Zum Ostermontag – jetzt mit Lesung des ersten Briefes aus meinem Buch

Hattet Ihr Zeit?

Bei mir selbst hat es wahrscheinlich zunächst einmal mit Zeit zu tun, ob ich in Frieden bin – mit mir und mit der Welt. Ich brauche ab und an eine gewisse Muße.

Dann fällt mir häufig erst einmal richtig auf, dass und was mir alles widerfahren ist. Der Schock oder die Starre, die Härte, der Nebel, oder was immer das für ein Mantel ist, den wir uns beim ersten Fühlen eines Schmerzes umgeworfen haben, um ganz schnell nichts mehr zu spüren, schwindet, wenn wir Ruhe haben.

Es kommt alles nun überdeutlich wieder hoch, Gefühle kommen dazu. Es tut wieder weh, was ich verkehrt gemacht habe oder was mir selbst „vor die Brust geknallt wurde“. Ich spüre, dass es Verbindungen zu früheren Erlebnissen hat. Kann Korrespondenzen entdecken. Und ich kann körperlich spüren, wo es sitzt, im Prinzip sogar „sehen“, wie es aussieht, dieses Gefühl in mir.

Und ich kann damit korrespondieren, es korrigieren, trösten, heilen, entdecken, was dahinter steht. Wenn es irgendetwas gibt, was ich daran lernen sollte, kann eine Idee davon jetzt hoch kommen.

Ich kann meine Wünsche nach Wahrheit, Liebe, Frieden, Schutz, Hilfe und Segen aussprechen. Ich kann mir neue Pläne für neue Schritte kommen lassen. Ich kann es ruhen lassen und wieder hoch holen. Ich kann mich durch ein gutes Buch, durch gute Musik wieder aufbauen, mir selbst Gutes tun, ich kann raus in die Natur und statt weiter zu denken, was war, wieder spüren, was ist. Ich bekomme wieder Kraft, wieder Hoffnung, wieder Freude.

Und dann: Wieder Dankbarkeit!

Von da kommt dann die wahre Rettung. Wer Dankbarkeit spürt (das ist etwas Anderes als die Pflicht, Dankeschön sagen zu müssen), also plötzlich wieder den Segen spürt, der ihn oder sie begleitet, der wird von diesem Gefühl emporgehoben. Das ist schon fast ein Schweben. Energetisch sind wir plötzlich auf einer ganz anderen Ebene. Und da ist soviel mehr möglich!

Wer diese Dankbarkeit erlebt, lernt: Wer Dankbarkeit spürt, wird so viel Schönes erleben, dass er immer noch mehr bekommt, zum „Danke“ sagen.

Von hier aus sehen wir ganz andere Möglichkeiten für uns und unser Leben und sie kommen uns, wahrscheinlich angezogen durch unser glückliches Leuchten, schon entgegen und wir ergreifen sie wie selbstverständlich, ohne lange zu zögern. In diesem Zustand ist vieles möglich.

Gleichzeitig wünschen wir dann meist wenig, denn wir spüren ja gerade: „Wir haben alles!“

Es herrscht Frieden. Wieder Frieden, wieder Glück – unser Herz und unsere Hände sind wieder voll. Auch zum Verteilen.

Gott sei Dank!

Es geht nicht nur weiter, irgendwie weiter. Es gibt wieder einen Sinn. Es ist wieder klar, dass wir aus Freude hier sind. Dass wir aus freien Stücken hier auf diese Erde wollten, weil wir mitspielen wollten in diesem tollen, irren, bunten Spiel.

Und unser Leben gehört wieder uns.

Gönnt Euch die Zeit, gut zu sein zu Euch! Damit fängt eine gute Zeit an.

Spontan habe ich Euch den ersten Brief aus dem Buch „Die Welt ist schön“ vorgelesen.

Es ist keine Tonstudioqualität, denn es sollte gleich mit diesem Brief als Osterpräsent an Euch hinausgehen. –

Aber es ist der Beginn einer CD, oder eben MP3 Datei, die ich demnächst – in guter Qualität – herstellen möchte: Meine Briefe an Euch, gelesen von mir für Euch.

Vielleicht interessiert Euch das, vielleicht hört auch Ihr gerne neben dem Autofahren, Abwaschen oder dem Steuerkram? Ich lasse jedenfalls von mir hören, wenn sie fertig ist.

Jetzt grüße ich Euch also mit diesem Brief zum Ostermontag und dem vorgelesenen Brief als Präsent zum Ostermontag und wünsche auch Euch – wie ringsumher – echtes Frühlingserwachen und gutes Wachstum für all Eure Angelegenheiten!

Jetzt endlich: Frohe Ostern!

Cornelia Cornels-Selke