Frohe Weihnachten und Frieden auf Erden!

 

Der „Michel“, Foto von R. Rauber     17.Dezember 2017

1978 wurde Astrid Lindgren des Friedenspreis des deutschen Buchhandels verliehen. Die Rede, die sie damals anlässlich dieser Verleihung hielt, ist aktuell wie damals. Deshalb möchten wir sie Euch als diesjährigen Weihnachtstext  senden.

„Liebe Freunde!

Das erste, was ich zu tun habe, ist Ihnen zu danken, und das tue ich von ganzem Herzen. Der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels strahlt einen solchen Glanz aus und ist eine so hohe Auszeichnung, dass es einen fast überwältigt, empfängt man ihn. Und jetzt stehe ich hier, wo schon so viele kluge Männer und Frauen ihre Gedanken und ihre Hoffnungen für die Zukunft der Menschheit und den von uns allen ersehnten ewigen Frieden ausgesprochen haben – was könnte ich wohl sagen, das nicht schon andere vor mir gesagt haben?

Über den Frieden sprechen heißt ja über etwas sprechen, das es nicht gibt. Wahren Frieden gibt es nicht auf unserer Erde und hat es auch nie gegeben, es sei denn als Ziel, das wir offenbar nicht zu erreichen vermögen. Solange der Mensch auf dieser Erde lebt, hat er sich der Gewalt und dem Krieg verschrieben, und der uns vergönnte, zerbrechliche Friede ist ständig bedroht. Gerade heute lebt die ganze Welt in der Furcht vor einem neuen Krieg, der uns alle vernichten wird. Angesichts dieser Bedrohung setzen sich mehr Menschen denn je zuvor für Frieden und Abrüstung ein – das ist wahr, das könnte eine Hoffnung sein.

Doch Hoffnung hegen fällt so schwer. Die Politiker versammeln sich in großer Zahl zu immer neuen Gipfelgesprächen, und sie alle sprechen so eindringlich für Abrüstung, aber nur für die Abrüstung, die die anderen vornehmen sollen. Dein Land soll abrüsten, nicht meines! Keiner will den Anfang machen. Keiner wagt es anzufangen, weil jeder sich fürchtet und so geringes Vertrauen in den Friedenswillen des anderen setzt. Und während die eine Abrüstungskonferenz die andere ablöst, findet die irrsinnigste Aufrüstung in der Geschichte der Menschheit statt. Kein Wunder, dass wir alle Angst haben, gleichgültig, ob wir einer Großmacht angehören oder in einem kleinen neutralen Land leben. Wir alle wissen, dass ein neuer Weltkrieg keinen von uns verschonen wird, und ob ich unter einem neutralen oder nicht-neutralen Trümmerhaufen begraben liege, das dürfte kaum einen Unterschied machen.

Müssen wir uns nach diesen Jahrtausenden ständiger Kriege nicht fragen, ob der Mensch nicht vielleicht schon in seiner Anlage fehlerhaft ist? Und sind wir unserer Aggressionen wegen zum Untergang verurteilt? Wir alle wollen ja den Frieden. Gibt es denn da keine Möglichkeit, uns zu ändern, ehe es zu spät ist? Könnten wir es nicht vielleicht lernen, auf Gewalt zu verzichten? Könnten wir nicht versuchen, eine ganz neue Art Mensch zu werden? Wie aber sollte das geschehen, und wo sollte man anfangen?

Ich glaube, wir müssen von Grund auf beginnen. Bei den Kindern.

Sie, meine Freunde, haben Ihren Friedenspreis einer Kinderbuchautorin verliehen, und da werden Sie kaum weite politische Ausblicke oder Vorschläge zur Lösung internationaler Probleme erwarten. Ich möchte zu Ihnen über die Kinder sprechen. Über meine Sorge um sie und meine Hoffnung für sie.

Die jetzt Kinder sind, werden ja einst die Geschäfte unserer Welt übernehmen, sofern dann noch etwas von ihr übrig ist. Sie sind es, die über Krieg und Frieden bestimmen werden und darüber, in was für einer Gesellschaft sie leben wollen. In einer, wo die Gewalt nur ständig weiterwächst, oder in einer, wo die Menschen in Frieden und Eintracht miteinander leben.

Gibt es auch nur die geringste Hoffnung darauf, dass die heutigen Kinder dereinst eine friedlichere Welt aufbauen werden, als wir es vermocht haben? Und warum ist uns dies trotz allen guten Willens so schlecht gelungen?

Ich erinnere mich noch sehr gut daran, welch ein Schock es für mich gewesen ist, als mir eines Tages – ich war damals noch sehr jung – klar wurde, dass die Männer, die die Geschichte der Völker und der Welt lenkten, keine höheren Wesen mit übernatürlichen Gaben und göttlicher Weisheit waren. Dass sie Menschen waren mit den gleichen menschlichen Schwächen wie ich. Aber sie hatten Macht und konnten jeden Augenblick schicksalsschwere Entscheidungen fällen, je nach den Antrieben und Kräften, von denen sie beherrscht wurden. So konnte es, traf es sich besonders unglücklich, zum Krieg kommen, nur weil ein einziger Mensch von Machtgier oder Rachsucht besessen war, von Eitelkeit oder Gewinnsucht, oder aber – und das scheint das häufigste zu sein – von dem blinden Glauben an die Gewalt als das wirksamste Hilfsmittel in allen Situationen. Entsprechend konnte ein einziger guter und besonnener Mensch hier und da Katastrophen verhindern, eben weil er gut und besonnen war und auf Gewalt verzichtete.

Daraus konnte ich nur das eine folgern:

Es sind immer auch einzelne Menschen, die die Geschichte der Welt bestimmen. Warum aber waren denn nicht alle gut und besonnen? Warum gibt es so viele, die nur Gewalt wollten und nach Macht strebten? Waren einige von Natur aus böse? Das konnte ich damals nicht glauben, und ich glaube es auch heute nicht.

Die Intelligenz, die Gaben des Verstandes mögen zum größten Teil angeboren sein, aber in keinem neugeborenen Kind schlummert ein Samenkorn, aus dem zwangsläufig Gutes oder Böses sprießt. Ob ein Kind zu einem warmherzigen, offenen und vertrauensvollen Menschen mit Sinn für das Gemeinwohl heranwächst oder aber zu einem gefühlskalten, destruktiven, egoistischen Menschen, das entscheiden die, denen das Kind in dieser Welt anvertraut ist, je nachdem, ob sie ihm zeigen, was Liebe ist, oder aber dies nicht tun.

“Überall lernt man nur von dem, den man liebt”, hat Goethe einmal gesagt, und dann muss es wohl wahr sein.

Ein Kind, das von seinen Eltern liebevoll behandelt wird und das seine Eltern liebt, gewinnt dadurch ein liebevolles Verhältnis zu seiner Umwelt und bewahrt diese Grundeinstellung sein Leben lang. Und das ist auch dann gut, wenn das Kind später nicht zu denen gehört, die das Schicksal der Welt lenken. Sollte das Kind aber wider Erwarten eines Tages doch zu diesen Mächtigen gehören, dann ist es für uns alle ein Glück, wenn seinen Grundhaltung durch Liebe geprägt worden ist und nicht durch Gewalt. Auch künftige Staatsmänner und Politiker werden zu Charakteren geformt, noch bevor sie das fünfte Lebensjahr erreicht haben – das ist erschreckend, aber es ist wahr.

Blicken wir nun einmal zurück auf die Methoden der Kindererziehung früherer Zeiten. Ging es dabei nicht allzu häufig darum, den Willen des Kindes mit Gewalt, sei sie physischer oder psychischer Art, zu brechen? Wie viele Kinder haben ihren ersten Unterricht in Gewalt “von denen, die man liebt”, nämlich von den eigenen Eltern erhalten und dieses Wissen dann der nächsten Generation weitergegeben!

Und so ging es fort, “Wer die Rute schont, verdirbt den Knaben”, hieß es schon im Alten Testament, und daran haben durch die Jahrhunderte viele Väter und Mütter geglaubt. Sie haben fleißig die Rute geschwungen und das Liebe genannt. Wie aber war denn nun die Kindheit aller dieser wirklich “verdorbenen Knaben”, von denen es zur Zeit so viele auf der Welt gibt, dieser Diktatoren, Tyrannen und Unterdrücker, dieser Menschenschinder?

Dem sollte man einmal nachgehen.

Ich bin überzeugt davon, dass wir bei den meisten von ihnen auf einen tyrannischen Erzieher stoßen würden, der mit einer Rute hinter ihnen stand, ob sie nun aus Holz war oder im Demütigen, Kränken, Bloßstellen, Angstmachen bestand.

In den vielen von Hass geprägten Kindheitsschilderungen der Literatur wimmelt es von solchen häuslichen Tyrannen, die ihre Kinder durch Furcht und Schrecken zu Gehorsam und Unterwerfung gezwungen und dadurch für das Leben mehr oder weniger verdorben haben. Zum Glück hat es nicht nur diese Sorte von Erziehern gegeben, denn natürlich haben Eltern ihre Kinder auch schon von jeher mit Liebe und ohne Gewalt erzogen. Aber wohl erst in unserem Jahrhundert haben Eltern damit begonnen, ihre Kinder als ihresgleichen zu betrachten und ihnen das Recht einzuräumen, ihre Persönlichkeit in einer Familiendemokratie ohne Unterdrückung und ohne Gewalt frei zu entwickeln.

Muss man da nicht verzweifeln, wenn jetzt plötzlich Stimmen laut werden, die die Rückkehr zu dem alten autoritären System fordern? Denn genau das geschieht zur Zeit mancherortens in der Welt. Man ruft jetzt wieder nach “härterer Zucht”, nach “strafferen Zügeln” und glaubt dadurch alle jugendlichen Unarten unterbinden zu können, die angeblich auf zuviel Freiheit und zuwenig Strenge in der Erziehung beruhen. Das aber hieße den Teufel mit dem Beelzebub austreiben und führt auf die Dauer nur zu noch mehr Gewalt und zu einer tieferen und gefährlicheren Kluft zwischen den Generationen.

Möglicherweise könnte diese erwünschte “härtere Zucht” eine äußerliche Wirkung erzielen, die die Befürworter dann als Besserung deuten würden. Freilich nur so lange, bis auch sie allmählich zu der Erkenntnis gezwungen werden, dass Gewalt immer wieder nur Gewalt erzeugt – so wie es von jeher gewesen ist.

Nun mögen sich viele Eltern beunruhigt durch die neuen Signale fragen, ob sie es bisher falsch gemacht haben. Ob eine freie Erziehung, in der die Erwachsenen es nicht für selbstverständlich halten, dass sie das Recht haben zu befehlen und die Kinder die Pflicht haben, sich zu fügen, womöglich nicht doch falsch oder gefährlich sei.

Freie und unautoritäre Erziehung bedeutet nicht, dass man die Kinder sich selber überlässt, dass sie tun und lassen dürfen, was sie wollen. Es bedeutet nicht, dass sie ohne Normen aufwachsen sollen, was sie selber übrigens gar nicht wünschen.

Verhaltensnormen brauchen wir alle, Kinder und Erwachsene, und durch das Beispiel ihrer Eltern lernen die Kinder mehr als durch irgendwelche anderen Methoden. Ganz gewiss sollen Kinder Achtung vor ihren Eltern haben, aber ganz gewiss sollen auch Eltern Achtung vor ihren Kindern haben, und niemals dürfen sie ihre natürliche Überlegenheit missbrauchen. Liebevolle Achtung voreinander, das möchte man allen Eltern und allen Kindern wünschen.

Jenen aber, die jetzt so vernehmlich nach härterer Zucht und strafferen Zügeln rufen, möchte ich das erzählen, was mir einmal eine alte Dame berichtet hat. Sie war eine junge Mutter zu der Zeit, als man noch an diesen Bibelspruch glaubte, dieses “Wer die Rute schont, verdirbt den Knaben”.

Im Grunde ihres Herzens glaubte sie wohl gar nicht daran, aber eines Tages hatte ihr kleiner Sohn etwas getan, wofür er ihrer Meinung nach eine Tracht Prügel verdient hatte, die erste in seinem Leben. Sie trug ihm auf, in den Garten zu gehen und selber nach einem Stock zu suchen, den er ihr dann bringen sollte. Der kleine Junge ging und blieb lange fort. Schließlich kam er weinend zurück und sagte: “Ich habe keinen Stock finden können, aber hier hast du einen Stein, den kannst du ja nach mir werfen.”

Da aber fing auch die Mutter an zu weinen, denn plötzlich sah sie alles mit den Augen des Kindes. Das Kind musste gedacht haben, “Meine Mutter will mir wirklich weh tun, und das kann sie ja auch mit einem Stein.”

Sie nahm ihren kleinen Sohn in die Arme, und beide weinten eine Weile gemeinsam. Dann legte sie den Stein auf ein Bord in der Küche, und dort blieb er liegen als ständige Mahnung an das Versprechen, das sie sich in dieser Stunde selber gegeben hatte:

“NIEMALS GEWALT!”

Ja, aber wenn wir unsere Kinder nun ohne Gewalt und ohne irgendwelche straffen Zügel erziehen, entsteht dadurch schon ein neues Menschengeschlecht, das in ewigem Frieden lebt? Etwas so Einfältiges kann sich wohl nur ein Kinderbuchautor erhoffen! Ich weiß, dass es eine Utopie ist. Und ganz gewiss gibt es in unserer armen, kranken Welt noch sehr viel anderes, das gleichfalls geändert werden muss, soll es Frieden geben. Aber in dieser unserer Gegenwart gibt es – selbst ohne Krieg – so unfassbar viel Grausamkeit, Gewalt und Unterdrückung auf Erden, und das bleibt den Kindern keineswegs verborgen. Sie sehen und hören und lesen es täglich, und schließlich glauben sie gar, Gewalt sei ein natürlicher Zustand.

Müssen wir ihnen dann nicht wenigstens daheim durch unser Beispiel zeigen, dass es eine andere Art zu leben gibt?

Vielleicht wäre es gut, wenn wir alle einen kleinen Stein auf das Küchenbord legten als Mahnung für uns und für die Kinder:

NIEMALS GEWALT!

Es könnte trotz allem mit der Zeit ein winziger Beitrag sein zum Frieden in der Welt.“

Frohe Weihnachten und Frieden auf Erden!

Eure Cornelia und Christoph

Gute Nachrichten

 

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Gibt es nur das, was wir in die Nachrichten hören? Ist die Welt so, sind die Menschen so, wie es scheint, oder andere uns das weis machen wollen?

Oder gibt es auch anderes? Etwas was gelingt, was Hoffnung macht, wo wir eventuell sogar mitmachen können? Sodass wir wissen: Es geht, man kann um sich herum die Welt hell machen – und wenn das so nach und nach jeder tut, dann ist auch wirklich jede Ecke hell.

So komme ich mal wieder mit guten Nachrichten.

Einiges hätte ich schon vor längerer Zeit in den letzten Brief dieser Art bringen können. Aber, wer weiß, vielleicht ist es gut, statt eines sehr langen Briefes ein paar kürzere in Abständen zu senden. Hier kommt also wieder so einer und er soll nun hauptsächlich gute Nachrichten und gute Tipps darüber geben, was jeder Einzelne tun kann.

Storch im Nest

Ich hatte Euch in dem letzten Brief mit guten Nachrichten auch etwas zum Grünen Band, welches sich an der ehemaligen Grenze zum damals abgeschlossenen Osten entlang schlängelt, geschrieben.

Christoph und ich hatten nun einmal die Chance per Fahrrad auf dem Elberadwanderweg sowohl das Biosphärenreservat Elbetalaue, wie die Storchenstraße, wie auch Teile des grünen Bandes zu beradeln und deshalb kommen Bilder von diesen Tagen in kompletter Natur. Ich finde, sie passen zu dem Thema dieses Briefes. Ich hatte es ja neulich einmal erwähnt: Die erstaunlich friedliche Auflösung von schwer bewachten und bewaffneten Grenzen, die bis dahin die Welt in Ost und West aufteilten, kann uns Hoffnung geben bei den heutigen Eskalationen. Genauso die Entstehung von Naturschutzgebieten auf dem ehemaligen „Todesstreifen“.

Wenn man es recht bedenkt, war es durch die Irrlehren in den 30iger Jahren, denen die Mehrheit der Deutschen nachgelaufen sind, innerhalb kürzester Zeit zu Krieg gekommen, weshalb die Deutschen selbst zu Flüchtlingen geworden sind (Das Prinzip von Ursache und Wirkung) und ist letztlich auch die DDR entstanden, aus der die Deutschen wiederum versucht haben zu flüchten. Erst mit der Auflösung dieser Ost-West-Grenzen war wirklich Freiheit und Frieden. Und mit dem Frieden konnte sich auch die Natur erholen.

Das heißt, wir haben logische Ketten aus Ursachen und Folgen erlebt, einmal in die eine, einmal in die andere Richtung. Dieses logische Folgen auf unser Handeln können wir also auch zum Guten anschieben. Jeder von uns kann beginnen: Das gilt für Frieden genauso wie für die Umwelt oder das Klima und auch für unsere Gesundheit.

Wir. Können. Etwas. Tun!

Elbtalaue

Deshalb gleich als Erstes: Zur Zeit läuft grad noch eine Videoserie von Chris Wark, die sich damit beschäftigt, wie man eine Krebserkrankung heilen, bzw. gleich gesund bleiben kann. Menschen, die diese Krankheit überlebt haben, können es bezeugen und diese Filmreihe ist voll mit Wissen und guten Tipps. Es sind noch nicht alle Filme durch und vielleicht schafft Ihr es, noch einen zu sehen und Euch Notizen zu machen. Ich hoffe, sie werden dann auch noch mal wiederholt. Sie sind auf Englisch. Hier ist der Link zu seinen Filmen: http://urltag.net/BwE7jJ

Der Körper ist so willens zu heilen! Wir müssen ihm nur die Chance geben.

Chris ist voraus gegangen und hat damit erstens sich selbst Gutes getan. Er hat nicht lange auf Hilfe von anderen gewartet. Er hat daran geglaubt, dass man selbst und alleine etwas tun und verändern kann – und zweitens gibt er jetzt Tausenden dadurch neue Hoffnung, selbst zu handeln, statt traurig aufzugeben. So kann ein Einzelner Tausende in Bewegung bringen.

4600 Menschen der industriellen Staaten erkranken täglich an Krebs. Das sind doppelt so viele Menschen, wie mein Heimatdorf an Einwohnern hat. Wenn sie nicht aufgeben wollen, werden sie und ihre Angehörigen sich auf den Weg machen. Also jeden Tag grob 8000 Menschen mehr. Sie werden, wenn sie wirklich suchen, auf einen Weg treffen, der sie gesund werden lässt. Diesen Weg werden sie, um gesund zu bleiben, beibehalten – das ist schon eine Riesenmenge an Menschen und damit eigentlich eine Revolution in Richtung Gesundheit. Dazu gibt es in Deutschland bereits 8 Millionen Vegetarier und 1 Million Veganer (Ewig schon haben meine Doktoren empfohlen Fleisch, industrielles Mehl und Fabrikzucker weg zu lassen. Da bewegt sich jetzt etwas).

Da eins ins andere greift, wird dies eine Auswirkung auf sehr viele Bereiche haben, auch auf den Umgang mit der Natur und unseren Lebensmitteln, auch auf die Tierhaltung, auch auf unser Freizeitverhalten und unsere Art und Weise, uns durch die Welt zu bewegen.

Die Dinosaurier sind ausgestorben. Wir können das besser – wenn wir lernfähig bleiben.

Da haben also die Menschen einmal gelernt, dass man zur Ölgewinnung keine Wale mehr jagen muss, man hat die Lampen nun mit Erdöl gefüttert. Genauso haben sich alternative Energien zum Erdöl gefunden.

Es ist durchaus möglich, dass sich eine Alternative zum Fleischessen ergeben könnte, wer weiß? Im Deutschlandfunk gab es gerade eine Sendung darüber: http://srv.deutschlandradio.de/themes/dradio/script/aod/index.html?audioMode=2&audioID=4 Dieser Link führt zur Audiothek und dort wählt Ihr Do, den 14.9.17, 11.49 Uhr. Die Sendung heißt Umwelt und Verbraucher, Fleisch aus dem Reagenzglas, Essen mit gutem Gewissen, Dauer: 3 min und 50 Sekunden. Susanne Götze ist die Autorin.

Deichschafe

Der Mensch kann lernen und es gibt manche Erfindungen, die sehr hilfreich sind, und selbst wenn sie in der Schublade verschwunden waren, eines Tages kommen sie auch wieder heraus und so ist es auch schon geschehen. Zum Beispiel hier:

Ihr wisst, dass ich gerne Natur, Boden Wasser, Luft und Tiere frei von Giften hätte.

Manchmal aber ist es schon geschehen und Schwermetalle befinden sich im Boden. Kann man ihn wirklich nur noch abtragen? Und wohin dann damit?

Es gibt tatsächlich einen sehr viel schöneren Weg: Er nennt sich Phytomining. Dieses Verfahren wurde schon vor knapp 30 Jahren entwickelt, patentiert und das Patent an eine Firma verkauft. – und diese Firma hat es in der Schublade verschwinden lassen (wollte sie keine Entgiftung – also weitere Vergiftung unserer Umwelt?). Doch die 25 Jahre Patentschutz sind vorbei und nun ist diese wirklich grüne Technologie wieder frei benutzbar! Durch Einsatz entgiftender Pflanzen laut des Patents von Alan Baker und Rufus Chaney, welches seit dem 1.6.2015 wieder frei gegeben ist, oder des Patents von Roman Senekovic sen. und Roman Senecovic jun. (Veröffentlichungsnummer: EP0123985 A2) oder ähnlicher Forschungen.

Blumenwiese

Ich will die Vorgehensweise kurz erklären, damit Ihr wisst, warum ich so begeistert bin.

Wie bekannt ist, lagern sich Giftstoffe aus dem Boden in Pflanzen an, was bei Nahrungspflanzen gefährlich ist, da sie beim Verzehr zu Vergiftungen führen können. Genau durch die Stoffaufnahme der Pflanzen aus dem Boden kann man aber auch eine Entgiftung des Bodens mit Pflanzen herbei führen. Dabei sind verschiedenste Forschungen bereits durchgeführt u.a. mit Senfpflanzen, Pappeln, Weidelgras usw. Je nach Pflanzenart werden verschiedene Stoffe aus dem Boden gezogen und können nach der Ernte sogar wieder verwendet werden. Das aus dem Boden gezogene Metall kann aus den Pflanzen heraus geholt werden und so gewinnt man tatsächlich nebenbei Rohstoffe zur weiteren Verwertung, deshalb Phytomining.[i] Ein Danke an die Pflanzen!

Gibt es also in Eurer Gemeinde, in Eurem Boden Gifte? Dann ist dies vielleicht etwas für Euch.

Fahren auf dem Deich

Folgendes könnt Ihr auch tun, wenn Ihr die Gesundheit des Bodens fördern wollt (wer will schon im Gift leben?): Wenn Ihr ein Grundstück kauft oder mietet, dann lasst vorher eine Bodenprobe nehmen. Ihr könnt dann sicher sein, dass der Boden rein ist und Ihr darauf gesund bleibt. Und Ihr fördert gleichzeitig, dass Menschen, die ihren Boden vergiftet haben, diesen nicht mehr los werden. Erzählt anderen von dieser Vorgehensweise, dann entsteht eine Welle, den Boden rein zu halten, weil Vergiftung sofort Wertverlust bedeutet.

Käufer, Mieter und Verbraucher haben ganz schön viel Macht. Es gibt dafür Beispiele: So haben all die Menschen, die keinen Pelz mehr wollten, den Beruf des Kürschners quasi aussterben lassen. Es gibt nur noch eine Fachklasse in ganz Deutschland (in Fürth [ii]) und auch dort sitzen nur noch ein paar Schüler beisammen. Natürlich gibt es noch Felle, billigen Handel aus anderen Ländern. Aber wenn der Kunde sie nicht will, dann wird auch nicht mehr verkauft und dann wird auch nicht mehr deswegen getötet, gewildert etc. Der Kunde entscheidet, also jeder von uns, nicht nur bei Fellen, überall. Die deutschen Kürschner, die den Antipelztrend überstanden haben, mussten sich umstellen. Sie lernen Tierschutz und häufig genug, so eine Kürschnerin aus Bremen, nehmen sie überhaupt nur noch gebrauchte Felle aus alten Mänteln und arbeiten diese um oder bekommen die Felle aus der normalen Hege und Pflege. Kürschner, die auf diese neue Weise arbeiten, haben tatsächlich nach wie vor Kundschaft.[iii]

Und warum gibt es Bioprodukte und Vegetarisches beim Discounter? Weil der Kunde danach sucht!

Richtung Dömitz

Was ich auch sehr schön finde, ist Folgendes: Die Deutschen sind ja ein fleißiges Völkchen, sie verreisen aber auch sehr, sehr gerne. Und in den letzten Jahren tun sie dies vermehrt mit dem Fahrrad und auch zu Fuß. Wanderseiten im Web haben viele Tausend Zugriffe am Tag. Dies führt dazu, dass mehr und mehr gute Radwege entstehen und ein weit verzweigtes Wanderwegenetz. Dadurch werden natürlich auch die Radfahrer dort am Ort unterstützt, aber auch die Einnahmen durch diesen feinen Tourismus, der sich an der Natur erfreut, steigen. Ortschaften, die die Natur pflegen und schützen, spüren dies schon und sind auf der Gewinnerseite. Alleine die Lüneburger Heide hat bereits 2015 die 5 Millionen Übernachtungen überschritten,[iv] seitdem sind 2016 und 2017 die Übernachtungszahlen weiter angestiegen. [v]

Da fließt viel mehr in die Kassen der Gemeinden als über Gewerbegebiete und Logistikparks. Tatsächlich: Es lohnt sich Schönheit und Gesundheit der Natur zu erhalten! Sehr viele ausländische Reisende kommen jetzt auch nach Deutschland, weil sie hier so ein gutes Wegenetz vorfinden. Das ist eine Entwicklung, die mich sehr, sehr freut – und nebenbei tun alle diese Menschen etwas für ihre eigene Gesundheit.

Hier sind ein paar Links, die das Radwandern erleichtern: http://www.niedersachsen-radroutenplaner.de/ www.hamburg.de/radroutenplaner (die gibt es bestimmt auch von den anderen Bundesländern) oder: www.hamburg.de/radtour/300372/alltagsrouten für’s Tägliche. Sucht doch mal im Netz oder fragt in der Gemeinde, damit Ihr schnell und schön, abseits der Straßen, gut unterwegs seid.

In Hamburg gibt es auch Aufpumpstationen: Luftstation an der Alster / Gurlittinsel, Luftstation Mönckeberstraße / Ecke Bergstraße, um mal etwas zu nennen. Außerdem gibt es in vielen Ecken der deutschen Städte Leihfahrräder, in Hamburg als Beispiel das StadtRAD (123 Ausleihstationen. Bei der Registrierung sind die ersten 30 Minuten gratis).

Ach, es gibt ja auch superwitzige Ideen, damit wir mehr Fahrrad fahren: Bei der Fahrraddisco „Pedal Power“ auf dem Lattenplatz vor dem Knust (ja, ich habe eben viele Sachen in Hamburg gefunden, bitte schaut doch auch bei Euch nach solchen Angeboten). Da wird der Strom von Fahrrädern erzeugt, das Publikum muss strampeln, erst dadurch gibt es Musik.

Übrigens: Schon mal bei Critical Mass mitgefahren?

Storche im Nest

Solltet Ihr aber lieber Euer Geld als Eure Beine für Klima und Natur arbeiten lassen: www.test.de/thema/oekofonds . Geht auch.

Gut ist es für das Klima außerdem, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs zu sein.

Öffi ist eine App für mobile Fahrplanauskunft für die öffentlichen Verkehrsmittel und funktioniert in halb Europa.

Braucht man doch einmal ein Auto, dann gibt es ja Carsharing – das gibt es übrigens auch privat: Drivy ist eine App, damit wird es leicht! Die Fahrzeuge sind überall verfügbar und die Kosten v.a. bei langen Fahrten super günstig.

Wer gerne reist und eben doch mal fliegt, wirft vielleicht ebenso gerne mal eine Spende in die andere Waagschale: www.arktik.de , www.atmosfair.de , www.myclimate.org machen aus Euren Spenden Klimaschutzprojekte.

Wer auf Tour ist, der will unterwegs vielleicht mal richtig im Grünen leben: www.campinmygarden.com bietet weltweit grüne Zeltplätze in Gärten und auf Privatgrundstücken an[vi].

Elbe bei Dömitz

Ihr seid eigentlich lieber zu Hause, gerne wärt Ihr auch im Grünen, aber Ihr habt keinen Garten? Manchmal tut es eine grüne Oase auf dem Dach: Die Stadt Hamburg fördert Gründächer mit bis zu 40% der Gesamtkosten.

Da macht mancher Vermieter mit, denn Dachgärten isolieren auch. Da haben also wieder mehrere ihre Freude dran: Kleine Tiere, Vögel, Insekten finden das Grün sehr schnell und damit einen Platz zum Überleben in der Stadt.

Was beim Mieten manchmal nicht geht, auf dem eigenen Grundstück aber schon: Man könnte dort sogar Bienen halten und eigenen Honig produzieren. www.ivhh.de gibt Kurse, wie es richtig geht (übrigens hat ein Gericht die Haltung von fünf Bienenvölkern in der Nachbarschaft einer klagenden Frau für rechtens gehalten)[vii]. Es wäre aber schon hilfreich für die Bienen, wenn Du z.B. Wiesensalbei, Kornblume, Echter Salbei, Lavendel, Rankenglockenblume oder ähnliches auf Deinen Balkon/ Dachgarten/ Beet (es gibt ja auch Urban Gardening und Gemeinschaftsgärten) pflanzen würdest. Ich bekomme demnächst netterweise ein dickes Album mit den besten heimischen Pflanzen zum Kopieren, das werde ich auf Facebook stellen. Mehr dazu findet Ihr aber auch beim Bund Naturschutz www.tinyurl.com/Bienenschmaus .

Es gibt übrigens (in Hamburg) eine dauerhafte, kostenlose Saatguttauschbörse und zwar in einem Umsonstladen (so etwas gibt es auch!) in der Stresemannstraße 150. In Hamburg gibt es übrigens vier Umsonstläden, wenn nicht mehr… Auf diese Weise wird viel weniger weggeschmissen. Da könnt Ihr umsonst „einkaufen“ oder eben auch gute Dinge von Euch, die Ihr aber nicht benötigt, hin spenden.

Wenn jede/r Einzelne handelt, dann gibt es eine tolle Bewegung.

Eine Dame, hier in Holm-Seppensen fragte sich, wie sie ihren Plastikmüllberg verkleinern könnte und hat es so nach und nach geschafft, bei ihren Einkäufen immer weniger davon ins Haus zu tragen. Dann hat sie hier in Buchholz die Greenpeacegruppe gefragt, ob diese mit ihr einen Vortrag halten würde, sie selbst könnte den praktischen Teil liefern und Greenpeace müsste bitte noch die Theorie und Fakten dazu bringen. Sie hat auch gleich ein Foto für ein mögliches Plakat mit geschickt. Und nun ist in der Stadtbücherei Buchholz am 6.11. um 19.30 der Vortrag: „Plastikmüll? Ohne uns!“ zu hören. Legt mal einfach los mit Euren guten Ideen, wirklich, es hilft auch anderen.

Ein Helfer dazu: „Fünf Hausmittel ersetzen eine Drogerie“. Erschienen bei smarticular.net

Dazu noch ein Link, diesmal aus Berlin: https://original-unverpackt.de/ ein Laden, ja, in dem man Unverpacktes einkaufen kann (auch online). Und es gibt dort einen Kurs, wie man selbst einen „Unverpackt“-Laden in seiner Umgebung eröffnen kann.

Ähnlich geht es in Hamburg bei Twelve Monkeys – Vegankrams in St. Pauli – eigene Töpfchen also zum Einkaufen mitnehmen! Wochenmärkte gibt es natürlich auch in Großstädten, da geht Verpackung sparen ganz leicht. Und wenn Ihr auf dem Land lebt, geht Ihr einfach gleich in den Hofladen oder macht bei der solidarischen Landwirtschaft mit, dann habt Ihr kurze Wege und einen Blick auf die Qualität.

Zum Einkaufen ein paar kostenlose Apps: Giftfrei einkaufen, Fair Fashion Finder, ToxFox, Barcoo und Skeptical Science.

Michael Otto vom Ottoversand sagte einmal: „Mir wurde klar, dass ich bei mir selbst anfangen muss“ – das ist der Grund, warum sie in seiner Firma bereits in den Siebziger Jahren die Verpackungen aus Recyclingmaterialien eingeführt haben. Und er entdeckte, dass vieles auch Geld spart. Zum Beispiel als sie die Luftfracht auf Bahn- und Seefracht umgestellt hatten oder mit eigener Energieerzeugung angefangen haben.[viii] Also, wenn Ihr eine große Firma habt, könnt Ihr auch etwas tun, damit es auf der Erde lebenswert bleibt. Auch jede kleine Firma kann sich etwas überlegen, was schützt und spart, man kann das auch mit in seine Werbung bringen. Menschen suchen ja nach guten Alternativen und werden aufmerksam.

Da kann ich doch gleich mal an die tolle Schlagzeile erinnern: „Die Post zeigt Autoherstellern den Weg“[ix]. Ein Startup (!) nämlich „Streetscooter“ in Aachen zusammen mit der Uni RWTH (Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen) stellt für die Post Elektroautos her, weil die Automobilbranche nichts anbieten konnte oder wollte. So überholt die Jugend die trägen Dinosaurier, die sich nicht bewegen wollen. „StreetScooter wurde 2010 im Umfeld der RWTH Aachen aus der Idee gegründet, Elektromobilität bereits ab kleinen Stückzahlen wirtschaftlich attraktiv zu gestalten – und somit Ökonomie und Ökologie miteinander zu versöhnen.“ [x] Geht doch!

Das ist leider so, – es gibt auch große Firmen, Unternehmer, Investoren, die mit Hilfe von Bankern, Beratern und Anwälten der Allgemeinheit richtig großen Schaden zufügen. Habt Ihr von den Cum-Cum und Cum-Ex Geschäften gelesen? [xi] Steuerbetrug, der behauptete legal zu sein, brachte die deutschen Steuerzahler um 31,8 Milliarden Euro.

Also 31 Tausend mal eine Million Euro. Sogar diese kleine 0,8 nach der 31 bedeutet noch 800 Millionen Euro. Eine unvorstellbar große Menge Geld, die nun nicht mehr in Kindergärten, Straßen, Sozialleistungen, Rente etc. fließen konnten.

Warum das hier unter guten Nachrichten steht? Weil eine ganz normale Sachbearbeiterin beim Finanzamt diesem auf die Schliche kam. Es ist doch beeindruckend – und es gilt wieder die Erkenntnis: Zu jedem Unglück gibt es einen, der es hätte verhindern können – bzw. auch eine/n, der/ die es eben verhindert oder beendet hat! An dieser Stelle haben sehr viele weggeschaut, sogar wenn sie eine Mitteilung bekommen hatten, aber diese einzelne Dame hat gehandelt und danach erst kam alles ins Rollen, schließlich haben dann auch Insider ausgepackt.

Lobend muss ich bei der Gelegenheit auf meine Quellenangaben hinweisen. Die dort genannten Journalisten haben gemeinsam diesen großen Fall recherchiert und in einem langen Bericht an die Öffentlichkeit gebracht.

Ähnlich war es mit den Panama Papers. Es gibt wirklich fähige und fleißige Journalisten, die auch heiße Eisen anpacken – wie damals bei „Watergate“. Sicherlich müssen wir an dieser Stelle auch den Whistleblowern dankbar sein, die sich teilweise sehr einsam nur mit ihrem Gewissen gegen große Mächte stellen.

So, falls sich jetzt bei Euch die Frage stellt: „ Wie soll man denn bloß immer so aktiv sein? Ist das nicht Stress?“ — Hier also noch ein Tipp:

Die Ergebnisse einer Studie von 2006-2008/2010 in Australien zeigten, dass Teilnehmer, die pro Tag vier Portionen Gemüse verzehrten, einem drei bis zwölf Prozent geringeren Risiko für Stress unterlagen als diejenigen, die weniger Gemüse konsumierten. Frauen ziehen offenbar einen noch größeren gesundheitlichen Nutzen aus Obst und Gemüse als Männer. Frauen, die drei bis vier Portionen Gemüse verzehrten, hatten ein um achtzehn Prozent verringertes Stressrisiko, während es bei nur zwei Portionen immerhin noch sechzehn Prozent waren. [xii]

Damit drehe ich gewissermaßen die Kurve zu meinem Briefbeginn: Wir selbst können sofort etwas tun und wenn wir gleich heute beginnen, haben wir ganz schnell die ersten Resultate. Das Prinzip Ursache und Wirkung wirkt für uns, wenn wir uns informieren und klug und beherzt handeln.

Das gilt natürlich auch für die bevorstehende Wahl. Wir können die Uhr nicht zurück drehen und Umweltsünden ungeschehen machen. Aber wir können jetzt etwas tun. Privat, in unserem Beruf und Geschäft und bei der Wahl.

Dass wir überhaupt in einem Land leben, wo wir eine eigene Meinung haben können und frei wählen dürfen, ist ein großes Glück und wurde hart erkämpft. Wir leben immer noch in einem ziemlich freien, ziemlich wohlhabenden, ziemlich gesunden und ziemlich friedlichen Land mit wunderschönen Landstrichen. Wir haben den besten Pass der Welt „Mit unserem Reisepass lassen sich 176 Länder visafrei bereisen – mehr als mit jedem anderen Reisepass, weshalb er im 2017 erschienenen Visa Restrictions Index den Titel „bester Reisepass“ erhalten hat.“ [xiii]

Dass Frauen wählen können, ist bei uns Anfang des letzten Jahrhunderts durchgefochten worden und schon seit dem 12.11.1918 in Kraft, sodass sie 1919 zum ersten Mal auf nationaler Ebene wählen konnten.[xiv]

Das muss man doch nutzen, oder?

Und nun wissen wir nicht, was wir wählen wollen?

Es gibt eine kleine Broschüre von Greenpeace mit den dringendsten Zukunftsfragen, da sind tabellarisch Antworten der Parteien aufgeführt, wie sie dieses Thema anpacken wollen. Da gibt es teilweise ziemliche Unterschiede bei den Antworten und Ihr könnt das für Euch Interessante herausfinden. Parteien, denen es an Antworten mangelt, denen es an Lösungen fehlt, könnten uns allerdings nur schlecht regieren. Augen zu halten, leugnen oder Kopf in den Sand stecken ist ja ein sehr schlechtes Vorangehen (stelle ich mir gerade bildlich vor). Wer bei Problemen wegläuft sollte einen anderen Beruf ergreifen. Probleme sind eine Aufforderung zum Handeln.

Vielleicht bringt Euch dies Klarheit:

http://gpn.greenpeace.de/magazin/ausgabe/wahlkompass2017/

Wenn schon nach unserer Stimme gefragt wird, dann sollten wir sie bewusst einsetzen.

Aber ansonsten handeln wir gleich selbst, oder?

„Du bist tapferer als Du glaubst und stärker als Du wirkst und klüger als Du denkst“ sagt Christopher Robin in „Pu der Bär“ und damit uns allen schon zur Kinderzeit.

Mit guten Wünschen für eine segensreiche Zukunft grüße ich Euch!

Cornelia Cornels-Selke

 

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Cornelia Cornels-Selke

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225 mm x 175 mm, Hardcover mit Fächerbindung

33,- € (10% Spende für die Delfinbotschaft gUG)

ISBN 978-3-00-044257-5

— Vergriffen, aber erhältlich als EBOOK für nur 9,90 € —

Quellen:

[i]http://www.spektrum.de/magazin/bodenentgiftung-mit-spezialisierten-pflanzen/824385. – Bundesministerium für Bildung und Forschung, http://www.biosicherheit.de/forschung-live/305.pappeln-bewaehrungsprobe-freiland.html . – http://paperity.org/p/4044155/aufnahme-von-chlorierten-kohlenwasserstoffen-durch-pflanzenoberflachen . – Höflich G. und Günther Th., Einfluss von Pflanzen- Rhizosphärenmikroorganismen-Assoziationen auf den Abbau von polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen im Boden, 21.4.2000.

[ii] http://www.br.de/fernsehen/ard-alpha/sendungen/ich-machs/kuerschner-fell-mode-100.html 17.09.2017, 21.41 Uhr.

[iii] Martina Greggers in Bremen.

[iv] https://celler-presse.de/2016/02/29/erstmals-ueber-5-millionen-uebernachtungen-in-den-9-staedten-in-niedersachsen/ .

[v] https://celler-presse.de/2016/07/12/tourismus-waechst-ueberproportional-lueneburger-heide-gewinnt-marktanteile-in-den-ersten-vier-monaten-des-jahres/ .

[vi] Klimasparbuch für Studierende 2016/2017. Das Heft ist voll von Information und einiges habe ich daher entnommen.

[vii] Das Haus5/2017, aktuell VII.

[viii] Die Zeit, 28.1.2016, Nr. 5.

[ix] https://www.heise.de/newsticker/meldung/Elektroauto-Streetscooter-Die-Post-zeigt-Autoherstellern-den-Weg-3302172.html ,21.9.2017, 10.07.

[x] Zitat: https://www.streetscooter.eu/unternehmen , 21.9.2017, 10.15.

[xi] Ackermann, Lutz; Becker, Benedikt; Daubenberger, Manuel; Faigle, Philip; Polke-Majewski, Karsten; Rohrbeck, Felix; Salewski, Christian; Schröm, Oliver; Die Zeit Nr 24, Wirtschaft, Der große Steuerraub, Seite 19, 8.6.2017.

[xii] Vgl: https://www.bonusan.com/deutsch/neuigkeiten/grosse-studie-obst-und-gemuese-verringern-stress/ 20.9.2017,022.16..

[xiii] Henley & Partners: Global Ranking – Visa Restriction Index 2017. Henley & Partners, 1. Januar 2017, (englisch).

[xiv] Vgl.: Schaser, Angelika, Feministische Studien 1 (2009), Zur Einführung des Frauenwahlrechts am 12. November 1918, in: S. 97–110, hier S. 102.

30 Jahre – 3.Teil Auch hier: 30 Jahre – 30%

Smile

Habt Ihr Lust weiter zu lesen?

Ich komme mit dem dritten Brief über meine 30 Jahre Heilpraxis natürlich in die Begebenheiten des dritten Jahrzehnts und hinterher möchte ich Euch auch noch mein drittes Angebot zu meinem Jubiläum offerieren.

Ich möchte übrigens noch einmal sagen, dass man eine Praxis betreiben kann, weil Menschen Vertrauen schenken und bei den geplanten Therapien auch wirklich mitmachen. Auch ist man nur Reiki-Meister, weil man Schüler hat und was man schreibt, soll möglichst gelesen werden.

Das Ganze lebt also vom gegenseitigen Vertrauen – und nur so bringt es Freude und auch Erfolge. Ich bedanke mich also hiermit einmal herzlich bei Euch allen, die Ihr mit mir an diesen Erfolgen beteiligt wart, die Ihr mir Freude gemacht habt, dadurch dass Ihr interessiert und beweglich seid. Dadurch dass Ihr, statt stehen zu bleiben, oder im alten Trott weiter zu machen – und krank zu werden, gewagt und verändert habt.

Es gibt einen Kanon von Stimmen, der seit langer, langer Zeit versucht auf die Menschen einzuwirken. Sodass sie erfahren können, was sie, ihre Seele, ihren Geist und ihren Körper, gesund erhalten, gesunden lassen und beglücken kann. Wer sucht, der findet die Weisheit darüber seit hunderten von Jahren. Diese 30 oder etwas mehr Jahre, diese Zeit seit 1987 oder auch schon davor, die ich meine Stimme da mit einbringe, um Menschen Gutes zu tun, ist vergleichsweise gering.

Und sie bringt überhaupt nur etwas, wenn weiter verteilt wird. Bitte tut das! Häufig schreibe ich Euch etwas, oder gebe einen Link zum Selber-Lesen-Hören-Sehen mit in die Briefe, oder eben auch Quellenangaben, um zu untermauern. Bitte nutzt das für Euch und auch für alle, die Ihr liebt. Sie stoßen vielleicht nur durch Euch darauf, weil ihr Alltag sie in andere Richtungen führt.

Delfin im Türkis

So, jetzt aber weiter durch die Zeit:

Im Leben wird man halt älter und irgendwie geht es weiter? Und da kommt eigentlich kaum noch was…

Das sehe ich anders! — In Wahrheit wird es immer noch schöner! Haben wir das statistisch durchschnittliche Tief erst einmal überstanden, geht es vor allem bergauf mit unserem Lebensgefühl und der Lebensfreude. Lasst Euch damit anstecken, falls Ihr es nicht selbst schon so empfindet. Dafür gibt es manchmal ein paar Ereignisse, die dies „anstupsen“ oder uns „dahin schubsen“, aber dann geht es wirklich noch einmal los. Ich sage das nicht nur, ich erlebe es so.

Zum Beispiel im Privaten, auch wenn es hier ja um meine berufliche Bahn geht: Es ist wundervoll mit erwachsenen Kindern, die eigene Ideen und ihre erstaunlichen Lebenswege haben. Es ist beglückend, eine langjährige Ehe erleben zu dürfen, sich mehr und mehr zu kennen und zu vertrauen und doch immer Neues zu entdecken (bei mir insbesondere, weil Christoph extrem aktiv auf diversen Gebieten ist).

Und beruflich? Ich hatte im letzten Brief damit geendet, dass 2003 bei uns sehr viel geschehen ist (bei uns zu Hause hatte sich ein Brand ereignet, meine Eltern verkauften die Farm), eigentlich waren die Nachwirkungen bestimmt bis 2004 zu spüren, aber danach ging es für uns noch einmal in neue Gefilde. Tatsächlich, ich kürze jetzt ganz stark ein, damit es überhaupt in einem Brief zu bringen ist.

Ich lernte Ilona Selke kennen und durch sie kam ich zum Kurs „Leben aus der Vision“, worin ich seitdem unterrichte. Und ich kam zum Schwimmen Delfinen nach Key West in Florida. Das war für mich nicht vorhersehbar, sondern ist gewissermaßen als Geschenk des Himmels gekommen. Ich bedanke mich noch einmal sehr bei Ilona dafür! Und das habe ich nicht alleine genossen, ich habe sofort eine Gruppe mitgenommen. Geteilte Freude ist doppelte Freude – und genauso war es auch! Und so ist es entstanden, dass ich seitdem Kurse in Key West anbiete, in denen man mit freien Delfinen schwimmen kann.

John mit Delfin

Jedes Mal komme ich von dort verändert, frischer und fröhlich zurück. Das ist schon toll, einen Platz zu wissen, bei dem man sicher sein kann, dass dort alles immer gut wird. Ich weiß, dass dieser Platz im Prinzip in uns ist. Und dennoch ist es schön, diesen Jungbrunnen auch im Außen zu kennen und zu wissen: Dort finde ich immer wieder meine Anbindung nach innen und oben, egal, wie gut oder schlecht etwas vorher war.

John mit Delfin 2

Es ist für alle, die bisher mit mir dorthin unterwegs waren, mich eingeschlossen, eine besondere Zeit. Was haben wir schon alles an Veränderungen – in der Zeit dort bis zu ein Jahr danach – erlebt und bestaunen können? Auch in meiner Familie.

Ich selbst war sosehr von diesen „Verschenkheilungen“ der Delfine an mich und meine Teilnehmer beeindruckt, dass ich nicht nur in höchsten Tönen davon schwärmen kann, sondern, dass ich auch versucht habe, dem nach zu folgen.

Key West Himmel

Wie Ihr aus dem ersten Brief vom Montag erinnert, wollte ich schon früh etwas für die Natur und Tierwelt tun, also den Umweltschutz unterstützen. Verschiedene Aktionen in diese Richtung habe ich nun also verstärkt unterstützt oder initiiert.

Da der Keim für ein glückliches und sinnvolles Leben (also letztlich für jede soziale Gemeinschaft und den Erhalt aller ökologischen Systeme) in der Kindheit gepflanzt wird, hatte ich schon Augenmerk auf eine gute, gesunde Kindheit meiner kindlichen Patienten gelegt. Aber jetzt wollte ich endlich mehr tun und ich habe die „Delfinbotschaft gUG“ gegründet. Die Idee dazu war mir bereits 1995 gekommen, auch damals gab es schon kostenlose Reiki-Behandlungen für Kinder des Forellenhofes, einem Kinderheim in Jesteburg. Formalien behinderten die damalige Entwicklung. Aber Oktober 2009 beantragte ich dann doch die offizielle Gemeinnützigkeit, um ganzheitliche Gesundheit weiter zu verbreiten und chancengleich allen, insbesondere Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, zugänglich zu machen. Anfang 2012 wurde die Delfinbotschaft als gemeinnützig anerkannt. Ihr habt ja neulich gelesen, dass ich auch da schon ein fünfjähriges Jubiläum feiern durfte. Die „Delfinbotschaft gUG“ finanziert sich ausschließlich über Spenden. Dadurch ist sie echt zu einer weiteren Aufgabe geworden, da sowohl die Behandlungen gegeben, wie auch Spenden rekrutiert werden müssen. Hier kann ich jetzt noch einmal Danke sagen an alle, die diese Arbeit unterstützen!

Mit einer ihrer Aktionen hat die Delfinbotschaft gUG, übrigens 2013 den Umweltpreis der Stadt Buchholz erhalten, zusammen mit den Kindern der Heideschule, denn sie waren die wahren Akteure.

Eine Buche für Buchholz

Aus demselben Grund, nämlich zur Verbesserung der Kinder- und Jugendsituation, habe ich mich dann auch politisch engagiert. Mit 21 hatte ich mal eine Wahlperiode lang in Bendestorf in einer Bürgerbeteiligung mitgewirkt, was mich aber zu dem Zeitpunkt echt wieder Abstand von der Politik nehmen ließ. Durch Christoph wurde ich erneut angesteckt und März 2012 kam ich in den Buchholzer Stadtrat, wo ich den stellvertretenden Vorsitz im Ausschuss „Schule, Kinder, Jugend, Familie und Senioren“ innehatte. Mein Ziel war, logisch als Heilpraktikerin, die Prävention, die nicht nur Kosten für die Gemeinschaft sparen würde, sondern vor allem Leid vermeiden sollte.

Ja, ich habe, wenn ich zurück denke, dort einiges erreicht, auf manches bin ich sogar ziemlich stolz. Da gab es zum Beispiel solche Anträge (die natürlich gemeinschaftlich eingereicht werden), wie einer, der dafür sorgen sollte, dass die Verkäufer/innen auch lange Wochenenden erleben dürfen. Vorher gab es in Buchholz genau an den langen Wochenenden immer einen verkaufsoffenen Sonntag. Also entgingen dieser ganzen Berufsgruppe bis dato die verlängerten Wochenenden, wie sie für jeden anderen durch Feiertage entstehen. Finde ich klasse, so etwas zum Besseren verändern zu können.

Aber ich trug zu sehr das Gewicht der Welt, glaube ich. Innerhalb von ein paar Wochen nahm ich acht Kilo zu, ich konnte – bei normalem Weiteressen – richtig zusehen, wie es jeden Tag mehr wurde. Unfassbar…Ich wollte also so schnell wie möglich mit der Politik wieder aufhören, aber meine Ziele zu erreichen ging nicht so schnell – und aufgeben hatte ich mir dann doch verboten. Mein Hauptziel, für Kinder und Jugendliche sowohl hier in Buchholz, Im Kreis, wie auch im Land Niedersachsen dauerhaft Schulsozialpädagogen in die Schulen zu bringen, wurde erst zum Ende der Wahlperiode, direkt vor den nächsten Kommunalwahlen Ende 2016, erreicht.. Ich bin sehr dankbar, dass es doch noch gelungen ist.

Und jetzt bin ich im Inklusionsbeirat der Stadt Buchholz, aber da geht es freundlicher zu.

In der Praxis waren derweil die Chinesische Quantum Methode® hinzu gekommen, dazu Masterminding und etwas, was ich selbst für mich schon immer ausübe und still in jede Behandlung nehme. Was auch mein Professor immer wieder empfohlen und durch geführt hatte und jetzt bei mir eine Eigendynamik bekam: Das Gebet.

Damit habe ich nie aufgehört und nun gab es Ende 2013 noch einmal große Veränderungen: Unser Vater starb und setzte eine Zäsur (unsere Mutter folgte ihm zwei Jahre später nach, das war eine intensive Zeit für meinen Bruder und mich), außerdem war ich aus den Räumen in der Neuen Straße ausgezogen und mein Buch kam Anfang 2014 heraus. Seitdem arbeite ich von zu Hause aus. Meine Patienten behandele ich nach wie vor, also Euch, und neue, wenn sie auf Empfehlung kommen. Und das hat sich tatsächlich als sehr praktisch herausgestellt, denn es passt gut in alle Studien- und Projektpläne hinein.

Danach war ich dann wohl soweit, dass ich Anfang 2014 mit meinem Theologiestudium beginnen konnte. Das war also parallel zu all dem anderen und deshalb auch als Teilzeitstudentin.

Kirchenchor

Tolltolltoll! Ich kann nur sagen, das ist noch einmal soviel Input und Spaß, ich bin glücklich, dass Christoph das alles mit mir mitmacht. Was ich da alles lerne! Es bereichert natürlich auch meine Arbeit als Heilpraktikerin und die bei der Delfinbotschaft, aber auch mich ganz persönlich und meine Familie sicherlich auch.

Ich denke grad an eine Freundin von mir, die sich permanent meine neuen Ideen anhören muss und dann auch mitmacht, das ist bestimmt nicht einfach (sie sagt immer, ich zöge einen Kondensstreifen hinter mir her, weil ich so durch die Gegend düse).

Danke also an meine süße Familie und lieben Freunde für all die Geduld mit / und das Interesse an all meinen Projekten – und für Eure Unterstützung!

Da war ja auch der Hüttenbau, wo sie alle mithämmern und tragen mussten, wofür ich ganz viele Gutscheine für Spachtelmasse und Platten etc geschenkt bekommen habe … Danke!

Und mit der Hütte wird es demnächst eine weitere Veränderung geben.

Ich bin also mitten im Leben.

In meinem Theologiestudium bin ich inzwischen im siebten Semester und kurz vor der Zwischenprüfung, auf die ich nun hinlernen will, also quasi auch mitten im Studium.

Klar gibt es ein Privatleben, aber Ihr könnt Euch denken, dass auch davon ein Großteil draußen, also in der Natur, am Wasser und möglichst In Bewegung stattfindet – und am liebsten mit meinem Mann und unserer Familie.

Und ich würde gerne noch etwas mehr mit Euch feiern und deshalb kommt jetzt mein drittes Angebot, welches die zwei ersten abrunden soll:

Regenbogenflug

Viel habe ich in diesem Brief über die Delfine geschrieben und zu ihnen möchte ich sehr gerne mit Euch wieder hin.

Es gibt verschiedene Kostenpunkte bei so einer Reise und bei den Kosten für meine persönliche Arbeit kann und möchte ich Euch entgegenkommen: Die anteiligen Kosten für mich in dieser Zeit liegen normalerweise bei 1200€ pro Person. In den letzten zwei Jahren hatte ich einen Sonderpreis von 1000€ angeboten, weil wir ein neues Konzept erarbeitet hatten.

Und diesmal möchte ich noch mehr entgegenkommen

(30 Jahre – 30 Prozent)

Daraus ergibt sich ein Preis für meine Arbeit von genau 840€ (statt 1200€)!

Und ich hoffe sehr, dass diejenigen, die schon lange (wieder) mit möchten, Ihren Traum auf diese Weise wahr machen können.

Das komplette Angebot sende ich gleich einzeln hinterher.

Sunset

Die Zeit steht noch nicht fest. Wann könnt Ihr denn? Mir schwebt Ende November vor, denn damit verlängern wir uns unseren Sommer und erleben Key West schon etwas im Weihnachtsschmuck aber bei sommerlicher Wärme.

Also, jetzt ist der Moment, wo Ihr Euer Interesse bekunden könnt! Denkt übers Wochenende nach oder ruft sofort an, umso eher können wir buchen und richtig miteinander ins Planen kommen!

Beach

Ich grüße Euch herzlich, bedanke mich noch einmal und freue mich, auf all das was wir jetzt bald erleben können!

Cornelia Cornels-Selke

 

Hamburg meine Perle – auch nach G20

 

 

Leergefegt

Liebe Freunde

Ich war in den letzten Wochen ein wenig auf Tauchstation gegangen (deshalb keine Rundbriefe und schlechte Erreichbarkeit), am Semesterende sind immer Arbeiten zu schreiben, also zu lernen, oder noch Aufgaben zu erledigen.

Auch hatte mich das letzte Wochenende gedanklich ziemlich beschäftigt und das musste ich erst mal innerlich für mich selbst klären, bevor ich quasi einfach wieder zur Tagesordnung übergehen konnte.

Wir sind an der Uni ja genau am Rand des für die Staatspräsidenten abgeschlossenen Bezirks gewesen und waren gleichzeitig eine Straßenkreuzung vom größten Unruheherd entfernt.

Eine Stadt ohne Autosbis auf ein paar Escorten

Nachdem ich also die leergefegten Straßen erlebt habe und die durch Eskorten begleiteten Staatskarossen, den ganzen Tag Hubschrauber über mir und Martinshörner neben mir hatte und natürlich durch die Straßensperren zur U-Bahn-Station gegangen bin, an Kolonnen von Mannschaftswagen und Hunderten von Polizisten vorbei. Nachdem meine Kommilitonen, diejenigen die direkt im Brennpunkt leben, von ihren Erlebnissen in den Nächten erzählt haben, ich von und über Demonstranten Erlebnisse gehört habe und die Leute von der Polizei gesehen und gesprochen habe, habe ich erst einmal verdauen müssen.

Und ich konnte manche Kommentare von Menschen kaum mehr vertragen. — Nach solchen Erlebnissen könnten wir vielleicht erst einmal zur Ergründung ganz klassisch fragen: „Wem nützt es – cui bono est?“, um von den sich aufdrängenden Bildern hinter das Geschehnis zu blicken?

friedliche 75000friedliche 75000+

Es gab 12.000 + Demonstranten am Wochenende vorher, 75.000 + Demonstranten an den Tagen danach, die alle friedlich für eine gerechte Welt, Klimaschutz und Frieden demonstriert haben! Meine Kinder waren jeweils dabei und haben engagierte, bunte, fröhliche Bilder geschickt. Sage noch einmal einer, die Jugend interessiere sich nicht.

Es gab etliche Veranstaltungen in Hamburg, auf den Straßen, in der Uni, in den Kirchen.

Es gab Tausende von Polizisten, aus Hamburg und Umgebung, aus allen Teilen Deutschlands, aus den Niederlanden, Österreich und Dänemark zusammengerufen, die hier zum Schutz für Menschen und Umgebung sehr menschlich ihren Dienst getan haben. Diejenigen, die ich gesehen habe und gesprochen habe, waren alle im Alter meiner Kinder, hatten jeweils zwölf Stunden Dienst und die anderen 12 Stunden Bereitschaft. Sie waren erschöpft, hatten in der Hitze ihre schwere Montur zu tragen und keinen Platz zum Ausruhen, wenn sie sich kurz zurückziehen konnten (ich hatte nicht das Gefühl, dass sie gut versorgt wurden), und doch waren sie durchweg freundlich.

Es gab aggressive Demonstranten und aggressive Polizisten. Verletzendes Verhalten ist schlimm und jeweils zu ächten. Natürlich. Es schädigt die Anderen und es schädigt die Eigenen. Und es ist jeweils schädlich für die Sache.

Es gab die, ich nenne sie, Arenabesucher. Die wollten was erleben. Neben den Polizisten im Einsatz, quasi auf der Linie zum Feuer, wollten sie schnell noch ein Bild machen, nicht dokumentierend, wenn sie etwas Wichtiges sahen, sondern die Augen aufreißend im Wege stehend.

Und es gab ein paar Hundert Vermummte, von denen keiner weiß, welche politische Richtung sie haben, da sie sich ja bewusst vermummt und aus der Erkennung gezogen haben.

Wahrscheinlich sind sie mit Zügen nicht nur aus ganz Deutschland, sondern auch Europa angereist – und sie sind, gemeinschaftlich und organisiert, kriminell vorgegangen. Ihre Gesinnung war klar erkennbar!

Ein Bekannter hat von seinem Balkon herunter gefilmt (die Filme wurden inzwischen tausendfach auf Twitter geteilt), auf ihnen erkennt man, wie zielstrebig die vermummten Gruppen durch das Wohngebiet gezogen sind, wie sie gemeinsam und geplant vorgegangen sind .

Sie wollten zerstören, plündern, verletzen. Sie haben andere Ziele als die Demonstranten, aber so eine Demo, mit vielen Menschen, wo sie schnell die Klamotten wechseln und wieder untertauchen können, ist ihnen gerade recht.

Und diese Kriminellen sollen das ganze Gute, das ganze Friedliche und auch normal Menschliche überdecken können?

Da ist der Punkt, auf den wir in uns selbst aufpassen sollten:

Wenn auch Fehler gemacht werden, wenn auch Schlimmes geschieht, in all dem sollten wir, wenn wir auch nicht immer den Überblick über die ganze Situation haben, uns davor bewahren, alles zusammen in einen Topf zu werfen und zu verurteilen. Es verschärft jeden Konflikt. Es zieht alles hinab.

Und außerdem wird damit ja auch unser Blick auf die Welt verschattet und auch unser Leben der Angst und dem Gift und der Aggressivität preisgegeben.

Damit hätten die Kriminellen Ihr Ziel erreicht. Wenn die ganze Welt sich aufregt und der normale Mensch Angst bekommt und womöglich auch noch Unschuldige für schuldig erklärt werden, wenn so richtig Zwietracht, Wut und Rage herrscht, dann ist in ihren Augen alles prima gelaufen. Haben sie solchen Erfolg, machen sie weiter.

Davor sollten wir uns in Wahrheit schützen.

Ich komme demnächst mit einem schöneren Thema –in eigener Sache.

Aber für heute wünsche ich Euch ein wirklich schönes, erholsames und friedliches Wochenende.

Eure

Cornelia Cornels-Selke

 

Eine Pfingstmontagpredigt

Liebe Freunde

Wisst Ihr noch, was zum, gerade wieder erlebten, Pfingstfest gehört?

Es ist ja eines der christlichen Hochfeste, hat also zwei Feiertage. Dennoch bedeutet es für viele Menschen nur „zwei freie Tage“. Vielleicht tut es uns aber gut, auch mit Pfingsten etwas zu verbinden, das uns stärkt und auch deutlich macht, dass wir weniger alleine sind, als wir gemeinhin annehmen. Deshalb kommt mein Rundbrief heute über dieses Thema:

Ich selbst habe gerade eine Homiletikarbeit zum Pfingstmontag geschrieben, also eine Predigtarbeit, die natürlich eine Predigt beinhaltet. Vielleicht interessiert Euch meine Predigt? Ich war Pfingsten selbst zwar unterwegs, aber meine Pfingstferien laufen noch und so ist sie doch noch soweit aktuell, dass ich sie Euch senden kann.

Sie ist für die Gemeinde der United Methodist Church in Key West geschrieben worden, – falls Ihr Euch über die Bezugsnahmen wundert. Ich habe sie aus der Homiletikarbeit herauskopiert und ich Euch außerdem voran die benutzten Bibellesungen gestellt, damit Ihr wisst, worauf ich mich beziehe.

Viel Freude damit und nachträglich noch einmal : Frohe Pfingsten!

Eure Cornelia Cornels-Selke

 

 

„ … The Hebrew Reading / Die Alttestamentliche Lesung führt ins Thema ein. – Ich wähle hier als Lesung den Text über den Turmbau zu Babel als Negativbeispiel, wie eine Gemeinde nicht aufgebaut werden sollte, Genesis 11,1-9.[1]

„ … The New Testament Reading / Die Lesung aus dem Neuen Testament  folgt. – Jetzt kommt der Predigttext: Matthäus 16,13-19, auf den ich mich danach beziehe[2] bei der  Message / Predigt. – Der Sermon, wie hier die Predigt auch genannt wird, erscheint in dieser Predigtarbeit unter 4. Predigt. …“

„ 4. Predigt

 

Liebe Gemeinde

„Gefallen, gefallen ist Babel“ (Jes. 21,9)

Wir haben eben zunächst in der Alttestamentlichen Lesung über den Turmbau zu Babel gehört, wie es misslingen wird, ein Gebäude, eine Stadt, (und wir können dies übertragen sehen) eine Gemeinde, einen Staat – oder auch nur ein einzelnes Leben zu erbauen: Man verlässt sich auf das Materielle – denn es wird irdisches Material eingesetzt –  man will das Höchste sein und haben – es steht dort, das Erbaute soll alles andere überragen, soll bis an den Himmel reichen – Gott wird nicht erwähnt, man will sich selbst ein Denkmal setzen. Zerstörung und Zerstreuung sind die Resultate.

Seit Alttestamentlichen Zeiten kennt der Mensch diese Geschichte und wird sie als Symbol für das falsche Verhalten verstanden. Und so war sie auch Thomas Jefferson bekannt, der einst, es war noch zu Zeiten der Sklaverei, gesagt hat: „I tremble for my country, when I reflect that God is just; that his justice cannot sleep forever.“[3] Wahrhaft prophetisch war diese Aussage, sollte doch knapp 100 Jahre später der amerikanische Süden nach den Sezessionskriegen (in denen es um Sklavenhaltung ging) als verbrannte Erde zurück bleiben.

Sich selbst erhöhen, andere unterdrücken ist der falsche Weg, so sagt es das Alte Testament.

Wie aber machen wir es richtig? Das ist für jeden Einzelnen von uns wichtig, wir wollen, dass unser Leben gelingt, nicht wahr? Aber auch in der großen Politik ist es damals wie heute ein aktuelles Thema.

Gerade zur Pfingstzeit bekommen wir Hoffnung. Während in Babel einer den anderen nicht mehr verstand und alles zerfiel, ist den Menschen zu Pfingsten durch das Kommen des Heiligen Geistes genau das Gegenteil geschenkt worden.

Petrus sprach und jeder verstand ihn, einer verstand den anderen und die Pfingstgemeinde konnte aufgebaut werden. Während die Geschichte des Turmbaus zu Babel ein absolutes Ende darstellt, ist Pfingsten die Geburtsstunde der christlichen Kirche. Und: Der christliche Glaube hat sich langlebig gezeigt.

Die heutige Lesung aus dem Neuen Testament erklärt uns die Hintergründe für dieses Geschenk. Lassen Sie uns die Begebenheit noch einmal ansehen: Damals erzählte man sich anscheinend so dies und das über den Menschen, der da Wunder tat und Zeichen setzte und es gab viele Gerüchte, überall hörte man etwas anderes. Die Pharisäer hatten Jesus gerade erneut herausgefordert, doch mal ein Zeichen zu geben, als seien die vielen Heilungen, die Stillung des Seesturmes, die Speisung der Viertausend, von denen vorher berichtet wurde, reine Zufallsprodukte gewesen. In Nazareth rief man ihm hinterher, „ach, das ist doch der Sohn des Zimmermanns!“ Johannes, der Täufer, hatte nachfragen lassen: „Bist Du der, den wir alle erwarten?“ Und Herodes wollte Jesus gefangen nehmen, weil er ihn für Johannes hielt.

So führt Jesus seine Jünger nun nach Cäsarea Philippi, den Quellort des Jordans, um mit ihnen gemeinsam der Wahrheit nach zu spüren. Und er fragt seine Jünger zunächst, für wen die Leute ihn hielten und bekommt als Antwort verschiedenste Möglichkeiten. Dann fragt er gezielt nach: „Ihr aber, für wen haltet Ihr mich?“.

 

Ja, liebe Gemeinde, das ist die Frage: „Für wen halten Sie, ein jeder von Ihnen, diesen Jesus?“

 

Im Satz danach wird uns eine Antwort angeboten. Der Jünger Simon Petrus gibt sie, derselbe Petrus, der, ich erwähnte es schon, später an Pfingsten die großartige Rede hält, in deren Folge sich an die 3000 Menschen taufen lassen, wodurch sich die christliche Kirche begründet, und der voller Überzeugung vieles auf sich nimmt, um die Christenheit zu stärken.

Seine Antwort lautet: „Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes!“

Und das ist die Quintessenz. Sollten Sie eben kurz unsicher gewesen sein, wie Sie zu der Frage Jesu stehen oder welche Antwort man geben könne, hier steht sie, sie ist uns schon gegeben. Der Evangelist, der das Matthäusevangelium geschrieben hat, macht es uns ganz deutlich, denn er gibt uns direkt auch die Reaktion von Jesus, den Christus, dazu.

„Selig bist Du!“

Und im folgenden Satz macht Jesus deutlich warum, nämlich weil sich Simon Petrus hier nicht auf seine irdischen (Fleisch und Blut) Grundlagen und Wahrnehmungen verlassen hat, sondern, dass er in diesem Moment eine höhere Erkenntnis (vom Vater in den Himmeln) hatte und ausgesprochen hat. Jesus nimmt dies in der Antwort von Petrus wahr und nimmt es zum Anlass, deutlich zu sagen: „Du bist ein Fels, Petrus…“. Und führt sogleich weiter aus „…und auf diesen Felsen werde ich bauen meine Kirche…“.

Das also ist das Rezept für einen gelingenden Aufbau: Eine Verbindung zu Gott. Keine irdischen Gaben, sondern etwas, was weit darüber hinaus geht, eine Verbindung zu Gott. Die daraus entstehende Sicherheit im Sprechen und im Handeln, das ist das nötige Fundament und, wie Jesus weiter deutlich sagt: „ … und die Tore des Totenreiches werden nicht den Sieg davontragen…“, also auch der Garant für Langlebigkeit.

So ein erleuchteter Mensch, der mit Gott verbunden ist, von dort Offenbarungen erhält und sich ihnen anvertraut, der ist die rechte Grundlage, ein Felsen. Jesus selbst hat in einem Gleichnis früher bereits deutlich gemacht, dass derjenige, der seine Worte höre und sie tue, einem gleiche, der sein Haus auf Felsen baue und hat gleichzeitig verdeutlicht, dass ein Haus auf Felsen gebaut werden müsse, damit es sicher stehe (Mt 7,24f). Diesmal aber kommt Erkenntnis von einem seiner Jünger und endlich zeigt sich, dass die Jünger, in diesem Falle Petrus, beginnen zu begreifen. Dass sie nicht mehr nur Jesus anstaunen, sondern, dass sie beginnen zu glauben und zu erfassen, dass dieser Jesus wahrhaftig der Sohn Gottes ist und welche Gabe Gott ihnen mit seinem Sohn an die Seite gestellt hat, wie lebendig Gott in ihrem Leben ist.

Ja, so einem erleuchteten Menschen kann man die Schlüssel anvertrauen. Das ist verständlich.

Jesus sagt also deutlich, dass derjenige, der seine Erkenntnisse nicht auf Irdisches begründe, sondern von seinem Vater in den Himmeln erlange, und damit zur festen Grundlage für das rechte Gelingen geworden sei, auch Anteil an seiner, Jesu, Vollmacht erhalte.

Das ist eine Zusage an uns alle!

Jeder der Jünger, jeder von uns, der Jesu Frage: „Ihr aber, für wen haltet Ihr mich?“ mit dieser Sicherheit, wie Petrus, mit innerem Glauben so beantwortet: „Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes!“, – ist selig. Ist der Fels, auf den man bauen kann, erhält die „Schlüssel zum Himmel“, kann verbindlich sprechen. Der Glaube stellt die Verbindung zu Gott her, der Glaube liefert die Erkenntnis, der Glaube liefert also die feste Grundlage für alles, sei es das eigene Leben, sei es ein Haus, sei es eine Gemeinde oder, wie hier im Text, die ganze christliche Kirche.

Nun könnten wir einwenden, Petrus, der Name sage es ja schon, heiße „Fels“ im Griechischen, der sei eben so sicher und super, der könne das, aber wir eben nicht. Wir sind halt menschlich und irdisch und schwach und unsicher und damit ganz anders.

Deshalb möchte ich Ihnen kurz noch folgende Geschichte im Neuen Testament,  nur zwei Kapitel vor unserer Textstelle, vorlesen. Sie steht bei Matthäus 14, 28-32: Die Jünger befinden sich im Boot auf dem See Genezareth in Seenot und Jesus geht über das Wasser zu ihnen, da sagt Petrus zu ihm: 28 … „Herr, bist Du es, so heiße mich zu Dir auf das Wasser kommen. 29 Er aber sprach: „Komm!“ Und Petrus stieg aus dem Schiff und wandelte auf dem Wasser und kam auf Jesus zu. 30 Doch als er den Wind sah, fürchtete er sich, und da er anfing zu sinken, schrie er: „Herr, rette mich!“ 31 Alsbald aber streckte Jesus die Hand aus, ergriff ihn und sprach zu ihm: „Du Kleingläubiger, warum hast Du gezweifelt?“ 32 Und als sie ins Schiff gestiegen waren, legte sich der Wind …

Auch Petrus war nicht immer so sicher und klar, auch ihn hat diese Erkenntnis, dass Jesus der Christus sei, erst nach verschiedensten Erlebnissen, in denen er unsicher und ängstlich war, ereichen können. Und bereits drei Verse nach unserer heutigen Textstelle mit dem Petrus Bekenntnis sagt Petrus auch schon wieder komplett das Falsche, sodass Jesus ihn zurecht weisen muss. Petrus ist also nicht der Supermann, zumindest nicht so bei Matthäus dargestellt, auch er muss immer wieder nachfragen. Aber er ringt um Erkenntnis, er ruft bei Angst nach Jesus „Herr, rette mich!“ und er findet dort Sicherheit und Rettung. So wird er immer sicherer und klarer. Bis er es laut und vor anderen aussprechen kann: „Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes.“ Bis er später, an Pfingsten, die Geburtsstunde der christlichen Kirche sicher mittragen kann.

Liebe Gemeinde, ist uns nicht allen schon einmal etwas widerfahren, wo wir knapp, ganz knapp errettet wurden? Lassen Sie uns einmal nachdenken. Gibt es etwas in Ihrem Leben, wo Sie das sichere Gefühl haben: „Dass das damals gut gegangen ist, das grenzt eigentlich an ein Wunder.“ Ich könnte Ihnen Verschiedenstes aus meinem Leben berichten, wo wirklich, wirklich nicht ich die Rettung hatte, ich selbst war entweder völlig überfordert oder gar nicht gewahr, dass ich in Gefahr war. Aber hinterher, als irgendwie doch alles geglückt war, da musste ich mir sagen: „Dass das gut gegangen ist, da kann ich nur dankbar sein, ich selbst hätte gar nichts ausrichten können.“ Wie ist es bei Ihnen?

Und doch, auch wenn wir mehrfach solche Erlebnisse hatten, sind wir anscheinend geneigt, dies unter „Zufall“ oder „ganz großer Zufall“ zu verbuchen, abzuhaken und zu vergessen, statt – und das ist es, was wir von Petrus lernen könnten – unseren Glauben, unsere Sicherheit in Gott, in Gottes Schutz und Gottes Liebe, die Erkenntnis, dass Jesus der Christus ist, dass er unsere Verbindung zu Gott ist, wachsen zu lassen.

So bitte ich Sie alle: Denken Sie doch einmal nach, bitte, was in Ihrem persönlichen Leben trotz widriger Umstände gut gegangen ist, wo Sie gerettet wurden – und Rettung im Sturm ist hier in Key West durchaus eine reale Möglichkeit. Schreiben Sie es auf, damit es Ihnen nun als Erfahrung und Grundlage erhalten bleibt und schreiben Sie alles Neue in dieser Hinsicht dazu, Sie werden merken, Ihr Leben ist eine Aneinanderreihung dieser Ereignisse. Auch in einem schweren Leben lassen sie sich finden. Und, sollten wir mit unserer eigenen inneren Erkenntnis noch nicht ganz da angekommen sein, wo Petrus seine Antwort geben konnte, so können wir uns an seiner sicheren, festen Aussage aber anlehnen und vielleicht empor ranken.

Wir können seine Aussage als unsere Zielsetzung verstehen, denn wir wollen ja sicherer werden in unserem Leben, wir wollen ja, dass es gelingt und wir wissen nun, wie es gelingt.

Und wir werden gleichzeitig – alle miteinander – erleben, wie wir außerdem gemeinsam sicherer werden.

Diese Gemeinde, die so lebendig miteinander und füreinander betet, die hier auf Key West schon so viele Stürme miteinander überstanden hat, die immer wieder auch besondere Rettungen und Heilungen und gute Wendungen erlebt hat, kann fähig sein, mit Hilfe von Jesus Christus, die Tür zu Gott weiter auf zu machen, die restlichen Unsicherheiten über Bord zu werfen und voller Sicherheit zu vertrauen. Damit sind wir alle, unsere Gemeinde, fähig, die Stürme des Lebens, die Stürme rund um uns herum, die Stürme hier in der Gemeinde, und auch die Stürme in der Nation sicher zu überstehen.

Lassen sie uns einander in dieser Sicherheit bestärken, sodass wir gemeinsam in die Verheißung Jesu Christi hineinwachsen. Bis wir mit innerster Überzeugung die Antwort geben können, die Petrus gegeben hat: „Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes.“

Bis wir gemeinsam der Fels sind, von dem Jesus spricht, auf den Gott seine Gemeinde, seine Kirche, seine Christenheit dauerhaft bauen kann, dem er seine Himmelsschlüssel gibt und Anteil an seinem Guten gewährt.

Lassen Sie uns das alle gemeinsam erleben!

Kanzelsegen:

Und der Friede Gottes, welcher höher ist als alle Vernunft, bewahre Eure Herzen und Sinne in Jesus Christus (Phil 4,7).

Amen.

…“

 

[1]              The Holy Bible, 1978.

[2]              The Holy Bible, 1978.

[3]              http://teachingamericanhistory.org/library/document/notes-on-the-state-of-virginia-query-xviii-manners/  16.3.2017.

Wieder da

Liebe Freunde

Falls Ihr denken solltet, ich sei wohl verschollen: Ich hatte ein Kirchenpraktikum zu leisten – das gehört zum Studium dazu – und das ergab sich so hoppladihopp, dass ich vorher nicht mehr zu einem Rundbrief gekommen bin.

Außerdem hatte ich zwar mein Handy mit, aber die Emails, Telefonate und SMS von Euch sind, wenn überhaupt, sehr lückenhaft angekommen. Da war kaum echte Kommunikation möglich. Und eben, hier zu Hause, habe ich 10182 ungelesene Emails gelöscht… Unfassbar. Es waren einfach zu viele, um mir richtig einen tiefgehenden Überblick zu verschaffen… Bitte entschuldigt! So bitte ich Euch: Wenn Ihr mir in der Zwischenzeit etwas Wichtiges geschrieben habt, seid so lieb und schreibt es doch bitte noch einmal.

Es sind also grob drei Monate nach meinem letzten Lebenszeichen vergangen, aber, da ich doch noch Semesterferien habe, habe ich jetzt gerade wieder etwas mehr Zeit.

So grüße ich Euch herzlich, freue mich, zurück zu sein und bin wieder erreichbar, falls Ihr mich braucht.

Eine sonnige Woche wünsche ich Euch!

Eure Cornelia

Performative Sprache

וַיֹּ֥אמֶר אֱלֹהִ֖ים יְהִ֣י אֹ֑ור וַֽיְהִי־אֹֽור׃

Gen.1,3

Ich wünsche sehr, dass Ihr es schön hattet an Weihnachten und dass Ihr wirklich abschalten, bzw. Euch selbst und Euer inneres Leuchten einschalten konntet. Dass Ihr die Zeit, den Rahmen, die Muße – also die innere Stimmung – dazu hattet. Ja, hoffentlich habt Ihr das noch.

Ich selbst schreibe sehr gerne genau dann einen Rundbrief, wenn ich gerade richtig tief in all die guten Gedanken eingetaucht bin,  also gerne am II.Weihnachtstag. Doch diesmal ging es leider nicht. Ich habe mir in diesem Moment nämlich selbst meine Brille zerbrochen. So verpasst man sich selbst wohl noch etwas mehr Ruhe.

Nun aber will ich doch noch einmal schreiben, bzw. erst einmal etwas dazu fragen: Wisst Ihr, was performative Sprache ist?

Das sind die Worte, die – gleichzeitig mit einer Handlung – diese Handlung benennen und sie wahr und gültig machen.

Wenn ein Richter zum Beispiel ein Urteil fällt, dann wird es nicht nur genannt, es ist auch gültig.  „Ich verkünde folgendes Urteil …“ Und er sagt auch, in wessen Auftrag er handelt bzw. spricht. „Im Namen des Volkes“, so sagt er vor der Verkündung.

Genauso gilt es in der Kirche: „Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes“ so spricht der Pastor / die Pastorin vor der Verkündigung und erklärt damit für gültig.  „Ich erkläre Euch zu Mann und Frau“, „Ich taufe Dich …“, „Seid gesegnet“.

Und mit diesen performativen Worten ist es auch so!

Es gibt zwischen den Kirchen Unterschiede, dennoch gilt diese performative Sprache für uns alle. Wir können sie nutzen und unser Leben – kraft des gesprochenen Wortes – aufstellen, verändern, verbessern.

Schon wenn wir jemandem schreiben und unter den Brief setzen: „Ich bedanke mich“ oder „Ich wünsche Dir Glück“ oder auch „Ich vergebe Dir“, dann schreiben wir es nicht nur. Mit diesen Worten geschieht es auch so.

Ebenso ist es im Gebet. In dem Moment, indem wir sprechen, geschieht etwas – mit uns und um uns herum. Wer häufiger betet, hat das bestimmt schon mehrfach erlebt, dass er sich danach vollkommen anders – besser – fühlt, denn die Wirkung tritt sofort ein.

Wisst Ihr davon?

Nutzt Ihr das?

Es gibt Menschen, die immerfort „den Teufel an die Wand malen“, sprich, sich das Allerschlimmste ausmalen und schon darüber klagen.

Vielleicht gibt es durch die performative Sprache aber doch die bessere Methode, sich stattdessen das Gute zu wünschen, das Gute auszumalen, das Gute zu erbitten, nur das Gute für wahr und gültig zu erklären – damit es so ist. Und dann gleich dementsprechend zu handeln.

Lasst uns das mal tun im nächsten Jahr.

Zum Beispiel morgens könnten wir den Tag für „in jeder Hinsicht gut und gelungen“ erklären. Das hilft, dem Tag eine Chance zu geben und den Blick in diese Richtung zu lenken. Das Gute kann leichter geschehen und wir können es leichter entdecken, – so erreicht es uns schließlich.

Und das wünsche ich uns allen: Dass wir Gutes erleben – und das wir Gutes mitbringen – wo immer wir auch hingehen.

Es soll ein wundervolles Jahr 2017 werden, Tag für Tag für jeden von uns und unsere ganze Umgebung und da, wo wir nicht hinkommen können, da auch!

Ich wünsche Euch alles Gute!

Eure Cornelia Cornels-Selke

Ἐν ἀρχῇ ἦν ὁ λόγος, καὶ ὁ λόγος ἦν πρὸς τὸν θεόν, καὶ θεὸς ἦν ὁ λόγος.

Joh.1,1

 

PS:  „Man muss das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns her
immer wieder gepredigt wird und zwar nicht von einzelnen, sondern von der
Masse, in Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten. Überall
ist der Irrtum obenauf, und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität,  die auf

seiner Seite ist.“

J.W.Goethe

Auf die Gesundheit

 

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Liebe Freunde

 

Ihr habt gelesen, dass ich eine Petition gestartet habe und Euch um Mithilfe bitte. Das mache ich nicht alle naselang. Sondern es ist bisher erst die Zweite, die ich persönlich aufgesetzt habe. Und, so politisch wie sie wirken mag, sie ist unserer Gesundheit gewidmet.  Deshalb kommt sie in diesem neuen Gesundheitsbrief noch einmal als Bitte: https://secure.avaaz.org/en/petition/Niedersachsischer_Landtag_und_Bund_Schutzt_uns_vor_giftigen_Stoffen_wie_Gulle_Dunger_und_Bioziden/?aptatlb = der Link dorthin.

 

Ihr erinnert Euch vielleicht bei dem letzten Rundbrief mit Thema Gesundheit, dass ich Euch zu einem Symposium eingeladen hatte: „Die Wahrheit über Krebs“, welches online mitgeschaut werden konnte.

Es waren viele relevante Themen darunter (ich fühlte mich sehr stark erinnert an meine Lehrer Prof. Dr. mult. F. plog und seine Frau Dr. M.-F. Antoine-Plog, die mir das alles beigebracht hatten) und auch manches, was ich noch nicht genug im Blick hatte. Etwas, was sehr klar und besonders hervorgehoben wurde, war das Thema Bodenvergiftung durch Gülle, künstliche Dünger und Biozide. Es wurde sehr klar davon abgeraten, ehemaliges Ackerland zu kaufen, da dieses fast grundsätzlich über Jahrzehnte systematisch verseucht worden ist. Auf alle Fälle wurde es empfohlen, vor einem Grundstückskauf Bodenproben nehmen zu lassen, weil fast alle in der Landwirtschaft eingesetzten Mittel grundsätzlich als Wassergefährdende Stoffe gelten. Diese Stoffe sind hoch cancerogen und leider passt dazu, dass ich selbst eine Straße an einem Acker kenne, an der sieben Häuser liegen und es fünf Fälle von Krebs dort gibt. Die Anrainer berichten, z.B. dass die Kartoffeln in diesem Jahr während der Reifezeit siebenmal mit Pestiziden behandelt wurden (wahrscheinlich noch häufiger, doch diese sieben Male sind sie Zeuge davon geworden). Das passte empfindlich zu den Berichten aus dem Vortrag. Ich bin also sehr hellhörig geworden.

 

Wird’s zuviel? Denkt Ihr auch manchmal, das will man gar nicht mehr hören und eigentlich aufhören zu lesen.

Natürlich will ich Euch nicht überfordern! Aber es gibt ja Dinge, die müssen geändert werden und die können wir auch ändern. Es gibt zum Beispiel eine gute Nachricht dazu: Das Dorf Mals in Südtirol hat sich per Bürgerentscheid zur pestizidfreien Gemeinde erklärt. Ich bin sicher, das freut nicht nur das Dorf, sondern auch seine Besucher und sorgt deshalb auch für gute Einnahmen und hoffentlich für Nachahmer. Es ist ein wirklich guter Gegenentwurf!

Ihr wisst, dass ich gerne schaue, wie und wo wir etwas tun können und es auch sinnvoll ist. Auch ich mache nicht alles. Ich mache manchmal bei Petitionen mit. Und so habe ich natürlich auch etwas gegen Glyphosat unterschrieben. Aber, es macht doch eigentlich mehr Sinn, die Erde, den Boden und das Grundwasser grundsätzlich vor Gift zu schützen (egal wie das Zeug heißt). Nur gegen Glyphosat zu sein, versperrt den Weg noch viel zu wenig für all die anderen Gifte.

So ist diese Petition also entstanden. Es haben auch spontan einige unterschrieben (Vielen, vielen Dank an Euch!!), doch glaube ich, dass mehr als 45 Menschen gesundes Wasser trinken wollen, oder? Ich bitte Euch also herzlich diese Petition noch schnell zu unterschreiben und sie auch zu teilen und weiter zuleiten.  Ich habe mit Niedersachsen angefangen, weil dort die Belastung z.B. durch Nitrat im Grundwasser bereits sehr hoch ist, sehr viel höher zum Beispiel als in Bayern. Aber der nächste Schritt soll natürlich weiter gehen.

Eine Petition kann man nur mit vielen gewinnen! Ich bitte um Eure Mithilfe für unsere aller Gesundheit. Hier ist deshalb noch einmal der Link dafür:

https://secure.avaaz.org/en/petition/Niedersachsischer_Landtag_und_Bund_Schutzt_uns_vor_giftigen_Stoffen_wie_Gulle_Dunger_und_Bioziden/?aptatlb

 

So, –  dieses Petitionsthema ist ja sozusagen nur nebenbei entstanden. Grundsätzlich geht es mir in diesem Rundbrief wieder um Gesundheit, denn der letzte zu diesem Punkt war, so voll er auch war, natürlich nicht vollständig. (Wird er auch diesmal nicht).

 

Ich hatte zum Beispiel für zwei Patienten von mir geforscht, was man naturheilkundlich für ihre Gelenke tun könnte (viele Tausend Menschen sterben ja pro Jahr an den Folgen von Rheumamitteln –  wie Ihr am Alter der Quellen seht, weiß man das schon lange -, so etwas will ich also vermeiden [2],[3],[4]). Und ich habe etwas gefunden, was eigentlich aus der Chinesischen Medizin kommt.[5] So habe ich bei einigen der hier in Deutschland befindlichen Apotheken für dieses Fachgebiet nachgefragt. Ich suchte die Dreiflügelfrucht, bzw. Lei Gong Teng bzw. Thundergodvine. Bei einer Studie hat der Extrakt dieser Pflanze besser abgeschnitten als die wirksamsten Rheumamittel. Die Pflanze hilft dem Körper Entzündungen los zu werden. Es war eine chinesische Studie, die hier in Deutschland kritisiert und damit ziemlich ignoriert wurde.

Ich fand das Mittel dann bei einem Laden in Übersee und wie das Schicksal so spielte, hat mir ein liebes Wesen das Mittel dort besorgen können und zugeschickt. Ich hatte es also für meine Patienten erlangen können!

Was beeindruckend ist: Ich berichtete in meinem Rundbrief „Geht ganz leicht“ vom Leptin, wie es wirkt und dass es im Kopf behindert wird und wir dadurch immer weiter futtern, auch wenn wir keinen Appetit mehr haben. Thundergodvine nun ist eine Pflanze, die diese Behinderung wieder aufheben kann. Sie hat also einen größeren Effekt. Sie wirkt nicht nur in den Gelenken gegen Entzündungen – häufig eine Folge unserer zivilisatorischen Kost – sondern auch gegen Entzündungen der Gliazellen, die im Gehirn u.a. für den Transport zuständig sind und genauso wie Insulin das Leptin nicht ins Gehirn zu den Leptinrezeptoren durchlassen, wenn sie entzündet sind. [6]

Vielleicht hilft auch Euch dieser Fund?

 

Und in diesem Zusammenhang ist auch Folgendes interessant: Ich hatte Euch geschrieben, dass Kokosöl (allerdings nur in seiner nativen Form) die Mitochondrien direkt versorgt und auch kurz gesagt, dass die Mitochondrien die Kraftwerke in unseren Zellen sind und für die gesamte Zellleistung sorgen (auch im Gehirn übrigens) und deshalb mit unserer Lebenskraft und Lebensfreude zu tun haben. Vitamin A – ein fettlösliches Vitamin, welches nur mit Fett aufgenommen werden kann (in Magermilch also kaum enthalten ist)  ist wichtig für den Aufbau von Retinsäure, einem Hormonähnlichen Stoff im Körper. Der wiederum ist wichtig für den Muskelaufbau und wirkt gegen Fettleibigkeit und steigert ebenfalls die Mitochondrienanzahl, verbessert also den Stoffwechsel und außerdem beugt er gegen Krebs vor.[7] Auch dies ist wieder ein guter Beweis dafür, dass wir unsere Nahrung unverändert lassen sollten (Milch zum Beispiel in der Vollfettstufe trinken), weil sie uns nur dann wirklich dient. Dass also auch Fett nicht fett macht, sondern unsere falsche (nämlich künstlich veränderte) Nahrung. Vitamin A ist zum Beispiel in Karotten enthalten, übrigens viel weniger, wenn die Karotten geschält sind. Also auch die Karotten schön natürlich lassen, sie sind dann wirklich wertvoller.

[8]Im Zusammenhang mit Fettsucht, Insulin und auch der dazu gehörigen Fettleber werden wir demnächst sicherlich auch mehr über GLP1 hören, einem Darmhormon, welches bei falscher Ernährung zu wenig ausgeschüttet wird.

 

Ihr lest bei mir ja immer wieder, dass unsere Ernährung möglichst, möglichst unverändert sein sollte. Dennoch rutscht man sehr schnell in die moderne  Ernährung hinein und damit auf eine Schiene, die uns kaum wieder loslässt. Es sind darin so viele Stoffe enthalten, die dafür sorgen, dass wir mehr und mehr davon essen (Geschmacksverstärker etc.). Dennoch ist gute Nahrung immer noch der einfachste Weg gesund zu bleiben.

Wollen wir vielleicht all das, was ich hier an Theorie aufgeschrieben habe, mal praktisch durchführen? Wollen wir im neuen Jahr mal wieder fort von Zucker und Konsorten und wieder zu einer lebendigen Nahrung finden? Ab Donnerstag den 5. Januar geht’s los und wir können per Internet miteinander Kontakt halten und einander stärken. Meldet Euch doch mal, wenn Ihr Euch davon angesprochen fühlt, bitte.

 

Es gibt so vieles auf Gottes weiter Welt, was uns dienlich ist. Es ist für alles gesorgt, wir können Hilfen finden, teils sind sie schon sehr lange bekannt – und irgendwann stoßen wir auch auf sie.

Wenn ich zum Beispiel an die Geschenke der heiligen drei Könige denke: Myrrhe, Weihrauch und Kurkuma (das „Gold“) sind gerade erneut entdeckt und auch ihre wundervollen Wirkungen – passend zur Weihnachtszeit, denn dort spielen sie ja ihre schönste Rolle – . Sie bringen Entzündungen im Körper (ich sprach schon von unserer Zivilisatorischen Kost) zur Ruhe und können damit sehr vielen Krankheiten vorbeugen bzw. bei der Heilung unterstützen.[9]

 

Vielfach benötigt man überhaupt keine Heilmittel, besonders Stressbedingten Krankheiten – und das sind sehr, sehr viele – kann man mit Stofffreien Therapien wirklich gut begegnen.

Ihr müsst wissen, dass der Mensch, wenn er im Überstress ist, insbesondere, wenn dieser überhand nimmt, sich also mit Angst und Sorgen vermischt, die wiederum Stress erzeugen,  nur wenige Möglichkeiten hat. Die zuviel ausgeschütteten Adrenalin- und Noradrenalinmengen erzeugen genau drei mögliche Zustände: Flucht, Kampf oder Starre.

Wir befinden uns im Zustand des Steinzeitmenschen oder des Tieres in bedrohlicher Situation.

Können wir dann noch Ideen entwickeln, die uns in dieser Situation helfen? Natürlich nicht. Diese kommen uns nur, wenn wir in Ruhe sind, wenn wir gelassen, entspannt und offen (auch für Ideen) sind. Wenn wir Zugang zu unseren höheren Möglichkeiten haben. Panik ist nicht hilfreich!

Deshalb empfehle ich Patienten mit sehr großen Schockerlebnissen EMDR, Eye Movement Desensitization and Reprocessing, welches letztlich dafür sorgen soll, dass Traumata verarbeitet werden können. Das führe ich nicht selbst durch, sondern empfehle weiter.

Was ich selbst mache, ist EFT, Emotional Freedom Techniques, ich nenne es Tapping (das ist sogar etwas, was Ihr selbst für Euch tun könntet, bei Euch zu Hause, wenn Ihr erst einmal wisst, wie es geht). Und ich setze es ein, wenn der Menschvon Gefühlen überwältigt ist. Denn gute Worte helfen dann nicht, bzw. derjenige/diejenige kann sie in diesem Zustand überhaupt nicht aufnehmen. Irgendwelche Ratschläge stressen eher zusätzlich…

Sehr schön sind die beiden Techniken hier erklärt, das hätte ich nicht besser schreiben können, lest mal – es ist eine Seite für Angehörige von Bundeswehrsoldaten: https://www.angriff-auf-die-seele.de/cms/hilfe/therapien-a-hilfen/122-emdr-und-eft-bei-der-posttraumatischen-belastungsstoerung.html

 

Ganz deutlich ist also, dass wir, wenn wir es schaffen aus dem Stress- und Angstkreislauf heraus zu kommen, wieder Lösungen finden. Es ist wirklich so und es gilt auch für weniger großen Stress: Es gibt Lösungen und Chancen und Hilfen, sie sind greifbar, im blockierten Zustand nur nicht sichtbar.

Zuhause hilft uns an dieser Stelle auch Reiki und auch ein Gebet. Es helfen Atemübungen und Meditationen, es hilft ein Spaziergang und überhaupt Aufenthalt in der Natur und mit Tieren. Das können wir also gleich tun, wenn wir mit einer Stresssituation alleine sind und uns grad keiner helfen kann (Ich könnte im neuen Jahr Reiki- und Gebetskurse anbieten, wenn Ihr interessiert seid, damit Ihr im Falle eines Falles sicher seid.)

 

Wir kommen dann heraus aus dieser ganzen Aufregerei, wir finden wieder Sicherheit und Glauben und haben wieder Grund unter den Füßen. Wir können uns wieder auf das besinnen, was unser Lebenssinn ist, weshalb wir hier sind und wieder wegkommen von all dem, was auf der ganzen Welt passiert oder auch nur gemunkelt wird. Wir können wieder erkennen, wo wir handeln können und wo es wichtig ist und die unnötigen Sorgenspiralen einfach verlassen (dem „normal“- gestressten Menschen hilft es schon, mal für eine Weile den Fernseher aus zu lassen).

Wäre für eine gelungene Adventszeit vielleicht ganz hilfreich, nicht wahr?

 

Ich wünsche Euch, dass Ihr es schön habt! Es gelingt nicht immer alles, so wie wir das denken und manches benötigt Zeit –  es geht mir genauso. Aber es wird und es wird bestimmt besser, als wir es uns vorstellen. Seid gut zu Euch, dann gelingt Euch sicherlich vieles leichter und Ihr bleibt gesund.

 

Herzliche Adventgrüße

Von Eurer Cornelia

 

dav

 

 

[1] Zitat: Der andere Advent, Freude,S.11.

[2] http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13508771.html .16.12.16.

[3] https://www.welt.de/print-welt/article573005/Tausende-Tote-durch-Medikamente.html . 16.12.16.

[4] http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14019286.html. 16.12.16.

[5] http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/58360/Rheumatoide-Arthritis-Chinesisches-Phytopharmakon-haelt-Vergleich-mit-Methotrexat-stand. 13.12.2016.

[6] http://edubily.de/2015/06/leptinresistenz-und-hungerprobleme-mit-dieser-frucht-ueberwinden/ . 16.12.2016.

[7]http://edubily.de/2015/04/vitamin-a-der-verkannte-stoffwechsel-beschleuniger/ .13.12.2016.

[8]http://edubily.de/2015/02/schlank-werden-durch-die-glp-1-diaet/  13.12.16.

[9]https://epigeneticlabs.com/magi-complex/?a_aid=1605727&a_bid=1f631b1b&doing_wp_cron=1480419980.1517400741577148437500 13.12.2016.

Heile Welt – Eine Aktion

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Liebe Freunde

Herrscht auf dem Lande noch „die heile Welt“?

Zu vieles habe ich inzwischen darüber lernen müssen, um das vorbehaltlos zu glauben.

Es wäre wünschenswert, dass mit den Ressourcen besser umgegangen wird. Dass Boden, Luft und Wasser geschützt werden – und damit die Flora und Fauna – und damit unsere Gesundheit und die Gesundheit unserer Kinder.

Deshalb habe ich eine Petition gestartet. Zunächst an den Bund und das Land Niedersachsen, denn beide sind mit ihrem Nicht-Regeln dafür verantwortlich, dass Wasser-gefährdende Stoffe in Hülle und Fülle ausgebracht werden. In Niedersachsen ist dies besonders intensiv, es wird sogar noch Gülle aus den Niederlanden bei uns verklappt.

Haben wir Erfolg, dann können wir selbstsicher auch an alle anderen Bundesländer herantreten.

Hier ist der Link zu der gerade eben gestarteten Petition:

https://secure.avaaz.org/en/petition/Niedersachsischer_Landtag_und_Bund_Schutzt_uns_vor_giftigen_Stoffen_wie_Gulle_Dunger_und_Bioziden/?ckaAJab

Lasst uns gemeinsam für unser aller Gesundheit eintreten!

Ich bedanke mich bei Euch mit sehr hoffnungsvollen Grüßen!

Eure Cornelia

Geht ganz leicht

 

baumallee

Da ich Heilpraktikerin bin, möchte ich mal wieder einen Rundbrief der Gesundheit und der Gesunderhaltung widmen.

Es könnte sein, dass er ziemlich lang wird, weil ich, wie erwähnt, schon eine Weile immer mehr Themen in mir horte. Vielleicht werde ich ihn also in zwei Teile aufteilen, wenn er zu lang wird, ich möchte schon gerne fundamentiert schreiben und hinreichende Anleitungen geben. Aber davon kann man am Stück meist nur kleine Portionen vertragen, man schaltet beim Lesen sonst einfach ab. Dafür sind die Dinge aber zu wertvoll. Diese Maßnahmen sollen Euch ja gesund erhalten.

Vielleicht lest Ihr ja auch in Etappen?

Deshalb möchte ich Euch gleich als Erstes, bevor es zu spät ist, von einem Symposium berichten, das per Livestream übertragen wird. Dort könnt Ihr über den Link, den Ich Euch sende, kostenlos zusehen. Vielleicht ist das etwas für Euch?

Das Ganz heißt: „The Truth about Cancer“ ist in Englisch und beginnt am 14. Oktober ab 9.00 Uhr morgens Eastern Time und geht bis zum 16. Oktober abends weiter. Für uns ist es dann sechs Stunden später und es geht damit für uns jeweils bis nach Mitternacht, aber – falls Ihr abends nicht schlafen könnt oder einmal die lange Nacht der Vorträge erleben wollt und Euch das Thema: „Die Wahrheit über Krebs“ interessiert – es lohnt sich. Viele, über 40, sehr gute Referenten haben sie da zusammen bekommen, es wird sicherlich sehr interessant! Das Thema Krebs ist umgeben von Angst und Unwissenheit und die Menschen lassen sich quasi wie Schäfchen in eine Richtung treiben konsequent die Augen verschließend über das, was sie selbst tun könnten – um gesund zu bleiben und zu werden. Dies ist der Link zu diesem Symposium, das so ganz anders spricht als die Pharmawerbestimme: https://go.thetruthaboutcancer.com/uls/?ref=3824ce52-949e-4026-81c6-94a0170e6eb7

Damit habt Ihr einen Link zum Registrieren. Bitte registriert Euch sofort, damit Ihr rechtzeitig den Zugang erhaltet. Denn im Anschluss erhaltet Ihr verschiedene Mails darüber, wie Ihr Euch das Symposium zusammenstellen könnt. Von jedem Block sucht Ihr Euch die für Euch jeweils interessantesten Vorträge im Voraus aus. So habt Ihr Euer ureigenes Symposium, als wäret Ihr mit im Kongressgebäude.

Ihr könnt außerdem vorab schon diese sehr erhellenden Videos ansehen. Fakten und neue Entdeckungen werden auf gute Weise präsentiert! https://go.thetruthaboutcancer.com/ Die ersten beiden Filme der Serie zu schauen ist kostenlos.

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Und noch ein paar Worte vorneweg:

Recht häufig werden in den Medien oder Werbungen Krankheiten genannt und wie wir dagegen vorgehen können. Ich habe normalerweise eher den Ansatz zu beschreiben, wie wir gesund bleiben (alleine den Namen einer Krankheit zu nennen, löst bei manchen schon Ängste aus, – das zu fördern, liegt mir fern). Dennoch muss ich ab und zu Vorgänge schildern, damit gut nachzuvollziehen ist, wie aus einer Situation Krankheit werden kann, bzw. wo wir dementsprechend ansetzen müssen, damit der Körper mitsamt seinen Organen gesund bleibt.

Manche Themen sind in den früheren Rundbriefen nachzulesen. Wiederholungen versuche ich zu vermeiden, sonst fange ich immer wieder ganz vor vorne an, das finde ich ermüdend und wird beim Lesen meist auch nur überflogen. Das können wir uns, glaube ich, sparen. Wenn Ihr jetzt also an irgendeiner Stelle zum Beispiel denkt: „Warum schreibt sie nichts über Übersäuerung, das wäre doch ein wichtiger Punkt?“ dann bitte ich Euch hiermit, dies zu entschuldigen. Auch wichtige Punkte, die ich aber schon einmal geschrieben habe, erkläre ich hier nicht noch einmal komplett neu.

Aber, nachdem ich diesen Brief noch einmal durchgelesen habe, habe ich ihn an verschiedenen Stellen ausführlicher ausgeschrieben, denn ich weiß, dass ich in Euch besondere Leser habe, fast alle sind in irgendeiner Form selbst in der Arbeit mit Mensch und Tier, oberflächlich zu schreiben wäre nicht dienlich. Vielleicht forscht Ihr selbst weiter, ich habe unten ein paar Quellenangaben.

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Viele dieser nun folgenden Themen haben mit unserem Kopf zu tun und ich fange damit auch gleich an, genauer mit den Zähnen, die im Prinzip für die gesamte Körpergesundheit sehr ausschlaggebend sind. Die Zähne sind ein Anhangsgebilde der Knochen (so wie Haare und Nägel Anhangsgebilde der Haut sind). Ähnlich wie die Knochen stehen die Zähne ziemlich weit hinten, wenn es um die Verteilung der Nährstoffe im Körper geht.

Wenn der Körper durch unsere Nahrung Nähr- und Vitalstoffe erhält, wird er immer zuerst die lebensnotwenigen Organe versorgen, dann die zum Überleben weniger wichtigen Gewebe. Sollte er aber Mangel leiden, sind dies genau die Stellen, wo er als allererstes abbauen wird, um sich sein Überleben zu sichern. Bevor ich jetzt in einen meiner Vorträge abgleite, ganz kurz die Essenz dieser einleitenden Sätze: Die Gesundheit der Knochen und der Zähne, genauso der Bänder, Sehnen und Gelenke und des Bindgewebes ist hiermit ein Anzeiger für uns, wenn irgendetwas schief läuft und dass wir etwas ändern müssen. Denn sie sind es, die als erste Schäden zeigen und damit erste Zeichen geben.

Zurück zu den Zähnen. Eine Sache, die ich schnell mal nebenbei sagen möchte: Häufig genug höre ich von meinen Patienten, dass sie an irgendeiner Stelle eine Füllung oder auch eine Krone erhalten haben, um ein paar Monate später von ihnen hören zu müssen, dass nun ein Zahn eine Entzündung an der Zahnwurzel habe und eine Wurzelspitzenresektion gemacht werden müsse. Deshalb an dieser Stelle zur Vermeidung weiterer solcher Verluste eine Bitte: Wenn Ihr in irgendeiner Form an der Kaufläche eines Zahnes arbeiten lasst, wie es bei einer Füllung der Fall ist, dann achtet hinterher penibelst auf ein gutes und richtiges Einschleifen (bei richtiger Kieferstellung – evt. vorher zum Zurechtrücken gehen). Seid an dieser Stelle gerne ein bisschen hysterisch. Lieber jetzt noch mal und noch mal und auch noch mal um Beschauen und richtiges Beschleifen der neugeformten Kontaktflächen bitten, als später einen minimalen Fehlbiss zu haben, der zu sehr auf einen Zahn drückt. Denn genau dieses Drücken – und im Schlaf drücken wir immer weiter – führt erst zu einer Reizung, dann zu einer Entzündung des malträtierten Zahnes. (Eine liebe und sehr gute Zahnärztin wurde eine Weile regelmäßig von mir in Aachen besucht, weil sie es schaffte, das, was da alles drückte, wieder in Ordnung zu bringen – ich bin also jedes Mal locker vier bis fünf Stunden gefahren!)

Noch etwas dazu: Weil Zähne und Knochen so sehr zusammen gehören, ist es außerdem bei Rückenschmerzen von Vorteil auf die Zahn- und Kieferstellung zu achten. Sind diese nämlich verschoben, dann resultieren daraus häufig genug Nackenbeschwerden, die dann vom ganzen Rücken kompensiert werden, so dass tatsächlich auch Kreuzbeinbeschwerden von einer falschen Zahnstellung rühren können.

Ein Zahn sitzt immer nur so gut, wie sein Zahnfleisch gesund ist. Auf dessen Gesundheit müssen wir also auch achten. Verletzende Bürsten sind zu vermeiden, genauso wie zu heftiges Schrubben gegen das Zahnfleisch oder Einschneiden mit Zahnseide (an dieser Stelle kurz doch die Wiederholung, dass Nikotin ein starkes Zellgift ist, welches das Zahnfleisch auf Dauer nekrotisieren (abtöten) würde, wenn dieses sich nicht immer wieder um Regeneration bemühte).

Jetzt aber mein Hauptanliegen bezüglich Zähne:

Man hat bei Alzheimer Patienten Gingivitis Erreger (Zahnfleischentzündung) im Gehirn gefunden. Dies macht deutlich, dass Risse im Zahnfleisch Erreger ins Blut durchlassen und merkwürdigerweise auch ins Gehirn, obwohl es normalerweise, als eine Art Rückversicherung, die Blut-Hirn-Schranke[i] gibt. Ich denke, es wäre gut, die Zähne nicht nur zu putzen, sondern auch zu spülen, weil das Zahnfleisch hiermit besser gepflegt wird.

An dieser Stelle muss ich etwas ausholen und nachreichen, was ich bei der letzten Mail in den guten Nachrichten nicht bringen konnte, weil es eine noch nicht fertige Erfindung ist: Die, durch das klein geschredderte Plastik entstehenden, Micro Beads, bzw. diese allerkleinsten Plastikteilchen, die in Peelings, Zahncremes etc. von der Kosmetikbranche eingesetzt werden, stellen ein ernstes Problem für unsere Welt dar, insbesondere für unser Wasser, unsere Ozeane wie unser Trinkwasser. Auch die zu kaufenden Getränke sind damit belastet. Natürlich auch die Fische, die in den Ozeanen leben und auch wir, die wir diese Fische essen, mit dieser Zahnpasta putzen und das Wasser trinken. Man versucht also Wege zu finden, das Wasser wieder von diesen allerkleinsten Partikelchen zu befreien. Aber die Teile sind zu klein, als dass man sie einfach herausfiltern könnte. Doch inzwischen ist durch diese halbfertige Erfindung zumindest Folgendes deutlich geworden: Wenn man Wasser ein paar Tropfen Öl zusetzt und kräftigt schüttelt, ähnlich wie bei einer Salatsoße, dann bleiben die Micro Beads in der Fettphase hängen. An dieser Stelle ist die Erfindung aber noch nicht ganz ausgereift, denn nun muss man ja das Fett wieder aus dem Wasser kriegen – normalerweise vermeidet man in der Natur Öl ins Wasser zu kippen, weil das Herausholen des Öls aus dem Wasser wiederum ein Problem ist.

Doch für uns in unserem Badezimmer hat sich evt. gerade eine kleine Teillösung gefunden. Erinnert Ihr Euch an das Ölziehen und Ölspülen, welches immer mal wieder propagiert wird? Jetzt gibt es dafür einen Grund mehr. Bisher habe ich diese Praktik immer dann empfohlen, wenn ich bei einer weitreichenden Entgiftungsaktion, z.B. Fasten, auch die fettlöslichen Gifte zumindest teilweise aus dem Körper kriegen wollte. Ihr wisst, über die Niere entgiften wir alles Wässrige und Wasserlösliche, was den Körper belastet. Fettlösliche Gifte bekommt der Körper sehr viel schwerer wieder hinaus, häufig auch gar nicht und so lagert er sie in den Fettdepots oder auch im Bindegewebe ein. Beim Fasten werden diese Gifte teilweise wieder frei und wandern noch einmal durch den Körper. Dieser bemüht sich, über den Stuhlgang davon frei zu werden. Zu unserem Verdauungstrakt gehört aber auch die Mundhöhle. Und dort können wir mit Ölspülen einen gewissen Teil der fettlöslichen Gifte erwischen und – einfach ausspucken.

Ja und jetzt auch die Micro Beads. Gebt etwas natives Kokosöl, das ist auch gleichzeitig regenerierend und antibakteriell[ii], in ein Zahnputzglas mit warmem Wasser. Wenn das Öl flüssig auf der Oberfläche schwimmt, spült Ihr wie gewohnt damit kräftig durch die Zähne und spuckt es danach wieder aus. Das tut dem Zahnfleisch gut, entgiftet und mit dem Ausspucken könntet Ihr auch Micro Beads loswerden, die sich ja in der Fettphase sammeln. Sonst aber, wenn sie im Mund verbleiben, schneiden sie sich leicht in das Zahnfleisch und erzeugen Mikroverletzungen und –blutungen. Oder wenn wir sie schlucken, schaden sie den anderen Organen.

Also lohnt es sich, diese recht einfache Handhabung zu praktizieren, denn sie verspricht einen ziemlich weitreichenden Erfolg.

Ein paar Extraworte zum Kokosöl: Es muss bitte nativ, also ungehärtet und nicht raffiniert sein (alle solcherlei veränderten Öle sind auf Dauer schädlich). Dann kommen seine guten Eigenschaften deutlich hervor und die liegen zu einem großen Teil in den mittelkettigen Fettsäuren begründet. Denn diese lassen sich sehr leicht vom Körper spalten, sodass er sie sofort und direkt den Zellen und dort den Mitochondrien zuführen kann (dass sind die Energieerzeuger der Zelle). Dadurch sind sie sehr regenerierend für die Zellen und damit für den Körper. Weil es so sehr die Energie der Zelle fördert, ist es auch gut für das Gehirn. Gebt es in Euren Morgenkakao, ins Porridge oder auf`s Brot, das hält das Gehirn stabil.

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Da wir grad in der Mundhöhle waren, gleich noch ein paar Worte dazu. Vor einiger Zeit saß ich in einem wirklich schönen Konzert, an bester Stelle für ein gutes Hörerlebnis, aber…. Hinter mir saß jemand, der schlimm, schlimm aus dem Mund roch. Ich bin eigentlich Menschenfreund, aber das wurde diesmal hart geprüft und in mir kamen Gedanken an einen entgleisten Diabetes und einen alten Käse hoch… Dieses Konzert jedenfalls war kein Genuss, aber es gab mir den Impuls, die häufig vernachlässigte Mundhöhle mal zum Gegenstand eines Rundbriefes zu machen. Viele Menschen haben erkannt, dass der Darm für die Gesundheit notwendigerweise auch gesund sein muss. Und ich hatte gerade erwähnt, dass die Mundhöhle ein Teil des Verdauungstraktes ist. Wieso also nicht zuallererst auf die Gesundheit der Mundhöhle achten. Zumal dies etwas leichter ist und von uns auch relativ leicht zu begutachten, nämlich indem wir uns vor dem Spiegel die Zunge herausstrecken und beschauen. Dieser weißliche Belag auf der Zunge enthält bei vielen Menschen Pilze und Fäulnisbakterien, die sich natürlich auch über die Zähne und das Zahnfleisch schieben, wahrscheinlich auch in die Nase und Nebenhöhlen. Man riecht es auch… Einfach abkratzen nützt nicht viel, es wächst nach. Mit den normalen desinfizierenden Substanzen zu spülen, nützt nur kurzzeitig, wenn man das länger macht, werden die Viecher resistent.

  • Deshalb müssen wir bitte auf die Ernährung achten (nachher kommt noch mal etwas zu diesem Punkt), denn das ist das, was wir täglich direkt in den Mund hinein schieben und dort zum Teil schon verdaut wird.
  • Es könnten homöopathische Mittel helfen, die müssen aber gut passen, also ordentlich ausgesucht werden (da helfe ich dann gerne). (Die sind dann jeweils in der Apotheke erhältlich)
  • Das Spülen mit dem Kokosöl habe ich jetzt schon erwähnt (das findet man im Reformhaus oder Ihr bestellt das von Biomond unter www.biomond.de. – Bei Biomond haben wir auch schon die kaltgepressten Omega-Öle bestellt, die die Firma gefroren versendet, damit die Qualität erhalten bleibt, diese achtsame Vorgehensweise spricht für diese Firma)
  • Und ich kann ein Mundspray (32 von Lavylites) empfehlen. Das arbeitet auf einer ganz anderen Basis, ein bisschen ähnlich wie Homöopathie. Auch das ist eine geniale Erfindung, und sie ist ausgereift, über Jahre getestet, patentiert und seit kurzem in verschiedenen europäischen Ländern erhältlich. Dieses Mundspray jedenfalls dringt durch die Schleimhaut bis zum Kieferknochen, diesmal aber zum Guten, denn die Zellen am Wege, die daraus Inhaltsstoffe benötigen, können sich alles Wichtige herausgreifen und regenerieren. So stärken wir Mundschleimhaut, Zahnfleisch und sogar die Halt-gebenden Knochen.

Jetzt muss ich wieder etwas ausholen: Tibor Jakabovics, ein ungarischer Medizinwissenschaftler, hatte seinerzeit das Sprühpflaster erfunden. Wahrscheinlich unzufrieden darüber, dass dieses Pflaster zwar Wunden bedeckt, aber nicht heilt, hat er weiter geforscht und nach vielen Jahren der Forschung und weiteren Jahren der klinischen Prüfung (Anwendung in Kliniken bei den dort zu behandelnden Kranken) ein Spray entwickelt, dass sehr, sehr viele heilende Inhaltsstoffe enthält und zwar in so kleiner Form, dass man fast eher von Informationen sprechen kann (dies ist das Ähnliche mit der Homöopathie). Dieses sprüht man nur auf die Haut, bzw. auf die Stelle, die Unterstützung benötigt, die feinsten Inhalte gehen innerhalb von wenigen Sekunden unter die Haut und geben dem Körper ein Angebot, von dem er aussuchen kann, was er benötigt. Der Körper reagiert sehr ähnlich wie bei den Aromaölen mit einer Aktivierung der Selbstheilungskräfte. Die sogenannten Telomere werden damit gestärkt, was dem Körper sowohl lokal (an dieser Stelle), aber da der Körper weiterleitet, auch universal bei der Regenration hilft. Diese Telomere nun sitzen (wie eine Art Schutzkappen auf den Enden von Schnürsenkeln) an den losen Enden der DNS-Stränge. Je älter wir werden, desto mehr fransen die Telomere aus und dieses Ausfransen ist gleichbedeutend mit Alterung, wie Elisabeth Helen Blackburn, Nobelpreisträgerin von 2009, Universität of California, San Francisco, herausfand[iii]. Eine Regeneration der Telomere bedeutet also Körper-Regeneration, somit Verjüngung und Verbesserung unseres jeweiligen Zustandes. Es gibt verschiedene Sprays und sie sind frei verkäuflich, genau wie Aromaöle, Bach-Blüten oder auch Homöopathie, und, da sie auch der Haut- und Haarregeneration dienen, findet Ihr sie manchmal eher im Kosmetikregal. (Hier wieder ein Link: https://lavylites.com/de/registration, dort könnt Ihr Euch eintragen, unter Sponsor ID gebt Ihr 187678 ein, dann könnt Ihr selbstständig sogar zum Einkaufspreis bestellen. Wir sind dann nämlich so etwas wie eine Sammelbestellergruppe, nur das jeder für sich direkt bestellt und direkt geliefert bekommt. Ich erkläre gerne das Procedere)

Wiederholen möchte ich mich bei folgendem Thema kurz: Trinken, Wassertrinken, ist absolut wichtig für alles, was mit dem Kopf zu tun hat. Zunächst mal um bei dem Thema Mundhöhle anzuknüpfen: Manchmal sieht man auch Menschen, die beim Sprechen so merkwürdige Schleimfäden und weißliche Ablagerungen in den Mundwinkeln haben. Das verschwindet mit mehr Trinken, denn der Speichel verflüssigt sich. Das Blut natürlich auch und wo wir bereits vom Verdauungstrakt sprachen, auch die Verdauung läuft besser. Und genauso läuft es Gehirn selbst: Ein Bekannter erzählte mir einmal, von seinem Praktikum im Altenheim. Morgens fand er recht häufig vollkommen tüddelige Menschen vor, denen er dann als erstes ein großes Glas Wasser einflößte. Er konnte zuschauen, wie z.B. aus einer verwirrten wieder eine klar denkende, fröhliche Frau wurde. Genauso erzählte mir eine liebe Freundin, dass sie früher jahrelang Kopfschmerzen gehabt habe, bis sie vom Wasserbedarf gehört hatte und ab sofort mehr davon zu sich nahm. Alle Kopfschmerzen hatten damit ein Ende.

Das können wir uns also einmal merken und in Zukunft über den Tag verteilt tüchtig Wasser trinken (wenn ich mal nicht dazu komme, merke auch ich das sofort).

Und noch etwas zum Kopf: Über die Nase (die Nasenschleimhaut und das direkt dahinter liegende Lymbische System, welches wiederum unsere Gefühlswelt steuert) kommen wir sehr schnell direkt in den Kopf. Also Achtung, was wir einatmen. Giftige Lösungsmittel oder Weichmacher sollten uns erspart bleiben (Weichmacher sind so ziemlich in jedem Kunststoffartikel, ein weiterer Grund diese zu meiden, also möglichst schon ihre Herstellung zu vermeiden). Nasensprays zielen natürlich auch in die Nase. Abschwellende Nasensprays sind zu meiden, denn sie machen abhängig.

  • Um die Nase frei zu kriegen, könnt Ihr Euch einfache Kochsalzlösung einsprühen
  • Empfehlen kann ich reine ätherische Öle, auch sie haben über diesen Weg eine Wirkung im Lymbischen System, die, je nach Öl, uns entspannen oder anregen kann. Man atmet sie einfach in verdünntem Zustand ein.
  • und ich kann ein Nasenspray (Lavyl nose) empfehlen, das auf derselben Entwicklung basiert, wie das Mundspray. Auch dieses bietet dem Körper an dieser Stelle eine Vielzahl von Heilpflanzen, von denen er sich aktiv nimmt, was er benötigt. Hier haben wir mehr als eine sehr heilsame Wirkung für die Nasenschleimhaut und Nebenhöhlen, denn es wirkt sich auch positiv auf die Gesamtstimmung aus.

Dabei fällt mir noch Folgendes ein, das auch im Kopf ansetzt und jetzt mit Übergewicht zu tun hat. Wenn wir Zucker oder weißes Mehl essen, also industriell verfeinerte Substanzen (Kost, die dieses enthält wird auch Cafeteria Diet oder inflammable Food genannt), dann wird durch die Bauchspeicheldrüse Insulin ins Blut ausgeschüttet. Dieses bringt erstens Zucker in die Zellen ein, aber es behindert auch den Transport von Leptin ins Gehirn[iv]. Leptin ist ein Stoff aus den Fettzellen, der, wenn die Fettzellen genügend gefüttert sind, dem Gehirn meldet: „Ich bin satt, ich mag nicht mehr“. Je dicker wir also sind, desto mehr Leptin ist im Blut und sagt uns, dass wir nichts mehr benötigen[v]. Doch sobald Insulin im Blut unterwegs ist, wird dieses Feedback ans Gehirn unterbunden und wir können immer weiter essen.

Man hat Mäuse, die ja grundsätzlich immer sehr beweglich und flink sind, mit der typischen Zivilisationskost gefüttert und siehe, sie bewegten sich überhaupt nicht mehr. Sie bewegten sich überhaupt nur noch, wenn man den Fressnapf verschob. Dann wanderten sie langsam dahin, wo der Fressnapf jetzt stand. So reagieren Tiere auf diese Art von Essen. Will man ihnen nun sagen: „ Beherrsche Dich mal und iss weniger?“ Das wirkt bei ihnen genauso wenig wie bei uns, denn der Kopf kann nicht mehr auf „satt“ schalten.

Fast möchte ich „welcome back, Dr. Bruker!“ rufen, denn er hat uns dies schon vor Jahren gesagt: Zucker und weißes Mehl sowie andere ähnlich industriell hergestellte Nahrung machen uns abhängig und krank[vi]. Ich habe damals bei ihm lernen dürfen und in diesen Zeiten in seiner Klinik all die vielen kranken Menschen sehen können, die allein durch richtige Nahrung wieder gesund und schön wurden.

Diese neue Forschung mit dem Leptin wusste er noch nicht, aber sie ist eine weitere Unterstreichung seiner Lehre.

  • Sehr schön neu aufbereitet hat dies Susan Pierce Thompson. Auf verschiedenen Videos erklärt sie sehr informativ und mitreißend, wie das eben Geschilderte genau funktioniert und gibt Unterstützung: http://susanpeircethompson.com/ . Allerdings ist alles in Englisch. Man kommt schnell hinein, aber wenn das nichts für Euch ist,
  • dann empfehle ich doch noch einmal die Bücher von Dr. M.O. Bruker (z.B. „Unsere Nahrung – Unser Schicksal“)

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Was auch mit Übergewicht, jetzt aber mit der Schilddrüse zu tun hat, möchte ich hier ebenfalls schildern: Im Kopf wird das TSH (das die Schilddrüse stimulierende Hormon) ausgeschüttet, dadurch wiederum schüttet die Schilddrüse Ihre Stoffe aus (T3, T4), die ins Blut gelangen und dafür sorgen, dass unser Stoffwechsel gut läuft. Dafür benötigen wir Jod. Die Schilddrüse ist die Hauptjodverbraucherin in unserem Körper, das muss also vorhanden sein, damit sie richtig arbeiten kann.

(Hier gibt es zum Beispiel Jod in recht hoher Dosierung: http://www.natuerlichlangleben.de/epages/80600511.mobile/de_DE/?ViewAction=View&ObjectID=29021636&PageSize=5&Page=3 Jod steht im Ruf gut gegen Krebs zu sein)

Überhaupt braucht der Körper ja eine Reihe von wichtigen Stoffen. Wenn diese fehlen, zum Beispiel, weil wir gerade tüchtig im Stress sind, womöglich deshalb nachts nicht schlafen können, und dazu unregelmäßig essen und das auch nicht immer gesund, dann empfindet der Körper dies als Mangel- oder Hungerzustand (sogar dann, wenn evt. tüchtig Kalorien verspeist werden) und schaltet den Stoffwechsel herunter. Das ist eine Notmaßnahme des Körpers, er versucht zu sparen, denn wir treiben ihn übermäßig an, geben ihm aber nicht das Richtige, dass er diese Arbeit leisten kann – und wir nehmen zu. Wenn wir nun auch noch Diät halten (damit die Ernährungsfehler häufig auf die Spitze treiben) und vermehrt Sport machen, nehmen wir noch mehr zu (auch wenn es auf den ersten Blick unlogisch erscheint), weil der Körper dies als verschärften Mangel empfindet.

An dieser Stelle helfen also Ruhe und Erfreuliches, also was uns entstresst (nebenbei macht das schön), dazu wertvolles Essen in gutem Rhythmus, am besten alle vier Stunden, damit wir wieder abnehmen.

Im Prinzip kann man sagen, dass alles, was uns gesund erhält, auch schön macht.

Das gilt natürlich auch für die Haut. Was die Haut gesund erhält, hält sie auch schön (deshalb nehme ich selbst unten drunter das Lavylites Spray und oben drüber Kokosöl, dies ist also mein persönlicher Tipp). Vielfach gilt es auch umgekehrt: Wer (und sei es aus Eitelkeit) Sport treibt und sich richtig ernährt und viel schläft, um schön zu sein, der tut auch etwas für seine Gesundheit. Was sich zunächst als Cellulite im Bindegewebe zeigt, findet man später auch an den Gelenken (früher nannte man das Schlacken). Es macht also Sinn, sich zu beschauen und zu entdecken, wo man etwas tun kann.

Vieles wurde geschrieben über das Jünger-Werden, Jünger-Aussehen. Dabei würde es ausreichen, wenn wir aufhörten, übermäßig schnell zu altern. Das Altern aber fördern wir meist intensiv: durch Stress, wenig Schlaf, schlechtes Essen, wenig Bewegung, zu seltenen Aufenthalt in der Natur, Gifte in mancherlei Form, giftige und krankmachende Gedanken. Aber da können wir recht einfach Veränderungen herbeiführen. Lasst uns mal wieder gut mit uns umgehen, dann kommen wir auch gut durch den Winter.

Ich hoffe, das eine oder andere ist interessant und gut für Euch und der eine oder andere Link führt Euch weiter, bzw. gibt Euch weitere gute Anstöße. Bei Fragen schreibt Ihr einfach, ja?

Ich bedanke mich für Euer Lesen. Ich wünsche Euch, dass Ihr gut durch die Jahre und gut durchs Leben kommt.

Auf die Gesundheit

Cornelia Cornels-Selke

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Cornelia Cornels-Selke

„Damit Sie wieder leuchten können!“

Naturheilkundliche Praxis für Ganzheitsmedizin•

Reiki-Schule • Schwimmen mit Delfinen •

Leben aus der Vision® • Lernen im Schlaf •Chinesische

Quantum Methode® • Masterminding

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Cornelia@Cornels-Selke.de

www.Cornels-Selke.de

www.delfinbotschaft.de

buchcoverDie Welt ist schön

Begleitende Briefe durch das Jahr

Cornelia Cornels-Selke

316 Seiten, 144 farbige Seiten mit Fotografien

225 mm x 175 mm, Hardcover mit Fächerbindung

33,- € (10% Spende für die Delfinbotschaft gUG)

Auf der Frankfurter Buchmesse: Halle 3.1, J16

ISBN 978-3-00-044257-5

[i] Vergl.: http://www.spektrum.de/lexikon/neurowissenschaft/blut-hirn-schranke/1606.

[ii] Vergl.: Fife, Bruce, Die Heilkraft der Kokosnuss, 2015, 2.Auflg, S.73.

[iii] Vergl.: https://www.nobelprize.org/nobel_prizes/medicine/laureates/2009/blackburn-bio.html

[iv] Vergl.: https://www.researchgate.net/publication/240274361_Study_of_Serum_Leptin_in_Cafeteria-Diet-Overfed_Rats.

[v] Vergl.: http://www.spektrum.de/lexikon/ernaehrung/leptin/5300.

[vi] Vergl.: Bruker, M.O., Unsere Nahrung- unser Schicksal, Emu-Verlag.