren soziale Bindungen. Wo das nicht geht, spätestens in der Schule. Überall, wo Menschen zusammen kommen, muss auf Bildung, ein soziales, friedliches Umgehen geachtet werden. Da haben z.B. die Kirchen, gleich welcher Konfession, ihre Aufgaben, aber auch die Firmen und auch jeder Einzelne. Die Grundwerte, die von den Menschen über Jahrtausende erarbeitet wurden, sind es wert, dass auch wir uns dafür einsetzen. In Familie, Freundeskreis, Beruf, auf dem Weg zur Arbeit, genauso wie im Urlaub. Wer z.B. zusieht, wie ein Kind geschlagen wird, fördert damit eine kranke nächste Generation.

Insofern finde ich es sogar ganz gut, dass Gelder in die sozialen Aufgabengebiete (zum Beispiel für Sozialpädagogen in Schulen, wo ja alle Kinder jeglicher Herkunft zusammenkommen) fließen. Das kommt uns allen, sowohl jetzt schon wie auch später, zugute.

Ich bedanke mich an dieser Stelle bei allen, allen Ehrenamtlichen, Engagierten und auch professionellen Helfern, die zeigen, was alles möglich ist, wenn ein freundliches Herz zugegen ist!

Auch wenn sich dieser Rundbrief etwas trockener liest, als ich es eigentlich will, so möchte ich doch Hoffnung damit machen: Das alles wird sich für alle zum Guten entwickeln können. So wie nach dem Kriegsende, so wie nach dem Mauerfall. Wie bei allen großen Zielen dauert es etwas länger und kostet es etwas Mut. Wie in unserem persönlichen Leben, so gilt auch hier, wer begrenzte Gedanken aussendet, der erhält begrenzte Ergebnisse. Der Erfolg verehrt die positive Grundeinstellung. Lasst uns die guten Möglichkeiten sehen und ab jetzt gedanklich fördern. Haben wir die Möglichkeit zur guten Tat, sollten wir sie stets nutzen! Das dient auch dem Wert und Sinn unseres eigenen Lebens.

Und so habe ich zum Abschluss dieses langen Briefes jetzt noch eine kurze Geschichte, die sich im letzten Sommer ereignet hat[21]. Die Bündnis-Mitglieder haben sie wahrscheinlich sogar schon gelesen.

Ich grüße herzlich damit und wünsche Euch Zuversicht, Elan und gutes Gelingen

im ganzen Jahr 2016

Cornelia Cornels-Selke

.PS: .. und nun die wahre Geschichte: Zitat

„Paar verwechselt Asylheim mit Gasthof und wird freundlich bewirtet
Ein Pärchen aus Karlsruhe hält das Asylheim Unterleiterbach für ein Gasthaus. „Wir wussten nicht, was das für Leute waren. Aber sie hatten Hunger“, sagt Asylbewerber Kawa Suliman.

 

Kawa Suliman lebt im ehemaligen Brauerei-Gasthof in Unterleiterbach. Seit gut einem Jahr ist das Haus ein Heim für Asylsuchende. Foto: Natalie Schalk

Gabriele Stärz muss sich setzen. „Hach“, die Rentnerin seufzt ins Telefon, „das ist eine längere Geschichte, so eine einmalige Geschichte – ich könnte gleich wieder heulen!“ Die Karlsruherin erzählt von ihrer Liebe zu Franken und davon, wie gern sie immer mit ihrem Lebensgefährten Hans Eppinger zum Kanufahren hierher kommt.
Mit Kopftuch im Kanu
Das letzte Mal war es sehr anstrengend. Der 72-Jährige paddelte kräftig, Gabriele Stärz hatte ein Tuch um den Kopf gebunden, um ihr Haar zu schützen und die beiden waren eigentlich schon ein wenig zu lange auf dem Main unterwegs. „Mir hing der Magen in den Kniekehlen, wir mussten unbedingt ein Gasthaus finden“, sagt die 68-Jährige. Im Zapfendorfer Ortsteil Unterleiterbach legten sie an. „Wir sind dann eine Weile gelaufen.“ Als sie das Schild „Brauerei – Gasthof Hennemann“ sahen, wunderten sie sich kurz über den zugemauerten Eingang. „Aber da schaute ein Mann aus dem Fenster und zeigte mit einer Handbewegung, dass es hinten rein geht. Also sind wir über den Hof ins Haus gegangen.“
Keiner kennt das fremde, hungrige Paar
In diesem Haus lebt Kawa Suliman seit gut einem Jahr. Der 30-Jährige stammt aus Qamishli, einer Stadt im Norden Syriens, wo die Kurden gegen den IS kämpfen. 2014 ist der junge Anwalt nach Deutschland geflohen. Er war einer der ersten, die in Unterleiterbach einzogen, als der ehemalige Gasthof zum Heim für Asylsuchende wurde.

Als der fremde alte Mann und die Frau mit Kopftuch im Heim auftauchten, holten die anderen Asylbewerber Kawa Suliman, denn er kann am besten Deutsch – und die beiden Fremden sprachen wohl Deutsch (den leicht schwäbischen Einschlag konnten die Syrer nicht zuordnen). „Wir wussten nicht, was das für Leute waren“, sagt Kawa Suliman. „Keiner kannte sie, aber ich verstand sie gut. Sie hatten Hunger.“ Außerdem wirkten sie sehr müde, erschöpft. Kawa Suliman hieß sie willkommen.
Fränkisches Wirtshaus ohne Braten
„Wir waren völlig fertig“, erinnert sich Stärz an diesen Nachmittag. Ihr war aufgefallen, dass Tische und Stühle im Gastraum nicht zusammenpassten. „Ich dachte: Die fangen neu an. Da muss man Verständnis haben, wenn’s nicht so schniecke ist.“ Die Rentnerin lacht. „Der junge Mann, der nach unseren Wünschen fragte, war so nett – so nette junge Gastronomen muss man doch unterstützen!“

Als ihr Lebensgefährte gegen die kalte Küche protestieren wollte, verpasste sie ihm unterm Tisch einen kleinen Tritt. Schließlich war es schon früher Nachmittag, also bestellten sie, was der junge Mann anbot: Eier, Toast, selbstgemachte Marmelade, selbstgemachtes syrisches Fladenbrot, Tomaten, Joghurtsoßen.

Bassam Elshia, Mohammad Ali und Ahmed Abdallal beobachteten von einem Nebentisch im Aufenthaltsraum des Asylbewerberheims aus, wie ihr Freund Kawa Suliman mit dem seltsamen alten Paar sprach. Suliman holte seine Freunde in die Küche und erklärte ihnen, dass die Gäste etwas zu Essen brauchen. Mohammed Ali holte die Apfelmarmelade, die er zwei Tage zuvor gekocht hatte, die anderen hatten Eier, Tomaten, Käse und Joghurt. Kawa Suliman richtete eine Platte an und servierte alles mit Fladenbrot.
Ein tränenreicher Irrtum
„Toll hat das geschmeckt“, sagt Gabriele Stärz. Sie hatte einen grünen Tee bestellt, ihr Hans trank Milch. Den Karlsruhern gefiel das sympathische syrische Restaurant in Franken. „Uns ist erst aufgegangen, dass wir im Asylbewerberheim gelandet sind, als wir die Rechnung verlangt haben.“ Als Hans Eppinger wissen wollte, warum er nicht bezahlen soll, klärte sich der Irrtum auf. „Ich habe sofort angefangen zu heulen“, sagt Gabriele Stärz.
Die Karlsruherin ist immer noch gerührt. „Das war ein wunderschönes Erlebnis. Ich könnte gleich wieder heulen“, sagt sie am Telefon. Es ist ein paar Monate her, dass sie in Unterleiterbach war. Jetzt möchte sie wissen, wie es Kawa Suliman und seinen Freunden geht. Im Leben der Asylbewerber hat sich seitdem nichts verändert. Sie leben im ehemaligen Gasthof, hoffen auf einen weiteren Deutschkurs, auf die Anerkennung als Asylberechtigte, auf Arbeit und ein neues Leben in Sicherheit. Gabriele Stärz betont, wie wichtig es sei, dass Flüchtlingen in Deutschland geholfen wird. Die 68-Jährige arbeitet in Karlsruhe einmal pro Woche ehrenamtlich im Asylbewerberheim.
Ein Kommentar von Natalie Schalk:
Liebe Leser,

als Autorin dieses Artikels freue ich mich über die intensive Diskussion. Es hat mich einige Mühe gekostet, das Ehepaar aus Karlsruhe zu finden, das vor Monaten in Franken zu Besuch war. Aber ich habe sie gefunden, und Gabriele Stärz hat eine rührende Geschichte erzählt, die sich mit den Angaben der Asylbewerber deckt. Dieser Teil meiner Arbeit heißt Recherche und geht dem Verfassen eines journalistischen Textes voran: Der Wahrheitsgehalt von Informationen wird dabei geprüft.

Jedem Leser bleibt überlassen, wie er die wahre Geschichte aus dem Asylbewerberheim Unterleiterbach findet. Ich schmunzle dabei ein wenig über diejenigen Kommentatoren, die hier Manipulation, Propaganda und Volksverblödung unterstellen und gar von einer gleichgeschalteten Presse sprechen – und dabei nicht mal merken, dass sie das nicht schreiben könnten, wenn ihre Unterstellungen wahr wären. Eine gleichgeschaltete, manipulative Presse würde solche Kommentare nie zulassen. Wir aber schätzen und schützen die Meinungsfreiheit und -vielfalt.

Ich gebe den Kommentatoren, die meinen, dass über das Thema Flüchtlinge nicht ordentlich berichtet wird, die Gelegenheit, ihre Meinung in einem Artikel unserer Zeitung zu sagen. Gerne führe ich mit Ihnen ein Interview. Wie Gabriele Stärz, Kawa Suliman und seine Freunde müssten Sie dafür allerdings öffentlich mit Ihrem echten Namen zu Ihrer Meinung stehen. Anti-Propaganda, Angie24, Frankenfregger, Laramy, NeuFranke, freak69, binbedient – traut sich einer? Wenden Sie sich über „Autor kontaktieren“ an mich! Ich melde mich bei Ihnen.
Reaktionen auf den Artikel
Es gab zahlreiche Reaktionen auf den Artikel. Zwei davon wollen wir hier noch kurz erwähnen:

1. Eine Familie aus Gundelsheim hat nach der Lektüre des Artikels spontan beschlossen, Kawa Suliman und seine Freunde einzuladen, um den ersten Weihnachtsfeiertag mit den Asylbewerbern zu feiern. Es wird ein festliches Essen mit Rinderbraten und Gemüse geben, nachmittags dann Kaffee und Gemütlichkeit – deutsche Weihnachten eben.

2. Eine Münchner Dokumentarfilmerin hat sich bei der Redaktion gemeldet. Sie möchte einen Kurzfilm über die Begegnung der Karlsruher Ausflügler mit den Asylbewerbern im fränkischen Dorfgasthof drehen.“

 

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[1]Vgl.: Fischer, Thomas, z.Zt. Vorsitzender Richter am Bundesgerichtshof, „Recht und Unrecht“, Die Zeit, 30.12.2015, Seite 12.

[2] Vgl.: https://www.bpb.de/fsd/3D-GLOBUS/bevoelkerung.html.

[3]Vgl.:http://www.bpb.de/nachschlagen/zahlen-und-fakten/soziale-situation-in-deutschland/169557/themengrafik-demografische-merkmale.

[4]Vgl.:http://www.bpb.de/nachschlagen/zahlen-und-fakten/soziale-situation-in-deutschland/169557/themengrafik-demografische-merkmale.

[5]Vgl.: http://www.bpb.de/gesellschaft/migration/laenderprofile/208633/flucht-und-asyl.

[6] Vgl.: http://www.bpb.de/politik/hintergrund-aktuell/217395/rueckblick-2015.

[7]Zitat:http://www.bpb.de/nachschlagen/zahlen-und-fakten/soziale-situation-in-deutschland/61535/bevoelkerung-nach-laendern.

[8] Vgl.: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), Hrsg.,Bericht zum Stand der deutschen Einheit 2015, Stand Sept 2015, S. 22f, s.71ff,s.95f,S.97ff.

[9] Einfügung durch C. Cornels-Selke.

[10] Zitat:http://www.bpb.de/gesellschaft/migration/dossier-migration/56359/nach-dem-2-weltkrieg.

[11]Zitat:http://www.bpb.de/nachschlagen/zahlen-und-fakten/soziale-situation-in-deutschland/61643/aussiedler.

[12]Vgl.:http://www.bpb.de/system/files/dokument_pdf/Zensus-TG%20-%20Demografische%20Merkmale_0.pdf.

[13] Vgl.: http://populationpyramid.net/de/deutschland/2015/.

[14] Zitat: Wie 11.

[15]Zitat:http://www.bpb.de/nachschlagen/zahlen-und-fakten/soziale-situation-in-deutschland/61871/oeffentliche-ausgaben.

[16]Vgl.:http://www.bpb.de/nachschlagen/zahlen-und-fakten/soziale-situation-in-deutschland/61890/sozialbudget.

[17]Vgl.:http://www.bpb.de/nachschlagen/zahlen-und-fakten/soziale-situation-in-deutschland/61893/mindestsicherung

[18]Vgl.:http://www.bpb.de/nachschlagen/zahlen-und-fakten/soziale-situation-in-deutschland/61893/mindestsicherung.

[19]Vgl.http://www.gruene-bundestag.de/presse/pressemitteilungen/2012/april/kosten-der-bankenrettung-trauriger-rekord-muss-konsequenzen-haben_ID_4383411.html.

[20]Vgl.: http://www.bka.de/DE/ThemenABisZ/Deliktsbereiche/OrganisierteKriminalitaet/ok

__node.html?__nnn=true.

[1] Vgl.: http://m.welt.de/politik/deutschland/article150765894/Verdaechtige-Maenner-hatten-Sex-Spickzettel-dabei.html

[21]Zitat:http://www.infranken.de/regional/bamberg/Paar-verwechselt-Asylheim-mit-Gasthof-und-wird-freundlich-bewirtet;art212,1458318

Ich wurde gefragt, ob ich eine gute Idee für Weihnachten habe…

Antje Kalender kleinHabe ich

 

Liebe Freunde,

wenn Ihr erst jetzt soweit zur Ruhe kommen solltet, dass Ihr nun endlich an das Besorgen von Weihnachtsgeschenken denken könnt, dann kommen jetzt noch einmal zwei/drei persönliche Tipps dazu von mir:

Kennt Ihr inzwischen „das Boosten“? Das geht so: Wenn Ihr im Internet irgendetwas bestellt, eventuell ein Ticket bei der Bahn oder etwas beim Hess Naturversand oder, oder, – dann geht Ihr vorher auf die Boostseite https://www.boost-project.com/de und von da aus erst auf den gewünschten Shop. Dann nämlich werden die Firmen, bei denen Ihr eingekauft habt (und sehr, sehr viele machen mit), einen Prozentsatz des Einkaufes für Euch zum Spenden zur Verfügung stellen. Ein/zwei Tage später könnt Ihr dieses Geld einer Organisation Eurer Wahl als Spende weiterleiten (die Delfinbotschaft hat so auch schon Spenden bekommen!) und der Laden, bei dem Ihr eingekauft habt, übernimmt die vollen Kosten. Ihr könnt also mit Euren Einkäufen ganz einfach nebenbei Gutes tun und bei den Weihnachtseinkäufen lohnt sich das schon richtig, aber natürlich auch, wenn Ihr einfach nur den Stromanbieter wechseln wollt.
Ich kann Euch außerdem einen außergewöhnlichen Fotokunstkalender empfehlen. Die Fotografin (meine Cousine Antje Kreienbrink, ich bin ganz stolz auf sie) wurde schon mehrfach prämiert und ausgestellt. Und jetzt gibt es für das nächste Jahr diesen schönen Kalender, den man nicht so einfach in jedem Geschäft finden kann, der also etwas Besonderes darstellt. Er kostet 20,0€ (ist eine kleine Auflage) und lässt sich hier bestellen: Antje Kreienbrink | Naturfotografie .
Ich lese selten Krimis. Aber die Bücher von Toni Hillermann um die zwei Polisten Ltn. Leaphorn und Jim Chee von der Navajo Tribal Police habe ich hintereinander weg „gefressen“. Dies ist also auch ein recht persönlicher Tipp. Es beschreibt lebendig das Leben im Four Corner Gebiet Arizona, New Mexico, Colorado und Utah. Für mich, die ich eine Weile in der Nähe leben durfte, weil ich da gelernt habe (allerdings nicht bei den Navajo sondern bei den Yavapai) ist das sehr, sehr schön. Aber da er den Edgar-Allen-Poe-Avard erhalten hat, ist es tatsächlich etwas für echte Krimifans, mit Schwerpunkt auf Ermittlungsarbeit. Sehr anschaulich und lebendig kommt die Landschaft mit ihren Begebenheiten ins Geschehnis (es wird ja z.B. in den Canyons ermittelt) und so sind diese Bücher auch etwas für Reiselustige. Es ist kein Newcomer, sondern eher ein Klassiker: Der erste Roman dieser Reihe ist wohl um 1970 geschrieben, der letzte nach 2000 und so begleitet der Leser die beiden Ermittler auch durch Ihr privates Leben. Also, vielleicht ist das was für Euch?

Vielleicht kann Euch das noch dienen.

Ich sende Euch jedenfalls warme, spät-adventliche Grüße mit

Cornelia Cornels-Selke

 

„Damit Sie wieder leuchten können!“

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buchcoverDie Welt ist schön

Begleitende Briefe durch das Jahr

Cornelia Cornels-Selke

316 Seiten, 144 farbige Seiten mit Fotografien

225 mm x 175 mm, Hardcover mit Fächerbindung

33,- € (10% Spende für die Delfinbotschaft gUG)

ISBN 978-3-00-044257-5

Bisherige News als Sammlung zu erhalten

Liebe Freunde

Die Newseite ist ab sofort verändert – und wir haben einen Schnitt gemacht.

Deshalb fehlen die früheren Beiträge und ich fange mit meinem letzten Rundbrief „Unterwegs“ ganz neu an (morgen ist er hier zu sehen)

Schade?

Dann gibt es Abhilfe in gedruckter Form: -)

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„Die Welt ist schön“

Begleitende Briefe durch das Jahr

Cornelia Cornels-Selke

316 Seiten, 144 farbige Seiten mit Fotografien

Format : 225 mm x 175 mm, Hardcover, Fächerbindung, 850g

Ladenpreis: 33,-€ – inkl. 10% Spende an die Delfinbotschaft gUG

ISBN 978-3-00-044257-5

Zum Inhalt

Dieses Buch ist eine Sammlung von Briefen.

Wir – oder sind es nur wir Deutschen? – vergessen leicht einmal unsere glücklichen Momente und empfinden das Leben dann als schwere Bürde. So können wir immer wieder Strohhalme gebrauchen, mit denen wir es schaffen, uns erneut hochzuranken.

Diese Sammlung ist dazu gedacht, den Leser/die Leserin tatsächlich mit Briefen durch das Jahr zu begleiten, um zu erinnern und zu bekräftigen:

Die Welt ist schön!

Zur Autorin

Cornelia Cornels-Selke hält seit 1987 ihre Vorträge über Glück und Gesundheit, seit 1991 schreibt sie Rundbriefe an Interessierte, Schüler und Patienten.

Außerdem gibt es drei Blogs, an denen sie regelmäßig arbeitet.

Aus all diesem ist die Sammlung entstanden.

Dieses Buch macht Mut!

Wir begleiten und wir werden begleitet. Von einer Freundin, die uns mit Tipps, Anregungen und Ideen unterstützt und immer wieder in den Kern der Dinge und des Lebens führt: Zur wahren Freude.

 

Ich hoffe, mit diesem Buch ist Euch, oder demjenigen, dem Ihr Mut spenden wolltet, gedient.

Und an dieser neuen Newsseite bastele ich noch immer etwas herum und so wird sie sich noch ab und an verändern…

Liebe Grüße in Euren 1. Oktober!

Eure Cornelia