Frohe Weihnachten und Frieden auf Erden!

 IMG_20171217_162501

Der „Michel“, Foto von R. Rauber     17.Dezember 2017

1978 wurde Astrid Lindgren des Friedenspreis des deutschen Buchhandels verliehen. Die Rede, die sie damals anlässlich dieser Verleihung hielt, ist aktuell wie damals. Deshalb möchten wir sie Euch als diesjährigen Weihnachtstext  senden.

„Liebe Freunde!

Das erste, was ich zu tun habe, ist Ihnen zu danken, und das tue ich von ganzem Herzen. Der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels strahlt einen solchen Glanz aus und ist eine so hohe Auszeichnung, dass es einen fast überwältigt, empfängt man ihn. Und jetzt stehe ich hier, wo schon so viele kluge Männer und Frauen ihre Gedanken und ihre Hoffnungen für die Zukunft der Menschheit und den von uns allen ersehnten ewigen Frieden ausgesprochen haben – was könnte ich wohl sagen, das nicht schon andere vor mir gesagt haben?

Über den Frieden sprechen heißt ja über etwas sprechen, das es nicht gibt. Wahren Frieden gibt es nicht auf unserer Erde und hat es auch nie gegeben, es sei denn als Ziel, das wir offenbar nicht zu erreichen vermögen. Solange der Mensch auf dieser Erde lebt, hat er sich der Gewalt und dem Krieg verschrieben, und der uns vergönnte, zerbrechliche Friede ist ständig bedroht. Gerade heute lebt die ganze Welt in der Furcht vor einem neuen Krieg, der uns alle vernichten wird. Angesichts dieser Bedrohung setzen sich mehr Menschen denn je zuvor für Frieden und Abrüstung ein – das ist wahr, das könnte eine Hoffnung sein.

Doch Hoffnung hegen fällt so schwer. Die Politiker versammeln sich in großer Zahl zu immer neuen Gipfelgesprächen, und sie alle sprechen so eindringlich für Abrüstung, aber nur für die Abrüstung, die die anderen vornehmen sollen. Dein Land soll abrüsten, nicht meines! Keiner will den Anfang machen. Keiner wagt es anzufangen, weil jeder sich fürchtet und so geringes Vertrauen in den Friedenswillen des anderen setzt. Und während die eine Abrüstungskonferenz die andere ablöst, findet die irrsinnigste Aufrüstung in der Geschichte der Menschheit statt. Kein Wunder, dass wir alle Angst haben, gleichgültig, ob wir einer Großmacht angehören oder in einem kleinen neutralen Land leben. Wir alle wissen, dass ein neuer Weltkrieg keinen von uns verschonen wird, und ob ich unter einem neutralen oder nicht-neutralen Trümmerhaufen begraben liege, das dürfte kaum einen Unterschied machen.

Müssen wir uns nach diesen Jahrtausenden ständiger Kriege nicht fragen, ob der Mensch nicht vielleicht schon in seiner Anlage fehlerhaft ist? Und sind wir unserer Aggressionen wegen zum Untergang verurteilt? Wir alle wollen ja den Frieden. Gibt es denn da keine Möglichkeit, uns zu ändern, ehe es zu spät ist? Könnten wir es nicht vielleicht lernen, auf Gewalt zu verzichten? Könnten wir nicht versuchen, eine ganz neue Art Mensch zu werden? Wie aber sollte das geschehen, und wo sollte man anfangen?

Ich glaube, wir müssen von Grund auf beginnen. Bei den Kindern.

Sie, meine Freunde, haben Ihren Friedenspreis einer Kinderbuchautorin verliehen, und da werden Sie kaum weite politische Ausblicke oder Vorschläge zur Lösung internationaler Probleme erwarten. Ich möchte zu Ihnen über die Kinder sprechen. Über meine Sorge um sie und meine Hoffnung für sie.

Die jetzt Kinder sind, werden ja einst die Geschäfte unserer Welt übernehmen, sofern dann noch etwas von ihr übrig ist. Sie sind es, die über Krieg und Frieden bestimmen werden und darüber, in was für einer Gesellschaft sie leben wollen. In einer, wo die Gewalt nur ständig weiterwächst, oder in einer, wo die Menschen in Frieden und Eintracht miteinander leben.

Gibt es auch nur die geringste Hoffnung darauf, dass die heutigen Kinder dereinst eine friedlichere Welt aufbauen werden, als wir es vermocht haben? Und warum ist uns dies trotz allen guten Willens so schlecht gelungen?

Ich erinnere mich noch sehr gut daran, welch ein Schock es für mich gewesen ist, als mir eines Tages – ich war damals noch sehr jung – klar wurde, dass die Männer, die die Geschichte der Völker und der Welt lenkten, keine höheren Wesen mit übernatürlichen Gaben und göttlicher Weisheit waren. Dass sie Menschen waren mit den gleichen menschlichen Schwächen wie ich. Aber sie hatten Macht und konnten jeden Augenblick schicksalsschwere Entscheidungen fällen, je nach den Antrieben und Kräften, von denen sie beherrscht wurden. So konnte es, traf es sich besonders unglücklich, zum Krieg kommen, nur weil ein einziger Mensch von Machtgier oder Rachsucht besessen war, von Eitelkeit oder Gewinnsucht, oder aber – und das scheint das häufigste zu sein – von dem blinden Glauben an die Gewalt als das wirksamste Hilfsmittel in allen Situationen. Entsprechend konnte ein einziger guter und besonnener Mensch hier und da Katastrophen verhindern, eben weil er gut und besonnen war und auf Gewalt verzichtete.

Daraus konnte ich nur das eine folgern:

Es sind immer auch einzelne Menschen, die die Geschichte der Welt bestimmen. Warum aber waren denn nicht alle gut und besonnen? Warum gibt es so viele, die nur Gewalt wollten und nach Macht strebten? Waren einige von Natur aus böse? Das konnte ich damals nicht glauben, und ich glaube es auch heute nicht.

Die Intelligenz, die Gaben des Verstandes mögen zum größten Teil angeboren sein, aber in keinem neugeborenen Kind schlummert ein Samenkorn, aus dem zwangsläufig Gutes oder Böses sprießt. Ob ein Kind zu einem warmherzigen, offenen und vertrauensvollen Menschen mit Sinn für das Gemeinwohl heranwächst oder aber zu einem gefühlskalten, destruktiven, egoistischen Menschen, das entscheiden die, denen das Kind in dieser Welt anvertraut ist, je nachdem, ob sie ihm zeigen, was Liebe ist, oder aber dies nicht tun.

„Überall lernt man nur von dem, den man liebt“, hat Goethe einmal gesagt, und dann muss es wohl wahr sein.

Ein Kind, das von seinen Eltern liebevoll behandelt wird und das seine Eltern liebt, gewinnt dadurch ein liebevolles Verhältnis zu seiner Umwelt und bewahrt diese Grundeinstellung sein Leben lang. Und das ist auch dann gut, wenn das Kind später nicht zu denen gehört, die das Schicksal der Welt lenken. Sollte das Kind aber wider Erwarten eines Tages doch zu diesen Mächtigen gehören, dann ist es für uns alle ein Glück, wenn seinen Grundhaltung durch Liebe geprägt worden ist und nicht durch Gewalt. Auch künftige Staatsmänner und Politiker werden zu Charakteren geformt, noch bevor sie das fünfte Lebensjahr erreicht haben – das ist erschreckend, aber es ist wahr.

Blicken wir nun einmal zurück auf die Methoden der Kindererziehung früherer Zeiten. Ging es dabei nicht allzu häufig darum, den Willen des Kindes mit Gewalt, sei sie physischer oder psychischer Art, zu brechen? Wie viele Kinder haben ihren ersten Unterricht in Gewalt „von denen, die man liebt“, nämlich von den eigenen Eltern erhalten und dieses Wissen dann der nächsten Generation weitergegeben!

Und so ging es fort, „Wer die Rute schont, verdirbt den Knaben“, hieß es schon im Alten Testament, und daran haben durch die Jahrhunderte viele Väter und Mütter geglaubt. Sie haben fleißig die Rute geschwungen und das Liebe genannt. Wie aber war denn nun die Kindheit aller dieser wirklich „verdorbenen Knaben“, von denen es zur Zeit so viele auf der Welt gibt, dieser Diktatoren, Tyrannen und Unterdrücker, dieser Menschenschinder?

Dem sollte man einmal nachgehen.

Ich bin überzeugt davon, dass wir bei den meisten von ihnen auf einen tyrannischen Erzieher stoßen würden, der mit einer Rute hinter ihnen stand, ob sie nun aus Holz war oder im Demütigen, Kränken, Bloßstellen, Angstmachen bestand.

In den vielen von Hass geprägten Kindheitsschilderungen der Literatur wimmelt es von solchen häuslichen Tyrannen, die ihre Kinder durch Furcht und Schrecken zu Gehorsam und Unterwerfung gezwungen und dadurch für das Leben mehr oder weniger verdorben haben. Zum Glück hat es nicht nur diese Sorte von Erziehern gegeben, denn natürlich haben Eltern ihre Kinder auch schon von jeher mit Liebe und ohne Gewalt erzogen. Aber wohl erst in unserem Jahrhundert haben Eltern damit begonnen, ihre Kinder als ihresgleichen zu betrachten und ihnen das Recht einzuräumen, ihre Persönlichkeit in einer Familiendemokratie ohne Unterdrückung und ohne Gewalt frei zu entwickeln.

Muss man da nicht verzweifeln, wenn jetzt plötzlich Stimmen laut werden, die die Rückkehr zu dem alten autoritären System fordern? Denn genau das geschieht zur Zeit mancherortens in der Welt. Man ruft jetzt wieder nach „härterer Zucht“, nach „strafferen Zügeln“ und glaubt dadurch alle jugendlichen Unarten unterbinden zu können, die angeblich auf zuviel Freiheit und zuwenig Strenge in der Erziehung beruhen. Das aber hieße den Teufel mit dem Beelzebub austreiben und führt auf die Dauer nur zu noch mehr Gewalt und zu einer tieferen und gefährlicheren Kluft zwischen den Generationen.

Möglicherweise könnte diese erwünschte „härtere Zucht“ eine äußerliche Wirkung erzielen, die die Befürworter dann als Besserung deuten würden. Freilich nur so lange, bis auch sie allmählich zu der Erkenntnis gezwungen werden, dass Gewalt immer wieder nur Gewalt erzeugt – so wie es von jeher gewesen ist.

Nun mögen sich viele Eltern beunruhigt durch die neuen Signale fragen, ob sie es bisher falsch gemacht haben. Ob eine freie Erziehung, in der die Erwachsenen es nicht für selbstverständlich halten, dass sie das Recht haben zu befehlen und die Kinder die Pflicht haben, sich zu fügen, womöglich nicht doch falsch oder gefährlich sei.

Freie und unautoritäre Erziehung bedeutet nicht, dass man die Kinder sich selber überlässt, dass sie tun und lassen dürfen, was sie wollen. Es bedeutet nicht, dass sie ohne Normen aufwachsen sollen, was sie selber übrigens gar nicht wünschen.

Verhaltensnormen brauchen wir alle, Kinder und Erwachsene, und durch das Beispiel ihrer Eltern lernen die Kinder mehr als durch irgendwelche anderen Methoden. Ganz gewiss sollen Kinder Achtung vor ihren Eltern haben, aber ganz gewiss sollen auch Eltern Achtung vor ihren Kindern haben, und niemals dürfen sie ihre natürliche Überlegenheit missbrauchen. Liebevolle Achtung voreinander, das möchte man allen Eltern und allen Kindern wünschen.

Jenen aber, die jetzt so vernehmlich nach härterer Zucht und strafferen Zügeln rufen, möchte ich das erzählen, was mir einmal eine alte Dame berichtet hat. Sie war eine junge Mutter zu der Zeit, als man noch an diesen Bibelspruch glaubte, dieses „Wer die Rute schont, verdirbt den Knaben“.

Im Grunde ihres Herzens glaubte sie wohl gar nicht daran, aber eines Tages hatte ihr kleiner Sohn etwas getan, wofür er ihrer Meinung nach eine Tracht Prügel verdient hatte, die erste in seinem Leben. Sie trug ihm auf, in den Garten zu gehen und selber nach einem Stock zu suchen, den er ihr dann bringen sollte. Der kleine Junge ging und blieb lange fort. Schließlich kam er weinend zurück und sagte: „Ich habe keinen Stock finden können, aber hier hast du einen Stein, den kannst du ja nach mir werfen.“

Da aber fing auch die Mutter an zu weinen, denn plötzlich sah sie alles mit den Augen des Kindes. Das Kind musste gedacht haben, „Meine Mutter will mir wirklich weh tun, und das kann sie ja auch mit einem Stein.“

Sie nahm ihren kleinen Sohn in die Arme, und beide weinten eine Weile gemeinsam. Dann legte sie den Stein auf ein Bord in der Küche, und dort blieb er liegen als ständige Mahnung an das Versprechen, das sie sich in dieser Stunde selber gegeben hatte:

„NIEMALS GEWALT!“

Ja, aber wenn wir unsere Kinder nun ohne Gewalt und ohne irgendwelche straffen Zügel erziehen, entsteht dadurch schon ein neues Menschengeschlecht, das in ewigem Frieden lebt? Etwas so Einfältiges kann sich wohl nur ein Kinderbuchautor erhoffen! Ich weiß, dass es eine Utopie ist. Und ganz gewiss gibt es in unserer armen, kranken Welt noch sehr viel anderes, das gleichfalls geändert werden muss, soll es Frieden geben. Aber in dieser unserer Gegenwart gibt es – selbst ohne Krieg – so unfassbar viel Grausamkeit, Gewalt und Unterdrückung auf Erden, und das bleibt den Kindern keineswegs verborgen. Sie sehen und hören und lesen es täglich, und schließlich glauben sie gar, Gewalt sei ein natürlicher Zustand.

Müssen wir ihnen dann nicht wenigstens daheim durch unser Beispiel zeigen, dass es eine andere Art zu leben gibt?

Vielleicht wäre es gut, wenn wir alle einen kleinen Stein auf das Küchenbord legten als Mahnung für uns und für die Kinder:

NIEMALS GEWALT!

Es könnte trotz allem mit der Zeit ein winziger Beitrag sein zum Frieden in der Welt.“

Frohe Weihnachten und Frieden auf Erden!

Eure Cornelia und Christoph

IMG_20171223_224806

Schwimmen mit freien Delfinen in Key West / Florida ist wieder möglich!

Reiki for dolphins v. S. Dunst

Liebe Freunde.

 

Noch einmal, in meinen Augen sehr, gute Nachrichten: Key West ist ziemlich glimpflich davon gekommen, als der große Hurrikane Irma über die Keys hinweg gezogen ist.

 

Und so kann das Delfinschwimmen stattfinden. – Die Boote sind heile! Gebete helfen doch.

 

Zu viele Besucher denken noch, die Insel sei wohl unbewohnbar und kommen deshalb nicht. Tatsächlich freut man sich aber schon auf die Reisenden.

Und die Insel lebt ja auch davon. So ist es möglich, dass es aktuell sogar ein paar Sonderangebote gibt.

 

Wenn Ihr also in der Zeit vom 16. bis 24.11.2017 gerne die Chance, mit freien Delfinen zu schwimmen, wahrnehmen wollt, noch ist sie gegeben. Das aktuelle Angebot findet Ihr etwas weiter hinten in der Liste meiner Briefe und es ist noch gültig!

 

Ich grüße Euch herzlich!

Eure Cornelia  

copy-R1-11A_0004-Header.jpg

„Gib, dass die Lieb, von der ich leb, ich an and’re weiter geb.“

 Buchholz, den 10.10.2017/ 24.10.2017

Da mein Outlook nicht richtig funktioniert, kann ich meine Rundbriefe zur Zeit nicht in gewohnter Weise versenden. Doch möchte ich trotzdem über ein Thema schreiben:

Es ist schlecht für uns Menschen, jeden Tag einen neuen „Aufreger“ aus Presse oder Rundfunk oder sozialen Medien zu erfahren und auch gleich mitzumachen. Unser Grundlebensgefühl leidet und wir mutieren so nach und nach zu der schlechteren Version unseres Selbst. Wir werden ängstlich, gestresst und ärgerlich. Das will der „Aufreger des Tages“ ja auch erreichen.  Ge-„hypte“ Menschen stehen nicht mehr fest auf beiden Beinen, sie sind leichter zu dirigieren von denjenigen, die irgendwelche Schuldigen vorführen, um schnelle Lösungen verkaufen zu können. Unsere Ängste sind Ihr Gewinn.

Ich möchte, dass wir anders sind als all diese Menschen um uns herum mit ihrer „Aufregeritis“. Ich wünsche mir, dass wir gut für uns selbst sorgen können, statt panische Entscheidungen zu treffen, dass wir kraftvoll, gesund und gelassen sind. Dass wir auch gut mit anderen Menschen umgehen. Denn solche Menschen tun damit der ganzen Welt gut, ganz besonders heute.

 

Dies wird wieder ein etwas längerer Brief.  Ich will einen ziemlich großen Bogen ziehen, der natürlich unser heutiges Leben berührt, aber eigentlich will ich auf etwas Grundsätzliches hinweisen.

Ich fange an mit einer alten Geschichte: Es geht um einen Schuldner, der seinem Herrn noch viel Geld schuldet:

„24Und als er (der Herr) anfing abzurechnen, wurde einer vor ihn gebracht, der war ihm zehntausend Zentner Silber schuldig.

25Da er’s nun nicht bezahlen konnte, befahl der Herr, ihn und seine Frau und seine Kinder und alles, was er hatte, zu verkaufen und damit zu bezahlen.

26Da fiel ihm der Knecht zu Füßen und flehte ihn an und sprach: Hab Geduld mit mir; ich will dir’s alles bezahlen.

27Da hatte der Herr Erbarmen mit diesem Knecht und ließ ihn frei und die Schuld erließ er ihm auch.

28Da ging dieser Knecht hinaus und traf einen seiner Mitknechte, der war ihm hundert Silbergroschen schuldig; und er packte und würgte ihn und sprach: Bezahle, was du mir schuldig bist!

29Da fiel sein Mitknecht nieder und bat ihn und sprach: Hab Geduld mit mir; ich will dir’s bezahlen.

30Er wollte aber nicht, sondern ging hin und warf ihn ins Gefängnis, bis er bezahlt hätte, was er schuldig war.

31Als aber seine Mitknechte das sahen, wurden sie sehr betrübt und kamen und brachten bei ihrem Herrn alles vor, was sich begeben hatte.

32Da forderte ihn sein Herr vor sich und sprach zu ihm: Du böser Knecht! Deine ganze Schuld habe ich dir erlassen, weil du mich gebeten hast;

33hättest du dich da nicht auch erbarmen sollen über deinen Mitknecht, wie ich mich über dich erbarmt habe?

34Und sein Herr wurde zornig und überantwortete ihn den Peinigern, bis er alles bezahlt hätte, was er ihm schuldig war.“ [i]

Vor Jahren hörte ich diese Geschichte im Hamburger Michel. Der Pastor las sie im Rahmen seiner Predigt vor und er war es auch, der seinen Zuhörern den Satz mitgab:

 

„Gib, dass die Lieb’ von der ich leb, ich an and’re weiter geb’!“ Er hatte ihn, auf eine Wand geschrieben, gefunden und sagte sich, dass dies sehr gut zu seinem Predigtthema passen würde.

 

Und heute möchte ich ihn aufgreifen, denn er ist wirklich die Quintessenz dessen, was innerlich  in mir herum geht.

 

Wisst Ihr, ich habe von vielen Menschen so großzügige Unterstützung bekommen und bekomme sie immer noch, dass ich komplett dankbar bin. Ich weiß, dass ich an dieser Stelle wirklich Liebe geschenkt bekomme, dazu Nachsicht und  Ausdauer. Und ich weiß nicht, wie ich an manchen Stellen in meinem Leben ohne Unterstützung voran gekommen wäre.

Natürlich will ich etwas Gutes aus dieser Unterstützung machen. Und: Wie könnte ich nun anderen nicht helfen wollen?  Ich bin sicher, wir alle benötigen einmal solche Hilfe, egal ob in Worten oder Taten oder Gaben. Und wenn wir dies dann weiter reichen, was einfach fair ist, dann kommt aus dieser ersten lieben Gabe eine weitere in die Welt. Es könnte etwas Schönes daraus entstehen.

 

Leider ist bei einigen ausgerechnet das Gegenteil populär. Jetzt hole ich etwas weiter aus:

 

  • Da ist zum Beispiel ein Mann, ehemaliger DDR Flüchtling[ii], der also vor einem totalitärem Regime geflohen ist, und hier in Deutschland Heimat fand, studieren konnte, eine Existenz aufgebaut hat, dem es finanziell sehr gut geht. Sein Leben hat sich mit der Flucht zum Guten gewandt und man möchte sich mit ihm freuen, doch seine Lebensgeschichte ist hier nicht zu Ende:  Denn er ist in der Politik und versucht jetzt zu verhindern, dass Deutschland Flüchtlinge aufnimmt.
  • Oder ein anderes Beispiel: Da ist eine Frau, deren Eltern Vertriebene waren, die aus einem totalitären Regime nach Deutschland kamen und denen es danach finanziell gut ging.  Sie selbst lebt in einem Schweizer Ort, der von Toleranz und sozialem Miteinander geprägt ist. Sie lebt dort in Partnerschaft mit einer Frau aus Sri Lanka, sie haben zusammen Kinder, die dunkelhäutig sind. Es geht Ihr gut dort in der Schweiz in der netten, verständnisvollen Atmosphäre. Sie selbst aber ging vor kurzem in die Politik, nicht in der Schweiz sondern in Deutschland, und verurteilt hier gleichgeschlechtliche Beziehungen, auch deren Adoptionsmöglichkeiten und ist radikal gegen „Ausländer“. [iii]
  • Noch ein weiters Beispiel: Eine Frau, auch sie aus der ehemaligen DDR, aus der sie 1989 noch vor dem Fall der Mauer geflüchtet ist und damit dem Vater folgte, der schon früher die Chance gehabt hatte, die DDR zu verlassen.[iv] Sie ist vierfache Mutter, hat eine Affäre mit einem Mann, der auch Frau und vier Kinder hat. Sie verlässt dafür Mann und Kinder,[v] heiratet den anderen Mann, der auch seine Frau und seine Kinder verlässt. Sie beide sind in der Politik, wollen die bisherige, grundsätzliche Unterstützungen Alleinerziehender abschaffen[vi] und propagieren die traditionelle Ehe. Sie beide wollen die Grenzen notfalls mit Waffengewalt gegen Flüchtlinge abdichten. [vii]

 

Es sind dies drei aktuelle Beispiele dafür, dass Menschen, die sich selbst alle Freiheiten und Vorteile nehmen und dabei Toleranz und Unterstützung genießen, anderen genau dieses missgönnen.

Alle drei Personen sind jetzt im Bundestag und sollen dort im Sinne der Bundesbürger handeln. Ich frage mich: Wie kann man gut für andere handeln, wenn man derartig missgünstig ist?

 

Trotzdem muss ich in deren Vorgehen, wenn es auch ganz anders ist als meine Überschrift und anders, als ich es mir wünschen würde, eine gewisse Logik erkennen: Dass ein Habgieriger anderen nichts abgeben will, ist ja auch eine Form der Logik.

 

Aber das führt mich nun zu der Seite der Wähler:

  • Warum zum Beispiel wählt ein arbeitsloser Mensch[viii] Politiker als Vertreter für ihn in den Bundestag, die Zwangsarbeit für Arbeitslose einführen wollen? Die außerdem alle Rentner bis 72 wieder auf den Arbeitsmarkt werfen wollen?
  • Oder warum wählt ein älterer Mensch Politiker, die ihm erst mit 72 die Rente zugestehen und ihn deshalb auch aus der Rente wieder zur Arbeit schicken wollen, bis er eben diese 72 Jahre erreicht hat? Und wenn er als älterer Mensch auf dem Arbeitsmarkt nun nicht vermittelbar ist, dann wird er schließlich Zwangsarbeit verrichten müssen, ginge es nach den Leuten, die er gewählt hat. Warum wählt er das? [ix]
  • Oder ein Arbeiter, der, häufig körperlich arbeitend, nur seinen Mindestlohn bekommt, warum wählt der solche Politiker, die ihn prozentual genauso stark besteuern wollen, wie einen Unternehmer, der vielleicht mehrere Firmen mit jeweils Tausend Arbeitern besitzt?

In meinen Augen ist das komplett unlogisch.

Ja, das hat mich wirklich eine Weile beschäftigt, diese Unlogik im Handeln und diese Destruktivität, also dieses Wählen von Dingen, die schlecht für den Wählenden sind. Was leitet diese Menschen, dass sie so irrationale Wahlen treffen?  …

 

… bis mir noch etwas anderes klar wurde und damit bin ich nun wieder bei anderen Themen als der Politik: Wir erleben ja zum Beispiel auch auf dem Gebiet der Gesundheit, dass Menschen Wahlen treffen, die eindeutig schlecht für sie sind. Wir selbst haben zum Beispiel einen Bekannten, der hustet und hustet auf schlimmste Weise und noch im Husten schiebt er sich die nächste Zigarette in den Mund.

Auch da kann ich schlecht zusehen.

 

… und damit war ich in meinen Gedankengängen bei unserem Unterbewusstsein angelangt. Denn ich musste erkennen, dass auch ich Dinge tue, die echt unlogisch sind. Und wenn ich sie mir recht betrachte, handele ich an diesen Stellen oft schlicht unbewusst.

Ich unterscheide hier übrigens einmal zwischen Dingen, die wir unwissentlich tun und Dingen, die wir unbewusst tun.

  • Derjenige, der unwissentlich handelt, der hat (okay, das kann man sich kaum vorstellen und es hinkt etwas der Vergleich) vielleicht noch nie gehört, dass Zucker schädlich ist und isst ihn deshalb in rauen Mengen. Oder er isst ihn, weil er nicht weiß, dass Zucker in ganz vielen Produkten enthalten ist und guckt auch nicht nach.

Dieser Mensch könnte sich einfach mal etwas informieren und er könnte damit sich selbst schützen.

  • Derjenige, der den Zucker unbewusst isst, der weiß zwar, dass Zucker schädlich ist und auch, dass er in vielen Produkten versteckt ist, aber er isst ihn trotzdem, weil er von etwas anderem geleitet wurde, als von seinem eigenen Wissen und Wollen.

Das zu ändern ist weit schwieriger. Mit guten Worten kommt man bei diesem Menschen nicht ans Ziel. Und auch er selbst wird sich immer wieder dabei ertappen und häufig genug schelten, dass er (schon wieder) entgegengesetzt zu dem handelt, was er sich doch selbst vorgenommen hatte. Er ist fremdbestimmt.

 

An dieser Stelle sollten wir einhaken und etwas für uns tun, damit wir wieder Herrscher/in über unsere eigenen Entscheidungen werden. Und damit über die Folgen unserer Handlungen, also unsere Erfolge. Wenn nämlich nicht wir selbst zumindest eine gewisse Kontrolle über unsere Gedanken und Handlungen halten, dann werden wir von anderen kontrolliert und benutzt. Und wir schaden uns selbst (im Falle des Rauchens, Trinkens und der Zuckersucht aber natürlich auch der nächsten Generation, oder im Falle einer schlechten Wahl womöglich ganzen Generationen). Die Mühe, sich selbst zu betrachten, lohnt sich also wirklich.

 

Denn es geht ja auch anders:

Es gibt Menschen, um die herum ist es hell. Sie sind innerlich leuchtend und wo sie hin kommen, wird es ebenfalls heller. Wollen wir diesen nicht einmal nacheifern? Ihre Welt liegt im Sonnenschein, weil sie selbst dafür sorgen. Sie selbst bestimmen die Farbe ihres Tages, sie selbst lenken ihre Füße und wo es Ihr Unbewusstes tut, da ist es womöglich noch strahlender, denn Ihr unbewusstes Handeln führt zum Glück, ist quasi auf Glück programmiert, sodass sie immerzu glückliche „Zufälle“ erleben. Statt sich von Umständen, von der Gesellschaft oder gar von der Politik abhängig zu fühlen, haben sie immerzu neue Projekte im Kopf, denn während bei anderen Probleme auftauchen, sprudeln bei Ihnen die Ideen.

Wollen wir auch dahin kommen? Wollen wir raus aus der unbewussten Selbstsabotage? Wollen wir die täglichen Geschenke annehmen und rund um uns herum weiter verteilen und somit eine Lawine der Freundlichkeit und des Friedens in Schwung bringen und in Gang halten?

Wollen wir ein „gutes Leben“ führen – also selbst Gutes erleben und genauso auf gute Weise durch das Leben gehen?

Wollen wir, dass der Raum, den wir betreten, heller wird? (Oder soll er wirklich heller werden, wenn wir ihn wieder verlassen?)

 

Wollen wir die Liebe, von der wir leben, an andere weiter geben?

 

Ganz sicherlich wirkt sich das auch auf unser Leben gut aus. Ich sehe es bei diesen hellen Menschen: Die Herzen fliegen ihnen zu, das gute Geschick scheint sie zu begleiten.

 

Ich gehe deshalb noch einmal kurz darauf ein, obwohl ich bereits in früheren Briefen darüber berichtet habe:

Da wir wohl nur zu annähernd fünf Prozent bewusst sind und zu 95% unbewusst handeln, könnte man uns mit einem Kutscher vergleichen, der 100 Pferde vor seiner Kutsche hat und nur 5 davon tun das, was er will. Die anderen 95 werden von allen möglichen anderen Sachen gelenkt (es kommen gleich ein paar Beispiele) und laufen in die verschiedensten Richtungen.

Dass wir überhaupt vorankommen ist dabei ein echtes Wunder.

 

Glücklicherweise sind aber nicht alle unsere unbewussten Verhaltensweisen von irgendwelchen Süchten geleitet und damit in ihrer Auswirkung schädlich für uns. Wir haben alle auch sehr viele Anteile in unserem Unbewussten, die es gut mit uns meinen. Die könnten wir also endlich einmal stärken.

 

An die 60.000 Gedanken denken wir täglich. Davon gibt es einige Gedanken, die wir immer und immer wieder denken. Wir denken sie auch an anderen Tagen immerzu und irgendwann denken wir sie überhaupt nicht mehr bewusst, sie drehen sich weiter und weiter in unserem Kopf, sie denken quasi uns. Wir hinterfragen sie nicht mehr, sie sind Teil unserer Persönlichkeit geworden und wir handeln dementsprechend, ohne noch einmal über den Grund unseres Handelns nachzudenken.

Sind diese Gedanken hinderlich, werden sie uns hindern. Sind sie förderlich, werden sie uns fördern. Es ist ein wenig wie mit unserem Essen. Wenn wir täglich eine schlechte Suppe zu uns nehmen, unseren Körper damit füttern, dann wird er auch nur Minderwertiges daraus entwickeln können.

Wenn also ein Mensch permanent vor sich hin grummelt, kommen andere Handlungen dabei heraus, als wenn jemand sein Leben und seine Mitmenschen mag und Schönes vor sich hin denkt, – auch wenn sie beide gleichermaßen meinen, etwas für Ihr Wohlbefinden tun zu wollen. Und aus diesen unterschiedlichen Handlungen ergeben sich natürlich jeweils andere Auswirkungen.

Das ist nur ein Beispiel, – es gibt viele Dinge, die uns unbewusst lenken. Vergangene Situationen als weiteres Beispiel oder auch Werbung, die wir immerzu sehen und hören,  auch alles, was uns jahrelang vorgemacht wurde, usw, usw.

In meiner Generation haben wir solche Sätze wie „Haribo macht Kinder froh“ automatisiert in uns, denn diese haben wir immerzu gehört, bis sie sich in unserem Unterbewusstsein eingegraben haben.

Wenn wir es also nicht selbst tun, die Werbung macht es schon lange mit uns:  Arbeit mit unserem Unterbewusstsein. Es werden Behauptungen immerzu wiederholt, bis der Käufer sie verinnerlicht hat (sie gehören jetzt zu seinen 95%) und kauft.

Ich bringe noch ein weiteres Beispiel: Es wird immer wieder behauptet, Zucker sei überhaupt nicht schädlich (und Wahres und Unwahres wird so vermischt, dass ich eine Stunde benötigen würde, um all das wieder in eine richtige Ordnung zu bringen) und so beruhigt sich sogar der schon Kranke mit den falschen Botschaften.  Da er immerzu etwas hört, was leider falsch ist, macht er auch weiter in seinem krankmachenden Tun. Ordentlichen Forschungen glaubt er nun schon gar nicht mehr, er glaubt ja dem „Ohrwurm“ in seinem Kopf. Bevor dieser Mensch seine Handlungen verändert, muss er wohl richtig heftig geweckt werden.

Genauso werden Kinder, die immerzu geschlagen werden, leicht zu Schlägern oder zu Selbstverletzern, etc.

Ich glaube, es ist klar, warum es eine Auswirkung auf unser Handeln hat, wenn viele Tausend Botschaften in die Welt geschickt werden, die uns etwas suggerieren sollen, z.B. per Tweet, Facebook, Werbung, Zeitungen, Aussagen und Handlungen anderer Menschen um uns herum oder im Internet, Fernsehen, Radio, oder auch automatisierte Botschaften etc. Sind sie verkehrt oder gar gelogen, dann ist das wie eine schlechte Suppe, die wir täglich löffeln.

 

Zurück also zu den 60.000 Gedanken, denn da können wir schließlich auch selbst ansetzen:

Wie wäre es denn, einfach einmal auszuprobieren, wie sich unser Leben entwickelt, wenn wir selbst etwas bewusster mit unserem Unterbewusstsein arbeiten. Wir könnten damit tatsächlich die Tür zu neuem Wohlbefinden aufstoßen.

Dass dies geht, bemerken wir, wenn wir eine neue Sprache lernen oder auch ein Musikinstrument. Eine Weile müssen wir bewusst lernen. Aber danach fliegen uns die neuen Worte wie von selbst in den Kopf und die Finger spielen nach einer Weile ganz automatisch das vor kurzem noch neue Instrument.

 

Also, wie könnten wir beginnen?

Wenn wir gerade grummeln, dann tun wir dies nicht einfach immer weiter, sondern wir fragen uns einmal bewusst: „Warum habe ich eigentlich gerade schlechte Laune? Wo rührt sie her? Was kann ich tun, eventuell lernen, damit es in Zukunft besser wird?“ Und wenn wir die Ursache erkannt haben, steuern wir ab sofort gegen, so dass es uns besser geht. Das ist doch besser als z.B. der Frustkauf oder bei einer unpassenden Gelegenheit Dampf abzulassen und sowohl andere wie uns selbst zu verletzen.

Hat man Hintergründe erkannt, könnte man immer, wenn sich, nur als Beispiel, Ängste einschleichen wollen, die aus einer vergangenen Zeit herrühren und in unserem jetzigen Leben verkehrt sind, sagen: „Das ist vorbei!“ Und dies bei erneutem Auftauchen natürlich immer wiederholen. Denn wir werden es recht häufig sagen müssen, bevor wir es wirklich auch innerlich glauben, so dass es schließlich echt vorbei ist und wir diese Angst hinter uns lassen können. Aber der Weg lohnt sich.

Oder ich nehme mir morgens vor, die Augen für Schönes offen zu halten. Könnte ja sein, dass es da ist und ich es nur nicht sehe. Und das tue ich ab sofort jeden Morgen, dann wird auch dies irgendwann zu einer Gewohntheit

Oder wir nehmen uns einmal bewusst einen Satz vor, den wir wirklich gut finden und sagen ihn uns immer wieder vor oder singen ihn uns vor, bis eben dieser ein Teil unserer selbst geworden ist.

 

Natürlich gibt es auch Hilfen aus der Naturheilkunde. Das nur kurz wiederholt. Wer Reiki den II. Grad hat, kann Heilung  in sein Unterbewusstsein bringen, LAV, CQM, Masterminding,  Mentaltherapie, Hypnosetherapie, Traumtherapie, Meditation etc. helfen sehr gut. Über Tapping und EMDR hatte ich auch bereits in einem meiner letzten Briefe viel geschrieben. Wer regelmäßig betet, der kennt die guten Auswirkungen davon.

Es gibt so viele Wege.

 

 

Auch Musik hilft: Diesen alten Song von Stevie Wonder möchte ich Euch bei der Gelegenheit noch einmal zeigen: „Heaven help us all“ / Himmel hilf uns allen.

https://www.youtube.com/watch?v=8aQyoXFhDNc  .

Und auch diese von Mercy me: „Dear younger Me“.

https://www.youtube.com/watch?v=-l70C3ePyIQ

Genauso von Casting Crowns „Oh, My Soul“

https://www.youtube.com/watch?v=3DIi0DRq6ww

(Ich habe immer die Fassungen mit Text ausgesucht).

 

 

Es geht kaum darum, immerzu Kontrolle über alles zu haben, wir brauchen Vertrauen und können dies genauso auch entwickeln. Wichtig ist aber, dass wir soweit wach werden, dass wir erkennen können, wie häufig wir durch das Leben schlafen, bzw. geschlafen sind. Selbst wenn wir nur ein paar Male am Tage aufwachen würden, so halten wir die Zügel unserer Pferde schon ganz anders in den Händen. Denn immer dann, wenn wir wach werden, nehmen wir uns neu vor, ein gutes Leben zu führen. Und wenn wir wieder in unsere Alltagsgedanken abtauchen, dann wirkt dieser Satz in uns nach und führt uns weiter. Und ruft sofort Hilfe für diesen Weg herbei.

Denn das Tolle ist: Unser Glaube in das Gute kehrt gleichzeitig mit zurück. Wir merken ja, dass die Dinge wieder klappen, dass unser Leben mehr leuchtet und scheint und trauen uns sofort wieder mehr zu, was wiederum auch leichter klappt, weil wir mit anderer Kraft herangehen. Peu A´ Peu erwischen wir wieder die Spirale nach oben, denn unsere guten Erlebnisse werden Teil unserer Erinnerungen, unseres Unbewussten und steuern nun unsere Kutsche ganz anders mit. Das wirkt so, als ginge auf einmal alles von selbst.

 

Und wenn wir so unterwegs sind, dann, ja, dann sollten wir wirklich auch wieder gut mit anderen umgehen, anders als der Knecht in der oben erzählten Geschichte. Wir sollten hilfsbereit sein, wir sollten freundlich und friedlich mit den Menschen um uns herum umgehen. Wer sonst sollte es tun? Wir können es ja und die anderen können es evt. nicht.

Es wird gesagt: „Wir können doch nicht allen helfen.“ „Nein, – aber jeder von uns kann etwas helfen, kann einem helfen. Dann ist allen geholfen.“ Und ganz sicher, die meisten werden dieses Geschenk der Freundlichkeit auch gerne weiter geben. Es gibt nur wenige, die alles für sich behalten und die kann man schließlich auch erkennen, wenn man bewusst hinschaut.

 

In meinem letzten Rundbrief habe ich viele Beispiele gegeben, wie Einzelne Gutes in Bewegung gebracht haben und/oder was man selbst gleich tun kann, um (unabhängig von jeder politischen Führung) das Schicksal aller zu wenden. Im einem der nächsten Briefe kommt natürlich noch mehr dazu. Wichtig ist, dass wir wissen, wir können etwas tun. Mit uns selbst können wir beginnen und dann, wenn wir wieder spüren, dass es bergauf geht, dann sind wir ein Baustein für eine freundlichere Welt.

 

Eine wunderschöne sonnige, farbenfrohe Herbstzeit wünsche ich uns allen!

Cornelia Cornels-Selke

 

 

 

[i] Lutherbibel von 1984, Matthäus 18, 24-34.

[ii] Vgl: Emmerich, Wolfgang und Leistner, Bernd (Hrsg) „Literarisches Chemnitz. Autoren-werke-Tendenzen“, Verlag Heimatland Sachsen, Siehe Eintrag zu Gauland, Alexander. Chemnitz 2008, S.133.

[iii]  Vgl: Amann, Melanie, „Die Unerbittliche“, Der Spiegel 38/2017, über Alice Weidel,  S36-38.

[iv] Kowitz, Doris, „Frauke Petry: Ihre zweite Chance“. In: Die Zeit. Nr. 26, 18.6.2014.

[v] Vgl: FAZ.net , Bender, Justus, „AfD Chefin verlässt Ehemann. Alternative für Petry“, Aktualisiert am 7.10.2015, 19.35 Uhr. 14.10.2017, 18.16.

[vi] Afd.de Wahlprogramm Punkt 7.3 und Punkt 7.3.1, 19.10.2017, 9.30 Uhr.

[vii][vii] Vgl: Süddeutsche Zeitung NRW, „AfD Chef will Flüchtlinge notfalls mit Schusswaffen abwehren“.1.11.2015, 16.22 Uhr. Und: www.welt.de , „Petrys Vorschlag „erinnert an den Schießbefehl der DDR“ veröffentlicht am 30.1.2016. 14.10.2017,18.17Uhr.

[viii] Vgl: Spiegel Online, Politik, Wahl 2017, Datenanalyse zur Bundestagswahl.14.10.2017, 18.54 Uhr.

[ix] Vgl: welt.de,Politik,  Balzli, Beat, Kamann, Matthias „Petry nennt „brutale“ Rentenreform notwendig“, 5.6.2016, 18.10.17. 21.31.

Gute Nachrichten

 

IMG_20170802_102108

Gibt es nur das, was wir in die Nachrichten hören? Ist die Welt so, sind die Menschen so, wie es scheint, oder andere uns das weis machen wollen?

Oder gibt es auch anderes? Etwas was gelingt, was Hoffnung macht, wo wir eventuell sogar mitmachen können? Sodass wir wissen: Es geht, man kann um sich herum die Welt hell machen – und wenn das so nach und nach jeder tut, dann ist auch wirklich jede Ecke hell.

So komme ich mal wieder mit guten Nachrichten.

Einiges hätte ich schon vor längerer Zeit in den letzten Brief dieser Art bringen können. Aber, wer weiß, vielleicht ist es gut, statt eines sehr langen Briefes ein paar kürzere in Abständen zu senden. Hier kommt also wieder so einer und er soll nun hauptsächlich gute Nachrichten und gute Tipps darüber geben, was jeder Einzelne tun kann.

Storch im Nest

Ich hatte Euch in dem letzten Brief mit guten Nachrichten auch etwas zum Grünen Band, welches sich an der ehemaligen Grenze zum damals abgeschlossenen Osten entlang schlängelt, geschrieben.

Christoph und ich hatten nun einmal die Chance per Fahrrad auf dem Elberadwanderweg sowohl das Biosphärenreservat Elbetalaue, wie die Storchenstraße, wie auch Teile des grünen Bandes zu beradeln und deshalb kommen Bilder von diesen Tagen in kompletter Natur. Ich finde, sie passen zu dem Thema dieses Briefes. Ich hatte es ja neulich einmal erwähnt: Die erstaunlich friedliche Auflösung von schwer bewachten und bewaffneten Grenzen, die bis dahin die Welt in Ost und West aufteilten, kann uns Hoffnung geben bei den heutigen Eskalationen. Genauso die Entstehung von Naturschutzgebieten auf dem ehemaligen „Todesstreifen“.

Wenn man es recht bedenkt, war es durch die Irrlehren in den 30iger Jahren, denen die Mehrheit der Deutschen nachgelaufen sind, innerhalb kürzester Zeit zu Krieg gekommen, weshalb die Deutschen selbst zu Flüchtlingen geworden sind (Das Prinzip von Ursache und Wirkung) und ist letztlich auch die DDR entstanden, aus der die Deutschen wiederum versucht haben zu flüchten. Erst mit der Auflösung dieser Ost-West-Grenzen war wirklich Freiheit und Frieden. Und mit dem Frieden konnte sich auch die Natur erholen.

Das heißt, wir haben logische Ketten aus Ursachen und Folgen erlebt, einmal in die eine, einmal in die andere Richtung. Dieses logische Folgen auf unser Handeln können wir also auch zum Guten anschieben. Jeder von uns kann beginnen: Das gilt für Frieden genauso wie für die Umwelt oder das Klima und auch für unsere Gesundheit.

Wir. Können. Etwas. Tun!

Elbtalaue

Deshalb gleich als Erstes: Zur Zeit läuft grad noch eine Videoserie von Chris Wark, die sich damit beschäftigt, wie man eine Krebserkrankung heilen, bzw. gleich gesund bleiben kann. Menschen, die diese Krankheit überlebt haben, können es bezeugen und diese Filmreihe ist voll mit Wissen und guten Tipps. Es sind noch nicht alle Filme durch und vielleicht schafft Ihr es, noch einen zu sehen und Euch Notizen zu machen. Ich hoffe, sie werden dann auch noch mal wiederholt. Sie sind auf Englisch. Hier ist der Link zu seinen Filmen: http://urltag.net/BwE7jJ

Der Körper ist so willens zu heilen! Wir müssen ihm nur die Chance geben.

Chris ist voraus gegangen und hat damit erstens sich selbst Gutes getan. Er hat nicht lange auf Hilfe von anderen gewartet. Er hat daran geglaubt, dass man selbst und alleine etwas tun und verändern kann – und zweitens gibt er jetzt Tausenden dadurch neue Hoffnung, selbst zu handeln, statt traurig aufzugeben. So kann ein Einzelner Tausende in Bewegung bringen.

4600 Menschen der industriellen Staaten erkranken täglich an Krebs. Das sind doppelt so viele Menschen, wie mein Heimatdorf an Einwohnern hat. Wenn sie nicht aufgeben wollen, werden sie und ihre Angehörigen sich auf den Weg machen. Also jeden Tag grob 8000 Menschen mehr. Sie werden, wenn sie wirklich suchen, auf einen Weg treffen, der sie gesund werden lässt. Diesen Weg werden sie, um gesund zu bleiben, beibehalten – das ist schon eine Riesenmenge an Menschen und damit eigentlich eine Revolution in Richtung Gesundheit. Dazu gibt es in Deutschland bereits 8 Millionen Vegetarier und 1 Million Veganer (Ewig schon haben meine Doktoren empfohlen Fleisch, industrielles Mehl und Fabrikzucker weg zu lassen. Da bewegt sich jetzt etwas).

Da eins ins andere greift, wird dies eine Auswirkung auf sehr viele Bereiche haben, auch auf den Umgang mit der Natur und unseren Lebensmitteln, auch auf die Tierhaltung, auch auf unser Freizeitverhalten und unsere Art und Weise, uns durch die Welt zu bewegen.

Die Dinosaurier sind ausgestorben. Wir können das besser – wenn wir lernfähig bleiben.

Da haben also die Menschen einmal gelernt, dass man zur Ölgewinnung keine Wale mehr jagen muss, man hat die Lampen nun mit Erdöl gefüttert. Genauso haben sich alternative Energien zum Erdöl gefunden.

Es ist durchaus möglich, dass sich eine Alternative zum Fleischessen ergeben könnte, wer weiß? Im Deutschlandfunk gab es gerade eine Sendung darüber: http://srv.deutschlandradio.de/themes/dradio/script/aod/index.html?audioMode=2&audioID=4 Dieser Link führt zur Audiothek und dort wählt Ihr Do, den 14.9.17, 11.49 Uhr. Die Sendung heißt Umwelt und Verbraucher, Fleisch aus dem Reagenzglas, Essen mit gutem Gewissen, Dauer: 3 min und 50 Sekunden. Susanne Götze ist die Autorin.

Deichschafe

Der Mensch kann lernen und es gibt manche Erfindungen, die sehr hilfreich sind, und selbst wenn sie in der Schublade verschwunden waren, eines Tages kommen sie auch wieder heraus und so ist es auch schon geschehen. Zum Beispiel hier:

Ihr wisst, dass ich gerne Natur, Boden Wasser, Luft und Tiere frei von Giften hätte.

Manchmal aber ist es schon geschehen und Schwermetalle befinden sich im Boden. Kann man ihn wirklich nur noch abtragen? Und wohin dann damit?

Es gibt tatsächlich einen sehr viel schöneren Weg: Er nennt sich Phytomining. Dieses Verfahren wurde schon vor knapp 30 Jahren entwickelt, patentiert und das Patent an eine Firma verkauft. – und diese Firma hat es in der Schublade verschwinden lassen (wollte sie keine Entgiftung – also weitere Vergiftung unserer Umwelt?). Doch die 25 Jahre Patentschutz sind vorbei und nun ist diese wirklich grüne Technologie wieder frei benutzbar! Durch Einsatz entgiftender Pflanzen laut des Patents von Alan Baker und Rufus Chaney, welches seit dem 1.6.2015 wieder frei gegeben ist, oder des Patents von Roman Senekovic sen. und Roman Senecovic jun. (Veröffentlichungsnummer: EP0123985 A2) oder ähnlicher Forschungen.

Blumenwiese

Ich will die Vorgehensweise kurz erklären, damit Ihr wisst, warum ich so begeistert bin.

Wie bekannt ist, lagern sich Giftstoffe aus dem Boden in Pflanzen an, was bei Nahrungspflanzen gefährlich ist, da sie beim Verzehr zu Vergiftungen führen können. Genau durch die Stoffaufnahme der Pflanzen aus dem Boden kann man aber auch eine Entgiftung des Bodens mit Pflanzen herbei führen. Dabei sind verschiedenste Forschungen bereits durchgeführt u.a. mit Senfpflanzen, Pappeln, Weidelgras usw. Je nach Pflanzenart werden verschiedene Stoffe aus dem Boden gezogen und können nach der Ernte sogar wieder verwendet werden. Das aus dem Boden gezogene Metall kann aus den Pflanzen heraus geholt werden und so gewinnt man tatsächlich nebenbei Rohstoffe zur weiteren Verwertung, deshalb Phytomining.[i] Ein Danke an die Pflanzen!

Gibt es also in Eurer Gemeinde, in Eurem Boden Gifte? Dann ist dies vielleicht etwas für Euch.

Fahren auf dem Deich

Folgendes könnt Ihr auch tun, wenn Ihr die Gesundheit des Bodens fördern wollt (wer will schon im Gift leben?): Wenn Ihr ein Grundstück kauft oder mietet, dann lasst vorher eine Bodenprobe nehmen. Ihr könnt dann sicher sein, dass der Boden rein ist und Ihr darauf gesund bleibt. Und Ihr fördert gleichzeitig, dass Menschen, die ihren Boden vergiftet haben, diesen nicht mehr los werden. Erzählt anderen von dieser Vorgehensweise, dann entsteht eine Welle, den Boden rein zu halten, weil Vergiftung sofort Wertverlust bedeutet.

Käufer, Mieter und Verbraucher haben ganz schön viel Macht. Es gibt dafür Beispiele: So haben all die Menschen, die keinen Pelz mehr wollten, den Beruf des Kürschners quasi aussterben lassen. Es gibt nur noch eine Fachklasse in ganz Deutschland (in Fürth [ii]) und auch dort sitzen nur noch ein paar Schüler beisammen. Natürlich gibt es noch Felle, billigen Handel aus anderen Ländern. Aber wenn der Kunde sie nicht will, dann wird auch nicht mehr verkauft und dann wird auch nicht mehr deswegen getötet, gewildert etc. Der Kunde entscheidet, also jeder von uns, nicht nur bei Fellen, überall. Die deutschen Kürschner, die den Antipelztrend überstanden haben, mussten sich umstellen. Sie lernen Tierschutz und häufig genug, so eine Kürschnerin aus Bremen, nehmen sie überhaupt nur noch gebrauchte Felle aus alten Mänteln und arbeiten diese um oder bekommen die Felle aus der normalen Hege und Pflege. Kürschner, die auf diese neue Weise arbeiten, haben tatsächlich nach wie vor Kundschaft.[iii]

Und warum gibt es Bioprodukte und Vegetarisches beim Discounter? Weil der Kunde danach sucht!

Richtung Dömitz

Was ich auch sehr schön finde, ist Folgendes: Die Deutschen sind ja ein fleißiges Völkchen, sie verreisen aber auch sehr, sehr gerne. Und in den letzten Jahren tun sie dies vermehrt mit dem Fahrrad und auch zu Fuß. Wanderseiten im Web haben viele Tausend Zugriffe am Tag. Dies führt dazu, dass mehr und mehr gute Radwege entstehen und ein weit verzweigtes Wanderwegenetz. Dadurch werden natürlich auch die Radfahrer dort am Ort unterstützt, aber auch die Einnahmen durch diesen feinen Tourismus, der sich an der Natur erfreut, steigen. Ortschaften, die die Natur pflegen und schützen, spüren dies schon und sind auf der Gewinnerseite. Alleine die Lüneburger Heide hat bereits 2015 die 5 Millionen Übernachtungen überschritten,[iv] seitdem sind 2016 und 2017 die Übernachtungszahlen weiter angestiegen. [v]

Da fließt viel mehr in die Kassen der Gemeinden als über Gewerbegebiete und Logistikparks. Tatsächlich: Es lohnt sich Schönheit und Gesundheit der Natur zu erhalten! Sehr viele ausländische Reisende kommen jetzt auch nach Deutschland, weil sie hier so ein gutes Wegenetz vorfinden. Das ist eine Entwicklung, die mich sehr, sehr freut – und nebenbei tun alle diese Menschen etwas für ihre eigene Gesundheit.

Hier sind ein paar Links, die das Radwandern erleichtern: http://www.niedersachsen-radroutenplaner.de/ www.hamburg.de/radroutenplaner (die gibt es bestimmt auch von den anderen Bundesländern) oder: www.hamburg.de/radtour/300372/alltagsrouten für’s Tägliche. Sucht doch mal im Netz oder fragt in der Gemeinde, damit Ihr schnell und schön, abseits der Straßen, gut unterwegs seid.

In Hamburg gibt es auch Aufpumpstationen: Luftstation an der Alster / Gurlittinsel, Luftstation Mönckeberstraße / Ecke Bergstraße, um mal etwas zu nennen. Außerdem gibt es in vielen Ecken der deutschen Städte Leihfahrräder, in Hamburg als Beispiel das StadtRAD (123 Ausleihstationen. Bei der Registrierung sind die ersten 30 Minuten gratis).

Ach, es gibt ja auch superwitzige Ideen, damit wir mehr Fahrrad fahren: Bei der Fahrraddisco „Pedal Power“ auf dem Lattenplatz vor dem Knust (ja, ich habe eben viele Sachen in Hamburg gefunden, bitte schaut doch auch bei Euch nach solchen Angeboten). Da wird der Strom von Fahrrädern erzeugt, das Publikum muss strampeln, erst dadurch gibt es Musik.

Übrigens: Schon mal bei Critical Mass mitgefahren?

Storche im Nest

Solltet Ihr aber lieber Euer Geld als Eure Beine für Klima und Natur arbeiten lassen: www.test.de/thema/oekofonds . Geht auch.

Gut ist es für das Klima außerdem, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs zu sein.

Öffi ist eine App für mobile Fahrplanauskunft für die öffentlichen Verkehrsmittel und funktioniert in halb Europa.

Braucht man doch einmal ein Auto, dann gibt es ja Carsharing – das gibt es übrigens auch privat: Drivy ist eine App, damit wird es leicht! Die Fahrzeuge sind überall verfügbar und die Kosten v.a. bei langen Fahrten super günstig.

Wer gerne reist und eben doch mal fliegt, wirft vielleicht ebenso gerne mal eine Spende in die andere Waagschale: www.arktik.de , www.atmosfair.de , www.myclimate.org machen aus Euren Spenden Klimaschutzprojekte.

Wer auf Tour ist, der will unterwegs vielleicht mal richtig im Grünen leben: www.campinmygarden.com bietet weltweit grüne Zeltplätze in Gärten und auf Privatgrundstücken an[vi].

Elbe bei Dömitz

Ihr seid eigentlich lieber zu Hause, gerne wärt Ihr auch im Grünen, aber Ihr habt keinen Garten? Manchmal tut es eine grüne Oase auf dem Dach: Die Stadt Hamburg fördert Gründächer mit bis zu 40% der Gesamtkosten.

Da macht mancher Vermieter mit, denn Dachgärten isolieren auch. Da haben also wieder mehrere ihre Freude dran: Kleine Tiere, Vögel, Insekten finden das Grün sehr schnell und damit einen Platz zum Überleben in der Stadt.

Was beim Mieten manchmal nicht geht, auf dem eigenen Grundstück aber schon: Man könnte dort sogar Bienen halten und eigenen Honig produzieren. www.ivhh.de gibt Kurse, wie es richtig geht (übrigens hat ein Gericht die Haltung von fünf Bienenvölkern in der Nachbarschaft einer klagenden Frau für rechtens gehalten)[vii]. Es wäre aber schon hilfreich für die Bienen, wenn Du z.B. Wiesensalbei, Kornblume, Echter Salbei, Lavendel, Rankenglockenblume oder ähnliches auf Deinen Balkon/ Dachgarten/ Beet (es gibt ja auch Urban Gardening und Gemeinschaftsgärten) pflanzen würdest. Ich bekomme demnächst netterweise ein dickes Album mit den besten heimischen Pflanzen zum Kopieren, das werde ich auf Facebook stellen. Mehr dazu findet Ihr aber auch beim Bund Naturschutz www.tinyurl.com/Bienenschmaus .

Es gibt übrigens (in Hamburg) eine dauerhafte, kostenlose Saatguttauschbörse und zwar in einem Umsonstladen (so etwas gibt es auch!) in der Stresemannstraße 150. In Hamburg gibt es übrigens vier Umsonstläden, wenn nicht mehr… Auf diese Weise wird viel weniger weggeschmissen. Da könnt Ihr umsonst „einkaufen“ oder eben auch gute Dinge von Euch, die Ihr aber nicht benötigt, hin spenden.

Wenn jede/r Einzelne handelt, dann gibt es eine tolle Bewegung.

Eine Dame, hier in Holm-Seppensen fragte sich, wie sie ihren Plastikmüllberg verkleinern könnte und hat es so nach und nach geschafft, bei ihren Einkäufen immer weniger davon ins Haus zu tragen. Dann hat sie hier in Buchholz die Greenpeacegruppe gefragt, ob diese mit ihr einen Vortrag halten würde, sie selbst könnte den praktischen Teil liefern und Greenpeace müsste bitte noch die Theorie und Fakten dazu bringen. Sie hat auch gleich ein Foto für ein mögliches Plakat mit geschickt. Und nun ist in der Stadtbücherei Buchholz am 6.11. um 19.30 der Vortrag: „Plastikmüll? Ohne uns!“ zu hören. Legt mal einfach los mit Euren guten Ideen, wirklich, es hilft auch anderen.

Ein Helfer dazu: „Fünf Hausmittel ersetzen eine Drogerie“. Erschienen bei smarticular.net

Dazu noch ein Link, diesmal aus Berlin: https://original-unverpackt.de/ ein Laden, ja, in dem man Unverpacktes einkaufen kann (auch online). Und es gibt dort einen Kurs, wie man selbst einen „Unverpackt“-Laden in seiner Umgebung eröffnen kann.

Ähnlich geht es in Hamburg bei Twelve Monkeys – Vegankrams in St. Pauli – eigene Töpfchen also zum Einkaufen mitnehmen! Wochenmärkte gibt es natürlich auch in Großstädten, da geht Verpackung sparen ganz leicht. Und wenn Ihr auf dem Land lebt, geht Ihr einfach gleich in den Hofladen oder macht bei der solidarischen Landwirtschaft mit, dann habt Ihr kurze Wege und einen Blick auf die Qualität.

Zum Einkaufen ein paar kostenlose Apps: Giftfrei einkaufen, Fair Fashion Finder, ToxFox, Barcoo und Skeptical Science.

Michael Otto vom Ottoversand sagte einmal: „Mir wurde klar, dass ich bei mir selbst anfangen muss“ – das ist der Grund, warum sie in seiner Firma bereits in den Siebziger Jahren die Verpackungen aus Recyclingmaterialien eingeführt haben. Und er entdeckte, dass vieles auch Geld spart. Zum Beispiel als sie die Luftfracht auf Bahn- und Seefracht umgestellt hatten oder mit eigener Energieerzeugung angefangen haben.[viii] Also, wenn Ihr eine große Firma habt, könnt Ihr auch etwas tun, damit es auf der Erde lebenswert bleibt. Auch jede kleine Firma kann sich etwas überlegen, was schützt und spart, man kann das auch mit in seine Werbung bringen. Menschen suchen ja nach guten Alternativen und werden aufmerksam.

Da kann ich doch gleich mal an die tolle Schlagzeile erinnern: „Die Post zeigt Autoherstellern den Weg“[ix]. Ein Startup (!) nämlich „Streetscooter“ in Aachen zusammen mit der Uni RWTH (Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen) stellt für die Post Elektroautos her, weil die Automobilbranche nichts anbieten konnte oder wollte. So überholt die Jugend die trägen Dinosaurier, die sich nicht bewegen wollen. „StreetScooter wurde 2010 im Umfeld der RWTH Aachen aus der Idee gegründet, Elektromobilität bereits ab kleinen Stückzahlen wirtschaftlich attraktiv zu gestalten – und somit Ökonomie und Ökologie miteinander zu versöhnen.“ [x] Geht doch!

Das ist leider so, – es gibt auch große Firmen, Unternehmer, Investoren, die mit Hilfe von Bankern, Beratern und Anwälten der Allgemeinheit richtig großen Schaden zufügen. Habt Ihr von den Cum-Cum und Cum-Ex Geschäften gelesen? [xi] Steuerbetrug, der behauptete legal zu sein, brachte die deutschen Steuerzahler um 31,8 Milliarden Euro.

Also 31 Tausend mal eine Million Euro. Sogar diese kleine 0,8 nach der 31 bedeutet noch 800 Millionen Euro. Eine unvorstellbar große Menge Geld, die nun nicht mehr in Kindergärten, Straßen, Sozialleistungen, Rente etc. fließen konnten.

Warum das hier unter guten Nachrichten steht? Weil eine ganz normale Sachbearbeiterin beim Finanzamt diesem auf die Schliche kam. Es ist doch beeindruckend – und es gilt wieder die Erkenntnis: Zu jedem Unglück gibt es einen, der es hätte verhindern können – bzw. auch eine/n, der/ die es eben verhindert oder beendet hat! An dieser Stelle haben sehr viele weggeschaut, sogar wenn sie eine Mitteilung bekommen hatten, aber diese einzelne Dame hat gehandelt und danach erst kam alles ins Rollen, schließlich haben dann auch Insider ausgepackt.

Lobend muss ich bei der Gelegenheit auf meine Quellenangaben hinweisen. Die dort genannten Journalisten haben gemeinsam diesen großen Fall recherchiert und in einem langen Bericht an die Öffentlichkeit gebracht.

Ähnlich war es mit den Panama Papers. Es gibt wirklich fähige und fleißige Journalisten, die auch heiße Eisen anpacken – wie damals bei „Watergate“. Sicherlich müssen wir an dieser Stelle auch den Whistleblowern dankbar sein, die sich teilweise sehr einsam nur mit ihrem Gewissen gegen große Mächte stellen.

So, falls sich jetzt bei Euch die Frage stellt: „ Wie soll man denn bloß immer so aktiv sein? Ist das nicht Stress?“ — Hier also noch ein Tipp:

Die Ergebnisse einer Studie von 2006-2008/2010 in Australien zeigten, dass Teilnehmer, die pro Tag vier Portionen Gemüse verzehrten, einem drei bis zwölf Prozent geringeren Risiko für Stress unterlagen als diejenigen, die weniger Gemüse konsumierten. Frauen ziehen offenbar einen noch größeren gesundheitlichen Nutzen aus Obst und Gemüse als Männer. Frauen, die drei bis vier Portionen Gemüse verzehrten, hatten ein um achtzehn Prozent verringertes Stressrisiko, während es bei nur zwei Portionen immerhin noch sechzehn Prozent waren. [xii]

Damit drehe ich gewissermaßen die Kurve zu meinem Briefbeginn: Wir selbst können sofort etwas tun und wenn wir gleich heute beginnen, haben wir ganz schnell die ersten Resultate. Das Prinzip Ursache und Wirkung wirkt für uns, wenn wir uns informieren und klug und beherzt handeln.

Das gilt natürlich auch für die bevorstehende Wahl. Wir können die Uhr nicht zurück drehen und Umweltsünden ungeschehen machen. Aber wir können jetzt etwas tun. Privat, in unserem Beruf und Geschäft und bei der Wahl.

Dass wir überhaupt in einem Land leben, wo wir eine eigene Meinung haben können und frei wählen dürfen, ist ein großes Glück und wurde hart erkämpft. Wir leben immer noch in einem ziemlich freien, ziemlich wohlhabenden, ziemlich gesunden und ziemlich friedlichen Land mit wunderschönen Landstrichen. Wir haben den besten Pass der Welt „Mit unserem Reisepass lassen sich 176 Länder visafrei bereisen – mehr als mit jedem anderen Reisepass, weshalb er im 2017 erschienenen Visa Restrictions Index den Titel „bester Reisepass“ erhalten hat.“ [xiii]

Dass Frauen wählen können, ist bei uns Anfang des letzten Jahrhunderts durchgefochten worden und schon seit dem 12.11.1918 in Kraft, sodass sie 1919 zum ersten Mal auf nationaler Ebene wählen konnten.[xiv]

Das muss man doch nutzen, oder?

Und nun wissen wir nicht, was wir wählen wollen?

Es gibt eine kleine Broschüre von Greenpeace mit den dringendsten Zukunftsfragen, da sind tabellarisch Antworten der Parteien aufgeführt, wie sie dieses Thema anpacken wollen. Da gibt es teilweise ziemliche Unterschiede bei den Antworten und Ihr könnt das für Euch Interessante herausfinden. Parteien, denen es an Antworten mangelt, denen es an Lösungen fehlt, könnten uns allerdings nur schlecht regieren. Augen zu halten, leugnen oder Kopf in den Sand stecken ist ja ein sehr schlechtes Vorangehen (stelle ich mir gerade bildlich vor). Wer bei Problemen wegläuft sollte einen anderen Beruf ergreifen. Probleme sind eine Aufforderung zum Handeln.

Vielleicht bringt Euch dies Klarheit:

http://gpn.greenpeace.de/magazin/ausgabe/wahlkompass2017/

Wenn schon nach unserer Stimme gefragt wird, dann sollten wir sie bewusst einsetzen.

Aber ansonsten handeln wir gleich selbst, oder?

„Du bist tapferer als Du glaubst und stärker als Du wirkst und klüger als Du denkst“ sagt Christopher Robin in „Pu der Bär“ und damit uns allen schon zur Kinderzeit.

Mit guten Wünschen für eine segensreiche Zukunft grüße ich Euch!

Cornelia Cornels-Selke

 

Regenbogen an der Nordsee

„Damit Sie wieder leuchten können!“

Naturheilkundliche Praxis für Ganzheitsmedizin•

Reiki-Schule • Schwimmen mit Delfinen •

Leben aus der Vision® • Lernen im Schlaf •Chinesische

Quantum Methode® • Masterminding

21244 Buchholz • Tel: 04181/217878 und 01522/8595480

Cornelia@Cornels-Selke.de

www.Cornels-Selke.de

www.delfinbotschaft.de

 

Neu – Erhältlich als EBook –

So sieht es ausDie Welt ist schön

Begleitende Briefe durch das Jahr

Cornelia Cornels-Selke

316 Seiten, 144 farbige Seiten mit Fotografien

225 mm x 175 mm, Hardcover mit Fächerbindung

33,- € (10% Spende für die Delfinbotschaft gUG)

ISBN 978-3-00-044257-5

— Vergriffen, aber erhältlich als EBOOK für nur 9,90 € —

Quellen:

[i]http://www.spektrum.de/magazin/bodenentgiftung-mit-spezialisierten-pflanzen/824385. – Bundesministerium für Bildung und Forschung, http://www.biosicherheit.de/forschung-live/305.pappeln-bewaehrungsprobe-freiland.html . – http://paperity.org/p/4044155/aufnahme-von-chlorierten-kohlenwasserstoffen-durch-pflanzenoberflachen . – Höflich G. und Günther Th., Einfluss von Pflanzen- Rhizosphärenmikroorganismen-Assoziationen auf den Abbau von polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen im Boden, 21.4.2000.

[ii] http://www.br.de/fernsehen/ard-alpha/sendungen/ich-machs/kuerschner-fell-mode-100.html 17.09.2017, 21.41 Uhr.

[iii] Martina Greggers in Bremen.

[iv] https://celler-presse.de/2016/02/29/erstmals-ueber-5-millionen-uebernachtungen-in-den-9-staedten-in-niedersachsen/ .

[v] https://celler-presse.de/2016/07/12/tourismus-waechst-ueberproportional-lueneburger-heide-gewinnt-marktanteile-in-den-ersten-vier-monaten-des-jahres/ .

[vi] Klimasparbuch für Studierende 2016/2017. Das Heft ist voll von Information und einiges habe ich daher entnommen.

[vii] Das Haus5/2017, aktuell VII.

[viii] Die Zeit, 28.1.2016, Nr. 5.

[ix] https://www.heise.de/newsticker/meldung/Elektroauto-Streetscooter-Die-Post-zeigt-Autoherstellern-den-Weg-3302172.html ,21.9.2017, 10.07.

[x] Zitat: https://www.streetscooter.eu/unternehmen , 21.9.2017, 10.15.

[xi] Ackermann, Lutz; Becker, Benedikt; Daubenberger, Manuel; Faigle, Philip; Polke-Majewski, Karsten; Rohrbeck, Felix; Salewski, Christian; Schröm, Oliver; Die Zeit Nr 24, Wirtschaft, Der große Steuerraub, Seite 19, 8.6.2017.

[xii] Vgl: https://www.bonusan.com/deutsch/neuigkeiten/grosse-studie-obst-und-gemuese-verringern-stress/ 20.9.2017,022.16..

[xiii] Henley & Partners: Global Ranking – Visa Restriction Index 2017. Henley & Partners, 1. Januar 2017, (englisch).

[xiv] Vgl.: Schaser, Angelika, Feministische Studien 1 (2009), Zur Einführung des Frauenwahlrechts am 12. November 1918, in: S. 97–110, hier S. 102.

Daten für das Delfinschwimmen und eine Regenerationskur

251

Es geht einmal schnell um zwei Dinge:

  1. Um die Daten des Delfin-Schwimm-Kurses in Key West, Florida und
  1. Um eine Regenerationskur, die ich demnächst hier bei mir anbieten möchte.

Zu 1. Die Daten des Delfin-Schwimm-Kurses

Habt Ihr Zeit und Lust in der Zeit vom 14./ 15. November bis ca. 26./27. November mit uns nach Key West zu kommen?

Dann nämlich wird unser Kursus statt finden. Wir haben noch ein paar Plätze frei und wir würden uns freuen, Euch dabei zu haben. Der Kurs dauert ca. sechs bis sieben Tage, fünfmal möchten wir dabei auf das Boot, um damit zu den Delfinen hinaus zu fahren. Da das immer ein bisschen wetterabhängig ist, ist es gut, wenn wir etwas Zeit zum Schieben haben, Ihr also etwas mehr Zeit mitbringt.

Ruft mich schnell an oder schreibt mir, dann kann ich Euch berichten, wie weit die Planung inzwischen ist. Ganz bestimmt wird sich dies gut in Eure Ideen mit hineinplanen lassen.

Es gelten die Preise, die ich Euch neulich im Angebot geschrieben habe. Die Flüge sind zur Zeit noch sehr schön günstig!

Telefon: 04181/217878 und Email: Cornelia@cornels-Selke.de

 

331

Zu 2. eine wertvolle Regenerationskur

Ich will demnächst wieder Peptide bestellen. Peptide sind die Grundbausteine der Aminosäuren, welche die Grundbausteine der Eiweiße sind, welche die Grundbausteine der Gewebe sind, welche die Grundbausteine der Organe sind.

Das heißt, Peptide verjüngen und verstärken die Organe. Es ist der Frischzellkur ähnlich aber viel leichter für den Körper, damit umzugehen und einzubauen.

Ich teste also im ersten Schritt aus, welche Organe oder welche Regeneration Ihr benötigt, dann bestelle ich und dann im zweiten Schritt wird gespritzt.

Man hört und sieht sehr, sehr viel Gutes von der Peptidkur, bei mir in der eigenen Praxis war der schönste Fall, dass ich mit den Peptiden eine Dame vor der Dialyse bewahren konnte. Bei jeder Untersuchung war der Arzt erneut erstaunt, wie sehr sich die Nieren gehalten und gebessert hatten.

Ein Gewebe kostet 40€ und ca. drei Gewebe kann ich zu einem Termin spritzen. Dazu kommen die Kosten für eine Behandlung bei mir (=80€, den ersten und den zweiten Schritt berechne ich wie eine Behandlung).

Wenn Ihr interessiert seid, meldet Euch doch bitte.

Das war es für heute, demnächst komme ich wieder mit mehr.

Ich grüße Euch sehr herzlich und wünsche Euch einen geruhsamen Spätsommer!

Eure Cornelia

Cornelia Cornels-Selke

„Damit Sie wieder leuchten können!“

Naturheilkundliche Praxis für Ganzheitsmedizin•

Reiki-Schule • Schwimmen mit Delfinen •

Leben aus der Vision® • Lernen im Schlaf •Chinesische

Quantum Methode® • Masterminding

21244 Buchholz • Tel: 04181/217878 und 01522/8595480

Cornelia@Cornels-Selke.de

www.Cornels-Selke.de

www.delfinbotschaft.de

So sieht es ausDie Welt ist schön

Begleitende Briefe durch das Jahr

Cornelia Cornels-Selke

316 Seiten, 144 farbige Seiten mit Fotografien

225 mm x 175 mm, Hardcover mit Fächerbindung

33,- € (10% Spende für die Delfinbotschaft gUG)

ISBN 978-3-00-044257-5

— Vergriffen – aber erhältlich als EBook für nur €9,90

Schwimmen mit freien Delfinen – Das aktuelle Jubiläumsangebot

 

Bootswelle

 

Eben habe ich Euch den 3. Teil meines Briefes zum 30 jährigen Jubiläum geschickt.

Und hier kommt dazu das aktuelle Angebot:

Schwimmen mit freien Delfinen in Key West

Dies ist ein Abenteuer, welches Dich in Deinem Innersten berühren wird!

Mit Delfinen zu schwimmen ist eine

der herausragendsten und himmlischsten Erfahrungen im Leben!

Mal gucken

So mach Dir Deine Träume wahr, erfülle Dir eine Vision…

…und endlich Du bist da…

Auf der tropischen Insel „Key West“, links der atlantische Ozean, rechts der Golf von Mexiko, an einem schönen Strand, mit schattenspendenden Bäumen und Zeit zum Träumen, öffnen wir uns der magischen Welt der Delfine. Wir bereiten uns vor auf ein Treffen mit Ihnen. Wir öffnen uns für das Gute, dass das Leben uns schenken möchte.

Und dann geht es zu ihnen: Wir haben dort ein Boot und einen fähigen Captain, mit dem wir fünf Bootsfahrten zu den Delfinen machen werden.

Ihr seid eine kleine überschaubare Gruppe von nur fünf Personen und wir werden dabei – als einzige – auch zu den Delfinen ins Wasser gehen. (Allen anderen Besuchern ist nur „Dolphin-watching“ erlaubt.) Wer nur vom Boot aus schaut, der sieht putzige Tiere, aber wer ihre Sonare selbst auf der Haut spürt, merkt, was für wunderbare, magische, ja, auch mächtige Wesen es sind, die uns mit ihrer Liebe einfach verzaubern, häufig genug heilen.

Immer einen halben Tag lang (vier Stunden) fahren wir hinaus auf unserem Boot.

Haben Dich die Delfine gerufen?

Wir freuen uns darauf, Dich im Paradies begrüßen zu dürfen!

Jeweils einen halben Tag wirst Du an Board gehen mit nur vier weiteren Teilnehmern

  • Fünf wunderschöne Tage wollen wir so erleben, auf unserem Boot, das uns zu einer seichten Sandbank bringt, wo die Delfine gerne spielen. Das Wasser ist körperwarm und nur ca. drei Meter tief.
  • Schnorchel und Flossen sind an Bord
  • Schatten, WC und kühles Wasser sind vorhanden und eine Plattform, von der aus wir leicht ins Wasser gleiten können.

Delfine ums Boot

Während des anderen halben Tages, wenn wir nicht auf dem Boot sind, werden wir Folgendes erkunden:

  • Am ersten Tag Schnorcheln-Üben am nahe gelegenen Strand
  • Imaginationstechniken
  • Meditation und Gespräche
  • Einzel- und Gruppenübungen
  • Auch gerne mal Tai Chi, Yoga und Übungen aus dem Wu Chi Tao morgens früh am Strand, wenn wir nicht an Bord sind.
  • Solche Erlebnisse wie Lifemusik am Sonntagmorgen
  • … und wir werden natürlich genügend Zeit haben, durch Key West zu stromern, das Hafenleben zu genießen, die Straßen mit den schönen Häusern der Nachbarschaft zu erkunden oder um die Insel zu radeln…

Mutter und kind

Was gibt es an Kosten bei so einer Fahrt?

Eigentlich die ganz normalen Urlaubskosten, so, wie Ihr Euch das gerne zusammenstellt, plus der Kosten für Kurs und Boot.

  • Flug und Unterkunft: Inzwischen läuft es ja einfach so, dass jede/r von Euch, sich einfach selbst Flug und Unterkunft nach eigenem Gusto bucht, günstig oder luxuriös, modern oder im historischen Teil von Key West. Da seid Ihr viel freier, als wenn ich etwas vorgebe. – Aber ich helfe natürlich gerne oder Ihr geht ins Reisbüro (es gibt auch etwas bei Lidl).
  • Essen: Abends zusammen essen gehen wäre schön, dann können wir den Tag und seine Erlebnisse miteinander ausklingen lassen.
  • Die Bootscharter teilen wir uns, und da ich dieses besondere Angebot nur machen kann, wenn das Boot voll wird, also fünf Personen mitfahren, zahlt jede/r bei fünf Fahrten zu den Delfinen quasi einmal eine Tour, also 850$ (Dollar) pro Person.
  • Und die Kosten für meine Arbeit möchte ich aufgrund meines 30 jährigen Jubiläums 30% günstiger anbieten. Das sind 840€ (statt 1200€ Normalpreis) pro Person.

Wie sieht der Ablauf in so einer Woche aus?

  • In Key West kommt man, wenn man einfliegt, meist abends an. Und so ist es sinnvoll, wenn wir uns am ersten Tag erst am späteren Vormittag treffen.
  • Da ich mit Euch zunächst das Schnorcheln und den Umgang mit Flossen üben möchte, treffen wir uns zum Kennenlernen der Teilnehmer und für unsere ersten Übungen gleich am Strand.
  • Ihr kommt schon ein/zwei Tage früher in Key West an, um Euch einzuleben? Wunderbar, dann können wir uns morgens vor dem Frühstück schon einmal am Strand zum Yoga oder Tai Chi treffen und einem ersten Bad im Atlantik.
  • Fort Zachary Beach gehört zu einem State Park und ist dadurch immer gepflegt und außerdem reich an heimischer Tierwelt. Hier am Strand können wir auch etwas Kleines essen oder trinken, sollte uns danach sein, und wir können unter Bäumen meditieren und ein paar Übungen machen. Es ist schön hier und auch ruhig genug für unser Vorhaben.
  • Sollte es einmal regnen, können wir uns bei mir treffen.

Sprung

  • Ab dem zweiten Tag wollen wir unsere Bootstouren zu den (wirklich freien) Delfinen unternehmen, meist gehen wir zu früher Stunde, wenn die ganze Welt noch ruhig ist. Vier Stunden verbringen wir auf – oder in – dem Wasser. Wir fahren zu den Delfinen und wenn sie in Stimmung dafür sind, schwimmen wir mit ihnen, und wir besuchen auch das Riff, wenn wir wollen, um dort einmal mit kleineren Fischen zu schnorcheln. Das ist natürlich Wind und Wetter abhängig.
  • Danach gönnen wir uns eine kleine Erholungszeit und dann treffen wir uns, um mit unserem Kurs noch ein wenig weiter zu machen. Er soll dazu dienen, dass wir alten Stress abbauen und Visionen für unser Leben entwickeln, damit wir unser Leben genauso schön leben können, wie es auch sein soll: Wertvoll gestalten und die Schönheit der Welt wieder in uns aufnehmen.
  • Und ich möchte Euch natürlich ein wenig durch Key West führen, um Euch die schönen Ecken hier zu zeigen, genauso auch, wo man Gutes und Typisches als Mitbringsel entdecken kann.
  • Meist leihen wir uns für so eine Woche in Key West Fahrräder, damit wir überall leicht hinkommen, diese Insel ist ja flach und man kann hier sehr beschwingt mit dem Fahrrad durch die Straßen und am Atlantik entlang gleiten.

Sunset über Sunset Key

  • Abends gehen wir dann wie gesagt, gerne zusammen essen, oder auch mal mittags. Ich zeige Euch verschiedene bewährte Restaurants.
  • Und den Sunset  zu erleben, ist hier etwas Besonderes!

Jeder Tag ist also ein bisschen anders, wir wollen ja viel sehen und erleben.

Wie kommt man nach Key West?

  • Du kannst bis nach Key West Airport fliegen und mit einer Taxe zu Deinem Hotel oder B&B kommen.
  • Du kannst bis Miami fliegen und Dir einen Leihwagen nehmen, bzw. mit einem Shuttlebus kommen oder den Greyhound Bus nehmen. Man fährt ca. 4 Stunden. Nach der Anmeldung erfolgen weitere Details.
  • Dort auf Key West benötigt man eigentlich keinen Leihwagen, es gibt auch nur wenig Parkplätze. Man leiht ein Fahrrad oder geht zu Fuß, es gibt auch E Mobile.

Sunset Mallory Square

Komm mit zu einer magischen Woche mit den Delfinen…

Dies ist etwas, was man vielleicht nur einmal in seinem Leben macht. Ich würde mich freuen, Dich dabei zu haben!!!

Bitte rufe mich an unter 0049/4181/217878 oder maile unter Cornelia@Cornels-Selke.de

Das also ist mein aktuelles Angebot und ich freue mich schon sehr – sehr – auf diese besondere Zeit mit Euch!

Eure Cornelia

Cornelia Cornels-Selke

 

30 Jahre – 3.Teil Auch hier: 30 Jahre – 30%

Smile

Habt Ihr Lust weiter zu lesen?

Ich komme mit dem dritten Brief über meine 30 Jahre Heilpraxis natürlich in die Begebenheiten des dritten Jahrzehnts und hinterher möchte ich Euch auch noch mein drittes Angebot zu meinem Jubiläum offerieren.

Ich möchte übrigens noch einmal sagen, dass man eine Praxis betreiben kann, weil Menschen Vertrauen schenken und bei den geplanten Therapien auch wirklich mitmachen. Auch ist man nur Reiki-Meister, weil man Schüler hat und was man schreibt, soll möglichst gelesen werden.

Das Ganze lebt also vom gegenseitigen Vertrauen – und nur so bringt es Freude und auch Erfolge. Ich bedanke mich also hiermit einmal herzlich bei Euch allen, die Ihr mit mir an diesen Erfolgen beteiligt wart, die Ihr mir Freude gemacht habt, dadurch dass Ihr interessiert und beweglich seid. Dadurch dass Ihr, statt stehen zu bleiben, oder im alten Trott weiter zu machen – und krank zu werden, gewagt und verändert habt.

Es gibt einen Kanon von Stimmen, der seit langer, langer Zeit versucht auf die Menschen einzuwirken. Sodass sie erfahren können, was sie, ihre Seele, ihren Geist und ihren Körper, gesund erhalten, gesunden lassen und beglücken kann. Wer sucht, der findet die Weisheit darüber seit hunderten von Jahren. Diese 30 oder etwas mehr Jahre, diese Zeit seit 1987 oder auch schon davor, die ich meine Stimme da mit einbringe, um Menschen Gutes zu tun, ist vergleichsweise gering.

Und sie bringt überhaupt nur etwas, wenn weiter verteilt wird. Bitte tut das! Häufig schreibe ich Euch etwas, oder gebe einen Link zum Selber-Lesen-Hören-Sehen mit in die Briefe, oder eben auch Quellenangaben, um zu untermauern. Bitte nutzt das für Euch und auch für alle, die Ihr liebt. Sie stoßen vielleicht nur durch Euch darauf, weil ihr Alltag sie in andere Richtungen führt.

Delfin im Türkis

So, jetzt aber weiter durch die Zeit:

Im Leben wird man halt älter und irgendwie geht es weiter? Und da kommt eigentlich kaum noch was…

Das sehe ich anders! — In Wahrheit wird es immer noch schöner! Haben wir das statistisch durchschnittliche Tief erst einmal überstanden, geht es vor allem bergauf mit unserem Lebensgefühl und der Lebensfreude. Lasst Euch damit anstecken, falls Ihr es nicht selbst schon so empfindet. Dafür gibt es manchmal ein paar Ereignisse, die dies „anstupsen“ oder uns „dahin schubsen“, aber dann geht es wirklich noch einmal los. Ich sage das nicht nur, ich erlebe es so.

Zum Beispiel im Privaten, auch wenn es hier ja um meine berufliche Bahn geht: Es ist wundervoll mit erwachsenen Kindern, die eigene Ideen und ihre erstaunlichen Lebenswege haben. Es ist beglückend, eine langjährige Ehe erleben zu dürfen, sich mehr und mehr zu kennen und zu vertrauen und doch immer Neues zu entdecken (bei mir insbesondere, weil Christoph extrem aktiv auf diversen Gebieten ist).

Und beruflich? Ich hatte im letzten Brief damit geendet, dass 2003 bei uns sehr viel geschehen ist (bei uns zu Hause hatte sich ein Brand ereignet, meine Eltern verkauften die Farm), eigentlich waren die Nachwirkungen bestimmt bis 2004 zu spüren, aber danach ging es für uns noch einmal in neue Gefilde. Tatsächlich, ich kürze jetzt ganz stark ein, damit es überhaupt in einem Brief zu bringen ist.

Ich lernte Ilona Selke kennen und durch sie kam ich zum Kurs „Leben aus der Vision“, worin ich seitdem unterrichte. Und ich kam zum Schwimmen Delfinen nach Key West in Florida. Das war für mich nicht vorhersehbar, sondern ist gewissermaßen als Geschenk des Himmels gekommen. Ich bedanke mich noch einmal sehr bei Ilona dafür! Und das habe ich nicht alleine genossen, ich habe sofort eine Gruppe mitgenommen. Geteilte Freude ist doppelte Freude – und genauso war es auch! Und so ist es entstanden, dass ich seitdem Kurse in Key West anbiete, in denen man mit freien Delfinen schwimmen kann.

John mit Delfin

Jedes Mal komme ich von dort verändert, frischer und fröhlich zurück. Das ist schon toll, einen Platz zu wissen, bei dem man sicher sein kann, dass dort alles immer gut wird. Ich weiß, dass dieser Platz im Prinzip in uns ist. Und dennoch ist es schön, diesen Jungbrunnen auch im Außen zu kennen und zu wissen: Dort finde ich immer wieder meine Anbindung nach innen und oben, egal, wie gut oder schlecht etwas vorher war.

John mit Delfin 2

Es ist für alle, die bisher mit mir dorthin unterwegs waren, mich eingeschlossen, eine besondere Zeit. Was haben wir schon alles an Veränderungen – in der Zeit dort bis zu ein Jahr danach – erlebt und bestaunen können? Auch in meiner Familie.

Ich selbst war sosehr von diesen „Verschenkheilungen“ der Delfine an mich und meine Teilnehmer beeindruckt, dass ich nicht nur in höchsten Tönen davon schwärmen kann, sondern, dass ich auch versucht habe, dem nach zu folgen.

Key West Himmel

Wie Ihr aus dem ersten Brief vom Montag erinnert, wollte ich schon früh etwas für die Natur und Tierwelt tun, also den Umweltschutz unterstützen. Verschiedene Aktionen in diese Richtung habe ich nun also verstärkt unterstützt oder initiiert.

Da der Keim für ein glückliches und sinnvolles Leben (also letztlich für jede soziale Gemeinschaft und den Erhalt aller ökologischen Systeme) in der Kindheit gepflanzt wird, hatte ich schon Augenmerk auf eine gute, gesunde Kindheit meiner kindlichen Patienten gelegt. Aber jetzt wollte ich endlich mehr tun und ich habe die „Delfinbotschaft gUG“ gegründet. Die Idee dazu war mir bereits 1995 gekommen, auch damals gab es schon kostenlose Reiki-Behandlungen für Kinder des Forellenhofes, einem Kinderheim in Jesteburg. Formalien behinderten die damalige Entwicklung. Aber Oktober 2009 beantragte ich dann doch die offizielle Gemeinnützigkeit, um ganzheitliche Gesundheit weiter zu verbreiten und chancengleich allen, insbesondere Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, zugänglich zu machen. Anfang 2012 wurde die Delfinbotschaft als gemeinnützig anerkannt. Ihr habt ja neulich gelesen, dass ich auch da schon ein fünfjähriges Jubiläum feiern durfte. Die „Delfinbotschaft gUG“ finanziert sich ausschließlich über Spenden. Dadurch ist sie echt zu einer weiteren Aufgabe geworden, da sowohl die Behandlungen gegeben, wie auch Spenden rekrutiert werden müssen. Hier kann ich jetzt noch einmal Danke sagen an alle, die diese Arbeit unterstützen!

Mit einer ihrer Aktionen hat die Delfinbotschaft gUG, übrigens 2013 den Umweltpreis der Stadt Buchholz erhalten, zusammen mit den Kindern der Heideschule, denn sie waren die wahren Akteure.

Eine Buche für Buchholz

Aus demselben Grund, nämlich zur Verbesserung der Kinder- und Jugendsituation, habe ich mich dann auch politisch engagiert. Mit 21 hatte ich mal eine Wahlperiode lang in Bendestorf in einer Bürgerbeteiligung mitgewirkt, was mich aber zu dem Zeitpunkt echt wieder Abstand von der Politik nehmen ließ. Durch Christoph wurde ich erneut angesteckt und März 2012 kam ich in den Buchholzer Stadtrat, wo ich den stellvertretenden Vorsitz im Ausschuss „Schule, Kinder, Jugend, Familie und Senioren“ innehatte. Mein Ziel war, logisch als Heilpraktikerin, die Prävention, die nicht nur Kosten für die Gemeinschaft sparen würde, sondern vor allem Leid vermeiden sollte.

Ja, ich habe, wenn ich zurück denke, dort einiges erreicht, auf manches bin ich sogar ziemlich stolz. Da gab es zum Beispiel solche Anträge (die natürlich gemeinschaftlich eingereicht werden), wie einer, der dafür sorgen sollte, dass die Verkäufer/innen auch lange Wochenenden erleben dürfen. Vorher gab es in Buchholz genau an den langen Wochenenden immer einen verkaufsoffenen Sonntag. Also entgingen dieser ganzen Berufsgruppe bis dato die verlängerten Wochenenden, wie sie für jeden anderen durch Feiertage entstehen. Finde ich klasse, so etwas zum Besseren verändern zu können.

Aber ich trug zu sehr das Gewicht der Welt, glaube ich. Innerhalb von ein paar Wochen nahm ich acht Kilo zu, ich konnte – bei normalem Weiteressen – richtig zusehen, wie es jeden Tag mehr wurde. Unfassbar…Ich wollte also so schnell wie möglich mit der Politik wieder aufhören, aber meine Ziele zu erreichen ging nicht so schnell – und aufgeben hatte ich mir dann doch verboten. Mein Hauptziel, für Kinder und Jugendliche sowohl hier in Buchholz, Im Kreis, wie auch im Land Niedersachsen dauerhaft Schulsozialpädagogen in die Schulen zu bringen, wurde erst zum Ende der Wahlperiode, direkt vor den nächsten Kommunalwahlen Ende 2016, erreicht.. Ich bin sehr dankbar, dass es doch noch gelungen ist.

Und jetzt bin ich im Inklusionsbeirat der Stadt Buchholz, aber da geht es freundlicher zu.

In der Praxis waren derweil die Chinesische Quantum Methode® hinzu gekommen, dazu Masterminding und etwas, was ich selbst für mich schon immer ausübe und still in jede Behandlung nehme. Was auch mein Professor immer wieder empfohlen und durch geführt hatte und jetzt bei mir eine Eigendynamik bekam: Das Gebet.

Damit habe ich nie aufgehört und nun gab es Ende 2013 noch einmal große Veränderungen: Unser Vater starb und setzte eine Zäsur (unsere Mutter folgte ihm zwei Jahre später nach, das war eine intensive Zeit für meinen Bruder und mich), außerdem war ich aus den Räumen in der Neuen Straße ausgezogen und mein Buch kam Anfang 2014 heraus. Seitdem arbeite ich von zu Hause aus. Meine Patienten behandele ich nach wie vor, also Euch, und neue, wenn sie auf Empfehlung kommen. Und das hat sich tatsächlich als sehr praktisch herausgestellt, denn es passt gut in alle Studien- und Projektpläne hinein.

Danach war ich dann wohl soweit, dass ich Anfang 2014 mit meinem Theologiestudium beginnen konnte. Das war also parallel zu all dem anderen und deshalb auch als Teilzeitstudentin.

Kirchenchor

Tolltolltoll! Ich kann nur sagen, das ist noch einmal soviel Input und Spaß, ich bin glücklich, dass Christoph das alles mit mir mitmacht. Was ich da alles lerne! Es bereichert natürlich auch meine Arbeit als Heilpraktikerin und die bei der Delfinbotschaft, aber auch mich ganz persönlich und meine Familie sicherlich auch.

Ich denke grad an eine Freundin von mir, die sich permanent meine neuen Ideen anhören muss und dann auch mitmacht, das ist bestimmt nicht einfach (sie sagt immer, ich zöge einen Kondensstreifen hinter mir her, weil ich so durch die Gegend düse).

Danke also an meine süße Familie und lieben Freunde für all die Geduld mit / und das Interesse an all meinen Projekten – und für Eure Unterstützung!

Da war ja auch der Hüttenbau, wo sie alle mithämmern und tragen mussten, wofür ich ganz viele Gutscheine für Spachtelmasse und Platten etc geschenkt bekommen habe … Danke!

Und mit der Hütte wird es demnächst eine weitere Veränderung geben.

Ich bin also mitten im Leben.

In meinem Theologiestudium bin ich inzwischen im siebten Semester und kurz vor der Zwischenprüfung, auf die ich nun hinlernen will, also quasi auch mitten im Studium.

Klar gibt es ein Privatleben, aber Ihr könnt Euch denken, dass auch davon ein Großteil draußen, also in der Natur, am Wasser und möglichst In Bewegung stattfindet – und am liebsten mit meinem Mann und unserer Familie.

Und ich würde gerne noch etwas mehr mit Euch feiern und deshalb kommt jetzt mein drittes Angebot, welches die zwei ersten abrunden soll:

Regenbogenflug

Viel habe ich in diesem Brief über die Delfine geschrieben und zu ihnen möchte ich sehr gerne mit Euch wieder hin.

Es gibt verschiedene Kostenpunkte bei so einer Reise und bei den Kosten für meine persönliche Arbeit kann und möchte ich Euch entgegenkommen: Die anteiligen Kosten für mich in dieser Zeit liegen normalerweise bei 1200€ pro Person. In den letzten zwei Jahren hatte ich einen Sonderpreis von 1000€ angeboten, weil wir ein neues Konzept erarbeitet hatten.

Und diesmal möchte ich noch mehr entgegenkommen

(30 Jahre – 30 Prozent)

Daraus ergibt sich ein Preis für meine Arbeit von genau 840€ (statt 1200€)!

Und ich hoffe sehr, dass diejenigen, die schon lange (wieder) mit möchten, Ihren Traum auf diese Weise wahr machen können.

Das komplette Angebot sende ich gleich einzeln hinterher.

Sunset

Die Zeit steht noch nicht fest. Wann könnt Ihr denn? Mir schwebt Ende November vor, denn damit verlängern wir uns unseren Sommer und erleben Key West schon etwas im Weihnachtsschmuck aber bei sommerlicher Wärme.

Also, jetzt ist der Moment, wo Ihr Euer Interesse bekunden könnt! Denkt übers Wochenende nach oder ruft sofort an, umso eher können wir buchen und richtig miteinander ins Planen kommen!

Beach

Ich grüße Euch herzlich, bedanke mich noch einmal und freue mich, auf all das was wir jetzt bald erleben können!

Cornelia Cornels-Selke

 

30 Jahre – 2.Teil

1998

Dies ist also der zweite Brief von Dreien, in denen ich Euch ein wenig über die 30 Jahre Heilpraxis erzähle, einfach um Euch teilhaben zu lassen und dies mit großem Dank, da ich in diesen Jahren viel Zuwendung und Unterstützung von Euch erhalten habe.

Deshalb möchte ich Euch bei den Angeboten in diesen drei Briefen auch etwas Gutes zurück geben, bzw. entgegenkommen.

Da muss ich übrigens gleich einmal zu dem ersten Brief noch etwas Klarheit bringen (J), Ich schrieb, dass alles (jede Behandlung und jeder Kurs), was bis zum 31.7. gebucht werde, 30% ermäßigt sei.

Und dazu kam die Frage: „Dann buche ich jetzt mal auf Lebenszeit jede Woche eine Behandlung, dann kriege ich sie immer für diesen Preis, oder?“ … ich muss das also wohl doch noch etwas eingrenzen: Ja, wenn Ihr bis zu fünf Behandlungen, was ein recht normaler Behandlungsblock ist, in dieser Zeit (vom letzten Brief bis 31.7.2017) wahrnehmt oder bucht, dann zahlt Ihr 30% weniger als üblicherweise.

Also ein paar Beispiele noch einmal zum letzten Brief:

1 Behandlung, statt 80€ nur 55€, gilt also für bis zu fünf Behandlungen im Voraus, Reiki Kurs I. Grad, statt 200€ nur 140€, II. Grad statt 650€ nur 455€, etc., etc.

Weiter unten kommt gleich noch mein Angebot zu diesem heutigen Brief, jetzt aber erst einmal etwas weiter durch die Zeit:

Seit 1991 schreibe ich meine Rundbriefe an Euch (so endete der 1.Teil, den ich Euch am Montag gesandt habe).

Zunächst geschah dies, um mit meinen Schülern und Patienten Kontakt zu halten und Ihnen zu zeigen, dass ich ansprechbar bin für Fragen oder Unterstützungswünsche. Mehr und mehr kamen jedoch Gedanken zu aktuellen oder grundsätzlichen Themen dazu, die alle in weiter Beziehung zu Gesundheit stehen, innerlicher und äußerlicher. Ich erzählte Euch schon, wie die Rundbriefe sich verändert hatten, vom gedruckten Exemplar zum Email-Rundbrief. Und diese Rundbriefe wurden nach und nach Grundlage von drei Blogs, die ich im Internet gepflegt habe: Einmal für die heilpraktische Seite www.Cornels-Selke.de, für eine Nonprofit Seite il-cielo.com (das war dann aber schon 2008) und für die gemeinnützige Gesellschaft www.Delfinbotschaft.de (2011).

Die il-Cielo Seite hatte ich gleichzeitig mit einer gleichnamigen Fotoausstellung eröffnet, beides Nonprofit. Das war eine schöne Arbeit, sowohl meine Fotos in der Öffentlichkeit zu zeigen, wie auch die Ideen für diese Seite umzusetzen.

Der Himmel in BelgienDer Himmel an der belgischen Küste

Die Bilder hängen jetzt bei Privatleuten und im Hospiz Nordheide, es sind ja alles unterschiedliche Himmelsansichten und ich hatte mir gewünscht, dass sie da, wo sie hängen, Freude und Leichtigkeit hinbringen. Dasselbe wollte ich auch mit der Internetseite umsetzen und habe über mehrere Jahre sowohl Musik, wie Texte (auch Gedichte), wie Bilder eingestellt, um hiermit den Himmel ein wenig zu uns auf die Erde zu holen. Aber da ich mit Gründung der Delfinbotschaft gUg einen weiteren Blog begonnen habe, der über die Arbeit dort informiert, und dies ja auch gemeinnützig ist, habe ich mich nach einer Weile von einem Blog verabschieden müssen. Das nur, um zu berichten, was alles im Zusammenhang folgte. Aber ich springe zeitlich zu weit vor, ich gehe mal zurück in die Chronologie….

Der Himmel in Key WestDer Himmel in Key West

Die Arbeit des Schreibens hat sich immer gut mit meiner Familienzeit verbinden lassen, was ich grundsätzlich aber auch über meine heilpraktische Arbeit sagen kann. Als ich meine Kinder jeweils noch gestillt habe, stand der Kinderwagen immer neben meiner Praxis unter einem Baum, und während sie schliefen, konnte ich ganz gut arbeiten. Später haben sowohl meine Schwiegereltern, wie auch eine liebe Freundin auf sie aufgepasst und so habe ich irgendwie immer weiter gemacht.

Neben der Naturheilkunde, den Reiki-Kursen, weiterhin auch Arbeit auf der Farm meiner Eltern – in Form von Planung, Einkauf, Betreuung der Kurenden, Unterricht – und Vorträgen über Lebens- und Gesundheitsthemen, absolvierte ich Zusatzausbildungen zum Chakratherapeuten, in der Cranial-Sacral-Therapie (nach Dr. John Upledger und Chris Griscom), in Shiatsu und weiteren. Art Reade, Bodo Schäfer und Satsang Padtberg waren einige meiner Lehrer.

Zum Behandlungsprogramm gehört außerdem ein Bewegungspart, ich erhielt seit meiner Jugend Tanzunterricht in Ballett und modernem Tanz und erweiterte meine Kenntnisse mit Yoga, nach Selvaradjan Yesudian, und Tai ji, nach Chung Liang al Huang, und mit verschiedenen anderen Bewegungsformen, welche die Energie im Körper gut in Fluss bringen. Außerdem habe ich seit 1995 Studien- und Kursreisen für meine Schüler und für Interessierte, zunächst nach Schweden, Dänemark, in die Toskana, aber auch hier in Deutschland durchgeführt.

Also alles irgendwie viel…

So, und zwischendurch musste ich einmal die Bremse ziehen. 1996 war es dann doch zuviel geworden. Ich glaube, ich habe dann bestimmt ein dreiviertel Jahr lang nur ganz wenig behandelt, auch nur vormittags und mit all den vielen Vorträgen auf der Farm und außerhalb Pause gemacht. Als ich gerade wieder beginnen wollte, brannte es auf der Farm und dort war, wegen des Wiederaufbaus, noch ein halbes Jahr länger Pause und danach, 1997, hatte ich unseren zweiten Sohn geboren – und so gab es wieder einen kleinen Säugling, um den ich mich kümmern musste und wollte – und ich habe weiter ziemlich viel Pause gemacht. Zwar hielt ich alles am Laufen, aber das war schon wirklich anders als vorher. Ich arbeitete mit Nikken und auch mit anderem Hightech, wenn es denn der Gesundheit dient. Ganz viel gelernt habe ich in der Zeit! Es war wohl mehr eine Ausbildungs- als eine Arbeitszeit.

Sicherlich hat dies dazu geführt, dass ich nicht die Farm unserer Eltern übernommen habe, sondern mit der Praxis ein weiteres Mal umgezogen bin und für die nächsten zehn Jahre in Buchholz in einem Ärztehaus arbeitete. Als meine Eltern 2003 in den Ruhestand gingen, wurde ich damit also freier für die Erfüllung alter und neuer Ideen. Es war überhaupt sehr, sehr viel in jenem Jahr geschehen, dass ich eigentlich von einer Weichenstellung sprechen kann, die mich quasi auf ein neues Gleis führte. Ich musste das alles erst einmal verarbeiten, aber es führte dazu, dass ich meine Rundbriefe nun sehr viel häufiger und per Email schrieb, eine weitere Ausbildung vollendete und seitdem auch den Kurs „Leben aus der Vision“ anbiete. Das Neurophone nach Patrick Flanagan, genauso wie der PowerQuickZap von Martin Frischknecht, der den Körper ohne viele Medikamente einfach durch Schwingungen wieder in eine gesunde Ordnung bringt, kamen ins Programm. Immer wichtigerer Bestandteil wurden neben all den anderen Angeboten in der Praxis auch die Traumarbeit, Mentaltherapie und Persönlichkeitsberatung. Und wichtig: Seit 2005 biete ich meine Kurse in Key West, Südflorida, USA, an und zwar kombiniert mit täglichem Schwimmen mit freien Delfinen im Golf von Mexiko.

Und an dieser Stelle schreibe ich im nächsten Rundbrief weiter…

Jetzt komme ich zu meinem heutigen Angebot: Ich hatte oben von meinem Schreiben berichtet. Und wie Ihr vielleicht wisst, es ist ja auch immer unten in meiner Signatur unter den Rundbriefen als Anzeige zu finden,

ist aus all diese Rundbriefen und Blogs ein buntes Buch entstanden: „Die Welt ist schön – Begleitende Briefe durch das Jahr“. Es hat über 300 Seiten und viele, viele Fotografien (so ähnlich wie diese, die Ihr hier in diesem Rundbrief seht) und es ist voller Tipps und Anregungen für jede Jahreszeit – und zur Zeit ist es vergriffen.

Dieses Buch könnt Ihr ab sofort bei mir als E Book erhalten, welches auf dem Kindle Reader, aber auch auf dem PC, dem Tablett oder Smartphone gut zu lesen ist. Dadurch, dass ich bei einem E Book weniger Kosten habe, kann ich es Euch sehr viel günstiger anbieten und vielleicht kommt Euch das entgegen. Es kostet also

in der E Book Version nur 9,90€,

also nur 30% vom Originalpreis (statt 33,00€).

Ich hoffe, ich kann Euch damit dienen, vielleicht nehmt Ihr es auf diese Weise sogar schon mit in die Ferien.

So sieht es ausSo sieht es aus.

Wie also könnt Ihr es erhalten? Ihr überweist den Betrag auf das unten angegebene Konto und schreibt in den Betreff Euren Namen und Eure Emailadresse und dort sende ich es dann hin.

Kontoverbindung : Cornelia Cornels-Selke, Volksbank Lüneburger Heide eG, IBAN: DE09 2406 0300 2100 0883 00, BIC: GENODEF1NBU

Und noch einmal: Wie bin ich zu erreichen?

04181/217878, das ist die Telefonnummer. Wenn Eure Nummer angezeigt wird, kann ich zurückrufen, falls ich gerade in Behandlung sein sollte.

Cornelia@Cornels-Selke.de ist die Emailadresse.

Ganz herzlich grüße ich Euch jetzt und wünsche Euch eine schöne Restwoche mit viel Sommergenuss!

Ich melde mich zu diesem Thema noch einmal wieder. Bis bald also:

Cornelia Cornels-Selke

20062006 in Key West

 

 

30 Jahre

Der Engel sprachHat mich innerlich unterstützt

 

 

Diesmal schreibe ich in eigener Sache. Dies ist also etwas, wo es rein um mein Leben geht – an dem Ihr Anteil habt – denn vor 30 Jahren habe ich meine Heilpraktikerprüfung bestanden und damit meinen Einstieg in den Beruf als Heilpraktikerin genommen.

Ich feiere mein 30jähriges Berufsjubiläum.

Einige von Euch sind auch schon diese dreißig Jahre mit mir unterwegs, wenn nicht länger, denn schon mit vierzehn Jahren habe ich ja auf der Farm meiner Eltern gearbeitet und manche von Euch kenne ich wirklich schon so lange.

So geht es in den drei nächsten Briefen ein wenig um diese dreißig Jahre und natürlich möchte ich Euch, die Ihr liebevoll und treu bei mir seid, auch Jubiläums-adäquate Angebote entgegenbringen. Davon kommt dann nach meiner kurzen Erzählung mehr:

Als ich 18 Jahre alt war und mein Abitur in der Tasche hatte, habe ich mich mal wieder gefragt, was ich mit meinem Leben tun möchte. Ich hatte überlegt, dass mir Forstwirtschaft, Design, Theologie oder Biologie wohl gefallen könnten und ging an der Hamburger Uni in Vorlesungen und Seminare, noch als Gasthörerin, hauptsächlich aber in Ozeanographie und Biologie. Ich besuchte auch einen Doktoranden für Biologie auf seinem Forschungsschiff im Hafen und war, weil ich in den Umweltschutz wollte, tüchtig bei Greenpeace engagiert.

In diesem Zeitraum fiel mir dann ein, dass, sollte mal etwas mit meinen Eltern sein, ich wohl plötzlich auf der Farm einspringen müsste, ohne einen Klacks Ahnung davon zu haben. Jeder würde mir sagen, was ich zu tun hätte… So besuchte ich, wie ich zunächst dachte, um die Wartezeit für Biologie zu überbrücken, eine Kosmetikfachschule in Hamburg. Witzigerweise gab es auch dort reichlich Biologieunterricht und ich erkannte für mich, dass sie auch im Menschen stattfindet. Dass unsere Knochen leben und permanent ab- und auf- und umgebaut werden. Und natürlich (auch damals schon), wie wichtig richtige (biologisch wertvolle) Ernährung für jede unserer Zellen ist.

Anschließend musste ich, um eine geschützte Berufsbezeichnung zu erhalten, vor einer weiteren Prüfung ein einjähriges Praktikum ableisten, was ich dann schon auf der Schönheitsfarm meiner Eltern durchführte. Und dabei entdeckte ich, dass ich gerne von den Damen hörte, wie es ihnen erging, wie ihre Lebensläufe waren, wie sie manches Problem gelöst hatten. Und so wurde bei mir in den sonst ruhigen Behandlungen erzählt und erzählt.

Arbeit auf der Farm, ein AbschiedsabendArbeit auf der Farm – an den Abenden habe ich Vorträge gehalten, dies hier war ein Abschiedsabend

So, und durch weitere private Erlebnisse, kam es wohl, dass ich im Anschluss die Heilpraktikerschule besuchte, statt Biologie zu studieren (und über die Gesundheitsvorsorge dennoch ganz viel über Umweltschutz lernte). Alles, was ich für die Farm schon gelernt hatte, über Ernährung, Lymphdrainage, Fußreflex, Massage, etc. und das, was ich durch meinen damaligen Freund ab und zu an der Freiburger Uni hörte, konnte ich hier gut gebrauchen.

Nach der Schule hatte ich noch etwas Zeit (mit frühestens 25 darf man sich zur Heilpraktikerprüfung anmelden) und machte ich mein erstes Praktikum bei Karla Hey in Pattensen bei Hannover. Ihr und ihren Tipps ist es zu verdanken, dass ich, im Juli 1987, meine Prüfung vor dem Gesundheitsamt bestand.

Das war also vor genau 30 Jahren – und ich staune, dass es schon solange sein soll, dass ich diesen Beruf ausübe.

Aber wenn ich Jahr um Jahr anschaue, dann ist wirklich auch schon sehr viel geschehen – und jedes Ereignis hat mich weiter und tiefer ins Leben und auch in den Beruf hinein geführt – und ich kann die ganze Zeit von Glück sprechen. Wer wollte also diese Jahre missen?

Nach der Prüfung ging es gleich gut los. Mein nächstes Praktikum führte mich in die Daniel Alliance Clinic auf der Yavapai Indianer Reservation in Prescott, Arizona, in die USA. Professor Dr. mult. F. Plog und Dr. M.-F. Antoine-Plog leiteten diese Stätte mit viel Wissen, Menschlichkeit und Charme. Hier wurde mir soviel beigebracht…

Mehrere Monate konnte ich dort lernen, erlebte dadurch aber auch den Abbruch der Naturheilkunde in den USA unter Ronald Reagan mit. Meine Doktoren schlossen ihre Clinic und gingen nach Canada, um sie dort wieder aufzubauen. Mein Prof. kam ursprünglich aus Deutschland, Dr. Antoine aus Frankreich, sie hatten beide zusammen schon auf der ganzen Welt gearbeitet. Für sie ging es weiter, aber die USA verloren in der damaligen Zeit ungeheuer viel altes Wissen, was wirklich erst seit ein paar Jahren wieder aufgebaut wird.

Ich hatte damals dadurch außerdem plötzlich keinen Praktikumsplatz mehr, konnte aber genau deshalb noch etwas durch die USA reisen und meine ersten Kontakte mit freilebenden Walen und Delfinen knüpfen.

Sicherlich war diese Zeit für mich eine berufliche und private Zäsur: Danach eröffnete ich meine eigene Praxis in unmittelbarer Farmumgebung, ich arbeitete auch weiter auf der Farm, aber anders. Ich hielt Vorträge und gab Spezialbehandlungen, machte Planung und war jetzt die Vertretung für meine Mutter.

Ich durchlief nebenbei eine Reihe weiterer Ausbildungen z.B. von 1987 bis `89 zur Gesundheitsberaterin bei Dr. M.O. Bruker in Lahnstein, genauso in Reiki bei Claudia Hochhuth und Peter Didaskalu. 1991 wurde ich Reikimeisterin durch Peter.

Auch privat hatte es für mich deutliche Umorientierung gegeben und 1989 feierten mein Mann Christoph und ich glücklich Hochzeit. Mit 27 bzw. 29 brachte ich dann unseren ersten Sohn und unsere Tochter zur Welt und dieses Verheiratet-Sein und Mutter-Sein hat mich ganz schön verändert, denke ich. Nur ein Beispiel zu den Kindern: Vor der Geburt meiner Kinder war ich durchaus Impfskeptikerin (ich selbst war gegen Pocken und Tetanus geimpft und hatte ansonsten grob alle Kinderkrankheiten selbst durchgemacht) hielt es aber in einigen Fällen für angemessen. Seit der Geburt meines ersten Sohnes bin ich Impfgegnerin (lange Geschichte). An den Erlebnissen meiner Kinder, quasi auf ihre Kosten, habe ich also viel gelernt. In der Ehe ist es ganz genauso. Und bei unserem zweiten Sohn, den ich fünfeinhalb Jahre später bekam, ist es immer noch so …

Mein Mann und die KunstMein Mann und die Kunst

Seit 1991 übrigens schreibe ich meine Rundbriefe an Euch (eigentlich habt Ihr seitdem also alles, alles miterlebt, denn da tauchen meine neuesten Begebenheiten immer irgendwie auf). Zuerst waren sie getippt, ausgedruckt, kopiert, unterschrieben, eingetütet und per Post verschickt, denn erst seit 2004 ging es richtig mit den Emails los.

Aber über die weitere Zeit schreibe ich in meinem nächsten Brief etwas mehr, ja?

Jetzt möchte ich zu meiner ersten Idee für dieses 30 Jahre Jubiläum kommen:

Ich denke

30 Jahre – 30 Prozent

sind angemessen.

Und so möchte ich Euch ab sofort bis zum 31. Juli

  • für jede Behandlung (Therapien und Beratungen)
  • und jede Ausbildung (was habe ich denn alles? Reiki, Leben aus der Vision, Chakra, Fasten usw.)
  • bei jedem in dieser Zeit wahrgenommen Termin
  • und bei jeder in dieser Zeit getätigten Buchung zu einem späteren Termin

30% Nachlass auf die sonst üblichen Preise geben (Zum Beispiel: eine Behandlung 55€ statt 80€, Reiki I. Grad 140€ statt 200, etc.)

So sollt Ihr, wenn Ihr in dieser für mich besonderen Zeit zu mir kommt, auch etwas Besonderes davon haben.

Es kommen in den nächsten zwei Briefen weitere Angebote, bitte schaut auch da hinein, damit Ihr bei Interesse davon profitieren könnt.

Und wie bin ich zu erreichen?

04181/217878, das ist die Telefonnummer. Wenn Eure Nummer angezeigt wird, kann ich zurückrufen, falls ich gerade in Behandlung bin.

Cornelia@Cornels-Selke.de ist die Emailadresse.

Für heute grüße ich Euch herzlich und freue mich darauf, Euch sehr bald bei mir zu sehen.

Cornelia Cornels-Selke

Singing in the RainFrühling 2017

 

 

Hamburg meine Perle – auch nach G20

 

 

Leergefegt

Liebe Freunde

Ich war in den letzten Wochen ein wenig auf Tauchstation gegangen (deshalb keine Rundbriefe und schlechte Erreichbarkeit), am Semesterende sind immer Arbeiten zu schreiben, also zu lernen, oder noch Aufgaben zu erledigen.

Auch hatte mich das letzte Wochenende gedanklich ziemlich beschäftigt und das musste ich erst mal innerlich für mich selbst klären, bevor ich quasi einfach wieder zur Tagesordnung übergehen konnte.

Wir sind an der Uni ja genau am Rand des für die Staatspräsidenten abgeschlossenen Bezirks gewesen und waren gleichzeitig eine Straßenkreuzung vom größten Unruheherd entfernt.

Eine Stadt ohne Autosbis auf ein paar Escorten

Nachdem ich also die leergefegten Straßen erlebt habe und die durch Eskorten begleiteten Staatskarossen, den ganzen Tag Hubschrauber über mir und Martinshörner neben mir hatte und natürlich durch die Straßensperren zur U-Bahn-Station gegangen bin, an Kolonnen von Mannschaftswagen und Hunderten von Polizisten vorbei. Nachdem meine Kommilitonen, diejenigen die direkt im Brennpunkt leben, von ihren Erlebnissen in den Nächten erzählt haben, ich von und über Demonstranten Erlebnisse gehört habe und die Leute von der Polizei gesehen und gesprochen habe, habe ich erst einmal verdauen müssen.

Und ich konnte manche Kommentare von Menschen kaum mehr vertragen. — Nach solchen Erlebnissen könnten wir vielleicht erst einmal zur Ergründung ganz klassisch fragen: „Wem nützt es – cui bono est?“, um von den sich aufdrängenden Bildern hinter das Geschehnis zu blicken?

friedliche 75000friedliche 75000+

Es gab 12.000 + Demonstranten am Wochenende vorher, 75.000 + Demonstranten an den Tagen danach, die alle friedlich für eine gerechte Welt, Klimaschutz und Frieden demonstriert haben! Meine Kinder waren jeweils dabei und haben engagierte, bunte, fröhliche Bilder geschickt. Sage noch einmal einer, die Jugend interessiere sich nicht.

Es gab etliche Veranstaltungen in Hamburg, auf den Straßen, in der Uni, in den Kirchen.

Es gab Tausende von Polizisten, aus Hamburg und Umgebung, aus allen Teilen Deutschlands, aus den Niederlanden, Österreich und Dänemark zusammengerufen, die hier zum Schutz für Menschen und Umgebung sehr menschlich ihren Dienst getan haben. Diejenigen, die ich gesehen habe und gesprochen habe, waren alle im Alter meiner Kinder, hatten jeweils zwölf Stunden Dienst und die anderen 12 Stunden Bereitschaft. Sie waren erschöpft, hatten in der Hitze ihre schwere Montur zu tragen und keinen Platz zum Ausruhen, wenn sie sich kurz zurückziehen konnten (ich hatte nicht das Gefühl, dass sie gut versorgt wurden), und doch waren sie durchweg freundlich.

Es gab aggressive Demonstranten und aggressive Polizisten. Verletzendes Verhalten ist schlimm und jeweils zu ächten. Natürlich. Es schädigt die Anderen und es schädigt die Eigenen. Und es ist jeweils schädlich für die Sache.

Es gab die, ich nenne sie, Arenabesucher. Die wollten was erleben. Neben den Polizisten im Einsatz, quasi auf der Linie zum Feuer, wollten sie schnell noch ein Bild machen, nicht dokumentierend, wenn sie etwas Wichtiges sahen, sondern die Augen aufreißend im Wege stehend.

Und es gab ein paar Hundert Vermummte, von denen keiner weiß, welche politische Richtung sie haben, da sie sich ja bewusst vermummt und aus der Erkennung gezogen haben.

Wahrscheinlich sind sie mit Zügen nicht nur aus ganz Deutschland, sondern auch Europa angereist – und sie sind, gemeinschaftlich und organisiert, kriminell vorgegangen. Ihre Gesinnung war klar erkennbar!

Ein Bekannter hat von seinem Balkon herunter gefilmt (die Filme wurden inzwischen tausendfach auf Twitter geteilt), auf ihnen erkennt man, wie zielstrebig die vermummten Gruppen durch das Wohngebiet gezogen sind, wie sie gemeinsam und geplant vorgegangen sind .

Sie wollten zerstören, plündern, verletzen. Sie haben andere Ziele als die Demonstranten, aber so eine Demo, mit vielen Menschen, wo sie schnell die Klamotten wechseln und wieder untertauchen können, ist ihnen gerade recht.

Und diese Kriminellen sollen das ganze Gute, das ganze Friedliche und auch normal Menschliche überdecken können?

Da ist der Punkt, auf den wir in uns selbst aufpassen sollten:

Wenn auch Fehler gemacht werden, wenn auch Schlimmes geschieht, in all dem sollten wir, wenn wir auch nicht immer den Überblick über die ganze Situation haben, uns davor bewahren, alles zusammen in einen Topf zu werfen und zu verurteilen. Es verschärft jeden Konflikt. Es zieht alles hinab.

Und außerdem wird damit ja auch unser Blick auf die Welt verschattet und auch unser Leben der Angst und dem Gift und der Aggressivität preisgegeben.

Damit hätten die Kriminellen Ihr Ziel erreicht. Wenn die ganze Welt sich aufregt und der normale Mensch Angst bekommt und womöglich auch noch Unschuldige für schuldig erklärt werden, wenn so richtig Zwietracht, Wut und Rage herrscht, dann ist in ihren Augen alles prima gelaufen. Haben sie solchen Erfolg, machen sie weiter.

Davor sollten wir uns in Wahrheit schützen.

Ich komme demnächst mit einem schöneren Thema –in eigener Sache.

Aber für heute wünsche ich Euch ein wirklich schönes, erholsames und friedliches Wochenende.

Eure

Cornelia Cornels-Selke