Einzigartig

 

Apfelblüte 2015

 

Neulich hatte ich einen Traum: Ich träumte, dass ich mir eine Graphik ansah, in der dargestellt war, wie viele Kinder bei einem Spiel mitspielten. Es ging wohl darum, möglichst viele zum Mitmachen zu bewegen. Und in der Graphik waren alle Kinder, die mitspielten, als farbige Punkte in einer Reihe dargestellt.

Ungefähr so:

Spielzeit: ooooooooo ooooo
Spielzeit: oooooooooooooooo ooooooo
usw

Die dunkelblauen Punkte zeigten die Kinder, die das Spiel ganz normal mitspielten, die andersfarbigen Punkte zeigten also die Kinder, die in diesem Spiel auf andere Art mitgespielt hatten oder zu der gleichen Zeit etwas anderes spielten. (Sieht man nur in der Mail farbig, sorry)

Ja, warum träume ich so etwas?

Auch wenn ich darauf keine Antwort habe, so fand ich doch am Ende des Traumes, dass die Kinder, die anders oder etwas Anderes spielten, das Ganze schön bunt gemacht hatten.

Ich mag es ja, wenn Menschen sich zusammen tun, z.B. um zu spielen, um zusammen zu arbeiten oder auch um etwas gemeinsam zu erreichen. Ich glaube grundsätzlich, dass es auch gut ist, dass die Menschen Institutionen gebildet haben, die sich eine bestimmte Richtung und Arbeit zur Aufgabe gemacht haben.

Aber, und das scheine ich nun wirklich bis in mein tiefes Unterbewusstsein zu glauben, sonst wäre es nicht von dort in Form eines Traumes auf mich zugekommen, ich glaube auch an die Kraft des Einzelnen, an den Zauber und die Schönheit, die entsteht, dadurch dass wir alle Unterschiedliches machen und dies auch wieder etwas anders als jeder andere machen.

Wir sind keine Monokulturen, noch sind wir nicht geklont. Und so wie jeder etwas andere Haare, eine etwas andere Nase, einen etwas anderen Körperbau hat, als der nächste, so haben wir auch andere Neigungen und Abneigungen, Fähigkeiten und Schwächen und das ist wunderschön so.

WeißdornAhorn

 

 

 

 

 

Im „Robin Hood“ Film mit Kevin Costner wurde sein schwarzer Begleiter, Morgan Freeman, von einem staunenden Kind gefragt: „Warum bist Du schwarz?“ und dieser antwortete: „Weil unser Herrgott die Vielfalt liebt.“

Und diese Vielfalt ist liebenswert!

Gerade jetzt wird dies in der Natur so deutlich: Durch das zwischenzeitlich kühlere Wetter haben sich die zuerst erscheinenden Blüten sehr lange gehalten, und es blühen nebeneinander noch immer die Forsythie, noch knapp Felsenbirne und Kirschblüte, dazu die Tulpenbäume, der Weißdorn ist gerade abgeweht worden, aber die Apfelblüte und der Rhododendron sind dafür schon geöffnet, der Ginster ist kurz davor, der Flieder fängt schon an, die Azalee öffnet sich. Ich weiß gar nicht, wo ich zuerst hinsehen soll. Es ist eine bunte, duftende Wolke und sie beschenkt uns mit ihrer vielfarbigen Fülle. Göttlich!

Birkenkerzen1Birkenkerzen2Birkenkerzen3

 

 

 

 

 

Habt Ihr schon mal gesehen, wie die Birken kurz vor dem Grünwerden ihre filigranen Kerzen aufstellen?

Birkenkerzen4birken grün

 

 

 

 

 

 

Aufgenommen am 1.5. und am 5.5.2015

Eine Freundin von mir sagte: „Das tut schon richtig weh, so schön ist das.“ Und eigentlich fehlen mir die Worte. Deshalb füge ich Euch etwas bei, das meine Stimmung vielleicht besser zu Euch leitet: Die Vogelstimmen sind aus unserem Garten und Isabel hat sie für Euch mit dem Titel „Feeling good“ zusammen gestellt (für meine sieben Freunde).

ForsythieKirsche

 

 

 

 

 

 

Den Duft aber, den kann Niemand beifügen, – den erleben wir nur draußen echt und beglückend. Und auch der Duft ist nicht ein Duft. Es sind Tausende, mit unterschiedlichsten Nuancen, fruchtig, holzig, tropisch, grün, leichter und schwerer, jede Pflanze schenkt ein ganzes, ein ganz eigenes Bouquet.

Wenn wir uns bewusst wären, wie schön auch unsere Unterschiedlichkeit ist, dann könnten wir das Leben bestimmt anders angehen. Ich glaube, wir würden dann weniger Angst haben, uns dann auch mehr einbringen, weniger zurück halten, mehr von unserem eigenem Geschenk in die Menschheit und an die Welt geben. Die Welt hätte mehr von uns – und es würde doch auch mehr Spaß machen.

Und es ist gewollt! Davon gehe ich aus, denn weshalb sonst hätte sich die Schöpfung mit unserer Unterschiedlichkeit soviel Mühe geben sollen? Sogar die feinen, feinen Linien auf unseren Fingerkuppen, die ja 100%ig zu unterschiedlichen Fingerabdrücken führen, sind jeweils nur ein einziges Mal verschenkt worden. Macht das nicht Hoffnung? Dass wir so sein dürfen, wie wir sind, dass wir wirklich unser Leben leben sollen und nicht das eines anderen?

Die „Fehlerhaftigkeit“ des Eichhörnchens sollte uns zusätzlich bestätigen: Jedes Jahr wieder vergräbt es Nüsse und Samen als Vorrat für den Winter und findet sie dann nicht wieder… Das mag auf den ersten kurzsichtigen Blick ärgerlich sein. In Wahrheit aber verdanken wir alle diesem vermeintlichen Fehler viele, viele gepflanzte Bäume.

Könnte es sein, dass auch wir nicht so verkehrt sind, wie wir häufig annehmen, wie vielleicht andere uns weismachen wollen. Das manches vermeintlich Ärgerliche sich doch als Segen für alle erweisen wird?

Wenn ich hinaus schaue, dann empfinde ich die Schöpfung als unendlich weise und gleichzeitig liebevoll und so will ich doch weiter glauben und wünschen.

Jetzt wo die steigende Sonne jeden Vogel auf seine Weise singen lässt, da lasst auch uns unsere Melodie in die große Partitur des Lebens einbringen, – alles andere wäre doch Vergeudung.

Ich grüße Euch herzlich und wünsche Euch noch große Wonne in diesem Mai!

Cornelia Cornels-Selke

PS: Meine Strohballen bekamen etwas Aussaaterde obenauf und ein paar Samen dahinein:

Strohballen 1Strohballen 2

Nur Erde                                              und erste Keimung

 

 

Cornelia Cornels-Selke

„Damit Sie wieder leuchten können!“

Naturheilkundliche Praxis für Ganzheitsmedizin•

Reiki-Schule • Schwimmen mit Delfinen •

Leben aus der Vision® • Lernen im Schlaf •Chinesische

Quantum Methode® • Masterminding

21244 Buchholz • Tel: 04181/940 8117 (auch Skype möglich)

O4181/217878 (bitte immer mit Vorwahl) und 01522/8595480

Cornelia@Cornels-Selke.de

www.Cornels-Selke.de

www.il-cielo.de

www.delfinbotschaft.de
buchcoverDie Welt ist schön

Begleitende Briefe durch das Jahr

Cornelia Cornels-Selke

316 Seiten, 144 farbige Seiten mit Fotografien

225 mm x 175 mm, Hardcover mit Fächerbindung

33,- € (10% Spende für die Delfinbotschaft gUG)

ISBN 978-3-00-044257-5

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