Etwas über Frieden

 

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Liebe Freunde

Wir hören, sehen und lesen viel zum Thema: Krieg, möglicher Krieg, an so vielen Stellen Krieg. Ob in Israel, in der Ukraine, in Syrien, völlig egal, wo, – das Thema war andauernd in den Medien. Und andauernd Falschmeldungen …

Von den Friedensdemonstrationen, die immer noch in ganz Deutschland JEDEN Montag gehalten werden, wird gar nicht berichtet.

Was soll damit bezweckt werden?

Wer ist dafür verantwortlich?

Und: Was können wir tun? Sind wir nur Spielbälle der Interessen Anderer? Können wir etwas anderes tun, als ängstlich die Kapuze über den Kopf zu ziehen? Wir Deutschen, mit den Ängsten der Eltern in den Genen?

Ja, ich denke schon, gerade wir können etwas tun. Gerade weil unser Land in der Vergangenheit soviel Schreckliches erlebt hat, haben wir (traurige) Kompetenz. Wir können komplett Abstand nehmen, wenn uns jemand für seine Kriegszwecke missbrauchen will. Ob streitende Königsfamilien oder ein geifernder Anführer, genauso Kriegshetze aus den Medien, wir kennen das und können das durchschauen, denn mit unseren Vätern und Vorvätern haben wir sovieles auch gelernt und überwunden. Und wir können aktiv zum Frieden beitragen!

Und wie geht das?

Ganz kurz, um es richtig erklären zu können, etwas aus dem medizinischen Bereich: Man hat den Versuch gemacht, dass man einen Menschen, der an Masern erkrankt war, mit Drähten (Hände hätten es wohl auch getan…) an jemanden gebunden hat, der bereits früher eine Masernerkrankung überwunden hatte. Man machte die Entdeckung, dass solche verbundenen Menschen viel schneller heilten, als Menschen, die alleine ihre Masern ausheilen mussten.

Die Versuchsreihe führte zu dem Ergebnis, dass Menschen, die eine Art „Gesundungskompetenz“ hatten, ihre Gesundung übertrugen, auf diejenigen, die gerade eine ähnliche Erkrankung durchlebten. Eine Art gesunde Ansteckung…

F. L. Rawson sagte einmal: „Anstatt für die betreffende Person zu beten oder geistig auf sie einzuwirken, wirke ich auf mich selbst geistig ein. Dass heißt, ich versuche die falschen Ansichten über Gott und Menschen, die sich durch Jahre falscher Erziehung in mein Bewusstsein gegraben haben, zu beseitigen. Wenn meine Gottesvorstellung der Wahrheit entspricht, ist die Person augenblicklich geheilt oder beschützt“ (er beschützte damals Menschen im Krieg auf geistigem Wege).

Dies entspricht auch dem Ho opono pono, das von den Kahunas auf Hawaii durchgeführt wurde: Ich erkenne meine Anteile an dem Falschen, heile das bei mir und heile damit den anderen.

Oder in der Bibel steht: „Reinige zuerst das Innere Deines Bechers, damit auch das Äußere rein wird“ (Matth. 23,26).

Nun lasst uns doch einmal nach innen gehen und schauen, wie friedlich wir dort drinnen sind, bitte.

Sind wir wirklich vollkommen friedlich?

Auch zu denen, die aggressiv sind? Halten wir die andere Wange auch noch hin?

Oder regen wir uns über irgendeinen anderen auf, z.B. über eine Bevölkerungsgruppe, politische Partei, Gesellschaftsschicht, Familie, einen Verein oder Nachbarn?

Sehen wir gerne Kriegsfilme, Krimifilme, Kampfberichte? Was lesen wir in der Zeitung für Nachrichten? Was für Bücher lesen wir am häufigsten?

Spielen wir am Computer Krieg in irgendeiner Version? Oder unsere Kinder?

Gehen wir morgens zur Arbeit oder ziehen wir in den Krieg?

Herrscht ein friedlicher Grundton in der Familie?

Können wir also mit Frieden anstecken?

Ich darf Euch ehrlich sagen, ich reg mich manchmal auf… Es mag gerechtfertigt sein, (im Stadtrat z.B). —– aber es tut mir nicht gut!

Da ich diejenige bin, die sich aufregt oder ärgert oder wütend wird oder sich gekränkt fühlt, bin ich diejenige, bei der der Puls hochgeht, die dadurch zunimmt, die dann nicht schlafen kann – und es hat ja noch viele Auswirkungen mehr, wenn wir Schlimmes oder Schlechtes in uns einlassen, in uns wirken lassen und dann auch noch in uns festhalten!

Soviel Kompetenz habe ich mir in Sachen Streit, Ärger, Wut, Kränkung, Schmerz, Trauer, Schuld, Nachtragen, Angst und Unsicherheit erarbeitet, dass ich sagen kann: Wenn wir das loslassen können, geht es uns besser! Denn wenn wir das Unschöne loslassen, ist nur das Schöne in uns übrig! Das ist logisch und es hilft.

Irgendwann saß ich einmal in meinem gemütlichen Sessel und grämte mich, um plötzlich zu der ganz tiefen Erkenntnis zu kommen: „Was tue ich hier? Das tut mir nicht gut! Und ich bin wahrscheinlich die Einzige, die sich überhaupt erinnert und dann auch noch darunter leidet. Bei allen anderen ist es längst weg und ich sitze hier immer noch in der Vergangenheit. Das ist jetzt ein für allemal vorbei. Ich lasse das jetzt bewusst los, mach mich frei davon, – wenn ich es recht bedenke, habe ich daran zumindest viel gelernt und nun ist Schluss mit der Leiderei!“

Wenn man das so tief empfindet, dann gelingt es auch. Aber Ihr könnt auch Hilfe von anderen suchen. Oder um Erlösung beten. Oder die Kraftworte „es werde Licht“ benutzen. Oder natürlich mit Reiki, LAV, Homöopathie Läuterungsarbeit betreiben.

Wisst Ihr, dass dann, teilweise mit sofortiger Wirkung, Heilung eintritt, wenn wir solche alten Verletzungen bewusst loslassen?

Meist ist das ganze Unschöne nur deshalb so lebendig, weil wir ihm durch unser Festhalten und immer-neu-Aufleben-lassen und immer-wieder-Durchleben unsere Energie geben und ihm damit diese Lebendigkeit verschaffen. Lassen wir es los, löst es sich in Wohlgefallen auf. Dann ist endlich Platz für anderes! Zum Beispiel für Gesundheit, zum Beispiel für inneren Frieden.

Also, tun wir nicht nur so, als sei alles eitel Sonnenschein, setzen wir uns mal wirklich hin und gehen die Sache an: Wir sagen uns bewusst los von dem ganzen Schlimmen. Zu Beginn, können wir das bestimmt zumindest bei einigen Teilen. Das üben wir und mit den Jahren werden wir immer mehr los, statt wie bisher immer mehr in uns anzuhäufen.

Schauen wir unser Inneres doch mal genauer an:

Wir alle haben einen riesengroßen unbewussten Pool in uns, bestehend aus Empfindungen, die recht wild hochschlagen können und Gedanken, die eifrig in jede Richtung rennen. Auch unsere Erinnerungen sind darin enthalten.
Unser Bewusstsein sollte da ein wenig den Überblick haben und behalten. Doch können uns teilweise Emotionen – vielleicht aus der Vergangenheit – komplett überschwemmen und hilflos machen. Wer hält dann die Zügel?
Auch unbewusst, aber eher wie eine Art Ratgeber für unser Bewusstsein, gibt es einen Teil, der ruhig und klug Lösungsvorschläge macht. Mit dem wir uns sozusagen selbst beobachten, wenn wir uns aufregen und „austicken“. Mit dem wir wieder auf „die Spur“ kommen, nach so einem Angst-, oder Wut-, oder Kummeranfall.

Zu unserem unbewussten Pool (den eigentlich unser Bewusstsein steuern sollte). Den nenne ich jetzt „George“ nach dem amerikanischen Sprichwort: „Let George do it!“ – „Lass es George machen!“ (Ich übernehme diese Vorgehensweise von Max F. Long). Warum sollte also George sich von uns lenken lassen, wenn er von uns nichts Gutes zu erwarten hat?

„Sie und ich wissen, wie schwer es für ein Kind ist, gut zu sein, wenn man ihm immerzu sagt, es sei böse“ (Catherine Ponder).

Ihr müsst mit diesem Teil nicht hart umgehen oder negieren, was da an Wünschen ist. Die sind meist komplett berechtigt und können im Tagesablauf auch berücksichtigt werden. Habt Ihr darinnen aber etwas Antrainiertes, was Euch nicht mehr gut tut, wäre es richtig, das abzugewöhnen. Es dauert etwas länger, das ganz loszuwerden, aber Ihr könnt George einen schöneren Ersatz anbieten. Tatsächlich ist er sehr willig.

Nach und nach folgt er Euch sofort – findet Eure Sachen auf Anhieb wieder, kramt die Erinnerungen, die Ihr braucht, in kurzer Zeit hervor, ist energetisch bei dem, wozu Ihr Energie benötigt.

Wenn Ihr ihm wieder Glauben an den guten Ausgang der Dinge gebt, dann stellt er hoffnungsvoll auch Energie dafür bereit!

Zu unserem Bewusstsein. Auch dies ist nicht immer sicher in seiner Vorgehensweise und muss doch mit allem umgehen. Gut wäre wohl, wir würden uns einmal eine grundsätzlich gute Linie für unser Leben vornehmen (ich sprach schon mal davon, dass unsere für uns festgelegten Werte über unseren Weg entscheiden). Damit unser Bewusstsein sich dann im Zweifelsfalle nicht von George’ Angst oder Wut mitreißen lässt, brauchen wir außerdem auch hier guten Glauben, der uns weiter trägt,

– den wir teils aus unseren eigenen Vergangenheit fischen müssen (Auftrag an George: „Guck doch mal, wie so etwas Ähnliches erfolgreich gelaufen ist, bei uns, bei anderen“),

– den wir bei anderen entdecken, die Ähnliches, wie wir es vorhaben, geschafft haben,

– den wir aus unserem höheren Unbewussten bekommen können.

Zu diesem höheren Bewusstsein. (Hier fängt es mit dem Glauben eigentlich schon an: Gibt es das überhaupt? Paul Brunton schrieb dazu sinngemäß: Schau Dich einmal im Spiegel an, schau Dir in die Augen. Wer schaut zurück? Wer ist Derjenige, der DEINE Gedanken manchmal annimmt, manchmal verwirft? Nimm mit Demjenigen engeren Kontakt auf und Du wirst gut geführt.) Ob durch Ruhe, mit bewusster Hinwendung (wie im LAV Kurs) oder besser noch zusätzlich mit Gebet, geben wir Energie in diese Verbindung – statt z.B. in die Ängste – und erhalten mit etwas Übung sehr schnell sowohl weise Antworten, wie auch Unterstützung im Tagesgeschehen. Dieses höhere Bewusstsein von uns ist mit allen anderen verbunden (auch mit dem Schöpfer) und kann Weitreichendes bewirken. Haben wir das erst ein paar Mal erlebt, dann wachsen auch unser Vertrauen und unser Glaube in das Gute überhaupt.

Arbeiten diese drei Anteile von uns zusammen, gelingt das Leben leichter und unser Glaube wächst. Wächst unser Glaube, können wir nach und nach immer mehr Angst und Wut und anderes loslassen und damit die Krankheiten, die als Folge entstanden waren, loswerden. In uns entsteht Heilung und ein großer, entspannter Frieden. Und jeden, dem wir begegnen, stecken wir damit an (auch ohne Drahtverbindungen).

Es lohnt sich, die Arbeit mit den drei Anteilen aufzunehmen! Sprechen sie eine gemeinsame Sprache, werden sie in dieser Welt besser verstanden und können eher mitschöpfen. Probiert es doch selbst einmal aus.

Das waren also ein paar Worte zum Frieden, den wir in uns und damit um uns erschaffen können.

Ich sollte vielleicht noch dazu sagen, dass wir, wenn wir Frieden für unsere Weltengemeinschaft erbeten oder erbitten (wie erläutert, möglichst gut verständlich), natürlich sofort die Unterstützung von allen anderen Menschen, nämlich deren höheren Bewusstseinsanteilen, die ja mit uns und miteinander verbunden sind, bekommen, denn wir bitten ja auch für sie.

Bitte macht mit! Wir müssen überhaupt nicht verstehen, wer Recht hat oder wer angefangen hat, wir tun einfach unseren Teil für den Frieden, in uns und um uns herum, wann immer sich die Chance bietet. Leise oder laut, so wie es unserem Temperament entspricht, von nun an aber mit erhöhter Kraft.

Ich bedanke mich!

Eure Cornelia

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Cornelia Cornels-Selke

„Damit Sie wieder leuchten können!“

Naturheilkundliche Praxis für Ganzheitsmedizin•

Reiki-Schule • Schwimmen mit Delfinen •

Leben aus der Vision® • Lernen im Schlaf •Chinesische

Quantum Methode® • Masterminding

21244 Buchholz • Tel: 04181/940 8117 (auch Skype möglich)

O4181/217878 (bitte immer mit Vorwahl) und 01522/8595480

Cornelia@Cornels-Selke.de

www.Cornels-Selke.de

www.il-cielo.de

www.delfinbotschaft.de
buchcoverDie Welt ist schön

Begleitende Briefe durch das Jahr

Cornelia Cornels-Selke

316 Seiten, 144 farbige Seiten mit Fotografien

225 mm x 175 mm, Hardcover mit Fächerbindung

33,- € (10% Spende für die Delfinbotschaft gUG)

ISBN 978-3-00-044257-5

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